Zeiten des Mangels – Frühneuzeitliche Literatur unter den Eindrücken der ›Kleinen Eiszeit‹

Lange und harte Winter, Frühjahrsfröste, Hagel und Niederschläge zur Erntezeit: Durch die klimatischen Bedingungen der ‚Kleinen Eiszeit‘ ist das Leben in der frühen Neuzeit stets von Mangelerfahrungen bedroht. Durch Teuerung, allgemeine Pauperisierung und eine damit einhergehende Verschlechterung der gesundheitlichen Situation sind die Lebensumstände insbesondere ärmerer Gesellschaftsschichten unmittelbar und mittelbar von den Umweltbedingungen betroffen. Unter dem Titel Zeiten des Mangels – Frühneuzeitliche Literatur unter den Eindrücken der ‚Kleinen Eiszeit‘ widmet sich die Tagung der Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe „Die Spuren der ‚Kleinen Eiszeit‘ in der Literatur der frühen Neuzeit (1570–1780)“ der Frage, wie frühneuzeitliche Literatur auf prekäre Umweltbedingungen und den aus ihnen folgenden sozioökonomischen Nöten reagiert, welchen Platz Darstellungen des Mangels in der Literatur jener Zeit einnimmt und ob damit eine spezifische ‚Ästhetik des Mangels‘ einhergeht.

Weitere Infos zur Veranstaltung

Rubrik
Tagungen und Kongresse
Zeitraum
- -
Reihe
Ort
Germanistisches Institut, VSH 118, Schlossplatz 34
Eintritt
frei
Anmeldung
nicht erforderlich
Veranstalter/
Kontakt
LitLIA (Emmy Noether-Nachwuchsgruppe)
Schlossplatz 34
48143 Münster
van.de.loecht@uni-muenster.de
+49 251 83-24425