Medienecho

Die Namensdebatte an der WWU wird auch in den Medien thematisiert. Hier zählen wir einige der wichtigsten Beiträge auf und haben sie - soweit möglich - auch verlinkt. Für den Fall, dass Sie einen Link von Ihrem Rechner nicht aufrufen können, beachten Sie bitte die unten verlinke Anleitung. Einige der Beiträge sind nur mit einem Zugang über die Universität aufrufbar. Falls Sie einen Beitrag vermissen, freuen wir uns über einen Hinweis unter zursachewwu@wwu.de.

Veranstaltung zur Wilhelm-Ausstellung im Fußgängertunnel – Debatte ist „kein Bildersturm“
Münstersche Zeitung (23.06.2022)
Die Sorge der Schöpfer der vielen kleinen weißen und schwarzen Holzschiffchen war ganz unbegründet. Kaum war am Dienstagabend die Ausstellung über Kaiser Wilhelm II. im Fußgängertunnel unter dem Schlossplatz eröffnet, hatten sich schon die ersten Besucher ins „Marine-Wettrüsten“ vertieft. Wer kann mehr Schiffchen aufeinanderstapeln, ohne dass der Turm einstürzt? …

KOMMENTAR. Ausstellung zur [sic] Wilhelm II. Sehr professionell
Münstersche Zeitung (23.06.2022)
Was auch immer am Ende dieser an der WWU schon mehrfach aktuellen Debatte um Wilhelms Namen für die Universität Münster entschieden wird – diesmal wird man der Hochschule nicht vorhalten können, sie habe sich oberflächlich oder einseitig mit dem Thema beschäftigt. Die Ausstellung, die jetzt im Fußgängertunnel zu sehen ist, ist dabei ein echter Höhepunkt. …

Ausstellung zur Namensdebatte - Wesen und Wirken von Uni-Namensgeber Wilhelm II. [de]
Münstersche Zeitung + und Westfälische Nachrichten + (beide 21.06.2022, zugleich Printausgabe WN & MZ 22.06.2022)
Die Debatte der Westfälischen Wilhelms-Universität tritt jetzt an die Öffentlichkeit. Design-Studierende der FH Münster und der Kustos der Uni haben eine Ausstellung über Wilhelm II. erarbeitet. Wer sie sehen will, muss an einen ungewöhnlichen Ort. …

KURZ BERICHTET. Wilhelm II: Ausstellung im Tunnel
Münstersche Zeitung (16.06.2022)
Wie ein zeitgemäßer Umgang mit ihrem Namensgeer, Wilhelm II., aussehen kann – das wird derzeit an der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster diskutiert. Vom 22. Juni bis zum 7. August gibt eine Ausstellung Einblicke in die Debatte über den umstrittenen letzten deutschen Kaiser. Studierende der Münster School of Design der FH haben die Ausstellung unter der Leitung von Prof. Claudia Grönebaum und Prof. Henning Tietz und in enger Kooperation mit dem Projektteam „Zur Sache WWU“ entwickelt, heißt es in einer Mitteilung der WWU. …

Ausstellung „Zur Sache WWU“ nimmt Wilhelm II. in den Bick [de]
WISSEN|LEBEN – DIE ZEITUNG DER WWU MÜNSTER (01.06.2022, zugleich Printausgabe 01.06.2022)
Eröffnung am 21. Juni in der Schloss-Aula. Sie erinnern sich? Unter der Überschrift „Zur Sache WWU“ diskutiert die Universität derzeit, wie ein zeitgemäßer und „historisch-kritischer Umgang mit ihrem Namensgeber, Wilhelm II., aussehen kann. …

Der heimliche Patron [de]
WISSEN|LEBEN – DIE ZEITUNG DER WWU MÜNSTER (01.06.2022, zugleich Printausgabe 01.06.2022)
Serie „Kunst an der WWU“, Teil 3: Vor dem Kanzlerbüro im Schloss steht die Büste des WWU-Gründers Franz von Fürstenberg.

Q History: Wilhelm II. - ein (un)würdiger Namensgeber?
Geschichtsmagazin von "Radio Q", dem Campusradio an der Universität Münster, 24.05.2022

Namensdebatte an der Uni: Zukunft ohne Wilhelm? [de]
Westfälische Nachrichten + (10.04.2022, zugleich Printausgabe 09.04.2021)
Bleibt es bei der Westfälischen Wilhelms-Universität? Die Uni Münster will bald entscheiden, ob Kaiser Wilhelm II. ihr Namensgeber bleiben soll. Ein Kommentar zum aktuellen Stand der Debatte.

