Archiv

2016

Bd. 57 (2016): Sozialethik der Pflege und Pflegepolitik

Der 57. Band des Jahrbuchs für Christliche Sozialwissenschaften stellt ethische Herausforderungen der Pflege und Pflegepolitik ins Zentrum einer interdisziplinären Erörterung. Pflege und Pflegepolitik haben sich im Verlauf der letzten ca. zwei Jahrzehnte zu einem zentralen Thema der Sozialpolitik in Deutschland (wie auch in vielen Nachbarländern) entwickelt. Die komplexen Anforderungen eines Pflegesystems, das der gesellschaftlichen Entwicklung und dem wachsenden Bedarf an Pflegekapazitäten, Einrichtungen und Unterstützungsangeboten qualitativ und quantitativ Rechnung trägt, werfen eine Vielzahl sozialethisch brennender Fragen auf. Diese stehen im Fokus des Bandes.

Weitere Beiträge

Weitere Forschungsartikel zur Sozialethik setzen sich mit folgenden Themen auseinander: Der erste Beitrag analysiert die bisherige Rezeption des Capabilities Approach in der deutschsprachigen theologischen Sozialethik und fragt danach, ob und wie mit dem Befähigungskonzept sozialethisch ein ‚liberales Minimum’ zur Sicherung der Freiheit jeder Person gewährleistet wird. Der zweite Aufsatz nimmt das Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften in den Fokus der sozialethischen Reflexion.

Der Beitrag in der neu eingeführten Rubrik „Christlich-sozialethisches Denken und Arbeiten in Europa“, in der wir dazu beitragen wollen, theologische Sozialethik als europäisch-gemeinsames Projekt bewusst zu machen, berichtet über die Situation der Christlichen Sozialethik in Irland.

Zudem wird – wie üblich – über sozialethische Tagungen in Linköping, Würzburg, Berlin, Heppenheim und in der Wolfsburg berichtet und über laufende bzw. in jüngster Zeit abgeschlossene wissenschaftliche Arbeiten zur katholischen Sozialethik informiert.

Print- und Online-Zugriff

Die Druckausgabe dieses Bandes erscheint im November 2016 im Aschendorff Verlag, Münster. Der Band kann über den Buchhandel oder direkt beim Verlag bezogen werden.

Die Artikel des Bandes erscheinen hier im Open Access im November 2017. Der Bericht zur Situation der Christlichen Sozialethik in Irland, alle Tagungsberichte und die Liste der Qualifikationsarbeiten sind ab sofort im Open Access frei verfügbar.


2015

Bd. 56 (2015): Ethische Herausforderungen der Energiewende

Der 56. Band des Jahrbuchs für Christliche Sozialwissenschaften stellt die ethischen Herausforderungen der Energiewende, die seit dem Reaktorunfall in Fukushima 2011 vor allem in Deutschland forciert wird, ins Zentrum einer interdisziplinären Erörterung. Erstmals in der Geschichte des Jahrbuchs ist ein Band damit einem ökologischen bzw. umweltethischen Thema gewidmet. Sozialethische, juristische, sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Beiträge beleuchten interdisziplinär und facettenreich die ethischen Herausforderungen, die mit der Energiewende als komplexem gesellschaftlichem Transformationsprozess verbunden sind.

Weitere Beiträge

Weitere Forschungsartikel zur Sozialethik befassen sich mit dem Denkansatz des Sozialethikers Hermann Josef Wallraff SJ (1913–1995) und mit der Theorie der Menschenrechte als Ergebnis einer Wertegeneralisierung. Berichtet wird über sozialethische Tagungen in Maribor, Berlin, Schwerte und Heppenheim sowie über laufende und in jüngster Zeit abgeschlossene wissenschaftliche Arbeiten zur katholischen Sozialethik (Habilitationsschriften, Dissertationen und besonders qualifizierte Examensarbeiten).

Print- und Online-Zugriff

Die Druckausgabe dieses Bandes erscheint im November 2015 im Aschendorff Verlag, Münster. Der Band kann über den Buchhandel oder direkt beim Verlag bezogen werden.

Die Artikel des Bandes erscheinen hier im Open Access im Dezember 2016. Die Tagungsberichte und die Liste der Qualifikationsarbeiten sind ab sofort im Open Access frei verfügbar.


2014

Bd. 55 (2014): Menschenrechte in der katholischen Kirche

Das neue Jahrbuch für Christliche Sozialwissenschaften hat den thematischen Schwerpunkt "Menschenrechte in der katholischen Kirche".

