Islamisch-Theologische Fakultät

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Neu erschienen: „Jenseits der Härte. Warum der Koran keine Machos kennt“

Heute erscheint die neue Monografie von Prof. Dr. Mouhanad Khorchide im Herder Verlag. Was macht einen Mann aus? Warum üben autoritäre Männlichkeitsbilder auf manche junge Männer eine so große Anziehungskraft aus? Und welche Antworten kann eine zeitgemäße islamische Theologie auf Fragen von Männlichkeit, Gewalt, Identität und Zugehörigkeit geben?

In Jenseits der Härte entwickelt Mouhanad Khorchide eine Alternative zu traditionellen Vorstellungen von Männlichkeit. Ausgehend vom Koran und dem Vorbild des Propheten Muhammad entwirft er das Bild einer Männlichkeit, die nicht auf Dominanz und Härte, sondern auf Verantwortung, Empathie, Fürsorge und innerer Stärke gründet. Dabei verbindet das Buch wissenschaftliche Forschung mit aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen und eröffnet neue Perspektiven für Theologie, Pädagogik und Präventionsarbeit.

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Freude über Gründung der Islamisch-Theologischen Fakultät

Zum 1. Juli 2026 ist an der Universität Münster die erste deutsche Islamisch-Theologische Fakultät gegründet worden. Die Katholisch-Theologische Fakultät gratuliert herzlich und blickt mit Freude und Zuversicht auf die Zusammenarbeit. Die Gründung ist für die theologische und religionsbezogene Forschung und Lehre in Deutschland und Europa bedeutend und wichtig.

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Christen und Muslime in Syrien — Spannungen und Chancen in Zeiten des Umbruchs

Erzbischof Jacques Mourad (Homs) und Prof. Dr. Milad Karimi (Münster)

23.07.2026 | 18:30 Uhr | Akademie Franz Hitze Haus, Münster

Der (Bürger-)Krieg in Syrien (2011-2024) war geprägt sowohl von einer komplexen militärischen Lage und der Intervention ausländischer Mächte als auch von zahlreichen Gräueltaten gegen die Zivilbevölkerung. Bis zum Ausbruch des Krieges waren die christlichen Kirchen traditionsreich und lebendig. Nicht zuletzt gerieten sie durch islamistische Extremisten und Dschihadisten, insbesondere durch den Islamischen Staat und Al-Quaida, unter Druck. Kirchengebäude und Klöster wurden zerstört; zahlreiche
Christ:innen wurden Opfer von Gewalt und Vertreibung, viele sahen sich gezwungen, das Land zu verlassen.