Debatte um Wilhelm II. als Namensgeber geht weiter [de]
Westfälische Nachrichten + (07.04.2022, zugleich Printausgabe 07.04.2021)
Soll sich die WWU im Namen weiter auf Kaiser Wilhelm II. beziehen? Die Frage wird noch immer beleuchtet. Im Senat gab es vorerst einen Zwischenbericht zum Stand der Debatte.

Was wird aus Wilhelm? [de]
rums, 29.06.2021
Guten Tag, zwei Jahre will die Westfälische Wilhelms-Universität Münster sich Zeit nehmen, um herauszufinden, ob sie ihren Namen behalten möchte. Das klingt, als hätte man sich ausufernd viel Zeit genommen für eine relativ leichte Aufgabe. Ob eine Person sich als Namenspatron einer Hochschule eignet, das werden Fachleute doch wohl beantworten können. Und es gibt ja sogar schon eine Einschätzung. ...

Kann Wilhelm II. heute noch Namenspatron sein? [de]
Welt am Sonntag (27.06.2021)
Die Universität Münster, 1902 vom letzten deutschen Kaiser wieder zu ihrer Würde erhoben, will 2023 endgültig entscheiden, ob sie auf dessen Namen verzichtet. Wäre die Umbenennung falsch? Nein, meint Dirk Schümer. Ja, glaubt Claudia Becker.

Uni-Rektor: Prozess muss nicht in Namensänderung enden [de]
Westfälische Nachrichten + (25.06.2021, zugleich Printausgabe 26.06.2021)
Der nun eingeleitete Namensänderungsprozess der münsterischen Universität könnte bis 2023 zu einer Namensänderung führen. „Muss es aber nicht“, wie Rektor Prof. Dr. Johannes Wessels in einer ersten Runde mit Fachleuten deutlich machte.

Die "Disputation" von Münster
Die Welt (23.06.2021, nur Printausgabe)
Ein Kommentar von Hendrik M. Broder

Kaiser oder nicht: Neuer Name für Münsters Uni? [de]
WDR5 (18.06.2021 - abrufbar bis 18.06.2022)
"What’s in a name?", fragt die Westfälische Wilhelms-Universität Münster, benannt nach Wilhelm II., dem letzten deutschen Kaiser. Ist dieser Name noch zeitgemäß, will die Uni wissen und startet das Projekt "Zur Sache WWU". Uli Biermann kommentiert.

WWU debattiert über ihren Namensgeber [de]
allesmuenster.de (18.06.2021)
Wie ein zeitgemäßer Umgang mit ihrem Namensgeber Wilhelm II. aussehen kann, will die Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster mit dem jüngst gestarteten Projekt „Zur Sache WWU“ klären.

Uni Münster diskutiert über ihren Namensgeber [de]
deutschlandfunkkultur.de (17.06.2021)
Vertreter von Universitäten, Wissenschaftshistoriker und Medienexperten wollen sich über einen zeitgemäßen Umgang mit Kaiser Wilhelm II. als Namensgeber auseinandersetzen.

Mein Name ist Wilhelm, ich weiß von nichts – CFP für Umbenennungsvorschläge [de]
kulturproleten.de (07.06.2021)
Mitunter erscheint es ungeheuerlich, in welchen Verkleidungen Verantwortungslosigkeit daherkommt. Manchmal beansprucht sie sogar besonderes Verantwortungs- und Problembewusstsein für sich und redet besten Wissens und Gewissens der Barbarei das Wort. Was komisch klingt, ist leider so und zeigt sich seit geraumer Zeit in den Wortmeldungen der Diskussion um die Umbenennung der „Westfälischen Wilhelms-Universität“.

Später Aufstand gegen Fürstenwillkür? [de]
faz.net (02.06.2021)
Die Eberhard Karls Universität prüft eine Änderung ihres Namens - doch der Sturz von Zeichen unterliegt einem großen Irrtum. [...] Die Benennung der alten Universitäten nach den Stiftern hat in Deutschland Tradition: beginnend im hohen Norden mit der Christian-Albrechts-Universität in Kiel und der Georg-August-Universität in Göttingen, von der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster [...].

