Konzept

Das „Jahrbuch für Christliche Sozialwissenschaften“ ist das Leitmedium der (katholischen) theologischen Disziplin „Christliche Sozialethik“ im deutschsprachigen Raum. Es ist in seiner Ausrichtung (Themen, Autoren) ökumenisch, interdisziplinär und international; einige der Artikel werden in englischer Sprache publiziert. Insbesondere soll mit dem Jahrbuch auch Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern christlicher Sozialethik ein exzellenter Publikationsort zur Verfügung gestellt werden.

Die Zeitschrift wird am Institut für Christliche Sozialwissenschaften der Universität Münster herausgegeben von Marianne Heimbach-Steins.

Das theologisch-ethische Fach „Christliche Sozialethik“ sieht sich dazu aufgefordert, die „Zeichen der Zeit“, das sind die gesellschaftlichen Herausforderungen und Probleme, zu erkennen und unter christlichen Vorzeichen zu deuten und zu beurteilen. Als wissenschaftliche Disziplin ist sie frei, steht aber in einer besonderen Verbindung zur sozialethischen Kompetenz christlicher Akteure und der lehramtlichen Sozialverkündigung (Soziallehre der Kirche).

 


Peer-Review-Vorgang

Die Forschungsbeiträge des Thementeils, der Literaturbericht und alle Texte in der Rubrik "Forschungsbeiträge zur Sozialethik" (ab Bd. 52/2011) werden durch ein anonymes Peer Review Verfahren von zwei Gutachter/inne/n bewertet. Damit möchte das Jahrbuch die Disziplin Christliche Sozialethik profilieren und für die scientific communitiy eine wichtige Dienstleistung erbringen.

Bewertungskriterien sind:

  • Originalität: Wie hoch ist das innovative Potenzial des Beitrags?
  • Vorgehensweise/Methode: Wie gut/angemessen ist der Gedankengang und die methodische Vorgehensweise des Beitrags?
  • Darstellung: Wie klar und prägnant ist die (sprachliche) Darstellung?

Auf der Grundlage der Reviews entscheidet die Herausgeberin über eine Veröffentlichung im Jahrbuch.

Für die Rubrik "Forschungsbeiträge zur Sozialethik" gilt: Pro Print-Ausgabe werden bis zu drei Einreichungen für eine Publikation im Jahrbuch berücksichtigt.

Etwa Mitte April wird über Annahme, eventuelle Auflagen zur Überarbeitung oder Ablehnung des Beitrags entschieden und die Entscheidung mitgeteilt.

 


Erscheinungsfrequenz

Das Jahrbuch erscheint einmal jährlich (ungefähr im November).

 


Das Jahrbuch wird international indiziert

Folgende bibliographische Dienste haben das Jahrbuch und seine Artikel in den Index aufgenommen und bibliographisch erschlossen:

  • European Reference Index for the Humanities and Social Sciences (ERIH PLUS)
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  • "Zeitschrifteninhaltsdienst Theologie" ("Index Theologicus"; Universitätsbibliothek Tübingen )
    Link zur Seite
  • Internationale Bibliographie der geistes- und sozialwissenschaftlichen Zeitschriftenliteratur (IBZ), De Gruyter Verlag
    Link zur Seite
  • Sowiport.de (Bündelung von Literatur und Forschungsprojekte aus den Sozialwissenschaften) (Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften)
    Link zur Seite

 


Zeitschriften-Geschichte

Entwicklung

  • 1960: Gegründet als "Jahrbuch des Instituts für Christliche Sozialwissenschaften der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster" von Joseph Kardinal Höffner. Das Jahrbuch wurde verlegt von Regensberg, Münster.
  • Band 9 (1968): Umbenennung in "Jahrbuch für Christliche Sozialwissenschaften" (ISSN 0075-2584). Ab Band 46/2005 erscheint das Jahrbuch im Aschendorff Verlag, Münster.
  • Ab Bd. 52 (2011): Peer-Review-Verfahren zur Qualitätssicherung der Beiträge und Berücksichtigung englischsprachiger Beiträge.
  • Herbst 2011: Neuerliche Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft für Expansion und Tranformation zunächst auf drei Jahre (Internationalisierung und elektronische Open Access Publikation).
  • Anfang 2012: Start der EJounal-Website des Jahrbuch unter Beibehaltung der Print-Ausgabe.

Herausgeber des Jahrbuches

  • 1/1960 – 6/1965: Joseph Höffner
  • 7,8/1966,67 – 25/1981: Wilhelm Weber
  • 26/1985 – 27/1987: Anton Rauscher
  • 28/1987 – 38/1997: Franz Furger
  • 39/1998: Antonio Autiero
  • 40/1999 – 50/2009: Karl Gabriel
  • seit 51/2010: Marianne Heimbach-Steins

Schriftleiter des Jahrbuches (bis 1987 keine Schriftleitung)

  • 29/1988 – 40/1999: Marianne Heimbach-Steins
  • 41/2000 – 46/2005: Hermann-Josef Große Kracht
  • 47/2006 – 50/2009: Christian Spieß
  • 51/2010 – 54/2013: Alexander Filipović
  • 55/2014 – 57/2016: Petr Štica
  • Seit 57/2016: Anna Maria Riedl