Sophie Waubke
© Institut für Didaktik der Geschichte
Sophie Waubke
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Institut für Didaktik der Geschichte
Raum 274
Domplatz 20-22
48143 Münster
T: 0251/83 - 29113
sophie.waubke@uni-muenster.de
Sprechstunde: dienstags, 16.00 – 17.00 Uhr
  • Vita

    • seit 10/2025 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Didaktik der Geschichte an der Universität Münster
    • 01/2024 – 05/2025 Zertifikatstudium Deutsch als Zweitsprache an der Universität Münster
    • 10/2022 – 09/2025 Master of Education für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen in den Fächern Geschichte, Deutsch und Bildungswissenschaften an der Universität Münster (Titel der Masterarbeit: Holocaust als geschichtspolitisches Argument: Eine empirische Untersuchung)

    • 02/2022 – 09/2022 Studentische Hilfskraft am Althistorischen Seminar der Georg-August-Universität Göttingen (Altertumswissenschaftliches Filmarchiv „Sammlung Stern“)

    • 10/2021 – 01/2022 Studentische Hilfskraft am SFB 948 „Helden, Heroisierungen, Heroismen“ der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg mit Dienstort in Göttingen

    • 01/2021 – 09/2021 Studentische Hilfskraft am Althistorischen Seminar der Georg-August-Universität Göttingen (Altertumswissenschaftliches Filmarchiv „Sammlung Stern“)

    • 12/2019 – 05/2025 Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes

    • 10/2019 – 09/2022 Bachelorstudium Deutsch und Geschichte im Profil Lehramt an der Georg-August-Universität Göttingen

  • Forschungsschwerpunkte

    • Historisches/geschichtskulturelles Argumentieren 

    • Sprachsensibler Geschichtsunterricht

    • Geschichtskulturelle Konkurrenzen und Geschichtspolitik

  • Dissertationsprojekt

    Jugendliche argumentieren in geschichtskulturellen Kontroversen: Aushandlung und Ko-Konstruktion (Diss., Arbeitstitel)

    Das Dissertationsprojekt untersucht empirisch-qualitativ, wie Jugendliche die Aushandlung geschichtskultureller Gestaltungsfragen – etwa Kontroversen um Denkmäler im öffentlichen Raum – argumentativ realisieren. Während bisherige geschichtsdidaktische Forschungsarbeiten das schriftliche, wissenschaftsorientierte Argumentieren in historischen Erkenntnis- und Darstellungsprozessen untersuchten (vgl. z. B. Mierwald 2020 und Bräuer, Nitsche & Scheller 2020), fokussiert dieses Projekt das interaktive, mündliche Argumentieren in geschichtskulturellen Kontroversen mit Entscheidungs- bzw. Gestaltungscharakter. Im Zentrum steht die Frage, wie Jugendliche ihre (historischen) Sach- und Werturteile und politischen Positionen artikulieren, plausibilisieren und aushandeln und inwiefern sie dabei vorher gefasste Urteile und Positionen durchsetzen oder diese ko-konstruktiv entwickeln. Das Mixed-Method-Design umfasst Gruppendiskussionen mit anschließenden Auswertungsfragen (qualitativ) sowie eine Fragebogenerhebung zu möglichen Einflussfaktoren (quantitativ). Argumentative Fähigkeiten und Überzeugungen werden dabei als eine Voraussetzung für geschichtskulturelle Partizipation verstanden.

  • Lehre

    WiSe 2026/27

    • DaZ-Seminar: Sprachsensibel Geschichte unterrichten (mit Schulkooperation)
    • DaZ-Seminar: Sprachsensibler Geschichtsunterricht: Planung, Methodik, Reflexion - Einzelansicht

    SoSe 2026

    • DaZ-Seminar: Sprachsensibel Geschichte unterrichten: Methodische Zugänge auf dem Prüfstand
    • DaZ-Seminar: Sprachsensibler Geschichtsunterricht: Planung, Methodik, Reflexion