"Getilgt und ausgerottet" [de]
sueddeutsche.de (19.05.2021)
Kolonialismus und Antisemitismus: Warum Kaiser Wilhelm II. als Namensgeber der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster problematisch ist. Ein Gespräch mit dem Historiker Olaf Blaschke.

Wilhelms-Universität? [de]
antennemuenster.de (15.04.2021)
Die Uni Münster startet eine kritische Debatte über ihren Namensgeber Wilhelm II. Der Kaiser wird heute vor allem als Militarist, Nationalist, Slawen-Hasser und Antisemit gesehen. Es gibt jedoch auch Stimmen, die die Namensgebung Westfälische Wilhelms-Universität vor allem im Zusammenhang damit sehen, dass der Kaiser der münsterschen Lehranstalt 1902 wieder den Status einer Universität verliehen hat. Mit der Namensgebung habe man den Kaiser damals nicht als "Vorbild" und Person sondern als Stifter und Landesvater ehren wollen.

Mit Kaiser Wilhelm II. geht es jetzt „Zur Sache“ [de]
münsterschezeitung.de (14.04.2021, zugleich Printausgabe)
Seit Mittwoch ist die Öffentlichkeit zu einer Debatte über den Namenspatron der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster eingeladen. Ob der letzte deutsche Kaiser Wilhelm II. weiter der Uni den Namen geben soll, wird sich nach den Plänen der Hochschule aber nicht so zeitnah entschieden. […] Zu Jahresbeginn hat die WWU mit Kathrin Schulte eine wissenschaftliche Mitarbeiterin eingestellt, die mit Kluth die Koordination des auf zwei Jahre angesetzten Projekts verantwortet. Zudem tagte Mitte Februar erstmals ein neunköpfiger wissenschaftlicher Beirat, dem neben Experten der WWU auch externe Fachleute angehören. (Nicht mehr aufrufbar)

Westfälische Wilhelms-Universität diskutiert über Namensgeber [de]
wdr.de (14.04.2021)
Die Westfälische Wilhelms-Universität Münster hat einen Prozess zum Umgang mit dem Namensgeber Kaiser Wilhelm II. gestartet.

Kritischer Blick auf den Stifter [de]
westfalenspiegel.de (14.04.2021)
Die Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster setzt sich kritisch mit ihrem Namensgeber auseinander. „Beim Umgang der WWU mit ihrem Namensgeber gilt es viele Aspekte zu berücksichtigen, sagt Rektor Prof. Dr. Johannes Wessels. „Insofern bin ich froh darüber, dass es uns gelungen ist, einen Prozess zu initiieren, von dem ich mir eine gute Grundlage für die Entscheidung über eine mögliche Umbenennung der Universität verspreche. Zudem möchte ich alle Bürger dazu ermuntern, sich an der Debatte zu beteiligen.“

Mehr als nur ein Name [de]
faz.net (13.02.2021)
Was haben die Heinrich-Heine-Universität, die Carl von Ossietzky Uni und die Beuth Hochschule für Technik gemeinsam? Klar, einen Mann als Patron. Aber das gilt für 96 Prozent aller Hochschulen, die nach einer Person benannt sind.  […] In so einem Strudel befindet sich nämlich die Hochschule, an der Stollber-Rilinger lehrt, gerade. Die Westfälische Wilhelms-Universität Münster ist nach Wilhelm II. benannt und hat darüber schon einige Debatten hinter und jetzt das Maßnahmenpaket einer Historikerkommission vor sich.

Studenten vermissen Debatte über Wilhelm II. [de]
muensterschezeitung.de (10.11.2020, zugleich Printausgabe)
Die Debatte um den umstrittenen Namenspatron der Westfälischen Wilhelms-Universität gibt es schon lange. Jetzt melden sich – wieder einmal – Studierende zu Wort. Ihre Kritik: „Es wurde eine Chance vertan“. Johannes Wessels, Rektor der Universität Münster, antwortet auf die Kritik von Studentischen Hochschulgruppen und dem Allgemeinen Studierendenausschuss bei der Senatssitzung in der vergangenen Woche indirekt: Der Senat sei mit der von den Studierenden befeuerten Auseinandersetzung um den Namen der Hochschule befasst, so Wessels. So vertritt unter anderem der AStA die Auffassung: Die Universität solle die Benennung nach ihrem Gründer, Kaiser Wilhelm II, einem nach Auffassung diverser Historiker Antisemiten und Rassisten überdenken.

