Suchergebnisse: 7309
- Lehrende/r: Fabian Herrmann
Auf 50 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl; Anmeldung erforderlich!
Das Seminar gilt als das Seminar S2 im Modul B21 (EW ZFBA, EW BA BK, neue FPO) sowie als das Seminar 1 im Modul M1 (Päd. MEd GymGes und Päd. im MEd BK, alte FPO gem. LABG).
Das zentrale Anliegen der Veranstaltung ist es, in die Planung und Analyse von Pädagogikunterricht einzuführen. Dazu werden allgemeindidaktische und fachdidaktische Überlegungen zusammengeführt, um auf dieser Grundlage auszuloten, wie curriculare und methodische Entscheidungen in Prozessen der Unterrichtsplanung für das Fach Pädagogik begründet werden können. Beispielhaft soll in der Veranstaltung das konkrete Anfertigen von Unterrichtsskizzen für pädagogisch perspektivierte Unterrichtsgegenstände erprobt werden.
- Lehrende/r: Andreas Oberdorf
Reelle Zahlen, Folgen, Reihen, stetige Funktionen, Differentationen und Integrationen von Funktionen
- Lehrende/r: Martin Sauer
- Lehrende/r: Christine Achten
- Lehrende/r: Arno Rohrbach
- Lehrende/r: Sayyedeh Golestaneh Salehee
- Lehrende/r: Volkmar Schmidt
- Lehrende/r: Georg Spiekermann
- Lehrende/r: Harald Strauß
- Lehrende/r: Florian Hübner
- Lehrende/r: Michael Lange-Aperdannier
Krieg, Klimakrise und die Bedrohung durch Rechtsextremismus – die Nachrichten- und Medienlandschaft wird von Themen dominiert, die Gänsehaut und Angstschweiß verursachen.
In diesem Seminar beschäftigen wir uns damit, wie Angst auf der einen Seite den Medienkonsum beeinflusst und auf der anderen Seite durch Medien ausgelöst wird und Einfluss auf Verhalten und Wahrnehmung nimmt.
Nach einer Einordnung der grundlegenden psychologischen Mechanismen von Angst wird sich das Seminar mit verschiedenen Fragestellungen aus unterschiedlichen Bereichen der Kommunikationswissenschaft auseinandersetzen. Dabei werden neben Nachrichtenrezeption besonders Bereiche der politischen Kommunikation, der Gesundheitskommunikation sowie Unterhaltungsmedien und Social Media betrachtet.
Wie gehen wir mit Gesundheitsinformationen um, die uns Angst machen? Inwiefern hemmt oder treibt uns Angst an, politisch zu partizipieren? Wie hängen Angst und populistische Propaganda zusammen? Warum schauen wir Horrorfilme? Gibt es FOMO wirklich und wie verändert sie unsere Social Media Nutzung? Anhand wissenschaftlicher Literatur und aktueller Praxisbeispiele werden diese Fragestellungen aufgearbeitet und diskutiert.
Eine aktive Teilnahme am Seminar wird vorausgesetzt.
Studienleistung:
aktive Vorbereitung und Teilnahme, Referat
Prüfungsleistung:
Hausarbeit
- Lehrende/r: Désirée Hammer
Im Seminar gehen wir der Frage nach, in welchen sozialen Erscheinungsweisen neuere Formen Künstlicher Intelligenz auftreten und welche Arten von Mensch-Maschine-Beziehungen sie auslösen. Dazu widmen wir uns (1) zunächst der verkörperten Künstlicher Intelligenz (Embodied AI) und stellen die Frage, welche Bedeutung die Materialität des Körpers und das leibliche Spüren in der Beziehung zwischen Menschen und verkörperten Formen Künstlicher Intelligenz (zum Beispiel humanoiden Robotern) haben. Anschließend (2) gehen wir zur emotionalen Künstlichen Intelligenz (Emotional AI) über. Hier interessieren uns Phänomene wie Mitgefühl, Trauer und Liebe als besondere, elementare Weisen sozialer Erfahrung und ihre sozialen Erscheinungsweisen zwischen Menschen und emotionaler Künstlicher Intelligenz. Schließlich (3) weiten wir den Blick und schauen auf das Feld kommunikativer Künstlicher Intelligenz (Communicative AI). Hier kontextualisieren wir unsere Betrachtungen direkter Mensch-Maschine-Beziehungen an den Veränderungstendenzen der gesamtgesellschaftlichen Kommunikation, wobei wir diese abschließende Perspektive durch die Stichworte Algorithmisierung und Automatisierung begrenzen. Hinter der Seminarfrage liegt in unserer Beschäftigung mit konkreten Phänomenen die sozialisationstheoretische Intuition, dass sich soziale Beziehungen durch eine wechselseitige Bezugnahme auszeichnen, an deren Charakter in den spezifischen sozialen Erscheinungsweisen Künstlicher Intelligenz wir uns annähern wollen.
