Archiv 2015

Spende für Landhaus Rothenberge

Mit 5000 Euro unterstützt die Außenwirtschafts-Akademie die Universitätsgesellschaft bei Umbau und Renovierung
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© AWA - Anna Roters

Mit einer Spende in Höhe von 5000 Euro unterstützt die Außenwirtschafts-Akademie (AWA) die Sanierung des Landhauses Rothenberge – Seminarstätte für die WWU. Den Scheck überreichte AWA-Geschäftsführer Matthias Merz an Dr. Paul-Josef Patt, Vorstandsvorsitzender der Universitätsgesellschaft Münster e.V. Mit dem Geld werden Umbau und Renovierung unterstützt. Das in Wettringen (Kreis Steinfurt) gelegene Landhaus wird seit mehr als 50 Jahren von der Universitätsgesellschaft als Weiterbildungsstandort unterhalten. Aus Brandschutzgründen musste das Landhaus Rothenberge Ende 2012 geschlossen werden.

Herausragende Doktorarbeiten

Rechtswissenschaftliche Fakultät Münster verleiht Harry-Westermann-Preise
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Im Rahmen der diesjährigen Promotionsfeier der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster sind herausragende Doktorarbeiten am Freitag (13. November) mit dem Harry-Westermann-Preis ausgezeichnet worden. Der mit 1500 Euro dotierte erste Preis ging an Thomas Bauermann für seine Dissertation "Der Anknüpfungsgegenstand im europäischen Internationalen Lauterkeitsrecht". Eugen Wingerter (Dissertation: "Abgrenzung des relevanten Marktes: notwendig, nützlich, überflüssig?") und Martin Minkner ("Gerichtsverwaltung in Deutschland und Italien") erhielten zweite Preise und ein Preisgeld von jeweils 1000 Euro. Die Auszeichnungen überreichte Prof. Dr. Petra Pohlmann, Mitglied des Preiskuratoriums.

Publikumsandrang bei eindrucksvollen Auftritten

Universitätsgesellschaft fördert Projekte der Musikhochschule
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„Die Konzerte und Aufführungen der Musikhochschule sind eine große Bereicherung für unsere Universität und die Stadt Münster“, lobt Prof. Dr. Hans-Michael Wolffgang, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirates der Universitätsgesellschaft Münster e.V., die zahlreichen Angebote der Musikhochschule der WWU Münster. Seit vielen Jahren unterstützt die Universitätsgesellschaft Projekte der Musikhochschule. Der jährliche Hochschulwettbewerb ist Teil der Exzellenzförderung der Universität. Die Studierenden der Musikhochschule erarbeiten ihre künstlerischen Beiträge zu einem jährlich wechselnden Themenbereich, wobei die individuelle Schwerpunktsetzung ihnen dabei einen großen kreativen Spielraum eröffnet.

"Die Menschen suchen nach Gott"

Vortrag von Paul Josef Kardinal Cordes bei der Universitätsgesellschaft Münster e.V.
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„Was ist im Jahr 2015 mit der Religion, was ist mit Gott?“ So lautete eine der zentralen Fragen von Paul Josef Kardinal Cordes bei seinem gestrigen Vortrag im LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster. Mehr als 300 Zuhörer verfolgten bei der ausgebuchten Veranstaltung der Universitätsgesellschaft Münster e.V. seine Rede „Den Himmel überlassen wir den Engeln und den Spatzen“ in der er über die grundsätzliche Bedeutung von Glaube und Religion in der heutigen Gesellschaft sprach. Darin forderte er, dass auch in einem religionslosen Zeitalter die religiösen Weltanschauungen respektiert werden müssten. „Viele Menschen werden auch in der Gegenwart noch von den Kräften der Religionen berührt. Spirituelle Erfahrungen werden heutzutage aber nicht mehr nur individuell, sondern verstärkt in Gruppen gemacht“, erläuterte Kardinal Cordes.

Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Münster

Oberbürgermeister empfängt Paul Josef Kardinal Cordes
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© Presseamt Münster

Eine besondere Ehre wurde Paul Josef Kardinal Cordes, der auf Einladung der Universitätsgesellschaft Münster e.V. in Münster zu Gast war, zuteil. Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe empfing ihn im Friedenssaal der Stadt Münster. Bei dem Empfang trug sich Kardinal Cordes in das Goldene Buch der Stadt Münster ein und nahm einen Trunk aus dem Goldenen Hahn. Kardinal Cordes, der vor seinem Eintritt in das Paderborner Priesterseminar Medizin in Münster studiert hatte, war anlässlich seines Vortrags bei der Universitätsgesellschaft Münster e.V. zu Gast in der Stadt des Westfälischen Friedens. Zum Empfang im Friedenssaal konnte Oberbürgermeister Lewe daher neben persönlichen Freunden des Kardinals auch einige Vertreter der Universitätsgesellschaft und Prorektor Prof. Dr. Jörg Becker begrüßen.

