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- Lehrende/r: Philipp Schäpers
- Lehrende/r: Julian Scharbert
- Lehrende/r: Achim Lichtenberger
- Lehrende/r: Jochen Bühling
- Lehrende/r: Thomas Hoeren
Auf 50 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!
Dieses Seminar entspricht den LV's 2 und 3 im Modul EW B9a der PO 21.
- Lehrende/r: Katrin Hermsen
Der Kurs behandelt die drei wichtigsten Gesetzlichen Schuldverhältnisse: die Geschäftsführung ohne Auftrag, das Bereicherungsrecht und das Deliktsrecht (i.w.S.). Dabei werden nicht nur die zentralen Rechtsfragen diskutiert, die sich auf diesen drei Rechtsgebieten stellen, sondern gleichzeitig gezeigt, wie sich die Gesetzlichen Schuldverhältnisse in die Gesamtsystematik des BGB einfügen. Die Vorlesung soll Ihnen also das für Sie relevante Wissen zu den Gesetzlichen Schuldverhältnissen vermitteln und Ihnen gleichzeitig helfen, Ihr privatrechtliches Verständnis zu vertiefen.
- Lehrende/r: Felix Berner
- Lehrende/r: Petra Scherbening
Auf 50 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!
Dieses Seminar entspricht den LV's 2 und 3 im Modul EW B9a der PO 21.
Im Zuge der Aufdeckungswelle zahlreicher Missbrauchsskandale im Jahr 2010 an Kindern und Jugendlichen – insbesondere in pädagogischen Settings – entbrannte in Deutschland eine noch nie dagewesene Debatte öffentlicher Diskussionen in Politik, Gesellschaft und Fachkreisen. Es wurde deutlich, dass sexualisierte Gewalt alle Institutionen der Kinder- und Jugendhilfe betreffen kann. Daher ist es für angehende Sozialpädagog:innen und andere pädagogische Berufsgruppen notwendig, sich mit den Fragen auseinanderzusetzen was sexualisierte Gewalt ist, wie dieser präventiv und intervenierend entgegengewirkt werden kann und wie mit dieser in Institutionen der Kinder- und Jugendhilfe umgegangen werden kann. Das Seminar soll einen Überblick über die Breite der Thematik sowie Grundlagenwissen zu sexualisierter Gewalt bieten sowie die Dynamiken und Strukturen dieser vermitteln. Des Weiteren werden in der Veranstaltung Möglichkeiten zur Prävention und Intervention sowie der Umgang mit Verdachtsmomenten näher betrachtet. Im Zuge dessen soll die eigene professionelle Rolle betrachtet werden.
- Lehrende/r: Samantha Stolz
Im Seminar beschäftigen wir uns einführend mit den Charakteristika sowie den Unterschieden gesprochen- und geschriebensprachlicher Strukturen in der Grammatik. Anschließend werden wir ausgewählte sprachliche Phänomene der deutschen Gegenwartssprache, die als stärker gesprochensprachlich gelten, wie z.B. nebensatzeinleitende Konjunktionen mit Hauptsatzstellung, Konstruktionen wie den am-Progressiv, Rektionsschwankungen nach Präpositionen etc., in den Blick nehmen und prüfen, inwiefern sie von Grammatiken des Standarddeutschen berücksichtigt werden.
- Lehrende/r: Ilka Lemke
Auf 35 Teilnehmer begrenzte Veranstaltung, Anmeldung erforderlich!
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts befassten sich viele Intellektuelle verstärkt mit dem Problem der Großstadt als Herausforderung für die Prozesse der Bildung und Erziehung: War die Großstadt nun ein besonders moderner Bildungs- und Begegnungsort, der ganz neue Chancen der Welterfahrung bot, oder war sie als Hort der urbanen Kriminalität in erster Linie eine bis dahin unbekannte Gefahr? Das Seminar befasst sich mit dem Thema „Großstadtpädagogik“ im 20. Jahrhundert. 1911 veröffentlichte der Berliner Pädagoge Johannes Tews ein Buch mit gleichlautendem Titel: Die Großstadtpädagogik von Tews ist Grundlagentext des Seminars, das sich außerdem auch noch mit einem Kursbuch für Deutschlernende aus den 1920er befasst.
NB: Viele Texte sind in Frakturschrift gedruckt; begleitend zum Seminar wird ein Workshop über Frakturschrift angeboten. Englischsprachige Primärtexte werden im Seminar ebenfalls gelesen!