- Lehrende/r: Carsten Ohlrogge
Seit etwa 1990 kann die Archäogenetik mit Hilfe der PCR-Technologie DNA aus Funden bergen, die älter als 100 Jahre sind (aDNA); um das Jahr 2003 kam die vollständige Sequenzierung des menschlichen Genoms hinzu. Seither gibt es nicht nur neue, wissenschaftlich-gelehrte Versuche, das genetische und das geschriebene Archiv zu einer zeitlich tieferen Geschichte der Menschheit zu verknüpfen. Die Genomforschung ist in Form von Direct-to-Consumer-Tests und in Unterhaltungsgenres aller Medienformen veralltäglicht worden und zudem in der populären Geschichtskultur präsent: Seit 2006 senden der MDR und der WDR nach dem BBC-Vorbild „Who do you think you are” (seit 2004) die Wege von Menschen „Auf der Spur der Ahnen” bzw. als „Vorfahren gesucht” im Dokuformat aus. Spielfilme und Krimiserien verwenden in ihren Plots unterschiedliche Weisen von DNA-Analysen als Motiv und dramaturgisches Element, oft in Bezug zu aktuellen gesellschaftlichen Debatten darüber, wie und für welchen Zweck genetische Daten (nicht) verwendet werden sollen, wem sie gehören, und wie der Umgang damit gesetzlich reguliert ist oder sein sollte. Mit frei verkäuflichen Genetic Ancestry Tests (GAT) versprechen Unternehmen Informationen zur ‚biogeografischen Herkunft‘ von Individuen; im Vereinswesen oder als neue Assoziationen im Internet haben sich Interessensgruppen zur „DNA-Genealogie” formiert. Während Datenschutzfachleute auf die Sicherheitsprobleme angesichts der Reidentifizierbarkeit und des Drittbezugs genetischer Daten hinweisen, werden vergleichsweise einfach zu verwendende, partizipativ geführte GEDmatch-Datenbanken überall auf der Welt mit Laborbefunden und Archivrecherchen bestückt, in der Forensik und Polizeiarbeit ebenso wie von Laien auf der Suche nach ‚meiner Familiengeschichte‘, aber auch von sozialen und politischen Bewegungen zur Legitimation von Forderungen nach Anerkennung, Zugehörigkeit, Citizenship oder Territorium. Bei der Beobachtung und Analyse dieser Resonanz einer Hochtechnologie im Alltag geht es nicht zuletzt auch um unsere wissenschaftliche Aufmerksamkeit für das Wiederaufkommen und für neue Formen von rassistischen Ideen und Praktiken bei der (Selbst)Beschreibung von Menschen.
Im ersten Teil der Lehrveranstaltung erarbeiten wir zunächst einen aktuellen Zugang des Fachs zu diesen Phänomenen mit der gemeinsamen Lektüre der Monografie von Karen-Sue Taussig (2009) zur Etablierung, Verrechtlichung und Veralltäglichung genetischen Wissens in den Niederlanden, die insbesondere wegen der zeithistorisch vertieften Perspektive auch über die damit verbundene politische und populäre Mobilisierung von ‚Geschichte‘ in diesem Feld instruktiv ist. Im zweiten Teil präsentieren die Studierenden ausgewählte Forschungsstände anhand vertiefender Fallstudien zur alltäglichen Aneignung von ‚Genetik‘ und ‚Geschichte‘ (Studienleistung).
