Essaypreis des Zentrums für Wissenschaftstheorie

Um herausragende studentische Arbeiten aus seinen Seminaren auszuzeichnen, verleiht das Zentrum für Wissenschaftstheorie in jedem Semester einen Essaypreis.

Vergabe und Verleihung

  • Die ersten drei Preise werden mit einem Buchgutschein ausgezeichnet.
  • Die Ehrung der Preisträger/innen findet in der Regel jedes Semester zu Beginn der ZfW-Ringvorlesung statt.

Teilnahmevoraussetzungen

  • Teilnahmeberechtigt ist jede/r Teilnehmer/in eines ZfW-Seminars des bei Veröffentlichung der Preisfrage laufenden Semesters (einschließlich der Blockseminare).
  • Jede Textform kann eingereicht werden, d.h.: Essay, Hausarbeit usw.
  • Die Einreichung ist nur auf Vorschlag der/des Lehrenden möglich.

Bei Fragen zum Essaypreis wenden Sie sich bitte an Markus Seidel.

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Seit dem Sommersemester 2011 wird der Essaypreis freundlich unterstützt vom Rosta Buchladen (Aegidiistraße 12, 48143 Münster).

Wintersemester 2017 / 2018
Essaypreistraeger WS 2017 2018
© Sebastian Stachorra

  • Den 1. Preis erhält Lukas Weber für seine Arbeit Entitäten-Realismus nach Ian Hacking.
  • Der 2. Preis geht an Jakob F. Gerlach für seine Arbeit mit dem Titel Untersuchung des Begriffs der wissenschaftlichen Revolution bei T. S. Kuhn.
  • Der 3. Preis wird an Thomas Tenberge vergeben. Seine Arbeit trägt den Titel Die empirische Basis bei Popper.

Sommersemester 2017
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© Charlott Becker

  • Der 1. Preis wird zweimal vergeben an Fabian Bonberg für seine Arbeit [E]in Mitglied des Stammes westlicher Intellektueller“: Feyerabend als Ethnozentrist im Rorty’schen Sinne? und an Joachim Sieglar für seine Arbeit Führt die Finanzierung wissenschaftlicher Arbeit durch Mittel aus der Wirtschaft zu wissenschaftlichem Fehlverhalten?
  • Der 3. Preis geht an Milena Sous für ihre Arbeit Verbal- und Realwissenschaftler anstelle von Geistes- und Naturwissenschaftlern?

Wintersemester 2016/2017
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© Charlott Becker

  • Den 1. Preis erhält Sophie Garbe für ihre Arbeit Mertons wissenschaftliches Ethos: Antiquiertes Ideal oder Leitlinie für eine zeitgemäße Wissenschaft?
  • Der 2. Preis geht an Carsten Urban für seine Arbeit mit dem Titel Dirk Schulze-Masuch und 'The landscape of life'.

Sommersemester 2016
Essaypreis
© Charlott Becker

  • Den 1. Preis gewinnt Simon Altrogge für seine Arbeit Computer und Künstliche Intelligenz – Konsequenzen ihres Einsatzes für die Mathematik als Wissenschaft.
  • Den 2. Preis erhält Lucas Engbers mit seiner Arbeit Erklären anhand von Gesetzen.
  • Der 3. Preis wurde in diesem Semester zweimal vergeben. Er geht an Alessa Hopp für ihre Arbeit Die Saat des Zweifels: Der saure Regen und an Tammo Blomberg mit seiner Arbeit Naturalismus und Physikalismus bei W.V.O. Quine.

Wintersemester 2015/16
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  • Den 1. Preis gewinnt Robert Suckro für seine Arbeit Michel Foucault und Paul Feyerabend. Zwei Theorien zur Dekonstruktion des ahistorischen Wissenschaftsbegriffs.
  • Der 2. Preis geht an Paavo Czwikla für seine Arbeit Die Paradoxie 'Der Stein' bei R.M. Sainsbury. Eine kurze Analyse und mögliche Lösungsansätze.
  • Den 3. Preis erhält David Pohlmann. Seine Arbeit trägt den Titel Formen der Forschungsfreiheit in den Debatten der Gegenwart.

