Archiv für den Monat: September 2008

Clin-eguide – Konkurrenz zu Micromedex

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Wie berichtet, läuft zur Zeit ein Test der Micromedex-Datenbank von Thomson Reuters Healthcare. Im Zuge dieses Trials möchten wir Sie nun auf ein weiteres Produkt zur umfassenden Studien- und Arzneimittelinformation aufmerksam machen: Clin-eguide von Wolters Kluwer Health – Ovid Technologies, bei denen wir bereits zahlreiche Datenbanken lizenzieren, ist ein Konkurrenzprodukt zu Micromedex. Bitte machen Sie sich ein eigenes Bild und geben uns eine kurze Rückmeldung, das würde uns sehr helfen, eine profunde Kaufentscheidung treffen zu können! Den Zugriff zu Clin-eguide (der Test läuft bis Mitte November) finden Sie über diesen Link:

http://ovidsp.ovid.com/ovidweb.cgi?T=JS&MODE=ovid&NEWS=N&PAGE=main&D=cro

Inhalt:

  • A to Z Drug Facts(tm) – Analogon zu DrugDex
  • Cancer Chemotherapy Manual
  • Drug Facts and Comparisons®
  • Drug Identifier
  • Drug Interaction Facts(tm)
  • Drug Interaction Facts(tm): Herbal Supplements and Food
  • MedFacts(tm)
  • Nonprescription Drug Therapy
  • Off-Label Drug Facts
  • The Formulary Monograph Service(tm)
  • The Review of Natural Products
  • ToxFacts(tm) Treatment Guidelines
  • Trissel’s IV-CHEK(tm)

Zusätzlich wäre in diesem Paket folgendes enthalten/suchbar:

  • 5-Minute Consult Database, Evidence Based Guidelines und National Guideline Clearinghouse – EBM Guidelines und Reviews vergleichbar zu UpToDate
  • Nursing Advisor und Nursing considerations for over 2,000 diseases – EBN Resourcen für die Krankenpflege
  • Isabel Diagnosis Reminder System (IDRS) – Ein Tool zur Unterstützung von Diagnoseerstellung
  • MedCalc3000 Clinical Calculators – Ein Set von klinischen Kalkulatoren
  • Ovid MEDLINE® 1996-present
  • Sowie alle Ovid-eBooks der ZB Med

Informationsberaterinnen der Zweigbibliothek

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Frau Lübke und Frau Bendix, die beiden Informationsberaterinnen der ZB Med

Wie Sie wissen, hat die Zweigbibliothek ihr bisheriges Schulungsprogramm durch das neue Konzept der Hausbesuche ergänzt. In diesem Semester konnten bereits zahlreiche Hausbesuche-Schulungen in 17 Instituten und Kliniken durchgeführt werden. Die dabei angesprochenen über 270 Teilnehmer waren sehr angetan von den Hausbesuchen, die ihnen vielfältige Informationen über Literatursuchen und Dienstleistungen „frei Haus“ lieferten. Eine beispielhafte Präsentation der wichtigsten Services und Ressourcen der Bibliothek für Wissenschaftler und Ärzte finden Sie bei SlideShare.

Das neue Konzept gründet sich auf zwei Säulen:

  1. Die Hausbesuche, die auf Anfrage für Sie zurechtgeschnitten und bei Ihnen vor Ort präsentiert werden
  2. Die Informationsbibliothekarinnen, die regelmässig etwa zweimal im Jahr alle Instituten und Kliniken besuchen, und sie mit Informationen versorgen über neue oder geänderte Dienstleistungen, Bücher, Zeitschriften oder Datenbanken

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Während Frau Lübke und Frau Bendix als so genanntes „Front-Office“ für Erstkontakt und Beratung zuständig sind, stehen im „Back-Office“ mehrere erfahrene Kollegen und Kolleginnen, die Experten auf ihrem jeweiligen Gebiet sind, für weitergehende Auskünfte und Fragen sowie für die Organisation von Schulungen zur Verfügung. Wenn Sie Informationsbedarf haben oder uns einfach einmal kennen lernen wollen, kommen die Informationsberaterinnen der Zweigbibliothek gerne mal bei Ihnen vorbei. Bitte machen Sie unter zbm.auskunft@uni-muenster.de oder Telefon 83-58560 einen Termin mit uns aus. Als Teil einer Informationsoffensive, welche die Bibliothek im November 2007 mit der Taskforce Bibliothek+Fachschaft startete, richtet sich dieses Projekt an die Wissenschaftler und Ärzte der Medizinischen Fakultät.

Micromedex-Datenbanken im Test

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Die Zweigbibliothek hat einen vierwöchigen Test zu den folgenden 18 Micromedex-Datenbanken von Thomson Reuters Healthcare einrichten lassen. Es handelt sich hierbei hauptsächlich um Datenbanken zur Arzneimittel-Information. Sollte sich ein ausreichend großer Bedarf am UKM abzeichnen, wäre die Bibliothek – ähnlich wie für UpToDate – bei Organisation und Lizenzierung behilflich. Die zu verteilende finanzielle Last ist, wie sie aus den Zahlen ersehen können, nicht unerheblich. Alleine die Top-Datenbank DRUGDEX würde als Mehrplatzversion für bis zu 5 festgelegte Anwender (oder einem gleichzeitigen Anwender im gesamten UKM) 8.700 Euro im Jahr kosten.