- Lehrende/r: Elisabeth Timm
In diesem Grundkurs behandeln wir die zentrale Bedeutung der Frage des Menschen nach sich selbst sowie verschiedene Probleme, die mit ihrer Beantwortung einhergehen. So wurde das menschliche Wesen vielfach vereinfachend bestimmt und absolut gesetzt: als ‚animal rationale‘, ‚zoon politikon‘, ‚homo oeconomicus‘, ‚animal symbolicum‘ … Demgegenüber ist der Anspruch einer philosophischen Betrachtung des Menschen umfassend. Entsprechend soll die Idee, Geschichte und Relevanz der Anthropologie hier aus interdisziplinärer Perspektive betrachtet werden – unter Einbezug aktueller, etwa postkolonialer oder feministischer Kritiken.
- Lehrende/r: Kerstin Gregor
Griechische und römische Geschichte sind klassische Inhalte des Geschichtsunterrichts und zudem geschichtskulturell omnipräsent – sei es im Spielfilm, im Computerspiel oder in historischen Ausstellungen. Überdies übt die Antike gerade auf jüngere Schülerinnen und Schüler eine ungebrochene Faszination aus. Am Beispiel der römischen Antike beschäftigt sich das Seminar auf theoretischer, empirischer und pragmatischer Ebene mit Grundfragen der Planung von Geschichtsunterricht am Anfang der Sekundarstufe I. Die Diagnose individueller Lernvoraussetzungen und Wege ihrer Berücksichtigung bei der Unterrichtsplanung werden dabei ebenso diskutiert wie verschiedene Möglichkeiten der Auswahl und didaktischen Profilierungen konkreter fachwissenschaftlicher Erkenntnisse und geschichtskultureller Phänomene. Aufbauend auf den gewonnenen Einsichten sollen abschließend aktuelle Schulgeschichtsbücher einer kritischen Analyse unterzogen werden.
Im Rahmen der Veranstaltung können in Absprache mit dem Lehrenden auch Leistungspunkte für Inklusion erworben werden.
- Lehrende/r: Christian Winklhöfer
Antiochia am Orontes war für Jahrhunderte neben Rom, Alexandria und später Konstantinopel die bedeutendste Stadt der Mittelmeerwelt. Sie fungierte in hellenistischer Zeit als Zentrum des Seleukidenreichs, später wurde sie Hauptstadt der römischen Provinz Syrien und eine zentrale Schaltstelle des Handels zwischen Ost und West. Bis in die Kreuzfahrerzeit spielte Antiochia eine bedeutende Rolle, verlor dann jedoch zunehmend an Bedeutung. Heute trägt die Stadt den Namen Hatay und ist Zentrum der gleichnamigen Provinz in der Südosttürkei.
In dieser Übung wollen wir gemeinsam Schriftquellen, aber auch archäologische Zeugnisse, die Auskunft über die Gestalt, Entwicklung und Bedeutung Antiochias geben, untersuchen. Von der antiken Stadt selbst sind zwar heute nur noch wenige Spuren sichtbar, dennoch ist es möglich, das Stadtbild, die städtische Kultur und das religiöse Leben Antiochias zu untersuchen.
Neben Antiochia selbst werden wir auch das Umland in den Blick nehmen. Zur Stadt gehörte ein sehr großes Territorium, dass sich heute sowohl auf türkischem als auch auf syrischem Staatsgebiet erstreckt. Dort sind die Ruinen hunderter Dörfer noch gut erhalten und laden ein, das Verhältnis von Stadt und Umland sowie antike (Land)Wirtschaft zu studieren.
