OFT GEFRAGT

GrünSchatz-Projekt: FAQ - Katalog

Themenfeld allgemein

  • Warum werden Wildenergie-Pflanzen angebaut?

    Die Abkehr von fossilen Energieträgern hat – insbesondere unterstützt durch Förderinstrumentarien wie dem Gesetz für Erneuerbare Energien (EEG) – die Erzeugung von Biogas attraktiv gemacht. Der in der Folge starke Anstieg des Maisanbaus – um die benötigte Biomasse zu liefern – führte zu einem problematischen Verlust der Kultur-Vielfalt und der Biodiversität sowie zu einer Monotonisierung des Landschaftsbildes.

    Der Anbau blühender Wildpflanzenkulturen stärkt die Biodiversität auf landwirtschaftlicher Fläche, stellt Lebensraum und Nahrung für eine Vielzahl von Tieren dar und verbessert das Landschaftsbild. Die Erzeugung von Biomasse kann so mit einer ökologischen Aufwertung der Fläche einhergehen.

    • Wie setzt sich die Saatgutmischung zusammen?

      Bundesweit sind verschiedene Saatgutmischungen im Einsatz. Es gibt einjährige und mehrjährige Blühmischungen. Das Artenspektrum setzt sich aus Pflanzen der heimischen Florenwelt zusammen. Es werden stark wüchsige, bei den mehrjährigen Wildpflanzenmischungen gerne staudenbildende Arten eingesetzt, die sich als Biomassebildner im Zuge von Prüfverfahren bewährt haben und für eine gute Wuchsstabilität sorgen.

      Im GrünSchatz-Projekt wurde mit der Saatmischung BG 70 der Firma Saaten Zeller gearbeitet. Die Firma Saaten Zeller blickt auf langjährige Erfahrungen mit gebietsheimisch differenziertem Wildpflanzensaatgut zurück. Sie war in Kooperation mit dem Institut für Garten- und Weinbau Veitshöchheim an der Entwicklung der Wildpflanzen-Saatgutmischung beteiligt.

      Die übliche BG 70 Mischung wurde im Fall des GrünSchatz-Projektes – soweit verfügbar – durch den Einsatz gebietsheimischer Provenienzen des Herkunfsgebietes 2 (Westdt. Tiefland mit Unt. Weserbergland) modifiziert. Dadurch wird die Gefahr einer Florenverfälschung durch Verwilderung der auf den Wildpflanzen-Flächen kultivierten Arten beziehungsweise bei Kreuzungen zwischen Arten von den Kulturen und jenen aus der Umgebung der Wildpflanzenflächen vermindert.

    • Wie hoch werden die Bestände?

      Die Wildpflanzenkulturen bilden je nach Standort und Witterungsverhältnissen recht üppige Bestände mit einer Höhe von 2 bis maximal 3m.

      © Sabine Paltrinieri
    • Werden die Wildpflanzen als unordentlich empfunden?

      Eine Befragung ergab, dass das Erscheinungsbild von Wildpflanzenkulturen nur von einer sehr kleinen Minderheit als unordentlich eingestuft wird. Die große Mehrheit der Befragten ist der Meinung, dass Wildpflanzenkulturen das Landschaftsbild deutlich verbessern.

Themenfeld Anbau und Kulturführung

  • Wodurch zeichnet sich das Anbauverfahren besonders aus?

    Das Anbauverfahren ähnelt auf technischer Ebene dem konventionellen Biomasseanbau. In vielen Bereichen können Landwirte auf Anbau- und Ernteerfahrungen mit Maiskulturen zurückgreifen. Ausgebracht wird jedoch stets eine Saatgutmischung, im Fall des an der Uni Münster durchgeführten GrünSchatz-Projektes eine Mischung von 22 Arten – meist Lichtkeimer. Daher sollte das Saatgut bei der Ausbringung „das Licht sehen“ können und nicht in der obersten Erdschicht eingearbeitet werden. Es hat sich bewährt, im Frühherbst in die Stoppeln der Vorkultur hinein zu säen. Wenn das Aussaatbett sorgfältig vorbereitet wurde, insbesondere darauf geachtet wurde, Wurzelunkräuter, wie z.B. die Quecke, hinreichend zu dezimieren, ist der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in den Folgejahren nicht mehr notwendig.

