

Am 5. Juni 2026 findet die Tagung „Aufschlagen, Weiterdenken. Künstler*innenpublikationen erforschen: Zugänge zwischen Objekt, Theorie, Geschichte und ästhetischer Praxis“, an der die Kolleg-Forschungsgruppe „Zugang zu kulturellen Gütern im digitalen Wandel“ beteiligt ist, in Bremen statt. Veranstaltungsort ist das Auditorium der Hochschule für Künste Bremen (Am Speicher XI 8, 28217 Bremen).
Im Mittelpunkt der Tagung stehen ausgewählte Objekte aus den Sammlungen des Bremer Zentrums für Künstlerpublikationen und der Forschungsstelle Osteuropa. Ausgehend von diesem reichen, zum Teil wenig bekannten Materialfundus bringt die Tagung kunstwissenschaftliche Forschung und praxisästhetische Reflexion in einen Dialog. Welche Erfahrungen ermöglichen Künstler*innenpublikationen beim Aufschlagen, Durchblättern und Weiterdenken? Welches Wissen bringen sie hervor und welche imaginären oder tatsächlichen Handlungen regen sie an? Spätestens seit den 1960er Jahren haben Künstler*innenpublikationen jenseits kommerzieller Verlage „alternative Räume“ für die Kunst geschaffen (Gwen Allen 2011) und neue Zugänge zu ihr eröffnet. Die Tagung untersucht, wie diese Zugänge durch sichtbare und unsichtbare Produktions-, Distributions- und Rezeptionsbedingungen geprägt sind und wie sie sich im Zuge gesellschaftlicher und technologischer Transformationen verändern. Die Tagung macht den Forschungsverbund Künstlerpublikationen als mobiles, dezentrales und offenes Netzwerk sichtbar. Sie findet im hybriden Format statt; ausgewählte Objekte werden vor Ort präsentiert.
Die Tagung wird veranstaltet vom Forschungsverbund Künstlerpublikationen in Kooperation mit dem Zentrum für Künstlerpublikationen in der Weserburg, der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, der Hochschule für Künste Bremen, der Universität Siegen und der Kolleg-Forschungsgruppe „Zugang zu kulturellen Gütern im digitalen Wandel“ (Universität Münster).
Der Forschungsverbund Künstlerpublikationen wird gefördert von der Universität Bremen, der Hochschule für Künste, dem Forschungsstelle Osteuropa der Universität Bremen und der Weserburg Museum für moderne Kunst in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Künstlerpublikationen.