Das „Interkulturelle“ im Denken und Werk von Iqbal
Prof. Dr. Mohamed Turki
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Iqbal-Tag (2019): Das Interkulturelle bei Muhammad Iqbal

Am 25. April 2019 veranstaltete die im Januar 2017 gegründete Muhammad Iqbal Forschungsstelle den zweiten Iqbal-Tag unter dem Titel Das Interkulturelle bei Muhammad Iqbal am Zentrum für Islamische Theologie in Münster. Über 100 Gäste begingen den Tag mit einem Programm, das traditionell einen wissenschaftlichen Fachvortrag, Lesungen und ein musikalisches Konzert beinhaltete.
Eingeleitet wurde die Veranstaltung durch Grußworte des Direktors der Muhammad Iqbal Forschungsstelle Prof. Dr. Ahmad Milad Karimi. In seinem Grußwort hob Prof. Karimi die Bedeutung der Interkulturalität und die innere Bezogenheit zwischen dem östlichen und westlichen Denken bei dem Dichterphilosophen Iqbal hervor. Vor diesem Hintergrund skizzierte Daniel Roters die bisherigen Forschungsarbeiten und die nächsten Ziele der Forschungsstelle.
Prof. Dr. Mohamed Turki, der international als ein prägender Kopf für die Etablierung der interkulturellen Philosophie gilt, hielt den Festvortrag mit dem Titel Das Interkulturelle im Denken und Werk von Muhammad Iqbal, in dem er deutlich machte, welche Potenziale im Werk Iqbals zu entdecken seien, um die Verhältnisbestimmung zwischen der islamischen und westlichen Tradition kreativ und neu zu fassen.
Abgerundet wurde der Abend mit multilingualen Rezitationen einzelner Gedichte Iqbals zum Thema Interkulturalität durch sieben Nachwuchswissenschaftler*innen begleitet von der Musikerin Soodabeh Samiei.


Die Muhammad Iqbal Forschungsstelle möchte einen Rahmen für die Wiederbelebung der systematischen Erforschung der Werke Muhammad Iqbals auf europäischem Boden schaffen und Wissenschaftler*innen, sowie Nachwuchswissenschaftler*innen unterstützen, die zum Werk Iqbals forschen. Sie versteht sich in diesem Sinne auch als Forschungsnetzwerk und Denkwerkstatt.