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- Lehrende/r: Nils Bahlo
- Lehrende/r: Sabine Frilling
- Lehrende/r: Christian Serpé
Auf 35 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, persönliche Anmeldung erforderlich!
In diesem Forschungskolloquium werden aktuelle Forschungsarbeiten insbesondere von Studierenden mit dem Fokus auf schulpädagogische Fragestellungen im Kontext von Begabungsförderung und Potenzialentwicklung vorgestellt und diskutiert.
- Lehrende/r: Christian Fischer
- Lehrende/r: Christiane Fischer-Ontrup
- Lehrende/r: Dilara Yüksek
- Lehrende/r: Pamela Bonnekoh
- Lehrende/r: Anton Andronic
- Lehrende/r: Volker Michael Hannen
- Lehrende/r: Alexander Kappes
- Lehrende/r: Alfons Khoukaz
- Lehrende/r: Christian Klein-Bösing
- Lehrende/r: Denise Aparecida Moreira de Godoy
- Lehrende/r: Christian Weinheimer
Diser Kurs ist für alle Teilnehmenden des Kurses (alle drei Seminarzeiten am Donnerstag)
Förderorientierte Diagnostik im Förderschwerpunkt Lernen im SoSe 2025
- Lehrende/r: Ella Chiara Baer
- Lehrende/r: Theresa Maria Steiner
- Lehrende/r: Jürgen Wilbert
Auf 35 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung vor Belegung in SLcM erforderlich!
- Lehrende/r: Jürgen Wilbert
Auf 35 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung vor Belegung in SLcM erforderlich!
- Lehrende/r: Jürgen Wilbert
- Lehrende/r: Kim Joris Boström
- Lehrende/r: Rosemary Dubbeldam
- Lehrende/r: Heiko Wagner
- Lehrende/r: Martin Artz
- Lehrende/r: Jan-Luca Evers
- Lehrende/r: Bente Lucht
- Lehrende/r: Verena Monschang
- Lehrende/r: Björn Schulte genannt Tillmann
- Lehrende/r: Bernd Wilfling
Auf 20 Studierende begrenzte Veranstaltung, persönliche Anmeldung erforderlich!
Das Forschungskolloquium setzt sich mit erwachsenen- und weiterbildnerischen Forschungsfragen und -ansätzen sowie mit Zielen erwachsenen- und weiterbildnerischer Forschung auseinander. Die thematische Schwerpunktsetzung wird sich nach den Wünschen der Studierenden richten (z.B. Entwicklung und Operationalisierung einer Fragestellung; Entwicklung eines Forschungsdesigns; Auswahl geeigneter Methoden; Entwicklung von Forschungsinstrumenten; Auswertung und Interpretation).
Achtung: Dieses Forschungskolloquium richtet sich ausschließlich an Studierende, die bereits ihre Abschlussarbeit bei mir angemeldet haben bzw. sich im Anmeldeprozess befinden!
- Lehrende/r: Halit Öztürk
Untersuchungen zu Argumentations- und Darstellungsprozessen von Grundschulkindern bei der Erkundung mathematischer Experimente und Problemstellungen
Im Seminar werden Sie verschiedene Lernumgebungen und problemhaltige Aufgaben kennenlernen, die im Rahmen des Seminars 'Mathe begegnen" von Studierenden für die Unterrichtspraxis entwickelt, aber noch nicht erprobt, wurden. In diesem Seminar werden Sie darin begleitet, kleine Interviewstunden mit Lernendengruppen zu diesen entwickelten spannenden Lernumgebungen zu planen, durchzuführen und auszuwerten. Der Schwerpunkt der Analysen liegt auf der Erfassung und Förderung des mathematischen Argumentierens und Darstellens in der Grundschule. Diese zwei mathematischen Prozesse stehen in enger Wechselbeziehung zueinander und haben besondere Bedeutung für mathematische Verstehens- und Verständigungsprozesse von Kindern. Im Seminar werden Forschungsdesigns und Methoden thematisiert, gemeinsame Forschungsfragen entwickelt sowie Analysen und deren Ergebnisse diskutiert.