- Lehrende/r: Nicholas Johnson
In der Vorlesung beschäftigen wir uns genauer mit topologischen und metrischen Räumen sowie mit stetigen Funktionen auf solchen Räumen. Weiter werden wir uns mit Homotopien, Überlagerungen und der Fundamentalgruppe beschäftigen - das ist der erste Schritt in Richtung Algebraische Topologie. Weiter wird es um Mannigfaltigkeiten und ihre Eigenschaften gehen, die in der Geometrie wichtig sind. Die Vorlesung bereitet die Grundlagen für eine Spezialisierung in der Topologie, Geometrie oder Funktionalanalysis vor. Sie vermittelt aber auch ganz allgemein ein solides Grundwissen zu Themen, für die in den ersten Semestern kein Platz ist, die aber für jede Studierende und jeden Studierenden der Mathematik hilfreich und wichtig sind.
- Lehrende/r: Matthias Kemper
- Lehrende/r: Joachim Lohkamp
- Lehrende/r: Yasemin Amber
- Lehrende/r: Bilgehan Asena Ayvaz
- Lehrende/r: Emre Ilgaz
From the publication of John Newbery’s A Little Pretty Pocket-Book in 1744, which came with tie-in merchandise of a pincushion for a girl and a ball for a boy, children’s literature and media has shaped our evolving cultural conceptions of gender. In this course we will consider such questions as: how have children been gendered over the past two centuries, by and within the literature and media they consume? How do ideas about gender intersect with concepts of race, class, age and sexuality? How might we use literature to challenge gender stereotypes and bring new perspectives to the primary school classroom? We will combine close readings of primary texts with critical theory to think through questions about gender essentialism, gender norms, and the performativity of gender. Among other cultural productions for young people, we will examine L.M. Alcott’s Little Women (1868), including the 2019 film adaptation directed by Greta Gerwig; Louise Fitzhugh’s 1964 novel Harriet the Spy; and the picturebooks Piggybook (1986) by Anthony Browne, The Paper Bag Princess (1980) by Robert Munsch, Oliver Button is a Sissy (1979) by Tomie de Paola and Juliàn is a Mermaid (2018) by Jessica Love. Students are especially encouraged to read the Alcott and Fitzhugh in advance. Secondary reading will be made available on Learnweb.
- Lehrende/r: Jennifer Gouck
- Lehrende/r: Sarah Pyke
- Lehrende/r: Ines Traber
Desinformation sind ein zunehmendes Problem in der Medienkommunikation und vor allem den Inhalten auf Social Media Plattformen. Hier wird die gezielte Täuschung der Mediennutzenden durch falsche Informationen oftmals für politische Zwecke eingesetzt. Desinformationen in Geomedien, hier verstanden als Fotos und Videos mit Raumbezug, kommt dabei eine besondere Brisanz zu, da die Repräsentation von Orten in Bildern und Videos als Beweis auch für das tatsächliche Vorkommen eines Ereignisses genutzt wird.
Nutzende aller Medien und insbesondere von Social Media Plattformen stehen daher vor der Herausforderung, Desinformation zu erkennen und in der eigenen Gestaltung von Geomedien Möglichkeiten der Verifizierung zu integrieren. Hier setzt das Forschungsseminar an: Wir werden in einer kleinen empirischen Studie mit qualitativen Methoden analysieren, wie Mediennutzende Desinformation in Geomedien wahrnehmen und mit welchen Medienpraktiken sie versuchen, Desinformation zu erkennen, sowie in der Produktion eigener Geomedien Verifizierungsmöglichkeiten verfolgen.
Das Seminar findet in Kooperation mit Studierenden der Geoinformatik statt, die in einer Lehrveranstaltung von Prof. Dr. Christian Kray Technologien entwickeln werden, mit denen Verifizierung in Geomedien möglich wird. Die beiden Seminare liefern sich dabei gegenseitig relevante Erkenntnisse für die Durchführung der empirischen Studie bzw. Technologieentwicklung. Die Kooperation wird durch punktuelle gemeinsame Sitzungen durchgeführt, die in englischer Sprache stattfinden werden, da die Geoinformatikstudierenden eine internationale Gruppe sind. Über das gesamte Semester hinweg, sind die Studierenden jeweils eingeladen, an den Sitzungen des jeweils anderen Studiengangs teilzunehmen. Die kommunikationswissenschaftlichen Sitzungen würden dann bei Teilnahme von Informatiker*innen auf Englisch stattfinden.