    Wildpflanzenkulturen können ein- oder mehrjährig angelegt werden. Mehrjährige Kulturen vermindern die Arbeitslast, da ab dem zweiten Standjahr nur noch zwei Arbeitsgänge – die Düngung im Frühjahr und die Ernte Ende Juli bis Mitte August anstehen. Derzeit wird eine Standzeit von fünf Jahren für optimal gehalten. Der ökologische Nutzen ist auf mehrjährigen Flächen höher, da dort längerfristig Nahrung, Habitat und Deckung geboten wird

  • Was muss bei der Aussaat beachtet werden und wann ist der beste Aussaattermin?

    Derzeit wird die eine Saat in die Stoppeln der Vorgängerkultur im Spätsommer als optimal angesehen. Bei der Stoppelaussaat wird das Saatgut oberflächennah in die abgeernteten Stoppeläcker eingegrubbert. Durch den frühherbstlichen Einsaattermin und die Deckung durch noch verbleibende Stoppeln der vorherigen Kultur wird eine gute Ausgangssituation für die Saatmischung geschaffen. Die Beikrautregulierun sowie die Unkrautbekämpfung kann minimiert werden oder sogar unterbleiben.

  • Welche Flächen eignen sich für den Anbau?

    Es eignen sich vom Grundsatz alle ackerfähigen Standorte. Wichtig ist eine gute Wasserführung ohne Staunässebildung. Die Bodenvorbereitung ähnelt der im Maisanbau und sollte konsequent durchgeführt werden, um die Erträge nicht durch unerwünschten Unkrautdruck zu schmälern.

  • Kommt es durch die Wildpflanzenkulturen zu unerwünschter Verunkrautung benachbarter Äcker?

    Die Befragung ergab, dass insbesondere Landwirte das Aufkommen von unerwünschten Wildkräutern befürchten.

    Die Kartierungen im Rahmen des GrünSchatz-Projektes zeigen mit zunehmender Standzeit eine starke Dominanz der gesäten Arten, insbesondere des Rainfarns.
    Lediglich auf Flächen, auf denen die Kulturen nicht befriedigend angewachsen waren, zeigten sich stärkere Distel- oder Brennsessel-Vorkommen. Zunehmende Erfahrung in der Kulturführung und der Bodenvorbereitung dürften hier Lösungsansätze generieren.

    Bei Aufgabe der Wildpflanzenkultur und anschließendem Anbau anderer Kulturen empfiehlt sich eine umfassende Bodenbearbeitung um wuchs- und wurzelstarke Arten wie den Rainfarn wieder zurück zu drängen.

  • Sollten nicht nur Restflächen für den Anbau genutzt werden?

    Die Erfahrung im bisherigen Wildpflanzenanbau und im GrünSchatz-Projekt zeigen, dass größere Flächen eher wirtschaftlich gewinnbringend genutzt werden könnten. Außerdem stellen „Restflächen“ gerade in einer eher monotonen Kulturlandschaft willkommene „ökologische Zellen“ dar. Sie sind unter ökologischen Gesichtspunkten eine Bereicherung der Land-schaft und sollten möglichst nicht in die Nutzung genommen werden.

  • Welchen Einfluss haben Größe, Lage und Form der Anbaufläche?

    Sowohl der flächige als auch der streifenförmige Anbau haben ihren ökologischen Nutzwert. Welche Form optimal ist, hängt von der Betriebs- und Flächenstruktur ab. Der Flächenanbau birgt aufgrund der zusammenhängenden Flächengröße den Vorteile, dass Grenzlinieneffekte nicht so stark wirksam sind. Dieses Phänomen besitzt allerdings bei einer Mindest-Streifenbreite von 12m auch im Streifenanbau kein erhebliches Gewicht.

    Beide Anbauvarianten verbessern die ökologischen Bedingungen vor Ort. Die Entscheidung sollte sich nach der jeweiligen Flächenverfügbarkeit und der bestmöglichen Integrierbarkeit in betriebliche Rahmenbedingungen richten.