Das monarchische Prinzip der Benennung [de]
faz.net (19.08.2020, zugleich Printausgabe)
Die Westfälische Wilhelms-Universität Münster tritt in eine zweijährige Diskussion darüber ein, ob sie ihren Namen ändern soll. Als Verherrlichung des Namensgebers wäre die für Deutschland typische Bezeichnung missverstanden.

Wilhelm steht wieder zur Debatte
Westfälische Nachrichten (18.07.2021)
… Die im Schloss beheimatete WWU und ihr Namenspatron: Die Rolle und Bedeutung des letzten deutschen Kaisers Wilhelm II. für die Universität wird jetzt wieder diskutiert. … (Nicht mehr aufrufbar)

"Es darf keine Verletzungen geben" [de]
Uni-Zeitung „wissen|leben“ (17.06.2020)
Eine vom Senat WWU eingesetzte AG hat „ein Konzept zu einem historisch verantwortlichen Umgang“ der WWU mit ihrem Namensgeber, dem letzten deutschen Kaiser, vorgelegt. Ziel ist es, eine „kritische und öffentliche Auseinandersetzung“ mit Wilhelm II. zu befördern. Norbert Robers sprach mit dem AG-Leiter, dem WWU-Historiker für Neuere und Neueste Geschichte, Prof. Dr. Olaf Blaschke, über seine Empfehlungen und seine persönliche Meinung.

Streit über den Namensgeber [de]
welt.de (08.06.2020)
Wie die Uni Münster einen "obsessiven Antisemiten" loswerden will.

Kritische Auseinandersetzung mit Wilhelm II. [de]
radioq.de (04.06.2020)
Der Namensgeber der Westfälischen Wilhelms-Universität steht bereits seit Jahren in der Kritik. Nun wurde dem Senat der Uni Münster ein Abschlussbericht der Arbeitsgruppe vorgelegt, die sich mit der historischen Person Wilhelm II. auseinandergesetzt hat. Welche Maßnahmen der Uni nun folgen und woher die Diskussion um Namensgeber Wilhelm II. überhaupt kommt, darüber berichtet Radio Q-Reporterin Shahrzad Golab.

„Geradezu obsessiv antisemitisch“ [de]
faz.net (29.05.2020)
Die Universität Münster diskutiert über ihren Namenspatron, Kaiser Wilhelm II. Der Hochschulsenat ist sich einig: Vorbild kann eine solche Person nicht sein. Schnell dürfte das Thema dennoch nicht vom Tisch sein.

Uni Münster: Der Kaiser soll weg – Neuer Name für WWU? [de]
msl24.de (29.05.2020)
Eine Namensänderung könnte bei der Uni Münster anstehen. Mit Kaiser Wilhelm II. setzt sich die Leitung derzeit kritisch auseinander.

Uni Münster vertagt Entscheidung über mögliche Umbenennung [de]
forschung-und-lehre.de (28.05.2020)
Die Westfälische Wilhelms-Universität Münster hat sich vorerst gegen eine angedachte Umbenennung entschieden. In den kommenden 24 Monaten will sie sich jedoch kritisch mit ihrem Namensgeber auseinandersetzen.

Bekommt die Uni Münster bald einen anderen Namen? [de]
ruhrnachrichten.de (26.05.2020)
Die Abkürzung WWU ist den meisten Studenten der Uni Münster geläufiger als der ganze Name. Das zweite W steht hierbei für Kaiser Wilhelm II. - und mit dem Namensgeber haben viele Historiker massive Probleme.

Uni Münster berät über Namensänderung wegen Wilhelm II. [de]
muensterschezeitung.de (25.05.2020)
Studentenvertreter fordern seit Jahrzehnten eine Namensänderung der Westfälischen Wihelms-Universität in Münster. Der Senat soll in seiner Sitzung in dieser Woche ein Maßnahmenpaket beschließen. Ob daraus auch eine Namensänmderung folgt, ist noch offen.

Uni Münster berät über Namensänderung wegen Wilhelm II. [de]
welt.de (25.05.2020)
Die Abkürzung WWU ist den meisten Studenten der Uni Münster geläufiger als der ganze Name. Und für wen das zweite W steht, wissen viele auch nicht. Es ist Kaiser Wilhelm II. - und mit diesem Namensgeber haben viele Historiker massive Probleme.