- Lehrende/r: Kathrin Akinwunmi
Auf 30 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!
Bitte beachten Sie, dass sich diese Veranstaltung über zwei Semester (WiSe 24/25 und SoSe 25) erstreckt und im Sommersemester dem Modul BFP zugeordnet ist.
In der Diskussion um eine gelingende individuelle Begabungsförderung gewinnt das forschende Lernen in der Schule zunehmend an Bedeutung. Diese Lernform bedarf spezieller Kompetenzen zum wissenschaftlichen Arbeiten bei Schüler*innen, welche adäquate Kompetenzen bei Lehrpersonen voraussetzen. Diese Veranstaltung dient der Begleitung schulischer Praxisphasen im Forschungspraktikum zum Forder-Förder-Projekt im Drehtürmodell. Dabei sollen Studierende befähigt werden, Kindern und Jugendlichen effektive Strategien des selbstgesteuerten forschenden Lernens auf der Basis individueller Potenziale und Interessen der Schüler*innen in analogen und digitalen Formaten zur individuellen Begleitung zu vermitteln. Angesprochen sind insbesondere Studierende im Bachelorstudium, die ihr EOP im Kontext diagnosebasierter individueller Förderformate absolvieren möchten und Interesse an einer Praxisphase in Schulen Münsters haben. Nähere Informationen erhalten Sie auf den Infoveranstaltungen auf den Infoveranstaltungen, sowie beim FFP-Team (ffp@uni-muenster.de).
Das Seminar ist ein hochschuldidaktischer Baustein des Lehr-Lern-Labors „Diagnose und Individuelle Förderung”.
- Lehrende/r: Carly Abbenhaus
- Lehrende/r: Christoph Busch
- Lehrende/r: Christian Fischer
- Lehrende/r: Marie Große Frericks
- Lehrende/r: Lukas André Kroschewski
- Lehrende/r: Xenia-Marie Piotrowicz
- Lehrende/r: Sarah Schulte ter Hardt
Auf 35 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, persönliche Anmeldung erforderlich!
Bitte beachten Sie, dass sich diese Veranstaltung über zwei Semester (WiSe 24/25 und SoSe 25) erstreckt und im Sommersemester dem Modul OPS zugeordnet ist.
In der diagnosebasierten individuellen Förderung von Schüler*innen gewinnt das selbstregulierte Lernen zunehmend an Relevanz. Diese Lernform erfordert spezielle Lernkompetenzen bei Kindern und Jugendlichen, die adaptive Lehrkompetenzen bei Lehrpersonen voraussetzen. Diese Veranstaltung dient der Begleitung schulischer Praxisphasen vor allem im Forschungspraktikum zum Forder-Förder-Projekt im Regelunterricht. Dabei sollen Studierende befähigt werden, Schüler*innen effektive Strategien des lebenslangen selbstregulierten Lernens in analogen und digitalen Formaten in Kleingruppen im Klassenverband zu vermitteln. Angesprochen sind insbesondere Studierende im Master, die neben der regulären Erbringung ihrer Leistungspunkte in den jeweiligen Modulen Interesse an einer Praxisphase in Schulen Münsters haben, die als außerordentliches Engagement bescheinigt wird. Auch Studierende, die außercurricular oder freiwillig teilnehmen möchten, sind willkommen. Nähere Informationen erhalten Sie auf den Infoveranstaltungen, sowie beim FFP-Team (ffp@uni-muenster.de).
Das Seminar ist ein hochschuldidaktischer Baustein des Lehr-Lern-Labors „Diagnose und Individuelle Förderung”
- Lehrende/r: Carly Abbenhaus
- Lehrende/r: Christoph Busch
- Lehrende/r: Kathrin Fels
- Lehrende/r: Christian Fischer
- Lehrende/r: Marie Große Frericks
- Lehrende/r: Lukas André Kroschewski
- Lehrende/r: Xenia-Marie Piotrowicz
- Lehrende/r: Sarah Schulte ter Hardt
Aus raumtechnischen Gründen auf 44 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!
