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After-Work-Expeditionen

Die After-Work-Expeditionen sind eine gemeinsame Initiative der Arbeitsstelle Forschungstransfer (AFO) und der Abteilung für Personalentwicklung und richten sich vor allem an neue Mitarbeitende der WWU, aber auch an langjährige Beschäftigte. Im Rahmen der After-Work-Expedition werden zunächst zweimal im Jahr jeweils eine Nachmittags-Exkursion mit dem Bus der Universität für 16 Personen ins Umland der WWU angeboten. Bei den Ausflüge zu einzigartigen Wissenschafts-Schauplätzen im Münsterland stehen aktuelle Forschungsthemen und die Vielfalt der Fachbereiche im Mittelpunkt, vor allem jene, die in die Region hineinwirken.

Zielgruppe und Arbeitszeit:

Das Format richtet sich primär an neue Beschäftigte, die in den vergangenen zwei Jahren (zum Zeitpunkt der Expedition) eingestellt worden sind. Für diese ist die erste Teilnahme an der Expedition Dienstzeit.

Sofern noch freie Plätze verfügbar sind, können gerne auch weitere interessierte Beschäftigte teilnehmen – allerdings in ihrer Freizeit. Über aktuelle Angebote können Sie sich jeder Zeit auf dieser Seite informieren.

Die Expeditionen bieten die Möglichkeit, das Münsterland kennenzulernen, sich mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen, neue Leute zu treffen und in entspannter Atmosphäre ungeahnte Wirkungsgebiete des neuen (alten) Arbeitgebers, der WWU in der Region zu erleben.

Kommende Exkusionen

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12. Oktober 2017: Von Löss und Wasser: Vom Leben - vor 500 Jahren und vor 6000 Jahren in den Baumbergen.

Am Donnerstag, den 12. Oktober startet die erste After-Work-Expedition unter dem Titel: Von Löss und Wasser: Vom Leben - vor 500 Jahren und vor 6000 Jahren in den Baumbergen.

Treffpunkt: Arbeitsstelle Forschungstransfer der WWU, Robert-Koch-Straße 40,
Abfahrt: 13 Uhr,
Rückkehr: zwischen 17 – 17:30 Uhr


Der erste Halt ist die Wassermühle am Hof Schulze Westerath in Stevern. Die Wassermühle ist eine ehemalige Doppelmühle (Öl- und Getreidemühle). Bei dem heute erhaltenen westlichen Teil handelt es sich um einen sehr alten Wohnturm, der bereits im späten Mittelalter (1538) seinen Ursprung hat. Das erlebbare Nebeneinander von spätmittelalterlicher Wohnnutzung und intakter Infrastruktur einer Kornmühle ist im gesamten Münsterland einzigartig! Die Gebäudeentwicklung veranschaulicht für einen Zeitraum von über 500 Jahren die Veränderungen der bäuerlichen Kultur im Stevertal.
Nach den Einblicken in das Leben vor 500 Jahren am Wasser wird Prof. Dr. Ralf Gleser von der Abteilung Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie der WWU die Exkursionsteilnehmer mitnehmen auf eine Reise zum Leben vor mehr als 5000 Jahren: Die Spuren der Vergangenheit reichen in Nordrhein-Westfalen Tausende von Jahren zurück - unter anderem in Nottuln-Uphoven. Hier fanden Wissenschaftler der Abteilung für Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie der Universität Münster vor einigen Jahren den Nachweis für die bislang älteste dauerhafte Besiedlung der norddeutschen Tiefebene: Gefunden wurden Siedlungsspuren der so genannten Rössener Kultur, die ab 4800 vor Christus in Süd- und Mitteldeutschland verbreitet war.
Freuen Sie sich auf eine spannende Exkursion vor die Tore Münsters, ins inspirierende Münsterland!

Die Plätze sind sehr begrenzt, deswegen raten wir zur rechtzeitigen Anmeldung im Weiterbildungsportal der WWU.

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Pilotveranstaltung im Rahmen des Betriebsfestes Anfang September

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Einige Kolleginnen und Kollegen können bereits im Rahmen des Betriebsfestes einen ersten Eindruck des neuen Formates mitnehmen, denn hier wird eine erste Pilot-Tour angeboten, die allerdings im Stadtgebiet Münster bleibt. Es sei an dieser Stelle nicht zu viel verraten, lediglich, dass es um die Verortung der Ursprünge der WWU in der Stadt Münster gehen wird. Weitere Details werden im Rahmen der Einladung zum Betriebsfest bekannt gegeben.