Essaypreis des Zentrums für Wissenschaftstheorie

Um herausragende studentische Arbeiten aus seinen Seminaren auszuzeichnen, verleiht das Zentrum für Wissenschaftstheorie in jedem Semester einen Essaypreis.

Vergabe und Verleihung

  • Die ersten drei Preise werden mit einem Buchgutschein ausgezeichnet.
  • Die Ehrung der Preisträger/innen findet in der Regel jedes Semester zu Beginn der ZfW-Ringvorlesung statt.

Teilnahmevoraussetzungen

  • Teilnahmeberechtigt ist jede/r Teilnehmer/in eines ZfW-Seminars des laufenden Semesters (einschließlich der Blockseminare).
  • Jede Textform kann eingereicht werden, d.h.: Essay, Hausarbeit usw.
  • Die Einreichung ist nur auf Vorschlag der/des Lehrenden möglich.

Bei Fragen zum Essaypreis wenden Sie sich bitte an Markus Seidel.

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© Rosta Buchladen

Seit dem Sommersemester 2011 wird der Essaypreis freundlich unterstützt vom Rosta Buchladen (Aegidiistraße 12, 48143 Münster).

Sommersemester 2019
EssaypreisträgerInnen Sommersemester 2019
ZfW-Geschäftsführer Jens Salomon überreichte die Essaypreise an (v.l.n.r.) Thomas Besel, Sonia Knak und Lars Sickert Karam.
© Sebastian Stachorra // ZfW
ZfW-Geschäftsführer Jens Salomon überreichte die Essaypreise an (v.l.n.r.) Thomas Besel, Sonia Knak und Lars Sickert Karam.

  • Den ersten Preis erhielt Lars Sickert Karam für seinen Essay Analyzing Race: Social Constructionism vs. Biological Realism.
  • Thomas Besel erreichte mit seiner Arbeit Poppers „Versuch und Irrtum“: Die induktionsfreie Methode an der Rationalität vorbei den zweiten Platz.
  • Ebenfalls mit dem zweiten Preis ausgezeichnet wurde Sonia Knak für ihren Essay Harte Kerne und der Fortschritt – Die Wissenschaftstheorie Imre Lakatos.

Wintersemester 2018/19
EssaypreisträgerInnen Wintersemester 2018/19
© © Sebastian Stachorra / ZfW

  • Den ersten Preis erhielt Michael te Vrugt für die Bearbeitung der Frage Was ist Leben? Eine Begriffsanalyse zwischen Philosophie, Biologie und Physik.
  • Für seine Diskussion einer Kritik an Quine: Natürliche Arten als Lösung des Induktionsproblems? wurde Florian Voß mit dem zweiten Preis ausgezeichnet.
  • Kai Kischkel analysierte Torsten Wilholts Erörterungen zur Freiheit der Forschung und empfing dafür den dritten Preis.
  • Einen weiteren dritten Preis erhielt in diesem Jahr Joscha Seutter (nicht im Bild) für seine Untersuchung der Argumentationsmuster bezüglich des Szientismus bei Michael Ruse.

Sommersemester 2018
EssaypreisträgerInnen Sommersemester 2018
© Sebastian Stachorra

  • Mit einem ersten Preis wurde Till Röttger ausgezeichnet, dessen Arbeit Denken aus der Perspektive des Lebens der Frauen. Sandra Hardings Konzept der Starken Objektivität und seine Grundlagen in der feministischen Standpunkt-Theorie die Jury überzeugen konnte.
  • Marit ten Voorde erhielt den zweiten Preis für ihre Auseinandersetzung mit der Frage Sind Frauen schuld an ihrer schwierigen Beziehung zur Technik?
  • Für ihren Essay über Doris Janshens "Frauen und Technik - Facetten einer schwierigen Beziehung" erhielt Estehr-Rosalia Greco den dritten Preis.

Wintersemester 2017 / 2018
EssaypreisträgerInnen Wintersemester 2017/18
© Sebastian Stachorra

  • Den 1. Preis erhielt Lukas Weber für seine Arbeit Entitäten-Realismus nach Ian Hacking.
  • Der 2. Preis ging an Jakob F. Gerlach für seine Arbeit mit dem Titel Untersuchung des Begriffs der wissenschaftlichen Revolution bei T. S. Kuhn.
  • Der 3. Preis wurde an Thomas Tenberge vergeben. Seine Arbeit trägt den Titel Die empirische Basis bei Popper.