Unaufhaltsam schreitet die Digitalisierung in der Gesellschaft voran und prägt unsere Kommunikation, die Politik, das Bildungswesen, die Wirtschaft uvm. Dabei ist wichtig zu berücksichtigen, dass der Begriff Digitalisierung eine geringe Konkretisierung aufweist und deshalb die Bedeutung der jeweiligen Verwendung des Begriffs nicht eindeutig sein muss. Digitalisierung bedeutet immer auch die Anwendung von digitalen Techniken mit ihren Chancen und Risiken.
In dieser Veranstaltung sollen ausgehend von wichtigen Konzepten der Bildungswissenschaft, wie die Professionalisierung im Lehrberuf oder der Kompetenzentwicklung, verschiedene Ausprägungen von Digitalisierung und deren Bedeutung für den Lehrberuf definiert und untersucht werden. Dabei werden fachliche Grundlagen vermittelt, die zum Verständnis von Digitalisierungsprozessen und deren Mitgestaltung wichtig sind. Ein Ziel ist es, die Möglichkeiten und Herausforderungen der Digitalisierung sowie die Bedeutung öffentlicher Diskussionen darüber kompetent verstehen und beurteilen zu können.
- Lehrende/r: David Louis Bardiau
- Lehrende/r: Marco Thomas
- Lehrende/r: Jannis Bosch
- Lehrende/r: Rebecca Schneider
- Lehrende/r: Rebecca Schneider
Diese Veranstaltung beginnt am 14.04.2025 um 16:15 (Seminarraum AG Klingauf, Inst. f. Med. Physik und Biophysik, Robert-Koch-Str. 31).
Weitere Informationen/Unterlagen finden Sie im learnweb. Um einen Einschreibeschlüssel für das Learnweb zu erhalten, senden Sie bitte eine e-mail unter Angabe des Veranstaltungsnamens an: kahms@uni-muenster.de.
- Lehrende/r: Jana Hueve
- Lehrende/r: Martin Kahms
Hintergrund und Beziehungen zu anderen Kursen:
Aufbauend auf den in Financial Intermediation I gelegten Grundlagen werden in dieser Lehrveranstaltung die theoretischen Kenntnisse über die Existenz von Banken, Krediten und Einlagen auf die Grundlagen des Bank- und Risikomanagements sowie der Bankenregulierung erweitert. Darüber hinaus werden Methoden zur Messung und zum Management der Hauptkategorien von Risiken, denen Banken ausgesetzt sind, diskutiert.
Hauptthemen und Lernziele:
Der Kurs beginnt mit der Erörterung der prinzipiellen Ziele der einzelnen Banken. Anschließend wird der regulatorische Rahmen vorgestellt, dem Banken national und international folgen müssen. Eingebettet in diesen regulatorischen Kontext werden Methoden zur präzisen Messung der Größenordnung von Liquiditäts-, Ausfall-, Markt- und operationellen Risiken vorgestellt. Das primäre Ziel dieses Kurses ist es, den Studierenden ein fundiertes Wissen über Bankmanagement und Regulierung zu vermitteln. Sie lernen die Bedeutung der Risikomessung und -steuerung kennen und können ihr Wissen über die besprochenen Methoden in Übungen anwenden.
Background and relations to other courses:
Building onto the basis laid in Financial Intermediation I, this course extends the theoretical knowledge about the existence of banks, loans and deposits to the principles of bank and risk management as well as banking regulation. Furthermore, methods for measuring and managing the principle categories of risks banks are exposed to are discussed.
Main topics and learning objectives:
The course starts by discussing principle objectives of individual banks. It moves on by introducing the regulatory framework banks have to follow nationally and internationally. Embedded into this regulatory context, methods for precisely measuring the magnitude of liquidity, default, market and operational risk are presented. The primary purpose of this course is to provide students with a profound knowledge of bank management and regulation. They learn about the importance of risk measurement and management and to apply their knowledge about the methods discussed within exercises.
- Lehrende/r: Philipp Klein
- Lehrende/r: Mira Maslej
- Lehrende/r: Alexander Nitschke
Auf 35 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, persönliche Anmeldung bei der Dozentin (kurton@uni-muenster.de) erforderlich!