  • Wie sollte gedüngt werden?

    Die Nährstoffversorgung erfolgt sowohl mineralisch zu Vegetationsbeginn als auch organisch mit Gülle oder Gärresten im Frühsommer. Im GrünSchatz-Projekt wurden insgesamt 180 kg N/ha ausgebracht.

  • Wie unterscheiden sich Silage von Mais und Wildpflanzen?

    Der Aufbereitungsprozess für das Mahdgut von Wildpflanzenkulturen ist mit dem des Maises vergleichbar. Sowohl die Häckselstruktur des Pflanzenmaterials als auch die Arbeitsschritte des Silierens sind nahezu identisch.

Themenfeld Ökologie

  • Welche botanischen Arten werden durch den Anbau gefördert?

    Neben den ausgesäten Arten der Wildpflanzenmischung finden sich auf den Flächen als spontan aufkommende Pflanzen größtenteils nährstoffliebende Arten, die typisch für einjährige nitrophile Ackerunkrautgesellschaften sind, wie z.B. Vogelmiere (Stellaria media), geruchlose Kamille (Tripleuspermum perforatum) oder das Hirtentäschelkraut (Capsella bursapastoris). Mit Arten wie dem Ackerstiefmütterchen (Viola arvensis) und dem Acker-Vergißmeinnicht (Myosotis arvensis) finden sich auch Vertreter mehrjähriger Ackerunkrautgesellschaften.

    Insgesamt konnten bei einer detaillierten Kartierung auf einer 1000 m2- Wildpflanzenfläche 100 Arten - neben den 22 ausgesäten- also auch 78 spontan aufgekommene Arten – aufgenommen werden.

  • Wie verändert sich das botanische Artenspektrum im Laufe der Standzeit?

    Einige der ausgesäten Arten zeigen mit zunehmender Standzeit hohe Abundanzen und Dominanzen. Im zweiten Jahr tritt der Steinklee (Melitotus offcinalis), in den darauffolgenden Jahren insbesondere der Rainfarn (Tanacetum vulgare), der Beifuß (Artemisia vulgaris) und die Schwarze Flockenblume (Centaurea nemoralis) sehr bestandsprägend auf. Im fünften Standjahr dominiert der Rainfarn auf den meisten Flächen sehr deutlich.

  • Können sich die ausgesäten Arten unkontrolliert verbreiten?

    Das Ausbreitungspotential der als kritisch eingestuften Arten (Malva mauritiana, Malva sylvestris, Malva verticiliata, Centaurea nemoralis und Tanacetum vulgare) konnte im Vorfeld des Projektes aufgrund von Geländebegehungen als gering eingestuft werden. Im Rahmen einer Bachelorarbeit wurde dies 2018 für den Rainfarn ebenfalls belegt.

    Genetische Untersuchungen ergaben keine auffälligen Ähnlichkeiten zwischen den auf den Wildpflanzenflächen ausgesäten und den in der Umgebung gefundenen Rainfarnexemplaren. Die Gefahr der Verwilderung oder Bastardisierung ausgesäter Arten erscheint daher insbesondere angesichts der vorgesehenen Art der Nutzung mit Ernte und Mahd vor Samenreife gering.

  • Welche Auswirkungen haben Wildpflanzenkulturen auf das Landschaftsbild?

    In allen Befragungen im Rahmen des GrünSchatz-Projektes wurden von verschiedenen Akteursgruppen – sowohl aus der Landwirtschaft als auch aus dem landschaftsplanerischen Bereich – die positiven Auswirkungen der Wildpflanzenkulturen auf das Landschaftsbild betont.
    Der in der Folge erwartete Imagegewinn ist für die landwirtschaftliche Seite ein starkes Argument für den Anbau derartiger Wildpflanzenkulturen zu Erzeugung von Biomasse für Biogasanlagen.

  • Gibt es Tierarten, die vom Anbau mit Wildenergiepflanzen profitieren?