Sommersemester 2015
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Tamara Köhler und die Preisträger Marie Droßbach, Florian Jonas und Max Piochowiak.


  • Den 1. Preis gewinnt Max Piochowiak für seine Arbeit Freiheit statt autoritärer Wissenschaft. Paul Feyerabends Kritik an der gesellschaftlichen Rolle der modernen Wissenschaft.
  • Der 2. Preis geht an Florian Jonas für seine Arbeit Das Wertfreiheitspostulat und die Einordnung eines wertbehafteten Messprozesses in die sog. 'context distinction' anhand von Schurz und Jeffrey.
  • Den 3. Preis erhält Marie Droßbach für ihre Arbeit mit dem Titel Poppers (Auf)Lösung des Humeschen Induktionsproblems und sein Falsifikationismus.

Wintersemester 2014/2015
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Der Preisträger Alexander Holthaus mit der Geschäftsführerin Dr. Eva-Maria Jung. Die anderen beiden Preisträger konnten leider nicht zur Verleihung erscheinen.

  • Den 1. Preis gewinnt Alexander Holthaus für seine Arbeit über Karl Poppers Anti-Induktivismus.
  • Der 2. Preis geht an Tobias Heinze für seine Arbeit There's an 'Evolution' in 'Revolution'. Thomas Kuhns evolutionäres Wissenschaftsverständnis.
  • Den 3. Preis erhält Fabian Paul Kuhnert. Seine Arbeit trägt den Titel Die Wissenschaftstheorie Karl Poppers - Eine gangbare Lösung des Induktionsproblems?

Sommersemester 2014
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Die beiden Preisträger Antonia Marie Grafweg und Max Münch mit Tamara Köhler und Prof. Dr. Ulrich Krohs. Der dritte Preisträger konnte an der Preisverleihung leider nicht teilnehmen.

  • Der 1. Preis geht an Max Münch für seine Arbeit Soziale Situiertheit des Wissens in Darwins Evolutionstheorie. Ruth Hubbards Analyse in "Hat die Evolution die Frauen übersehen?"
  • Den 2. Preis erhält Antonia Marie Grafweg für ihren Essay über C. L. Pinnicks 'Feminist Epistemology: Implications for Philosophy of Science'.
  • Den 3. Preis bekommt Tobias Groß für seine Arbeit Die Elimination des kausalen Vokabulars aus der Physik und das Russell-Mach-Problem.

Wintersemester 2013/2014
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Die Preisträgerin Nina Maleen Hilgenböcker mit der Geschäftsführerin Dr. Eva-Maria Jung und dem Vorstandssprecher Prof. Dr. Ulrich Krohs. Die anderen beiden Preisträger konnten zur Preisverleihung leider nicht erscheinen.

  • Es wurden zwei 1. Preise vergeben. Einen Preis erhält Nina Maleen Hilgenböcker für ihre Arbeit Die moralische Inkonsequenz des gegenwärtigen Umgangs mit Tierversuchen. Ein weiterer Preis geht an André Lüers für seine Arbeit Eine Zusammenfassung der Wahrheitsdefinition nach Bertrand Russell.
  • Den 3. Preis erhält Laura Arndt für ihre Arbeit Tiere zu Nahrungszwecken. Eine utilitaristische Argumentation zum Thema Fleischverzehr.

Sommersemester 2013
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Der Preisträger Jan Philipp Engelmann mit der Geschäftsführerin Frau Dr. Eva-Maria Jung. Die anderen beiden Preisträger konnten zur Preisverleihung leider nicht erscheinen.

  • Es wurden zwei erste Preise vergeben. Ein 1. Preis geht an Jan Philipp Engelmann für seine Arbeit Wie man als Nicht-Experte einen Experten erkennen kann - Eine Auseinandersetzung mit den Thesen Alvin Goldmans. Den anderen 1. Preis erhält David Reher für seine Arbeit Die politisch motivierte Ablehnung der mendelschen Genetik im Lyssenkoismus der stalinistischen Sowjetunion.
  • Der 2. Preis geht an Ricardo Neuner für seine Arbeit Geschichtsschreibung im postideologischen Zeitalter. Das Ende der Ideologie als Phantasma.

