Selbstverständnis und Anspruch

Das „Jahrbuch für Christliche Sozialwissenschaften“ (JCSW) ist das Leitmedium der (katholischen) theologischen Disziplin „Christliche Sozialethik“ im deutschsprachigen Raum. Es ist in seiner Ausrichtung (Themen, Autoren) ökumenisch, interdisziplinär, international und an den Lebenswirklichkeiten der Menschen orientiert. Artikel werden in deutscher und englischer Sprache publiziert.

Anspruch des Jahrbuches ist es, durch eine interdisziplinäre Ausrichtung gesellschaftliche Problemlagen auf dem höchsten wissenschaftlichen Niveau zu analysieren und zu beurteilen. Neben renommierten Fachvertreter*innen soll mit dem Jahrbuch auch Nachwuchswissenschaftler*innen der Christlichen Sozialethik ein exzellenter Publikationsort zur Verfügung gestellt werden.

 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem ausführlichen Infopaper.

 

Fachliche Ausrichtung

Christliche Sozialethik ist theologische Ethik der gesellschaftlichen Institutionen. Sie stellt die Frage nach ihrer gerechten Gestalt und nach den Bedingungen, unter denen ein gutes Leben für alle möglich ist. Christliche Sozialethik befasst sich sowohl mit Grundlagenfragen der Methoden, Ethikbegründungen und normativen Orientierungen, als auch mit einem breiten Spektrum anwendungsorientierter ethischer Forschung. Hier kommt ihr die Aufgabe zu, Wirtschaft, Politik, Nachhaltigkeit und Umwelt, Bildung, Medien, allgemein gesprochen: das Soziale in globaler Perspektive auf dessen ethische Relevanz hin und in der Perspektive des Heilswillens Gottes für alle Menschen zu reflektieren. Als wissenschaftliche Disziplin ist sie frei, steht aber in einer besonderen Verbindung zur sozialethischen Kompetenz christlicher Akteure und der lehramtlichen Sozialverkündigung.

 

Wissenschaftliche Qualitätssicherung

Die Standards wissenschaftlicher Qualitätssicherung sind für das Jahrbuch für Christliche Sozialwissenschaften von zentraler Bedeutung. Dadurch möchte das JCSW einen wichtigen Beitrag zur Profilierung der Disziplin „Christliche Sozialethik“ im wissenschaftlichen Kontext der Theologie sowie darüber hinaus leisten und dem eigenen Anspruch als einer der führenden Zeitschriften im Fach und der damit verbundenen Verantwortung für die Scientific Community gerecht werden.

Deshalb durchlaufen alle Beiträge einen ergebnisoffenen Begutachtungsprozess. Die Begutachtung der Forschungsartikel im JCSW erfolgt durch ein vollständig anonymisiertes double-blind Peer Review Verfahren. Die Begutachtung aller anderen Beiträge (z. B. Ouvertüren und Essays) erfolgt durch ein Editorial Review Verfahren.

 

Erscheinungsfrequenz

Seit dem Jahr 2012 erscheint das JSCW nicht nur als gedrucktes Buch, sondern auch als digital verfügbares Online-Journal. Beide Erscheinungsweisen haben ihre je eigene "Logik" und ihr Lesepublikum. Ab dem Bd. 61 ist die Online-Ausgabe vollständig und ohne zeitliche Verzögerung im Open Access verfügbar. Mit dieser Neuerung tragen wir den veränderten Arbeitsweisen im Wissenschaftsbetrieb und der rapide gestiegene Bedeutung der (nicht nur) wissenschaftlichen Online-Kommunikation Rechnung.