Die kommunikationswissenschaftlichen Studierenden erlangen durch das Seminar zum einen Wissen über Geoinformation und Desinformation sowie deren Zusammenhang, erarbeiten sich den relevanten Forschungsstand sowie Wissen über qualitative Forschungsmethoden und erlangen Kompetenzen in der Konzeption und Durchführung einer qualitativen empirischen Studie. Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Geoinformatiker*innen, bekommen sie Einblicke in die Technologieentwicklung.
Studienleistung: Aktive Mitarbeit an der Konzeption und Durchführung einer empirischen Studie, inkl. Präsentation der verschiedenen Forschungsschritte
Prüfungsleistung: Projektbericht entsprechend der Prüfungsordnung
- Lehrende/r: Sigrid Kannengießer
- Lehrende/r: Christian Kray
In frühneuzeitlichen Gesellschaften diente physische Gewalt vor allem dem Zweck, soziale und politische Machtverhältnisse aufrechtzuerhalten oder zu unterlaufen. Der Körper der Frau wurde vor diesem Hintergrund häufig zum Schauplatz hegemonialer Kämpfe: So stand es dem Ehemann als Familienoberhaupt und Hausherrn zum Beispiel rechtlich zu, seine Frau körperlich zu ‚züchtigen‘, wenn sie seine Vormachtstellung infrage stellte oder sich ungehorsam verhielt. Auch außerhalb des Sozialraums ‚Ehe‘ gehörte männliche Gewalt zu den zentralen Konfliktlösungsstrategien im Alltag, sie stellte verletzte Ehre wieder her und sicherte die soziale Reputation. In der Übung werden wir uns mit der Frage befassen, welche sozialen Funktionen Gewalthandlungen in der Frühen Neuzeit erfüllten und inwieweit ihre Legitimität (oder Illegitimität) von geschlechtlichen Rollenzuschreibungen abhängig war. Im Mittelpunkt wird dabei die Untersuchung zeitgenössischer Rechtsquellen (Strafregister, Polizeiordnungen, Gerichtsprotokolle etc.) stehen, die nicht nur Aufschluss über den damaligen rechtlichen Umgang mit Gewalt geben, sondern auch beleuchten, wie Täterprofile in Abhängigkeit von Geschlechterrollen konstruiert wurden.
Am 25.4. und 6.6. wird die Veranstaltung als Zoomsitzung durchgeführt.
- Lehrende/r: Iris Fleßenkämper
In dem Lektürekurs beschäftigen wir uns mit der Rolle von Geschlecht in politikwissenschaftlichen Debatten. Anhand von Grundlagenliteratur sowie theoretischen und empirischen Texten (deutsch- und englischsprachig) diskutieren wir Entwicklungen und Tendenzen in der politikwissenschaftlichen Geschlechterforschung. Hierfür gehen wir zunächst auf feministische Ansätze, postkoloniale Theorie, Queer Theory und Intersektionalität ein und wenden uns dann Diskursen über Geschlechterverhältnisse in ausgewählten Politikfeldern wie Migrations-, Entwicklungs- und Sicherheitspolitik zu.
Der Lektürekurs zielt darauf ab, dass sich die Studierenden fundierte Kenntnisse über zentrale Theorien, Konzepte und Tendenzen der politikwissenschaftlichen Geschlechterforschung aneignen und lernen, wissenschaftliche Texte kritisch zu reflektieren.
Leistungsnachweise:
Studienleistungen:
- regelmäßige Teilnahme und aktive Mitwirkung im Seminar
- Lektüre und Vorstellung von wissenschaftlicher Literatur
- Verfassen eines Exposés
Prüfungsleistungen:
- Hausarbeit
- Lehrende/r: Ulrike Krause
In diesem Praxisseminar führen die Studierenden als Studienleistung ein Experiment zum Genuserwerb durch und präsentieren das Ergebnis in Form von Vorträgen.
Im ersten Teil des Semesters lernen die Studierenden dafür das grammatiktheoretische Konzept von Genus als Kongruenzkategorie kennen, das als Grundlage für die Studie dient. Im zweiten Teil des Semesters werten die Studierenden ihre Ergebnisse mithilfe der Kursleitung qualitativ und quantitativ aus. In den letzten Sitzungen werden die Ergebnisse in Form von Inputvorträgen präsentiert.
Bei Studierenden mit Prüfungsleistung dienen diese Vorträge als Basis für eine Hausarbeit oder eine schriftliche Ausarbeitung.
In this seminar students will conduct an empirical study dealing with the acquisition of grammatical gender ("Genus") in German. Students will present their results in presentations at the end of the semester. Credit points can be earned by contributing to the study, presenting, and by writing up the results.
