Wilhelm-Ostwald-Medaille für Prof. Frank Glorius

Prof. Frank Glorius (Organisch-Chemisches Institut) ist am 10. April 2026 in Leipzig mit der Wilhelm-Ostwald-Medaille ausgezeichnet worden. Die Verleihung erfolgte durch den Präsidenten der Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig im Rahmen der Öffentlichen Frühjahrssitzung. Parallel wurde auch Prof. Helma Wennemers von der ETH Zürich geehrt.
Die Wilhelm-Ostwald-Medaille wurde von der Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig aus Anlass des 125. Geburtstages von Wilhelm Ostwald am 20. Oktober 1978 gestiftet. Sie erinnert an Wilhelm Ostwald, der unter anderem für seine Arbeiten zur Katalyse mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde, und würdigt herausragende wissenschaftliche Leistungen insbesondere auf dem Gebiet der Natur- und der Ingenieurwissenschaften.
Frank Glorius ist seit 2007 Professor an der Universität Münster und seit vielen Jahren eine prägende Persönlichkeit der modernen organischen Chemie und Katalyseforschung. Seine Arbeiten haben neue Konzepte und Methoden hervorgebracht, die international große Beachtung finden und breite Anwendung in der Synthesechemie ermöglichen. Der Wissenschaftler wurde bereits vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft und zählt zu den weltweit meistzitierten Forschenden im Fach Chemie.