Fachliche Informationen, insbesondere zu Arbeitsgruppen oder Publikationen, finden Sie auf den Seiten der Institute.

Falls Sie bei uns studieren oder sich über Studienmöglichkeiten bzw. -inhalte informieren wollen, besuchen Sie bitte unsere Seite für Studieninteressierte mit nützlichen Hinweisen zur Wahl des Studiengangs.

© Universität Münster
© Nadine Härtl

Wir trauern um
unsere liebe Kollegin
Nadine Härtl

 

 

Liebe Nadine,


du hast unseren Arbeitsalltag mit deiner klugen, lustigen und hilfsbereiten Art bereichert. Wir können es immer noch nicht fassen, dass du nicht mehr bei uns bist. Wir denken immer wieder an dich, vermissen dich und sind sehr dankbar für die schöne gemeinsame Zeit.


Deine Kolleg*innen aus dem FB14

Aktuelles

© Uni MS - Johannes Wulf

„Ab 9 Uhr morgens kann man den Regenschirm zu Hause lassen“ | “In the mornings, you can usually leave your umbrella at home”

Meteorologe Dr. Toprak Aslan (ILÖK) im Interview (for the English version, see below)

In Münster regnet es, oder es läuten die Glocken, heißt es im Volksmund. Manche munkeln, Münster sei gar eine der regenreichsten Städte Deutschlands. Wieviel Wahrheit steckt dahinter? Seit 2014 steht auf dem Dach des GEO1-Gebäudes der Universität Münster ein Langzeitmessturm, der alle zehn Minuten sogenannte Klimavariablen erfasst. Die Statistiken, die auf den Messungen basieren, liefern wertvolle Erkenntnisse über die Wetterbedingungen in unserer Stadt. Im Interview mit Julia Harth erklärt der Mikrometeorologe Dr. Toprak Aslan aus der Forschungsgruppe „Biosphere-Atmosphere Interaction“ das typische Wetter in Münster, und weshalb man den Regenschirm eher am Abend benötigt.

Wir haben die erste Hitzewelle des Sommers hinter uns. Wie hat sich die Sommerhitze seit Beginn Ihrer Aufzeichnungen im Jahr 2014 entwickelt?

Die Messungen deuten nicht auf einen einfachen jährlichen Anstieg der Sommerhitze im Zeitraum von 2014 bis 2025 hin. Stattdessen treten warme Sommer und Hitzewellen episodisch und mit erheblichen Schwankungen zwischen den einzelnen Jahren auf. (...)

 

Das vollständige Interview finden Sie hier.

The english version of the interview is found here.

© Uni MS - K. Kottke

Heitfeld-Preise für herausragende Masterarbeiten verliehen

Feierstunde des Instituts für Geologie und Paläontologie der Universität Münster

Das Institut für Geologie und Paläontologie der Universität Münster hat in diesem Jahr drei Nachwuchstalente mit dem Preis der „Hildegard und Karl-Heinrich Heitfeld Stiftung“ für exzellente Masterarbeiten ausgezeichnet. Geehrt wurden Luca-Luisa Johannemann im Bereich Paläontologie, Johannes Lier im Bereich Mineralogie sowie Jannes Nauert im Bereich Paläobotanik für ihre herausragenden Arbeiten mit jeweils 2.000 Euro. Privatdozentin Dr. Patricia Göbel, Prodekanin für Lehre und studentische Angelegenheiten des Fachbereichs Geowissenschaften, überreichte die Auszeichnungen bei einer Feierstunde am heutigen Montag (6. Juli) im Geomuseum der Universität Münster.

Die „Hildegard und Karl-Heinrich Heitfeld Stiftung“ vergibt die Preise jährlich für herausragende Abschlussarbeiten und Dissertationen in der Geologie, Paläontologie und Mineralogie. Mit der Auszeichnung sollen Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler im Studiengang Geowissenschaften der Universität Münster gefördert werden. Der Geologe Prof. Dr. Karl-Heinrich Heitfeld gründete die Stiftung im Jahr 2000.

 

Fachliche Zusammenfassungen der Masterarbeiten

Institut für Geologie und Paläontologie der Universität Münster

Die Heitfeld-Stiftung
 

Neues Projekt stärkt Gesundheit von sozial benachteiligten Menschen

Projektpartner und Engagierte aus Berg Fidel treffen sich – mit dabei auch Prof.’in Dr. Iris Dzudzek (Institut für Geographie) für das StadtLabor Münster

Im Stadtteil Berg Fidel ist ein neues Projekt gestartet, das die Gesundheit von sozial benachteiligten Menschen in Münster nachhaltig stärken soll. Ein zentrales Merkmal des Projekts ist der communitybasierte Ansatz: Die Bewohnerinnen und Bewohner in Berg Fidel sollen Gesundheitsangebote in ihrem Stadtteil nicht nur nutzen, sondern selbst aktiv mitentwickeln und -gestalten. Ihre Erfahrungen, Ideen und Bedarfe bilden die Grundlage für neue Angebote im Stadtteil. In einem nächsten Schritt wird das Projekt auf zwei weitere Stadtteile Münsters ausgedehnt.