    Eine hohe Strukturvielfalt bedingt eine hohe Pflanzendiversität mit einem üppigem Blütenangebot, wovon blütenbesuchende Insekten profitieren. Für die Tagfalterfauna konnten im Rahmen des GrünSchatz-Projektes 27 Arten nachgewiesen werden. Der überwiegende Anteil der Arten ist als ubiquitär zu bezeichnen, jedoch konnten auch sechs Arten der Roten Listen Nordrhein-Westfalens und der Westfälischen Bucht dokumentiert werden (Tab. 1). Als besonders erwähnenswert ist der Nachweis des Kurzschwänzigen Bläulings, der auf der Roten Liste Nordrhein-Westfalens aktuell noch als ausgestorben gilt. Diese Art wird seit 2011 wieder unregelmäßig in Nordrhein-Westfalen beobachtet, jedoch sind die Nachweise im GrünSchatz die bisher nördlichsten für diese Art in Nordrhein-Westfalen.

    Auch andere Bestäuber, etwa Wildbienen und Schwebfliegen, konnten auf den Blühflächen deutlich häufiger nachgewiesen werden als in der Maisfläche. Dies darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Blühflächen für diese Artgruppen vorrangig zum Nahrungserwerb dienen. Die meisten Arten stellen darüber hinaus an ihre Reproduktionsareale spezifische Ansprüche. Dies beinhaltet Anforderungen an das Mikroklima, an die Bodenstruktur (bei vielen Wildbienenarten) oder an Raupenfutterpflanzen (etwa bei Schmetterlingen). Es ist also für das langfristige Überleben der Arten zwingend notwendig, dass in der Umgebung der Blühflächen zusätzlich entsprechende Strukturen zu finden sind – die Blühflächen alleine können nur ein Teil des Gesamtbildes sein.

    Bei räumlich weniger mobilen Arten, etwa Laufkäfer, Spinnen, Asseln oder Tausendfüßer, waren die Unterschiede zwischen den Blühstreifen und den Maisflächen weniger deutlich. Dies hängt v.a. damit zusammen, dass sich auf beiden Flächentypen vorwiegend übiquitäre Ackerarten fanden, die die mitunter rasch wechselnden Lebensbedingungen auf Agrarflächen problemlos tolerieren können. Mitunter wiesen nahe beieinander etablierte Flächen sehr große Unterschiede hinsichtlich ihrer Individuenzahl auf, was durch das Massenauftreten einzelner Arten erklärt werden kann. Auch scheinen hier kleinräumigere Strukturparameter in der Umgebung, etwa Gräben, Hecken oder Beschattung durch große Bäume, in einigen Fällen einen stärkeren Einfluss zu haben als die Blühfläche an sich.

    Neben verschiedenen Arten der Wirbellosenfauna, bieten Wildpflanzen der Avifauna einen attraktiven Lebensraum. So konnten über den gesamten Kartierzeitraum 48 Vogelarten auf den Untersuchungsflächen nachgewiesen werden. Dabei nutzten die Arten die Flächen je nach Brutbiologie unterschiedlich. Brutvögel der Saumgesellschaften wie Dorngrasmücke und Sumpfrohrsänger wurden als Brutvögel mit sehr hohen Dichten festgestellt, Arten wie Haus- und Feldsperling oder Bluthänfling nutzten die Flächen ausschließlich als Nahrungshabitat, um ihre Jungtiere während der Brutzeit mit eiweißhaltiger Nahrung zu versorgen. Mit 13 Vogelarten wurden mehr als die Hälfte der in Westeuropa vorkommenden „farmland birds“ nach EBCC (2019) kartiert (Tab. 2), was die Relevanz von Wildpflanzen in einer ausgeräumten Ackerlandschaft widerspiegelt.

    Einen Mehrwert aus derartigen Kulturen ziehen außerdem verschiedene Niederwildarten. Die Wildpflanzen bieten Nahrung und Deckung in der sonst homogenen Landschaft. Geprägt durch das Insektenreichtum und die heterogene Struktur finden unterschiedliche Arten geeignete Lebensräume und es werden verschiedene Habitatansprüche in diesen Kulturen abgedeckt. Zwei der häufigsten Niederwildarten im Projekt waren Feldhase und Rehwild. Für diese und weitere Arten wie Fasan konnte eine signifikant höhere Aktivitätsdichte auf den Wildpflanzenflächen gegenüber den Mais Referenzen nachgewiesen werden.

