© WWU - Peter Leßmann

Rekordsumme für die WWU

Universitätsgesellschaft unterstützt acht Projekte mit insgesamt 50.500 Euro

Im kommenden Jahr stellt die Universitätsgesellschaft einen Rekordbetrag zur Verfügung: Mit insgesamt 50.500 Euro fördert sie 2018 acht Projekte an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU). Während einer Feierstunde, an der auch Rektor Prof. Dr. Johannes Wessels teilnahm, übergab der Vorsitzende des Vorstands der Universitätsgesellschaft, Dr. Paul-Josef Patt, die symbolischen Schecks an die Fördermittelempfänger.

"Wir freuen uns, eine so große Vielfalt von Projekten durch unsere Förderung ermöglichen zu können", betonte Paul-Josef Patt. Dabei hob er die beiden Leuchtturmprojekte "Math-Bridges-Camp 2018" und "mensch.musik.festival" hervor, die mit jeweils 15.000 Euro gefördert werden.

Beim Math-Bridges-Camp erarbeiten Partnerwissenschaftler und Studierende aus zwölf Ländern mit Lehrern und Schülern Mathematikaufgaben und verknüpfen die Aufgabenstellungen mit Brückenbauwerken. Während des Musik-Festivals finden mehrere Konzerte an der Musikhochschule statt, bei denen die Studierenden ihr Können unter Beweis stellen. Ferner werden mit der Klangzeit Werkstatt "Play it again" dem Hochschulwettbewerb "Stimme plus" sowie dem Opernprojekt der Gesangsklassen drei weitere Projekte an der Musikhochschule ermöglicht.Unterstützt werden zudem die Ausstellung "Aus Westfalen in die Welt: Deutsche Mission in Ozeanien während der Kolonialzeit", eine Veranstaltungsreihe zum 400. Jahrestag des Ausbruchs des Dreißigjährigen Krieges und zum 350. Jahrestag der Veröffentlichung des "Simplicissimus Teutsch" sowie eine durch den Debattierclub Münster ausgerichtete Veranstaltung, die zur Debattierreihe der Wochenzeitung "Die Zeit" gehört.

Die Universitätsgesellschaft Münster feiert im kommenden Jahr ihr hundertjähriges Bestehen. Sie unterstützt die WWU vor allem dort, wo staatliche Mittel nicht zur Verfügung stehen oder nicht ausreichen. "Für diese Förderung sind wir ausgesprochen dankbar", unterstrich der Rektor. "Der Universitätsgesellschaft gelingt es immer wieder, dafür lohnenswerte Projekte zu identifizieren."