- Lehrende/r: Michael Blömer
Antisemitismus funktioniert projektiv und als Welterklärung in unversöhnten Verhältnissen: Er sagt etwas über das antisemitische Subjekt und seine Welt aus. Darin ist Antisemitismus auch Folge der Weise, in der in der nichtjüdischen Welt das Judentum bzw. „das Jüdische“ imaginiert, aufgegriffen und abgelehnt wurde. Gerade dort, wo – wie im christlichen Bereich – das Eigene in Abgrenzung vom „Jüdischen“ bestimmt und zusätzlich eine neue, definitive Wahrheit in Abgrenzung vom Judentum behauptet wurde, nimmt das (projektiv verarbeitete) „Jüdische“ leicht die Funktion einer Negativfolie an und stellt gleichzeitig so etwas wie ein schlechtes Gewissen dieser Kultur dar. Es ist dabei auffällig, dass die Funktionsweise antijüdischer Denkmotive aus religiösem Kontext sich in philosophischen oder politischen Diskursen ohne religiösen Bezug wiederfinden lässt.
Die Vorlesung möchte, nachdem Mittel erarbeitet wurden, um einen reflektierten Begriff von Antisemitismus zu gewinnen, christlich-theologische Kategorien und das Denken einiger moderner und zeitgenössischer Philosophen auf die Anfälligkeit für antisemitische Denkmuster untersuchen. Im Ausgang wird die Frage gestellt, ob und unter welchen Bedingungen eine antisemitische Regression im Denken vermieden werden kann. Die Vorlesung hat ideengeschichtlichen und systematischen Charakter.
- Lehrende/r: Jonas F. Erulo
Der Kurs gründet auf bereits erlernten Regeln im Grundkurs Arabisch 1 und gilt somit als Fortsetzung und Vertiefung der grundlegenden grammatischen Strukturen des Standardarabischen. Dabei wenden wir uns weitere Aspekte der Wortarten, Wortformen und Satzlehre und üben diese in entsprechenden Aufgaben intensiv.
Lehrwerk: Lehrbuch des modernen Arabisch. Günther Krahl, Wolfgang Reuschel, Eckhard Schulz.Edition Hamouda
- Lehrende/r: Abdelkrim Lardi
Arabisch II: Morphologie und Syntax II Islamische Theologie 8 SWS
Ziel und Inhalt:
Im zweiten Semester des Grundlagenmoduls fahren wir mit der Vermittlung der Fundamente des modernen Hocharabisch fort und führen einige Besonderheiten des klassischen Arabischen ein. Im theoretischen Teil werden die grammatischen Strukturen besprochen und im praktischen Teil werden einerseits bereits erlernte Regeln angewendet und andererseits werden die Studierenden in folgenden Fertigkeiten intensiver trainiert:
- Hörverständnis
- Sprechen im Alltag und über islamisch-theologische Themen
- Lesefähigkeit von vokalisierten und nicht-vokalisierten Texten.
-Schreiben, Vokalisieren und Übersetzen von Texten:
Dabei liegt der Schwerpunkt auf das Vermitteln von Grundbegriffen der islamischen Theologie und Geschichte.
Im Rahmen der 8 SWS für den 1-Fach-Bachelor Islamsiche Theologie sind 2 SWS für ein Pflichttutorium vorgesehen, in denen die Studierenden den im Sprachkurs erlernten Stoff anhand von Übungen vertiefen können und die einwandfreie Artikulation der Wörter und Sätze aus Koranpassagen sowie aus theologisch- und alltagsarabischen Texten üben können. Das Tutorium wird dabei nach Ermessen der Abteilungsleiterin an die Bedürfnisse der Studierenden des jeweiligen Kurses angepasst. Das Pflichttutorium entfällt für den Zwei-Fach-Bachelor Islamische Theologie.
Für die Teilnahme von Arabisch II ist das Bestehen von Arabisch I Voraussetzung. Die Anwesenheit im Sprachkurs ist verpflichtend, um einen Prüfungsanspruch zu haben. Die Klausur am Ende des Semesters ist Voraussetzung für die Teilnahme an Arabisch III.
