Archiv 2014

1355 Quadrate über den Büchern

Andreas Karl Schulze überlässt sein farbenfrohes Kunstwerk dem Fachbereich Psychologie
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© Andreas Karl Schulze

Die Nutzer der Fachbibliothek für Psychologie dürfen sich dauerhaft über ein farbenfrohes Kunstwerk freuen: 1355 kleine farbige Quadrate bilden einen fast 60 Meter langen Fries über den Bücherregalen. Wie Pixel fügen sich die Quadrate immer wieder zu den Buchstaben P, S und Y zusammen - in der Bibliothek beginnt jede Buchsignatur mit PSY. Eigentlich sollte diese Installation nur für eine begrenzte Zeit in Münster bleiben. Als der Künstler Andreas Karl Schulze seinen Fries vor zwei Jahren vorstellte, war die Resonanz bei den Studierenden und Lehrenden des Instituts jedoch so positiv, dass schon bald der Wunsch aufkam, das Kunstwerk auf Dauer in Münster zu behalten. Andreas Karl Schulze hatte für diesen Wunsch ein offenes Ohr und hat sich nun entschlossen, den Fries auf Dauer in der Universität zu belassen. Die Universität bietet ein Katalogbuch über die Installation an (Snoeck-Verlag, Köln). Möglich wurde die Publikation dank der Unterstützung der Universitätsgesellschaft Münster e.V.

Mit größter Bewunderung und Staunen

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© WWU - Peter Grewer

An fast 700 wissenschaftlichen Veröffentlichungen ist er als Autor beteiligt, und er gehört zu den meistzitierten Forschern weltweit: Dr. François Diederich, Professor für Organische Chemie an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich, gilt als einer der herausragendsten europäischen Wissenschaftler und genießt auf verschiedenen Gebieten der Chemie internationales Ansehen. Am Mittwoch (12. November) hat er für seine wegweisende Forschung bei einem Festakt im münsterschen Schloss den mit 20.000 Euro dotierten Ernst-Hellmut-Vits-Preis der Universitätsgesellschaft Münster erhalten. Der 62-Jährige nahm die Auszeichnung von dem Vorsitzenden der Universitätsgesellschaft, Dr. Paul-Josef Patt, und Prorektor Prof. Dr. Jörg Becker entgegen. Der musikalische Rahmen wurde von der Musikhochschule der Universität Münster gestaltet.

Außergewöhnliche Doktorarbeiten prämiert

Rechtswissenschaftliche Fakultät vergibt Harry-Westermann-Preise
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© WWU - Pamela Przyblski

Ganz traditionell hat die Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Münster am Freitag, 7. November, im Rahmen einer Promotionsfeier die Harry-Westermann-Preise für herausragende Doktorarbeiten verliehen. Gleichrangig den ersten Preis und jeweils 1000 Euro erhielten Christine Elmers und Feras Gisawi. Der dritte Preis inklusive 500 Euro ging an Christian Wissing.
Christine Elmers (29) widmete sich in ihrer prämierten Dissertation der Praxis der "Bundesauftragsverwaltung" am Beispiel des Vollzugs des Bundesausbildungsförderungsgesetzes. Feras Gisawis (36) Arbeit trägt den Titel "Der Grundsatz der Totalreparation. Naturrechtliche Wertungen als Grundlage für einen deutschen Sonderweg". Der Drittplatzierte Christian Wissing (36) promovierte über "Die Marktstrukturverantwortung der Mitgliedstaaten der Europäischen Union".

Vits-Preis für Chemiker François Diederich

Universitätsgesellschaft Münster lädt zur Verleihung am 12. November ein / Dotierung 20.000 Euro
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François Diederich, Professor für Organische Chemie an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich, erhält den mit 20.000 Euro dotierten Ernst-Hellmut-Vits-Preis der Universitätsgesellschaft Münster. Die Gesellschaft würdigt damit die auf mehreren Gebieten wegweisenden Forschungsergebnisse des 62-jährigen Chemikers. Der Festakt in der Aula des münsterschen Schlosses beginnt am Mittwoch, 12. November, um 17 Uhr. Alle Interessierten sind willkommen, um Anmeldung unter der E-Mail-Adresse universitaetsgesellschaft@uni-muenster.de oder telefonisch unter 0251 83-22218 wird gebeten.

Herausragende Krebsforschung

Dr. Daniel Nowak erhält Gerhard-Domagk-Preis / Feierlicher Abschluss des Gedenkjahres
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© WWU - Peter Grewer

Das Jahr 2014 stand an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) ganz im Zeichen des Nobelpreisträgers und ehemaligen WWU-Professors Gerhard Domagk – vor 75 Jahren bekam er für die Entdeckung der antibakteriellen Wirkung des Sulfonamid-Farbstoffs Prontosil den Nobelpreis für Medizin, vor 50 Jahren starb der Pathologe und "Vater der Antibiotika-Therapie". Die WWU bot eine Vielzahl von Veranstaltungen an, die vor allem gezeigt haben, dass Gerhard Domagks Erkenntnisse noch immer von großer Bedeutung sind. Zum Abschluss des Fest- und Gedenkjahres wurde am Donnerstag (30. Oktober), am Geburtstag des Ausnahme-Wissenschaftlers, erstmals seit zehn Jahren der mit 10.000 Euro dotierte Gerhard-Domagk-Preis für klinische und experimentelle Krebsforschung wieder vergeben. Preisträger ist Privatdozent Dr. Daniel Nowak von der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg. Der 38-jährige Mediziner beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Erforschung lebensbedrohlicher Blutkrankheiten und hierbei insbesondere mit dem sogenannten myelodysplastischen Syndrom.

