Die neuen Azubis Alina und Noah.
© Hochschulsport Münster

Neue Gesichter beim Hochschulsport: Alina und Noah starten ihre Ausbildung

Zwei neue Gesichter verstärken seit Kurzem das Team des Hochschulsports: Alina und Noah haben ihre Ausbildung beim Hochschulsport Münster begonnen. Während Alina zur Veranstaltungskauffrau ausgebildet wird, absolviert Noah seine Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann. Im Interview erzählen die beiden, warum sie sich für den Hochschulsport entschieden haben, welche Erfahrungen sie bereits mitbringen und worauf sie sich in den kommenden drei Jahren besonders freuen.

Für Alina ist Münster inzwischen ihr Zuhause. Gebürtig kommt sie aus Hamm und ist für ihre Ausbildung nach Münster gezogen. Bevor sie beim Hochschulsport gestartet ist, absolvierte sie ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in einem Medienzentrum in Hamm. Mit ihrem Interesse an Organisation und Veranstaltungen hat sie sich anschließend für die Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau entschieden.

Noah kommt aus Altenberge und bringt bereits Berufserfahrung mit: Bevor er seine Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann beim Hochschulsport begonnen hat, war er als gelernter Klempner tätig. Nun schlägt er beruflich einen neuen Weg ein – und verbindet diesen mit seiner persönlichen Begeisterung für Sport.

Noah am Empfang im Sportzentrum.
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Warum gerade der Hochschulsport? Für beide spielen dabei verschiedene Faktoren eine Rolle. Münster selbst gefällt ihnen sehr gut und auch die Vielfalt des Hochschulsports hat sie überzeugt. Noah hebt insbesondere das breit aufgestellte Sportangebot hervor. Die zahlreichen unterschiedlichen Sportbereiche sorgen für Abwechslung und bieten gleichzeitig die Möglichkeit, viele verschiedene Menschen und Persönlichkeiten kennenzulernen.

Auch privat spielt Sport für beide eine wichtige Rolle. Alina tanzt Jazz, Modern und Contemporary und findet darin ihren persönlichen sportlichen Ausgleich.

Für Noah ist Sport ebenfalls ein wichtiger Bestandteil seines Alltags. Krafttraining und Calisthenics gehören zu seinen Hobbys. Dabei geht es ihm nicht nur um Bewegung, sondern auch darum, ein besseres Bewusstsein für den eigenen Körper zu entwickeln.

Viel Zeit, um sich an den Hochschulsport zu gewöhnen, hatten die beiden zum Zeitpunkt des Interviews noch nicht: Gerade einmal rund anderthalb Tage waren Alina und Noah dabei. Trotzdem haben sie bereits erste Eindrücke gesammelt.

Besonders im Gedächtnis geblieben sind ihnen die gute Organisation und das freundliche Team. In den ersten Tagen lernten sie zunächst die Gebäude und Strukturen sowie ihre neuen Kolleg*innen kennen. Gleichzeitig bekamen sie erste Einblicke in ihre jeweiligen Arbeitsbereiche. In den kommenden Wochen und Monaten wird sich dieses Bild Stück für Stück erweitern: Sie werden weitere Abteilungen kennenlernen, neue Aufgaben übernehmen und immer mehr Bereiche des Hochschulsports entdecken.

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Besonders gespannt sind die beiden auf die zahlreichen Veranstaltungen, die zum Arbeitsalltag des Hochschulsports gehören. Events wie der Leonardo-Campus-Run, die Hochschulsportschau, das Nikolausturnier oder der Campus Trödel sind feste Bestandteile des Hochschulsport-Jahres und bieten für die Auszubildenden spannende Einblicke in die Veranstaltungsorganisation.

Gerade diese Veranstaltungen sind für Alina und Noah besondere Highlights, auf die das gesamte Team hinarbeitet – zusätzlich zum regulären wöchentlichen Sportangebot und den zahlreichen Kursen im Breitensport.

Beide freuen sich daher sehr auf ihre Ausbildung und haben sich für die kommenden drei Jahre einiges vorgenommen. Pünktlichkeit gehört dabei zu den ersten Zielen. Noch wichtiger ist ihnen aber, die gemeinsame Zeit zu genießen, möglichst viele Menschen kennenzulernen, sich mit dem Team zu vernetzen und natürlich viel Neues zu lernen.

Auf die Frage, wie sie ihre Erwartungen an die Ausbildung jeweils in einem Satz zusammenfassen würden, formuliert Noah sein Ziel klar: „Meine Ausbildung sollte mit einem umfangreichen und qualifizierten Abschluss beendet werden.“

Alina freut sich vor allem darauf, das Team näher kennenzulernen und Schritt für Schritt das Arbeiten im Hochschulsport zu lernen.

Damit sind die ersten Ziele gesetzt – und die nächsten drei Jahre können kommen.

Hinter den Kulissen: Die Ausbildung beim Hochschulsport

Seit dem Start der Ausbildung im Jahr 2013 bietet der Hochschulsport jungen Menschen die Möglichkeit, Theorie und Praxis miteinander zu verbinden und gleichzeitig einen vielseitigen Einblick in die Arbeitswelt des Hochschulsports zu erhalten. Ausgebildet wird dabei in den Bereichen Sport- und Fitnesskaufmann/-frau sowie Veranstaltungskaufmann/-frau.

Die Ausbildung gliedert sich in einen praktischen und einen theoretischen Teil. An zwei Tagen in der Woche lernen die Auszubildenden am Berufskolleg in Münster die fachlichen Grundlagen. An den übrigen Wochentagen sammeln sie praktische Erfahrungen beim Hochschulsport und lernen nach und nach die unterschiedlichen Abteilungen und Arbeitsbereiche kennen.

Was machen Sport- und Fitnesskaufleute?

Sport- und Fitnesskaufleute übernehmen Verwaltungs- und Organisationsaufgaben, entwickeln Konzepte für Sportangebote und beraten und betreuen Kund*innen. Beim Hochschulsport bedeutet das beispielsweise, das tägliche Sportangebot zu planen und zu koordinieren, Räume für die verschiedenen Kurse einzuteilen und die Übungsleitenden zu betreuen.

Mit dem eigenen Sportzentrum und dem Campus Gym gibt es darüber hinaus weitere wichtige Arbeitsbereiche, die eine praxisnahe und vielseitige Ausbildung ermöglichen.

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Was machen Veranstaltungskaufleute?

Veranstaltungskaufleute konzipieren und organisieren Veranstaltungen und sorgen dafür, dass diese reibungslos ablaufen. Hinzu kommen kaufmännische Aufgaben rund um die Planung, Durchführung und Nachbereitung von Veranstaltungen.

Beim Hochschulsport können die Auszubildenden dabei direkt in die Organisation verschiedener Events eingebunden werden. Dazu gehören beispielsweise das Nikolausturnier, die Hochschulsportschau oder der Leonardo-Campus-Run. Darüber hinaus erhalten sie Einblicke in die Präsentation des Hochschulsports bei verschiedenen Veranstaltungen der Universität.

So lernen die Auszubildenden nicht nur die theoretischen Grundlagen ihres Berufs kennen, sondern können das Gelernte direkt in der Praxis anwenden und dabei die vielen unterschiedlichen Facetten des Hochschulsports kennenlernen.