Kurienkardinal zu Gast bei der Universitätsgesellschaft Münster

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Einen hochrangigen Gast aus dem Vatikan konnte die Universitätsgesellschaft Münster e.V. für eine Veranstaltung gewinnen: Am 9. November 2015 wird Paul Josef Kardinal Cordes unter dem Titel „Den Himmel überlassen wir den Engeln und den Spatzen“ über die Bedeutung von Religion und Glaube in der heutigen Gesellschaft referieren. Kardinal Cordes war für viele Jahre Präsident des Päpstlichen Rates „Cor Unum“ und somit zuständig für die Koordination der weltweiten caritativen Aufgaben der römisch-katholischen Kirche. Im Jahr 2013 nahm er am Konklave zur Wahl von Papst Franziskus teil. Vor seinem Eintritt in das Paderborner Priesterseminar studierte er zunächst Medizin an der WWU Münster. Die Stadt Münster und die WWU hat er nach eigenen Angaben noch in guter Erinnerung.
Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr im LWL-Museum für Kunst und Kultur. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Eine verbindliche Anmeldung unter universitaetsgesellschaft@uni-muenster.de ist erforderlich.

Spannende Einblicke in die münstersche Stammzellforschung

Universitätsgesellschaft Münster besichtigte Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin
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© UG - Christoph Wäsker

Spannende Einblicke in die Forschung am Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin (MPI) erhielten circa 60 Mitglieder der Universitätsgesellschaft Münster e.V. bei ihrem Besuch des Instituts in Münster. Zunächst stellte MPI-Direktor Prof. Dr. Hans Schöler den Stand und die Perspektiven der Stammzellforschung am MPI in Münster vor. Ein wichtiges Ziel seiner Arbeiten ist es mit Hilfe der Reprogrammierung von Körperzellen von Patienten neue Wirkstoffe gegen degenerative Erkrankungen zu entwickeln. Im Anschluss an den Vortrag konnten die Mitglieder der Universitätsgesellschaft die Labore der Forschungseinrichtung besichtigen. Vorstandsmitglied Prof. Dr. Hans-Michael Wolffgang lobte die Forschungsleistungen des münsterschen Max-Planck-Instituts.

"Ihnen steht eine erfolgreiche Wissenschaftskarriere bevor"

Universitätsgesellschaft vergibt Nachwuchsförderpreise an eine Medizinerin und an einen Rechtswissenschaftler
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© WWU - Peter Grewer
© WWU - Peter Grewer

Mit ihrer Arbeit sorgten sie schon früh in ihrer wissenschaftlichen Laufbahn für Aufsehen: Die Universitätsgesellschaft Münster e.V. hat der Medizinerin Dr. Laura-Maria Krabbe und dem Juristen Dr. Emanuel Vahid Towfigh den diesjährigen "Preis zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses" verliehen. Der Preis ist mit jeweils 5000 Euro dotiert. "Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist uns ein besonderes Anliegen, da unsere Gesellschaft auf engagierte Wissenschaftler angewiesen ist", unterstrich der Vorsitzende der Universitätsgesellschaft, Dr. Paul-Josef Patt.

„Rote Karte für die Jungs!?“

Universitätsgesellschaft Münster unterstützt Projekt zur Jungenförderung durch Sport
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© IfS-Medienlabor - Nils Eden

Auch in diesem Jahr unterstützt die Universitätsgesellschaft Münster e.V. mehrere Projekte an der Westfälischen Wilhelms-Universität. Gefördert werden Projekte in den Kategorien „Leuchtturmprojekt“, „Musik und Kultur“ sowie Studierendeninitiativen. „Wir freuen uns, dass durch die Unterstützung der Universitätsgesellschaft viele großartige Projekte möglich werden, die aufgrund knapper Mittel sonst nicht hätten realisiert werden können“, betont Dr. Paul-Josef Patt, Vorsitzender des Vorstands der Universitätsgesellschaft.
Als diesjähriges Leuchtturmprojekt wählte die Universitätsgesellschaft das Lehr- und Forschungsprojekt „'Rote Karte für die Jungs!?' – Jungenförderung durch Sport“ von Prof. Dr. Nils Neuber vom Institut für Sportwissenschaft aus.

Gründervater kehrt an die WWU zurück

Universitätsgesellschaft erwirbt Gemälde des münsterschen Fürstbischofs von Königsegg-Rothenfels
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© WWU - Peter Grewer

Der Gründervater der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) kehrt – zumindest bildlich – an die WWU zurück: Die Universitätsgesellschaft hat mithilfe von Spenden ein großformatiges Gemälde, das den ehemaligen münsterschen Fürstbischof Maximilian Friedrich Graf von Königsegg-Rothenfels (1708-1784) zeigt, erworben. Das rund 2,50 Meter mal 1,80 Meter große Bild hat seinen Platz im Festsaal des Gebäudes am Schlossplatz 5 gefunden. In einer Feierstunde dankte Rektorin Prof. Dr. Ursula Nelles der Universitätsgesellschaft für ihr Engagement. "Es ist ein großartiges Gemälde, auf das wir stolz sein dürfen", betonte sie.