Die Beiträge setzen sich mit Herausforderungen und uneingelösten Potentialen der Menschenrechte auseinander, deren Aneignung für die katholische Kirche mit der Sozialenzyklika Papst Johannes‘ XXIII. Pacem in terris und im Zweiten Vatikanischen Konzil grundsätzlich vollzogen wurde. Unter anderem rückt die Frage nach dem Stellenwert, der den Menschenrechten für die institutionelle Gestalt und die rechtliche Ordnung der Kirche sowie für die Kommunikation zwischen Gläubigen und Hierarchie zukommt bzw. zukommen kann, in den Fokus der sozialethischen Aufmerksamkeit. Für die Theologie und insbesondere die Christliche Sozialethik liegt darin die Aufforderung, sich im internen wie im interdisziplinären wissenschaftlichen Gespräch und im Dialog mit Erfahrungen aus der Praxis mit den ethisch-politischen Standards auseinanderzusetzen, an denen das institutionelle Handeln der Kirche Maß zu nehmen hat, um der eigenen Botschaft zu entsprechen und glaubwürdig in der Gesellschaft agieren zu können.

Berichtet wird auch über Tagungen in Graz, Berlin, Schwerte und Heppenheim. Wie üblich werden laufende und in jüngster Zeit abgeschlossene wissenschaftliche Arbeiten zur katholischen Sozialethik angezeigt.

Print- und Online-Zugriff

Die Druckausgabe dieses Bandes erscheint im November 2014 im Aschendorff Verlag, Münster.

Der Band kann über den Buchhandel (ISBN 978-3-402-10987-8) oder direkt beim Verlag bezogen werden. Die Beiträge können auch per Online-Abonnement gelesen werden.

Die Artikel des Bandes erscheinen hier im Open Access im Dezember 2015.


2013

Bd. 54 (2013): Demokratie

Das neue Jahrbuch für Christliche Sozialwissenschaften hat den thematischen Schwerpunkt "Demokratie". Der Band ist dem Münsteraner Sozialethiker und Soziologen Karl Gabriel zum 70. Geburtstag gewidmet.

Sozialethische Perspektiven auf die Postdemokratie

Aktuell wird unter dem Schlagwort „Postdemokratie“ eine gesellschaftskritische Perspektive diskutiert, die trotz des weltweiten formalen Erfolgs demokratischer Regierungsformen eine Krise des demokratischen Ethos wie der demokratischen Institutionen anzeigt. In dem vorliegenden Band wird an diese Diskussion aus christlich-sozialethischer Perspektive angeknüpft.

Die Texte präsentieren Möglichkeiten, in dieser „postdemokratischen“ Situation die Kriterien der gerechten Beteiligung und der Persongerechtigkeit christlich-sozialethisch ins Spiel zu bringen, also neu und aus der Perspektive der christlichen Sozialethik über eine menschengerechte Demokratie nachzudenken

Weitere Beiträge

Weitere Forschungsbeiträge befassen sich mit geschlechtergerechter Arbeitsteilung, politischer Wirtschaftsethik und der Zukunft des Sozialstaats. Berichtet wird über Tagungen in Berlin, Schwerte, Heppenheim und über die theologisch-ethische Netzwerkbildung in Europa. Wie üblich werden laufende und in jüngster Zeit abgeschlossene wissenschaftliche Arbeiten zur katholischen Sozialethik – Habilitationsschriften, Dissertationen sowie besonders qualifizierte Examensarbeiten – angezeigt.

Mit diesem Band führen wir zudem eine Rubrik "Forschungsbeiträge zur Sozialethik - Online Supplement" ein, in der im E-Journal unter www.jcsw.de Beiträge publiziert werden, die nicht in der Print-Ausgabe berücksichtigt werden konnten. Auch diese Beiträge sind einem anonymen Peer-Review-Verfahren unterzogen worden. Publiziert wurde darin für diesen Band ein Beitrag zur sozialtheoretischen und -ethischen Präzisierung des Subsidiaritätsprinzips.

Der Band kann auch als Printausgabe über den Buchhandel oder direkt beim Verlag bezogen werden. 


2012

Bd. 53 (2012): Sozialethik für eine Gesellschaft des langen Lebens

Menschen leben heute durchschnittlich 30 Jahre länger als vor 100 Jahren. Gleichzeitig sind sie dazu aufgefordert, in komplexen Lebensbereichen wie Beruf, Familie und Altersvorsorge eigenverantwortlich Entscheidungen mit langfristigen Auswirkungen zu treffen. Die damit längeren, unterschiedlicheren und unsichereren Lebensverläufe stellen uns vor gesellschaftliche Herausforderungen: Die Sozialpolitik muss das Verhältnis zwischen den Generationen neu regeln, die Rechtsprechung stellt sich auf eine erhöhte Scheidungsquote und Lebensgemeinschaften jenseits der Ehe ein, Arbeitgeber sind auf ein lebensphasensensibles Personalmanagement angewiesen. Nicht zuletzt steigen für den Einzelnen die Risiken seiner Lebensführung.

