3D-Ausstellung der TU Dresden: „Meissener Porzellan im Virtuellen Fokus“
© Angela Dreßen, Jiaying Le

Die Erstellung von 3D-Modellen von Kunstwerken ist eine zunehmend verbreitete Praxis in der Kunstvermittlung, die neue Zugänge zu Objekten eröffnet. Im Rahmen des Masterseminars im Wintersemester 2025/26 „Einführung in die Konzeption von 3D-Objekten und Ausstellungen“ an der Technischen Universität Dresden erfassten die Studierenden 3D-Scans von ausgewählten Objekten des Meissen Porzellan-Museums. Leiterin des Seminars war PD Dr. Angela Dreßen, Senior Fellow in der Kolleg-Forschungsgruppe. Thematisch aufbereitet sind die Objekte nun in der immersiven Ausstellung „Meissener Porzellan im virtuellen Fokus“ für Besucher:innen aus der ganzen Welt erlebbar.

Die Online-Ausstellung widmet sich den frühen Werken des Meissener Porzellans, mit Schwerpunkt auf dem 18. Jahrhundert – einer Epoche, in der das sogenannte „weiße Gold“ zu einem der begehrtesten Luxusgütern Europas wurde. Anhand ausgewählter Objekte erkunden Besucher:innen die Entwicklung von ersten technischen Experimenten bis hin zu kunstvoll gestalteten Gefäßen und Figuren für höfische Tafeln und bürgerliche Haushalte. Die 3D-Modelle ermöglichen eine Betrachtung der Objekte aus nächster Nähe, sowie auch das Entdecken von Details des Dekors, Spuren von Gebrauch oder Restaurierung.

Hier geht es zur virtuellen Ausstellung „Meissener Porzellan im virtuellen Fokus“ der TU Dresden.

Fellow-Website von PD Dr. Angela Dreßen