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Herzlich willkommen bei der

Forschungsstelle Asia Minor

 

Die Forschungsstelle Asia Minor im Seminar für Alte Geschichte/Institut für Epigraphik an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster hat ihren Schwerpunkt in der Religions- und Kulturgeschichte des antiken Kleinasiens. Auf diesen Seiten finden Sie Informationen zu der Forschungsstelle und ihren verschiedenen Projekte bzw. Tätigkeitsfeldern. Bei Fragen zu den einzelnen Projekten, finden Sie eine Liste aller Ansprechpartner hier.

Die Forschungsstelle Asia Minor trauert um ihren ehemaligen Leiter Prof. Dr. Elmar Schwertheim

Nachruf Prof. Dr. Elmar Schwertheim
© wwu

AMS 100 Regionale Beziehungen. Eine Geschichte der Polislandschaft des südwestlichen Kleinasien in früh- und hochhellenistischer Zeit

Ams 100 Teil 1 Cover
© Habelt Verlag

Bd. 100 der Asia Minor Studien widmet sich der Frage-stellung, wie kam es dazu kam, dass sich in Karien und dem südlichen Ionien in früh- und hochhellenistischer Zeit eine eng begrenzte Zahl von Orten zu einflussreichen Zentren entwickeln und diese Rolle bis weit in die römische Kaiserzeit behalten konnten. Die Untersuchung erschließt die Grundlagen und den Verlauf dieser Entwicklungen auf einer breiten Quellengrundlage und berücksichtigt neben der historischen Geographie besonders die zahlreichen Inschriften der Epoche, welche Auskunft geben über das dichte Netzwerk zwischen den Städten. Im zweiten Teilband sind der Datierung wichtiger Inschriftenbestände zwei Anhänge gewidmet. Eine analytische Quellensammlung erlaubt raschen Zugriff auf die besprochenen Texte, ein Register auf behandelte Themen. Der Tafelteil illustriert die Charakteristika der Poleis und gibt mit zahlreichen Diagrammen Aufschluss über die geographischen und historischen Verbindungen zwischen ihnen. Eine große Faltkarte des Gebiets macht die Ortslagen, für die Epoche relevante archäologische Fundstellen, Verkehrskorridore und die naturräumlichen Verhältnisse anschaulich.

AMS 99 Traditions through Empires. Cities of Asia Minor and their Coin Images ………………………………………………………………… …………………………………………………………………

Ams 99 Kerschbaum-vidin
© Habelt Verlag

Vol. 99 contains the proceedings of the first conference of the congress series VLAC “Visual Languages of Ancient Coins”, which was established in 2018.
The multi-facetted contributions in this book examine the iconographic habits of selected civic coinages against the background of continuity and change in social and political structures. Modern research has long reflected on the phenomenon of tradition as a fundamental part of ancient societies. 
By focusing on 7 important cities in Asia Minor with a longstanding tradition such as Tarsus, Miletus and Sardis, the following questions will be addressed: Which motifs and themes continued to be deployed on coinage from the earliest issues of the respective cities into the Imperial period? Were these coin images influenced by political or social changes? Can we observe the deliberate implementation or rejection of certain images and who was responsible for this decision? And finally, what can we learn from coin images about the mechanisms of remembering and forgetting in ancient societies?