Das Kolloquium richtet sich an Studierende, die eine Bachelor- oder Masterarbeit mit dem Schwerpunkt Schulpädagogik - Inklusive Bildung bei mir als Betreuerin und Erstgutachterin schreiben. Im Kolloquium werden Fragestellungen und Inhalte von Abschlussarbeiten vorgestellt, diskutiert und präzisiert sowie Fragen zu Forschungsdesign, Durchführung und Auswertung thematisiert. Das Kolloquium bietet die Gelegenheit zur Diskussion neuerer Veröffentlichungen zur Inklusiven Bildung und damit auch die Möglichkeit der Einbettung der Fragestellungen der Studierenden in den aktuellen Forschungskontext.
Ein Erwerb von Leistungspunkten ist in dieser Veranstaltung nicht möglich.
- Lehrende/r: Karolina Urton
Forschungsfragen der Mathematikdidaktik: Problemlösekompetenzen von Grundschüler:innen
Die Entwicklung prozessbezogener Kompetenzen ist ein zentrales Ziel des Mathematikunterrichts in der Grundschule. Im Fokus des Seminars steht die Entwicklung und Erfassung von Problemlösekompetenzen im Kontext von "Finde alle" Problemen. Sie setzen sich dazu zunächst mit zentralen Ideen, dem aktuellen Forschungsstand sowie unterrichtspraktischen Vorschlägen und zum Problemlösen auseinander. Anschließend werden qualitative Forschungsmethoden vorgestellt, um dann gemeinsam Forschungsfragen rund um die Untersuchung der Problemlösekompetenzen abzuleiten. Im Rahmen von qualitativen Studien gehen Sie den Forschungsfragen nach und werten diese mittels qualitativer Auswertungsmethoden aus, bevor die Ergebnisse vor dem Hintergrund des aktuellen Forschungsstandes diskutiert werden.
Dieses Seminar kann im Rahmen der Vertiefung besucht werden. In diesem Seminar besteht die Möglichkeit, dass bis zu 10 Studierende ihre Masterarbeit zum Seminarthema schreiben.
WICHTIG: Wenn Sie eine Masterarbeit in der Mathematikdidaktik schreiben möchten, müssen Sie sich für ein Seminar „Forschungsfragen (mit Masterarbeit)” anmelden.
Verpflichtend: Ein digitales Vortreffen findet am 06.03.2025 von 10.15 bis max. 12.45 Uhr per Zoom statt, den Link erhalten Sie nach der abgeschlossenen Seminaranmeldung.
- Lehrende/r: Karina Höveler
Das Seminar findet an folgenden Terminen statt:08.04., 22.04., 06.05., 20.05., 03.06., 24.06., 08.07. (Raum S3006 im Johann-Krane-Weg 39)
- Lehrende/r: Marcus Nührenbörger
Problemlösekompetenzen von Grundschüler:innen
Die Entwicklung prozessbezogener Kompetenzen ist ein zentrales Ziel des Mathematikunterrichts in der Grundschule. Im Fokus des Seminars steht die Entwicklung und Erfassung von Problemkompetenzen im Kontext von "Finde alle" Problemen. Sie setzen sich dazu zunächst mit zentralen Ideen, dam aktuellen Forschungsstand sowie unterrichtspraktischen Vorschlägen und zum Problemlösen auseinander. Anschließend werden qualitative Forschungsmethoden vorgestellt, um dann gemeinsam Forschungsfragen rund um die Untersuchung der Problemlösekompetenzen abzuleiten. Im Rahmen von qualitativen Studien gehen Sie den Forschungsfragen nach und werten diese mittels qualitativer Auswertungsmethoden aus, bevor die Ergebnisse vor dem Hintergrund des aktuellen Forschungsstandes diskutiert werden.
Verpflichtend: Eein digitales Vortreffen findet am 06.03.2025 von 10:15 bis max. 13:45 Uhr per Zoom statt, den Link erhalten Sie nach der abgeschlossenen Seminaranmeldung.