The first half of the semester is dedicated to the introduction to grammatical terminology needed for the study like grammatical gender and agreement ("Kongruenz"). Students will analyze the results of their study during the second half of the semester.
- Lehrende/r: David Benedikt Wirthmüller
Étroitement liée à la société aristocratique et élitaire de l’Ancien Régime du XVIIe et XVIIIe siècle, la ‚galanterie‘ englobe une vaste gamme de connotations hétérogènes, voire apparemment contraires, qui résistent à une définition précise.
Idéal de style et de comportement, la galanterie fonctionne comme un habitus, comme un code ou une « certaine esthétique des manières » entre les deux sexes menant à une vision nouvelle des rapports entre la femme (devenue omniprésente dans la société de Cour et de salon) et l’homme de cour.
Littérature et poésie, voire les arts en général, jouent un rôle pivot dans ce jeu entre les genres, reflétant et déclenchant de nouvelles pratiques sociales, developpant un nouvel langage et débouchant ainsi à la longue sur une nouvelle sensibilité (comme le montre bien la fameuse Carte du Tendre de Mlle de Scudéry) et sur une appréhension moderne du corps.
Il existe deux visions de ce phénomène : en un sens positif, la galanterie comprend politesse et mondanité, urbanité et civilité, tendresse et respect, bienséance et légèreté qui se manifestent comme une « complaisance agréable », un « jeu délicat de l’esprit », « des manières délicates » et une « conversation brillante et enjouée », bref comme « un je ne sais quoi de piquant » (Hepp 748), se situant loin des dérives ultimes au XVIIIe siècle : le libertinage, critiqué par les encyclopédistes et avant tout par Jean-Jacques Rousseau accusant la galanterie de « singer l’amour » et d’être immorale, mensongère, méprisante et libertine.
L’objectif du séminaire sera de discuter des origines de la galanterie au Moyen Age et pendant la Renaissance (italienne) et d’identifier ce phènomène dans différents genres littéraires et médias tels que la tragédie de Racine, la comédie-ballet de Molière, le roman de Mme de Lafayette, des extraits d’opéra, la peinture (Watteau) etc. – tout en se concentrant sur le rôle des femmes qui « enseignent aux hommes cette perfection du comportement mondain » (Hepp 749).
- Lehrende/r: Irmgard Scharold
- Lehrende/r: Hanno Su
Das Seminar findet im Raum. 1.02 (Bibliotheksraum), Haus der Niederlande, Alter Steinweg 6/7 statt.
- Lehrende/r: Jacco Pekelder
- Lehrende/r: Ivo van Donselaar
- Lehrende/r: Christoph Sapp
- Lehrende/r: Christoph Sapp
Die Vorlesung Geometrie wird zusätzlich zu den Übungen durch Unterstützungsangebote begleitet: Der Unterstützungskurs bietet die Möglichkeit, die Inhalte der Vorlesung fachlich zu vertiefen und schulpraktische Bezüge herzustellen. Im offenen Treff können Übungsblätter in Anwesenheit von Tutor:innen bearbeitet werden. Die Tutor:innen bieten Unterstützung bei der selbstständigen Bearbeitung der Aufgaben. Beide Angebote sind freiwillig. Der Unterstützungskurs findet donnerstags von 10 - 12 Uhr vor der Vorlesung statt. Der offene Treff findet dienstags von 16-18 Uhr und donnerstags von 14-16 Uhr ( jeweils im Anschluss an die Vorlesung) statt.
- Lehrende/r: Jascha Quarder
- Lehrende/r: Gudula Volbers
- Lehrende/r: Carlotta Sophie Julia Wolf
- Lehrende/r: Michael Brüggemann
- Lehrende/r: Dominik Drees
- Lehrende/r: Christian Knoth
- Lehrende/r: Jacqueline Kockwelp
- Lehrende/r: Benjamin Risse
- Lehrende/r: Sebastian Thiele
Die Vorlesung befasst sich mit dem spannungsvollen Verhältnis zwischen Gesellschaftsstruktur und Kultur. Dabei werden aktuelle gesellschaftliche Phänomene anhand ausgewählter Theorieansätze diskutiert. Lebensführung dient dabei als Leitkategorie, die mit Blick auf verschiedene Phänomene wie Ökonomisierung sozialer Verhältnisse, Digitalisierung der Kommunikation und Säkularisierung expliziert wird.
- Lehrende/r: Levent Tezcan