    © Grünschatz
    © Grünschatz
  • Welche Wirkung haben Wildpflanzenkulturen auf den Stickstoffhaushalt der bebauten Ackerflächen?

    Erste Erkenntnisse zeigen, dass die Auswaschung von Stickstoff auf bestehenden Wildpflanzenkulturflächen auch bei den sehr hohen Nährstoffgaben von 180 kg N/ha minimal ist.

Themenfeld Ertrag und Wirtschaftlichkeit

  • Inwiefern wird der Anbau von Wildpflanzen gefördert?

    Das GrünSchatz-Projekt selbst wurde im Rahmen der Regionale 2016 im westlichen Münsterland realisiert und vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW seit 2015 gefördert. Die verwendete Saatgutmischung der Firma Zeller (BG 70NRW) ist im Verzeichnis der anzugebenen Kulturarten/Fruchtarten eingetragen und somit als landwirtschaftliche Kultur beihilfefähig .

  • Wie kann das Ertrags/Finanzierungsdelta zwischen den Erträgen Wildenergiepflanzen und Mais geschlossen werden und wie hoch sind die derzeitigen Zuschüsse für derartige Kulturen zur Erzeugung von Biomasse aus Wildpflanzen?

    Aufgrund der im GrünSchatz-Projekt gefundenen ökologischen Leistungen der Wildpflanzenkulturen wäre eine Aufnahme dieser Kultur in die Liste der Greening kompatiblen Kulturen - wie es bereits den Kulturen der durchwachsenden Silphie und des Riesenweizengrases zugestanden wird, mehr als gerechtfertigt und wird gefordert. Der neue Bericht „Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) nach 2020 – Grüne Architektur“ sieht neue sogenannte Eco Schemes vor, die zu 100% aus EU-Mitteln finanziert werden sollen. Als neues Gestaltungsinstrument sollen sie Landwirte dabei unterstützen, neue Praktiken zu entwickeln und ökologisch nachhaltiger zu wirtschaften, was mit den Wildpflanzenkulturen gut realisiert werden könnte.

    Auch Projekte wie Bunte Biomasse oder Blühende Bioenergie Dorsten fördern den Anbau und gleichen in etwa die Deckungsbeitragsdifferenz zwischen Mais- und Wildpflanzenanbau aus. Durch die Einbettung der oben genannten ökologisch wertvollen und innovativen Anbausysteme in die landwirtschaftliche Praxis um eine Förderung durch den WBGU (Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen) zu ermöglichen.

    Auch die Anlange von Wildpflanzenkulturen als Ersatz- und Kompensationsmaßnahme bei Eingriffen in Natur und Landschaft erscheint gerechtfertigt, da ökologische Vorteile nachgewiesen werden können.

  • Wo finden sich weitergehende Informationen zum Thema?

    Weitere Informationen lassen sich auf den Internetseiten des Netzwerk Lebensraum Feldflur, der Wildtierstiftung und des GrünSchatz-Projektes finden. Zudem informiert auch die Firma Saaten Zeller über den Anbau von Wildenergiepflanzen.

KURZ ERKLÄRT

Factsheets zu bestimmten Themen

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  • Flora kartieren

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  • Fauna erfassen

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    GrünSchatz = BlütenSchatz? Untersuchungen zu blütenbesuchenden Insekten in Blühstreifen des GrünSchatz Projekts.

    Factsheet Gr _nschatz Schneidereit
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    Welche Bedeutung haben Wildenergiepflanzen für Bestäuber und Blütenbesucher?