Zugang zu der Testversion finden Sie vom 15.9.-12.10. hier: www.thomsonhc.com. Username und Password finden Sie hier (nur Uni Münster).

Weitere Informationen und Datenblatt

Newsticker in der rechten Spalte umgestellt

Ich habe heute morgen die Quelle der Newsfeeds in der rechten Navigationsspalte dieses Weblogs umgestellt. Die bisherige Lösung via Feeddigest war zu langsam und führte immer wieder zu Verzögerungen beim Aufbau der Seite. Da der – kostenpflichtige! – Feeddigest-Dienst nicht auf meine Beschwerden reagierte, benutze ich nun den kostenlosen Dienst, den Google über Google Reader anbietet. Verbunden damit ist ebenfalls eine Formatänderung und leider erlaubt die Google-Lösung keine Datumsanzeigen. Wenn Sie es mal selbst Ihrer Seite einen dynamischen Newsticker oder eine PubMed-Trefferliste hinzufügen möchten, dann los: Es ist ganz einfach!

  1. Einzelne News-Feeds in Google Reader hinzufügen (z.B. deutsche Wissenschaftsnachrichten)
  2. In „Abonnements verwalten“ alle Feeds zu ein und demselben Ordner hinzufügen (z.B. neuer Ordner
    „News“)
  3. Im Reiter „Ordner und Tags“ den Ordner „News“ öffentlich machen
  4. Auf „Clip hinzufügen“ gehen und nach Belieben Titel und Farbschema ändern
  5. Den Source Code in der Textbox mit Cut&Paste in den HTML-Code Ihrer Seite einfügen

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Neue Datenbanken: Gene Cards und Genetic Association Database

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Medizinstudenten und Soziale Netzwerke

Eine kürzliche Studie in First Monday (Justin M. Grimes, Paul T. Jaeger, Kenneth R. Fleischmann Medical students’ and residents’ use of online social networking tools: Implications for teaching professionalism in medical education) weist auf unprofessionelles Verhalten von Medizinstudenten und PJlern in sozialen Netzwerken (wie Facebook oder StudiVZ) hin. Das distanzlose Teilen von privatesten Informationen hat sehr wahrscheinlich Einfluß auf die medizinische Ausbildung und Karriere.

Medical educators need to become more involved in electronic social networking. One of the major findings of this study is that medical students and residents are using Facebook [unprofessionally]. Many medical students seem unaware of or unconcerned with the possible ramifications of sharing personal information in publicly available online profiles even though such information could affect their professional lives.

RefWorks erhöht Speicherplatz

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Wie bekannt, können Sie Ihre Volltext-Dokumente komfortabel in RefWorks ablegen und von unterwegs darauf zugreifen. Die Quote für den Speicherplatz wurde nun mit dem August-Release von Refworks aufgestockt. Jedem Uniangehörigen stehen nun 20 MB Speicherplatz pro Literaturzitat und insgesamt 200 MB zur Verfügung. Auf Anforderung kann die Universitätsbibliothek diese Quote auf bis zu 5 GB erhöhen. [Dank an Tim W. Rattay für den Tipp]

Neue Zeitschriften: Circulation Unterreihen online

Aus zusätzlichen Mitteln des Dekanats konnte die Bibliothek die neuen Zeitschriftenunterreihen der American Heart Association (wir berichteten) erwerben. Sie können die Titel unter folgenden Adressen einsehen, ein direkter Link von PubMed aus wird folgen.

Die übrigen zwei Unterreihen, Cardiovascular Quality and Outcomes sowie Cardiovascular Genetics werden folgen, sobald sie erschienen sind.

med – Das Magazin der Zweigbibliothek: Ausgabe 3-2008

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Inhaltsverzeichnis:
– Editorial: „Google weiß, was du letzten Sommer getan hast“
– PDA-Anwendungen weiterhin beliebt
Subito – Kaum Fehlbestellungen
– Über 100.000 Artikelkopien
– LiteraturLektion 2: PubMed-Suche mit MeSH
– Das Interview: Katja Kassem – Einsatz für traumatisierte Kinder
– Taskforce Bibliothek+Fachschaft: Interview mit Evangelos Moutaftsis
– Neue studentische Hilfskräfte
– Neue Leitung und Mitarbeiter
– Nachrichten
– PubMed News
– Neuerscheinungen

Die neue Ausgabe der Bibliothekszeitung med finden Sie sowohl bei issuu (Flash) als auch demnächst bei Miami (PDF). Die gedruckten Exemplare finden sie ab Ende dieser Woche in der Bibliothek und im Zeitungsregal der Personalkantine. Darüber hinaus werden allen Instituten und Kliniken Exemplare zugeschickt.