Die Beiträge des 53. Bandes des Jahrbuchs für Christliche Sozialwissenschaften diskutieren interdisziplinär die Herausforderungen, die in einer Gesellschaft des langen Lebens beobachtet werden können. Sie skizzieren sozialwissenschaftlich fundierte und christlich-ethisch gehaltvolle Leitideen zur Orientierung für politische Handlungsfelder, die Lebensverläufe beeinflussen. Damit geben die Texte Hinweise, wie eine Sozialethik aussehen sollte, um für eine Gesellschaft des langen Lebens Antworten zu geben.

Neben dem Schwerpunktthema bietet der Band zwei Forschungsbeiträge aus der Christlichen Sozialethik und die empirische Studie „Zur Lage des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Katholischen Theologie“. Dieser für die gesamte Theologie wichtige Bericht bietet auf der Grundlage gegenwärtiger statistischer Entwicklungen eine begründete Prognose über den künftigen Bedarf an WissenschaftlerInnen in der katholischen Theologie.

Die Druckausgabe dieses Bandes erscheint im November 2012 im Aschendorff Verlag, Münster.


2011

Bd. 52 (2011): Ethik der Arbeitsgesellschaft. Zur Impulskraft der Enzyklika 'Rerum novarum'

Die sozialethische »Zunft« erinnert im Jahr 2011 die hundertzwanzigste Wiederkehr des Erscheinens von »Rerum Novarum«, der ersten, von Papst Leo XIII. 1891 veröffentlichten Sozialenzyklika. Dieses Datum markiert nicht nur den Beginn einer neuen Phase und Dimension der kirchlichen Verkündigung, sondern bildet auch die Initialzündung für die Entstehung der akademischen Disziplin »Christliche Sozialwissenschaften« bzw. »Christliche Sozialethik«. Die Enzyklika stellt die Arbeiterfrage als die soziale Frage des 19. Jahrhunderts ins Zentrum. Das Jubiläum des Rundschreibens Rerum novarum ist Anlass, den thematischen Bereich des diesjährigen Jahrbuch-Bandes der sozialethischen Debatte um die Zukunft der Arbeitsgesellschaft zu widmen und aktuelle gesellschaftliche Probleme menschlicher Arbeit zu analysieren und zu beurteilen. Kernthemen von Rerum Novarum werden unter heutigen Bedingungen und Entwicklungen neu beleuchtet, aufgenommen und weitergedacht.

Die Druckausgabe dieses Bandes ist im Dezember 2011 im Aschendorff Verlag, Münster erschienen.


2010

Bd. 51 (2010): Weltwirtschaft und Gemeinwohl. Eine Zwischenbilanz der Wirtschaftskrise

Zwei Jahre nach dem Manifestwerden der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise diskutieren die Beiträge des 51. Bandes zum Thema „Weltwirtschaft und Gemeinwohl. Eine Zwischenbilanz” aus unterschiedlichen Perspektiven sowohl aktuell drängende als auch grundlegende sozial- und wirtschaftsethische sowie ordnungspolitische Fragestellungen und tragen somit zugleich zur wissenschaftlichen Erkenntnis- und Urteilsbildung und zur Orientierung politischen Handelns angesichts der Krise bei.

Zudem beinhaltet das Jahrbuch einen (Literatur-)Überblick über den wirtschafts- und unternehmensethischen Diskurs in der christlichen Sozialethik der vergangenen zehn Jahre sowie Berichte vom 11. Werkstattgespräch über “Die Finanzkrise als sozialethische Herausforderung” und zum 19. Forum Sozialethik zur “Anthropologie und christliche Sozialethik“.


2009

Bd. 50 (2009): Was hält die Gesellschaft zusammen?

Die Beiträge des fünfzigsten Bandes des Jahrbuchs für Christliche Sozialwissenschaften befassen sich mit dem Thema "Was hält die Gesellschaft zusammen?". Aus soziologischer und sozialethischer Perspektive werden die sozialen Grundlagen des gesellschaftlichen Zusammenhalts ebenso unter die Lupe genommen wie das Phänomen der religiösen und kulturellen Pluralität in modernen Gesellschaften. Insbesondere werden einige der grundlegenden politisch-philosophischen Antworten auf die Frage nach dem gesellschaftlichen Zusammenhalt vorgestellt und erörtert.

 


















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