Die Abgusssammlung

© Archäologisches Museum/Torben Schreiber

Abgüsse antiker Statuen, Bildnisse und Reliefs bilden seit dem 19. Jahrhundert einen unverzichtbaren Bestandteil der archäologischen Forschung und Lehre. Kein anderes Medium vermag die Originalbildwerke in ähnlich objektiver Weise dreidimensional zu vermitteln. Auch Besucher*innen haben seitdem die Möglichkeit, den „großen Meisterwerken“ der Antike besonders nahe zu kommen, ohne in die Ferne schweifen zu müssen.

Die Sammlung von Gipsabgüssen antiker Skulpturen aus dem griechischen und römischen Kulturraum des Archäologischen Museums umfasst zurzeit bei stetig wachsendem Bestand circa 430 Exponate. Die ursprüngliche Sammlung ging im Zweiten Weltkrieg verloren und wurde erst in den 1950er und 1960er Jahren wieder aufgebaut. Einzig ein kolorierter Teilabguss des Hermes des Praxiteles hat den zweiten Weltkrieg überstanden. Er begrüßt heute die Besucher*innen des Archäologischen Museums im Eingangsbereich.