Bibliografie: Günther Krahl / Wolfgang Reuschel / Eckehard Schulz, Lehrbuch des modernen Arabisch und eigene Lehrmaterialien von Amal Diab-Fischer
- Lehrende/r: Amal Diab-Fischer
Arabisch IV: Morphologie und Syntax II 6 SWS (Islamische Theologie)
Ziel und Inhalt:
Im vierten Semester des Aufbaumoduls fahren wir mit der Vermittlung der Grundlagen des modernen Hocharabisch fort und führen weitere Besonderheiten des klassischen Arabisch ein. Im theoretischen Teil werden die komplexe Morphologie, die syntaktischen Strukturen und die Bedeutung von ausgewählten Suren der letzten 30 Suren (85-114) besprochen. Grundbegriffe der islamischen Religionspädagogik und Theologie werden zudem auf Arabisch vermittelt und übersetzt. Weiterhin wird das Schreiben und Vokalisieren von Texten kontinuierlich vertieft. Neben modernen Texten wird auch die Übersetzung klassisch-theologischer Texte intensiv geübt. Im praktischen Teil wird einerseits die eingeführte Grammatik trainiert, andererseits werden die Studierenden in folgenden Fertigkeiten in Hinblick auf die mündliche Prüfung vorbereitet:
- Hörverständnis
- Sprechen im Alltag und über islamisch-theologische Themen
- Lesefähigkeit von vokalisierten und nicht-vokalisierten Texten
Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Vermittlung von Grundbegriffen der islamischen Theologie und Geschichte.
Die Klausur sowie die mündliche Prüfung am Ende des Semesters sind Basis der Benotung im Ein-Fach-Bachelor Islamische Theologie. Für den Zwei-Fach-Bachelor Islamische Theologie ist lediglich eine Klausur vorgesehen. Das Bestehen dieser ist in beiden Studiengängen Voraussetzung für die Teilnahme am ersten Teil des Vertiefungsmoduls Arabisch V.
Bibliografie: Günther Krahl / Wolfgang Reuschel / Eckehard Schulz, Lehrbuch des modernen Arabisch / eigene Lehrmaterialien von Amal Diab-Fischer
- Lehrende/r: Amal Diab-Fischer
Arabisch IV: Morphologie und Syntax IV 4 SWS (Islamische Religionslehre)
Ziel und Inhalt:
Im vierten Semester des Aufbaumoduls fahren wir mit der Vermittlung der wichtigsten Aspekte des modernen Hocharabisch fort und führen weitere Besonderheiten des klassischen Arabisch ein. Im theoretischen Teil werden die komplexe Morphologie, die syntaktischen Strukturen und die Bedeutung von ausgewählten Suren der letzten 20 Suren (85-114) besprochen. Grundbegriffe der islamischen Religionspädagogik und Theologie werden zudem auf Arabisch vermittelt und übersetzt. Außerdem werden anhand eigens erstellter Materialien zu ausgewählten klassisch-theologischen Texten Übersetzungen und Analysen vorgenommen. Im praktischen Teil wird vor allem Wert auf die Aussprache gelegt. Die Buchstaben, die charakteristisch für die arabische Sprache sind, werden besonders geübt, sodass Primärtexte fehlerfrei gelesen werden können.
Die mündliche Prüfung am Ende des Semesters ist die abschließende Modulteilprüfung des Aufbaumoduls und damit des gesamten Arabischstudiums der islamischen Religionspädagogik im Bachelorstudium. Sie ist Basis der Abschlussbenotung.
Bibliografie: Günther Krahl / Wolfgang Reuschel / Eckehard Schulz, Lehrbuch des modernen Arabisch / eigene Lehrmaterialien von Amal Diab-Fischer
- Lehrende/r: Ayse Demir
- Lehrende/r: Ulrike Stehli-Werbeck
- Lehrende/r: Ulrike Stehli-Werbeck
- Lehrende/r: Ulrike Stehli-Werbeck
- Lehrende/r: Janett Kemner
- Lehrende/r: Friederike Malorny
- Lehrende/r: Sonka Peters
- Lehrende/r: Petra Pohlmann
- Lehrende/r: Nicole Strack
- Lehrende/r: Markus Seidel
- Lehrende/r: Katharina Sichma
- Lehrende/r: Lucas Lohrmann
- Lehrende/r: Andrea Schröder
Im Seminar erforschen wir, ob und wie ein Archiv zum Ort der Begegnung werden kann. So formuliert die katalanische Philosophin Marina Garcés: „Die Begegnung beginnt dann eine Begegnung zu sein, wenn aus der Erfahrung der Fremdheit eine Form der gegenseitigen Wertschätzung entsteht“ (Garcés 2022: 174). Was braucht es also, um ein Archiv diskriminierungskritisch zu erforschen? Welche Geschichten bleiben (un-)sichtbar? Was macht gegenseitige Wertschätzung aus? Und wie fühlt sich eine Erfahrung der Fremdheit an?
