Titelgrafik Zeitgemäß?
© WWU | Zentrale Kustodie

Ausstellung

"Zeitgemäß? Wilhelm II. im Diskurs"

22.06.-07.08.2022, 10-18 Uhr
Fußgängertunnel zwischen Schlossplatz und Bäckergasse/Hörsaalgebäude

Öffentliche Führungen: Mittwochs 13:00 Uhr, Donnerstags 17:00 Uhr - Anmeldung nicht erforderlich, Eintritt frei.
zusätzliche Termine: Samstag 6. August, 13:00 & 16:30 Uhr, Sonntag 7. August 13:00& 16:30 Uhr

Vom 22. Juni bis zum 7. August nimmt die Ausstellung "Zeitgemäß? Wilhelm II. im Diskurs" verschiedene Aspekte in den Blick, die im Zusammenhang mit dem letzten deutschen Kaiser zu diskutieren sind. Entwickelt wird die Ausstellung seit Anfang des Sommersemesters von Studierenden der Münster School of Design unter der Leitung von Prof. Claudia Grönebaum und Prof. Henning Tietz in enger Kooperation mit dem Projektteam „Zur Sache WWU“. Mit Mut zum Experiment werden verschiedene Wege ausprobiert, wie man historische Inhalte heute darstellen kann. In der Ausstellung ist auch Gelegenheit zum Austausch und zur Diskussion.

EIn herzlichen Dank gilt der Stadt Münster, die für die Ausstellung den ehemaligen Fußgängertunnel zwischen Schloßplatz und Hörsaalgebäude zur Verfügung gestellt. Die Ausstellung ist von 10 bis 18 Uhr zu sehen.

Der Tunnel, in dem die Ausstellung stattfindet, ist leider nicht barrierefrei. Bitte melden Sie sich per Mail bei uns (zursachewwu@wwu.de) und wir versuchen, eine individuelle Lösung für den Ausstellungsbesuch zu finden.

Öffentliche Führungen:
Bis zum 7. August wöchentlich, mit anschließender Möglichkeit zum Gespräch.
Mittwochs 13 Uhr; Donnerstags 17 Uhr
zusätzliche Termine: Samstag 6. August, 13:00 & 16:30 Uhr, Sonntag 7. August 13:00 & 16:30 Uhr
Die Führungen sind kostenlos, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

© RadioQ

Übung am Historischen Seminar im Wintersemester 2021/22

Wilhelm II. - ein (un)würdiger Namensgeber? Ein geschichtsjournalistisches Projekt in Kooperation mit Radio Q

Dr. Lena Krull

Die Sendung zum Nachhören [de]

Egal ob Straßen, Denkmäler oder Universitäten: Viele Orte und Gebäude im öffentlichen Raum erinnern und ehren bestimmte historische Personen. Diese Benennungspraxis wird besonders dann Gegenstand öffentlicher Debatten, wenn sich gesellschaftliche Wertvorstellungen ändern. Besonders offensichtlich wurde dies in letzter Zeit im Rahmen der Denkmalsdebatten und -stürze im Rahmen der Black-Lives-Matter-Bewegung. Im lokalen Rahmen wurde 2012 in Münster über den Namen des heutigen Schloss- und vormaligen Hindenburgplatzes gestritten. Auch die Benennung der WWU nach Kaiser Wilhelm II. wurde in den letzten Jahren – nicht zuletzt im hochschulpolitischen Kontext – immer wieder kontrovers diskutiert. Seit Kurzem findet zudem im Rahmen des Projekts „Zur Sache WWU” eine kritische Aufarbeitung statt.

Ziel der Lehrveranstaltung ist es, ausgehend vom Beispiel der WWU und Wilhelms II. über Benennungs- und Umbenennungspraxis und Erinnern im öffentlichen Raum zu diskutieren und diese Diskussion historisch zu unterfüttern. Im Rahmen einer Zusammenarbeit mit Radio Q soll innerhalb des Seminars eine Radiosendung für das Format „Q History” erarbeitet werden. Die Veranstaltung bietet damit eine Einführung in das geschichtsjournalistische Arbeiten und die Produktion von Audiobeiträgen.

Hier informieren wir über Veranstaltungen des Projekts Zur Sache WWU und auch über andere Veranstaltungen zum Thema auf dem Campus. Wir freuen uns über Hinweise und Ihre Diskussionsbeiträge über die Kommentarfunktionen auf diesen Seiten.