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Publikationen und Ergebnisberichte
  • Veröffentlichungen

    2020

    • Paltrinieri, S., J.A. Schmidt (2020): Wildpflanzen statt Mais für Biogas – Was beeinflusst die Akzeptanz dieser biodiversitätsfördernden Anbaualternative? In: Naturschutz und Landschaftsplanung 52 (12) 2020: 578-583

    2019

    • Huth, E., Paltrinieri, S., Thiele, J. (2019): Bioenergy and its effects on landscape aesthetics – A survey contrasting conventional and wild crop biomass production. Biomass and Bioenergy, Volume 122, March 2019: 313-321, https://doi.org/10.1016/j.biombioe.2019.01.043
    • Kinser, A., Patrinieri, S. (2019): Wilde Pflanzen geben Gas, Artikel zum Download

    2018

    • Günner, P., Paltrinieri, S., Meyer, M., Buttschardt, T. (2018): Vielfalt statt Einfalt: das GrünSchatz-Projekt. Potenziale zur Erhöhung der Artenvielfalt im Rahmen konventioneller Landwirtschaft im Münsterland, Link

  • Abschlussarbeiten im Rahmen des GrünSchatz Projektes

    2019

    • Blome, L. (2019): Ermittlung der Aktivitätsdichten ausgewählter Niederwildarten in Wildpflanzenflächen - Eine Untersuchung mit Hilfe von Wildkameras auf Flächen im Münsterland (GrünSchatz-Projekt). Unveröffentlichte Masterarbeit, Westfälische Wilhelms-Universität, Münster.
    • Lohhoff, F. (2019): Biodiversität und Sukzession in Wildpflanzenflächen zur Erzeugung von Biogas von 2016-2019. Unveröffentlichte Bachelorarbeit, Westfälische Wilhelms-Universität, Münster.
    • Ochterbeck, D. (2019): GrünSchatz – Wildpflanzen zur Biogaserzeugung als Alternative zum Maisanbau: Auswirkungen auf die Biodiversität der Wintervögel in der Münsterländer Agrarlandschaft. Unveröffentlichte Bachelorarbeit, Westfälische Wilhelms-Universität, Münster.

    2018

    • Penkalla, R. (2018): Untersuchung der faunistischen Biodiversitätsunterschiede zwischen Mais und Wildpflanzen hinsichtlich der Aktivitätsdichten der Tiere un-ter Berücksichtigung der Lage der Wildpflanzenflächen im Maisacker. Unveröffentlichte Bachelorarbeit, Westfälische Wilhelms-Universität, Münster.
    • Schäfer, L. (2018): Potentialanalyse von Wildenergiepflanzen im Projekt GrünSchatz als Larvalhabitat für Tagfalter. Unveröffentlichte Bachelorarbeit, Westfälische Wilhelms-Universität, Münster.
    • Schmutzer, F. (2018): Der Einfluss von Blühstreifen auf die endogäische Fraßaktivität in Agrarlandschaften des westlichen Münsterlandes. Unveröffentlichte Masterarbeit, Westfälische Wilhelms-Universität, Münster.
    • Schneidereit, H. M. (2018): Charakterisierung von Wildenergiepflanzen und in Vergesellschaftung regelmäßig spontan aufkommenden Pflanzenarten. Eine Literaturstudie zur Ermittlung der potentiellen Bestäuber und Blütenbesucher. Unveröffentlichte Bachelorarbeit, Westfälische Wilhelms-Universität, Münster.

    2017

    • Arnold, N. (2017): Untersuchung der Etablierung angesäter Wildpflanzen und Vergleich der ökologischen Auswirkungen von Mais- und Wildpflanzenanbau – eine Fallstudie im Projekt GrünSchatz. Unveröffentlichte Bachelorarbeit, Westfälische Wilhelms-Universität, Münster.
    • Fehlhaber, S. (2017): Untersuchung zur Fledermausfauna auf Flächen des Projektes GrünSchatz im siedlungsnahen Bereich. Unveröffentlichte Bachelorarbeit, Westfälische Wilhelms-Universität, Münster.
    • Prior, M. (2017): Untersuchung zur Fledermausaktivtät auf ländnich gelegenen Flächen des GrünSchatz Projektes im Münsterland. Unveröffentlichte Bachelorarbeit, Westfälische Wilhelms-Universität, Münster.
    • Wende, D. (2017): Auswirkungen des Anbaus von Wildpflanzenmischungen auf den Bestand des Niederwilds im Rahmen des GrünSchatz-Projektes. Unveröffentlichte Bachelorarbeit, Westfälische Wilhelms-Universität, Münster.

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