Universitätsgesellschaft gratuliert Nobelpreisträger Stefan W. Hell

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© WWU - Julia Holtkötter

Am 8. Oktober 2014 hat die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften bekanntgegeben, dass Prof. Dr. Stefan W. Hell in diesem Jahr mit dem Nobelpreis für Chemie ausgezeichnet wird. Bereits im Jahr 2010 hatte die Universitätsgesellschaft Münster ihren höchstdotierten Preis, den Ernst Hellmut Vits-Preis, an Prof. Dr. Stefan W. Hell verliehen.
Sichtlich erfreut zeigte sich Dr. Paul-Josef Patt, der Vorsitzende der Universitätsgesellschaft Münster, über die Bekanntgabe von Prof. Dr. Stefan Hell als Chemie-Nobelpreisträger 2014: „Für die Universitätsgesellschaft Münster ist es eine große Freude, dass der Träger des Ernst Hellmut Vits-Preises 2010, Prof. Dr. Stefan W. Hell, in diesem Jahr mit dem Chemie-Nobelpreis ausgezeichnet wird.“

Erster Ansprechpartner

Christoph Wäsker ist neuer Geschäftsstellen-Leiter der Universitätsgesellschaft Münster
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Personalwechsel in der Universitätsgesellschaft Münster e.V.: Der Betriebswirt Christoph Wäsker hat die Leitung der Geschäftsstelle von Dr. Nora Kluck übernommen.
Als Geschäftsstellen-Leiter ist der 25-Jährige erster Ansprechpartner für Lehrende und Studierende, Mitglieder und Förderer sowie für alle, die sich für die Arbeit der Universitätsgesellschaft interessieren. Christoph Wäsker studierte von 2009 bis 2014 an der Westfälischen Wilhelms-Universität Betriebswirtschaftslehre. Er ist auch als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Controlling, tätig.

Nachwuchsförderpreis 2014 verliehen

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© WWU - Peter Grewer

Die Universitätsgesellschaft Münster hat zwei Forscher der Westfälischen Wilhelms-Universität für ihre herausragenden wissenschaftlichen Leistungen ausgezeichnet: Der Biologe Dr. Niki Tomas Loges und der Germanist Philipp Pabst haben den Preis zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses 2014 erhalten. Beide nahmen die mit je 5000 Euro dotierte Auszeichnung am Donnerstag, 5. Juni, bei einer Feierstunde im Haus der Sparkasse Münsterland Ost entgegen.

Universitätsgesellschaft zu Gast bei CLAAS

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© UG

Über 50 Mitglieder der Universitätsgesellschaft Münster besuchten am 3. April 2014 den Agrartechnik-Hersteller CLAAS in Harsewinkel. Drei langjährige CLAASianer führten die Gruppe durch die weltweit größte und modernste Produktionsstätte von Mähdreschern und Feldhäckslern. Im Anschluss konnten die Mitglieder bei einer Unternehmenspräsentation und dem CLAAS Imagefilm ihr Bild über das Familienunternehmens abrunden, das bereits seit den 50er Jahren Firmenmitglied in der Universitätsgesellschaft ist.
Gerd Hartwig, Generalbevollmächtigter Personal der CLAAS Gruppe und Alumnus der WWU, begrüßte die Mitglieder der Universitätsgesellschaft und berichtete u. a. über die internationalen Herausforderungen.
„Das Engagement der Universitätsgesellschaft ist sehr wertvoll und für die Universität unverzichtbar geworden. CLAAS verbindet eine lange Tradition mit der WWU und dem Förderverein und unterstützt gern die Förderung junger Nachwuchskräfte“, so Gerd Hartwig. „Außerdem beginnen viele Münsteraner Absolventen ihre Karriere bei uns oder lernen uns bereits während des Studiums durch Praktika kennen.“

Mitgliederkonzert: "Wenn ich mir was wünschen dürfte: pur et simple..."

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© UG - Hilmar Welpelo

"Wenn ich mir was wünschen dürfte: pur et simple..." - unter diesem Titel begeisterte Prof. Annette Koch, Professorin für Gesang an der Musikhochschule in der WWU, ihr Publikum beim Chanson-Abend im Heeremanschen Hof. Im Alten Gerichtssaal lauschten die Mitglieder der Universitätsgesellschaft Münster deutschen und französischen Chansons zur Klavierbegleitung von Peter Müller.
Die szenischen Projekte der Gesangsklassen an der Musikhochschule werden von der Universitätsgesellschaft gefördert.