Wintersemester 2012/2013
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Die beiden Preisträger Martin Wolf (links) und Andreas Bruns (Mitte) sowie der nachträglich ausgezeichnete Jan Niklas Bunnenberg, der im letzten Semester den zweiten Preis gewonnen hat.

  • Der 1. Preis geht an Andreas Bruns für seine Arbeit Das Basisproblem der Erkenntnis im logischen Empirismus und kritischen Rationalismus.
  • Der 2. Preis geht an Martin Wolf für seine Arbeit Der Ansatz des Laborkonstruktivismus. Grundlegende Position und Verhältnis zum Strong Programme.

Sommersemester 2012
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Die Preisträgerin Anna Verena Edenfeld mit der Geschäftsführerin Frau Dr. Jung. Jan Niklas Bunnenberg konnte leider nicht bei der Preisverleihung anwesend sein.

  • Der 1. Preis geht an Charlott Becker für ihre Arbeit Die Inkommensurabilitätsthese und ihre wissenschafstheoretischen Konsequenzen.
  • Der 2. Preis geht an Jan Niklas Bunnenberg für seine Arbeit Theorie und Falsifikation – Eine Untersuchung zur Theorie vom subjektiven Tatbestand der Willenserklärung.
  • Der 3. Preis geht an Anna Verena Edenfeld für ihre Arbeit Kritik an Rudolf Carnaps Methode der logischen Analyse von Sätzen anhand der Rolle der Ethik in seiner Theorie.

Wintersemester 2011/2012
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Preisträger Jonas Nötzel mit der Geschäftsführerin des ZfW, Dr. Eva-M. Jung. Helen Wolf konnte leider nicht zur Preisverleihung erscheinen.

  • Der 1. Preis geht an Helen Wolf für ihre Arbeit Paul Feyerabend und der wissenschaftstheoretische Anarchismus.
  • Der 2. Preis geht an Jonas Nötzel für seine Arbeit Atomdebatte: Wie wahrscheinlich ist die Katastrophe? - Vom menschlichen Umgang mit Risiken.

Sommersemester 2011

  • Der 1. Preis geht an Ulrich Kuchelmeister für seine Arbeit Metaphysik und Wissenschaft.
  • Der 2. Preis geht an Karen Meyer-Seitz für ihre Arbeit Logik der Forschung?
  • Der 3. Preis geht an Tim Melkert für seine Arbeit Weder wahr noch falsch? Formalismus und Intuitionismus in Mathematik und Philosophie.

Wintersemester 2010/2011
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Die Preisträger Jan Küpper, Tamara Ann Köhler und Helen Wagner (v.l.n.r.)

  • Der 1. Preis geht an Jan Küpper für seine Hausarbeit mit dem Titel Wieso mathematische Sätze a priori sind: Eine Einführung in die Philosophie der Mathematik Kants.
  • Der 2. Preis geht an Tamara Ann Köhler. Ihre Arbeit trägt den Titel Die Bedeutung der Einfachheit als Theoriewahlkriterium und Karl R. Poppers Einfachheitsbegriff.
  • Den 3. Preis erhält Helen Wagner für ihre Arbeit Ein Vergleich zwischen Pragmatismus und Rationalismus anhand der Pragmatismustheorie von William James und der Korrespondenztheorie von Bertrand Russell.

Sommersemester 2010
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Die Preisträger Niklas Lenhard-Schramm und Jens Hagenschneider. Moritz Weyer konnte leider nicht zur Preisverleihung erscheinen.

  • Der 1. Preis geht an Niklas Lenhard-Schramm für seine Arbeit Die Wissenschaftskonzeption von Richard Avenarius.
  • Der 2. Preis geht zu gleichen Teilen an Moritz Weyer für seine Arbeit Ein skizzenhafter Versuch zur Bestimmung der Bedeutung des Begriffs 'Populärkultur' und an Jens Hagenschneider für seine Arbeit Multikulturalismus und Universalismus in der wissenschaftlichen Ausbildung. Eine kultur- und sozialanthropologische Ergänzung.