Sintemaartensdijk, Jan/Nijland,
Yfke:Operatie „Black Tulip“. De uitzetting van Duitse
burgers na de Oorlog, Amsterdam 2009.
Im September 1946 begann die niederländische Regierung mit der Ausweisung von Menschen mit deutscher Nationalität aus den Niederlanden. Sie wurden in Lagern eingesperrt und danach über die Grenze abgeschoben. Ihre Besitztümer mussten sie zurück lassen. Operation „Black Tulip“ hatte begonnen. Für Deutsche, die sich während des Krieges als „aufrechte Freunde der Niederlande“ erwiesen hatten, machte die Regierung eine Ausnahme, aber Beweise dafür waren schwer zu erbringen. Anfangs unterstützte die niederländische Bevölkerung diese Ausweisungspolitik. Aber nach und nach zeigte sich, dass auch Menschen aufgegriffen wurden, die dies nicht verdienten. Obwohl die Ausweisungen und Lager immer heftigere Proteste hervorriefen, wurde diese Politik erst 1949 beendet. Sintermaartendijk und Nijland geben anhand von einzelnen Familienschicksalen einen Überblick über diese erschütternde Geschichte.
Rezension:
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Autoren:
Jan Sintemaartendijk (1933) begann als Sportmitarbeiter von Trouw mit dem Schreiben. Sein Buch De Bleekneusjes aus dem Jahr 1945 diente als Grundlage für eine Folge von Andere Tijden. Yfke Nijland (1968) arbeitete als Forscherin für das NOS-Journaal, Reporter, Brandpunt, Zembla und die TV-Serie De Oorlog. Zurzeit arbeitet sie für Andere Tijden, wo sie eine Folge über die Operation „Black Tulip“ betreute.