Wir erforschen den Begriff der Begegnung mittels:
• Lektüren von Marina Garcés und der Künstlerin Grada Kilomba
• (performativen) Workshops mit den Künstler*innen Hanwen Zhang und Valentina Utz (03. Mai 2025 | 10:00–17:00 Uhr)
• Online-Treffen: Remise | Nürtingen-Grundschule (Markus Schega, Schulleiter | Wiebke Janzen, Konrektorin)
• Online-Treffen: Max Artist in Residence (Katharina Hofbeck, Referentin für Kulturelle Bildung)
• kollaborativen und künstlerischen Experimenten
• kollaborative Entwicklung einer künstlerisch-edukativen Forschung zum Archivmaterial der Remise
Das Seminar bildet die Grundlage für die Teilnahme an einer Exkursion nach Berlin, um das Archiv der Nürtingen-Grunschule mit Grundschüler*innen während einer Projektwoche im September zu erforschen (siehe Seminar: doing difference: diskriminierungskritisches archiv | schule). Es kann auch ohne Teilnahme an der Exkursion besucht werden.
Es können TS/TN und LS/LN erworben werden. Die Leistungsnachweise werden am 09. April, in der ersten Sitzung besprochen.
Literatur:
Garcés, Marina (2022): Mit den Augen der Lernenden, Wien: Turia + Kant, S. 167–183.
(bitte das Kapitel "Das Bündnis der Lernenden" zum 16.4. lesen)
- Lehrende/r: Silke Ballath
Auf 35 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl; Anmeldung erforderlich!
Ausgehend von „Die Krise in der Erziehung“ (1958) befasst sich das Seminar – aus bildungshistorischer Perspektive – mit den von Hannah Arendts (1906–1975) problematisierten gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen ihrer Zeit, insbesondere hinsichtlich des US-amerikanischen Bildungswesens der Nachkriegszeit. Neben der gemeinsamen Lektüre und Analyse von Arendts Schriften (in Auszügen) richtet das Seminar einen Blick auf die historischen Kontexte, die auch deutsch-amerikanische Zusammenhänge betreffen.
- Lehrende/r: Andreas Oberdorf
Dieses Seminar führt in das Denken Hannah Arendts ein, mit einem besonderen Schwerpunkt auf ihren Konzepten des Handelns und der Entstehung totalitärer Herrschaft. Gemeinsam lesen wir Texte aus den folgenden Werken: „Vita activa oder Vom tätigen Leben” , „Elemente und Ursprünge totalitärer Herrschaft”, „Über die Revolution” und „Eichmann in Jerusalem”. Diese Texte bilden die Grundlage für unsere gemeinsame Analyse. Ein zusätzlicher Fokus liegt auf Arendts Überlegungen zur Religion: Welche Parallelen zieht sie zwischen religiösem Fundamentalismus und totalitären Ideologien? Wie könnte Religion als ein Mittel im Widerstand gegen totalitäre Herrschaft fungieren? Der Kurs bietet die Möglichkeit, Arendts Schriften im Originaltext zu erschließen und ihre Argumentationen zu diskutieren.
- Lehrende/r: Hevidar Isik
Argumentieren zu können, gilt als philosophische Kernkompetenz. Sie ermöglicht es, sich fundiert mit strittigen Positionen auseinanderzusetzen und innerhalb des betreffenden Meinungsspektrums selbst zu verorten. Allerdings herrschen verschiedene Ansichten dazu vor, welche Fähigkeiten dies genau umfasst und wie sie zu vermitteln sind. Daher soll im Seminar aus verschiedenen Perspektiven, etwa – neben der Argumentationstheorie – derjenigen der Rhetorik und sozialen Erkenntnistheorie, auf die Thematik geschaut und eine Vielfalt an unterrichtspraktischen Ansätze für das Fach Philosophie behandelt werden.
- Lehrende/r: Kerstin Gregor