- Lehrende/r: Karina Höveler
Background and relations to other courses:
The financial services sector is a sector of paramount importance concerning the stability of the economy. During the last years, the relevance of financial intermediation has risen continuously. A couple of components have changed in order to guarantee an optimal supply of financial services. The course provides students with knowledge about banking systems and explanations for the existence of banks. They learn about practical implications arising from different theoretical models concerning e.g. loans, deposits and securitization.
Main topics and learning objectives:
The course starts with a short characterization of the banking system. Model based considerations concerning the existence of banks lead to the analysis of important divisions of banks like credit business, deposit banking, and securitization. The course is completed by an additional tutorial, which consists e.g. of case studies and presentations given by visiting scientists and experts. The primary purpose of this course is to provide students with a profound knowledge of informational and institutional economics. They learn about the role banks play in imperfectly competitive financial markets and they are able to explain essential financial basics model based. Their competence in solving problems is revealed by their skill to theoretically illustrate reasons for phenomena occurring in reality.
- Lehrende/r: Alexander Nitschke
- Lehrende/r: Christian Orthey
- Lehrende/r: Christoph Schneider
- Lehrende/r: Fabian Wening
1924 schrieb die britische Schriftstellerin Virginia Woolf ihre wohl heute noch bekannteste Passage: „On or around December 1910, human character changed. I am not saying that one went out, as one might into a garden, and there saw that a rose had flowered or a hen had laid an egg. The change was not sudden and definite like that, but a change there was, nevertheless …".
Und tatsächlich waren historische Veränderungsprozesse in den gut 40 Jahren vor Woolfs Aussage ubiquitär. Egal ob man in die Kolonial-, Attentats-, Emotions-, Global-, Geschlechter- oder Verfassungsgeschichte schaut, sie alle sehen, dass in den 1880er entscheidende Weichen gestellt wurden, für den allmählichen Siegeszug dessen, was man heute landläufig als (europäische) „Moderne“ bezeichnet.
Trotzdem verbieten sich allzu optimistische Perspektiven auf diese Umbruchszeit. Telegraphenmasten, Eisenbahnen und Dampfschiffe brachten zwar eine bis dahin ungekannte Mobilität und Kommunikationsdichte, taten dies jedoch Im Fahrwasser europäischer Kolonialimperien, die die Welt gnadenlos unter sich aufteilten. Die gleichen europäischen Mächte versuchten zwar, den Krieg durch Völkerrecht zu zähmen, nur um ihn gegenüber „unzivilisierten“ Völkern um so brutaler zu entfesseln und Europa dann zwischen 1911 und 1923 in eine bis dato unbekannte Gewaltorgie abgleiten zu lassen. Am Ende der Auseinandersetzung um politische Partizipation in diesen Jahren standen in den meisten europäischen Gesellschaften zwar Bürgerrechte, Demokratie und Frauenwahlrecht, in Italien und der Sowjetunion jedoch Faschismus und Sowjetkommunismus. Und so konnte Antonio Gramsci 1930 zurecht resümieren: „Die alte Welt liegt im Sterben, die neue ist noch nicht geboren. Es ist die Zeit der Monster.“
Das Proseminar versucht, das lange Fin de Siècle, jene 40 Jahre zwischen 1880 und 1923, die mit einem scheinbar umfassenden Fortschrittsoptimismus begannen und in Gramscis Interregnum mündeten, zu verstehen. Dafür betrachtet es Themen aus der Politik-, Sozial-, Kultur-, Wissen-, Geschlechter- und Globalgeschichte. Damit verfolgt es drei Ziele: 1) Die Studierenden erhalten einen Überblick über die mannigfaltigen Veränderungen zwischen 1880 und 1923, ohne die sich das 20. Jahrhundert nicht verstehen lässt. 2) Die Teilnehmer:innen üben die Reflexion über Periodisierungen und Perspektivierungen der Neuesten Geschichte ein. 3) Die Studierenden erlernen die Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens im Bereich der Neuesten und Zeitgeschichte.
- Lehrende/r: Kevin Lenk