Das StadtLabor (FB14) der Universität Münster arbeitet unter der Leitung von Iris Dzudzek an der Umsetzung des Projekts mit. Zusammen mit Partnern wie der Stadt Münster, dem Universitätsklinikum, der Beratungsstelle Südviertel e.V. und der Techniker Krankenkasse sowie engagierten Bürgerinnen aus Berg Fidel werden bedarfsgerechte Gesundheitsangebote entwickelt. Iris Dzudzek erklärt: „Dieses Projekt steht für einen Perspektivwechsel: Wir fragen nicht nur, welche Angebote Menschen brauchen, sondern gestalten sie gemeinsam mit ihnen.“ Bis 2029 sollen so nachhaltige Angebote für benachteiligte Bewohner*innen entstehen.

Die vollständige Pressemitteilung der Stadt Münster finden Sie hier.

© Uni MS – Linus Peikenkamp

LEHR-REICH – Einblicke in die 16 Fachbereiche

TEACHING WORLDS – Insights into 16 faculties

Mit dieser Publikation bietet die Universität Münster erstmals einen Einblick in die Vielfalt der Lehre als das Fundament eines jeden Studiums. Die Fachbereichsportraits sind eine Einladung an alle, unsere Universität als einen Ort guter Lehre zu erleben und gemeinsam zu gestalten.

Zur Broschüre.

Zur Vorstellung des Fachbereichs Geowissenschaften.


This publication presents, for the first time, an overview of the teaching activities at the University of Münster. The faculty portraits invite you to experience the conviction that university instruction is a key pillar of higher education.

Click here to view the publication.

An Introduction to the Department of Geosciences.

© StadtLabor Münster

Partizipative Methoden für die sozial-ökologische Wende

StadtLabor Münster lädt zu einem Workshop am 26.Juni im Haus der Nachhaltigkeit ein

In den vergangenen 5 Jahren hat das StadtLabor in Münster im Rahmen zahlreicher Projekte Methoden für sozial-ökologische Transformation mit unterschiedlichen Akteur*innen aus Stadt und Zivilgesellschaft entwickelt und erprobt. Diese reichen von Kompost Festivals über community-basierte Gesundheitsforschung in Bergfidel hin zum Kreislauf Dinner in der VHS. Die Teilnehmer*innen lernen transformative Methoden der Stadtentwicklung anhand von konkreten Beispielen kennen und loten Transformationspfade in Münster gemeinsam aus.

Der transdisziplinäre Workshop findet am Freitag, den 26.06.2026 von 9:00 bis 16:00 Uhr im Haus der Nachhaltigkeit statt. Eine Anmeldung ist erforderlich.

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„Das Klima ist ein träges System“

Ein Gespräch mit Nora Fried über die Veränderung des Wetters und was das mit der Wahrnehmung des Sommers macht

Unbeschwerte Sommertage, strahlend blauer Himmel, warme Abende – viele Menschen verbinden mit einem „Sommer wie früher“ eine idealisierte Vorstellung. Heutzutage berichten die Medien von Juni bis September regelmäßig über Hitzewellen und Dürreperioden. Dr. Nora Fried vom Institut für Landschaftsökologie erklärt im Gespräch mit Kathrin Nolte, wie sich das Wetter in den vergangenen Jahren bei uns verändert hat und was das mit dem Klimawandel zu tun hat.

Was ist der Unterschied zwischen Sommer und Wetter?

Während der Sommer eine Jahreszeit ist, beschreibt das Wetter den aktuellen Zustand der Atmosphäre. Was wir als Sommer wahrnehmen, ist häufig ein Zusammenschnitt von verschiedenen Sommern, die wir bereits erlebt haben. Diese Zusammenfassung nähert sich wiederum der Definition von Klima an. Die Begriffe sind klar festgelegt: Wetter ist sowohl zeitlich als auch räumlich sehr begrenzt. Es handelt sich um einen atmosphärischen Zustand zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem Ort – beispielsweise in Münster. Das Klima hingegen beschreibt den Istzustand über einen Zeitraum von 30 Jahren in einer Region – zum Beispiel Westdeutschland. Damit werden auch Extremereignisse erfasst, die es schon immer gab. Aber im Vergleich gibt es heutzutage mehr Hitzewellen und Dürreperioden. Vielleicht ist das ein Grund dafür, dass wir unsere Sommer nicht mehr als unbeschwert empfinden.

Das vollständige Gespräch mit Nora Fried finden Sie hier.

Eindrücke vom Geo.Science.Day am 30.10.2025