Sommersemester 2017
EssaypreisträgerInnen Sommersemester 2017
© Charlott Becker

  • Der 1. Preis wurde in diesem Semester sowohl an Fabian Bonberg für seine Arbeit "[E]in Mitglied des Stammes westlicher Intellektueller“: Feyerabend als Ethnozentrist im Rorty’schen Sinne? als auch an Joachim Sieglar für seine Arbeit Führt die Finanzierung wissenschaftlicher Arbeit durch Mittel aus der Wirtschaft zu wissenschaftlichem Fehlverhalten? vergeben. 
  • Der 3. Preis ging an Milena Sous für ihre Arbeit Verbal- und Realwissenschaftler anstelle von Geistes- und Naturwissenschaftlern?

Wintersemester 2016/2017
EssaypreisträgerInnen Wintersemester 2016/17
© Charlott Becker

  • Den 1. Preis erhielt Sophie Garbe für ihre Arbeit Mertons wissenschaftliches Ethos: Antiquiertes Ideal oder Leitlinie für eine zeitgemäße Wissenschaft?
  • Der 2. Preis ging an Carsten Urban für seine Arbeit mit dem Titel Dirk Schulze-Masuch und 'The landscape of life'.

Sommersemester 2016
EssaypreisträgerInnen Sommersemester 2016
© Charlott Becker

  • Den 1. Preis gewann Simon Altrogge für seine Arbeit Computer und Künstliche Intelligenz – Konsequenzen ihres Einsatzes für die Mathematik als Wissenschaft.
  • Den 2. Preis erhielt Lucas Engbers mit seiner Arbeit Erklären anhand von Gesetzen.
  • Der 3. Preis wurde in diesem Semester zweimal vergeben. Er ging an Alessa Hopp für ihre Arbeit Die Saat des Zweifels: Der saure Regen und an Tammo Blomberg mit seiner Arbeit Naturalismus und Physikalismus bei W.V.O. Quine.

Wintersemester 2015/16
EssaypreisträgerInnen Wintersemester 2015/16

  • Den 1. Preis gewann Robert Suckro für seine Arbeit Michel Foucault und Paul Feyerabend. Zwei Theorien zur Dekonstruktion des ahistorischen Wissenschaftsbegriffs.
  • Der 2. Preis ging an Paavo Czwikla für seine Arbeit Die Paradoxie 'Der Stein' bei R.M. Sainsbury. Eine kurze Analyse und mögliche Lösungsansätze.
  • Den 3. Preis erhielt David Pohlmann. Seine Arbeit trägt den Titel Formen der Forschungsfreiheit in den Debatten der Gegenwart.

Sommersemester 2015
EssaypreisträgerInnen Sommersemester 2015
Tamara Köhler und die Preisträger Marie Droßbach, Florian Jonas und Max Piochowiak.


  • Den 1. Preis gewann Max Piochowiak für seine Arbeit Freiheit statt autoritärer Wissenschaft. Paul Feyerabends Kritik an der gesellschaftlichen Rolle der modernen Wissenschaft.
  • Der 2. Preis ging an Florian Jonas für seine Arbeit Das Wertfreiheitspostulat und die Einordnung eines wertbehafteten Messprozesses in die sog. 'context distinction' anhand von Schurz und Jeffrey.
  • Den 3. Preis erhielt Marie Droßbach für ihre Arbeit mit dem Titel Poppers (Auf)Lösung des Humeschen Induktionsproblems und sein Falsifikationismus.

Wintersemester 2014/2015
EssaypreisträgerInnen Wintersemester 2014/15
Der Preisträger Alexander Holthaus mit der Geschäftsführerin Dr. Eva-Maria Jung. Die anderen beiden Preisträger konnten leider nicht zur Verleihung erscheinen.

  • Den 1. Preis gewann Alexander Holthaus für seine Arbeit über Karl Poppers Anti-Induktivismus.
  • Der 2. Preis ging an Tobias Heinze für seine Arbeit There's an 'Evolution' in 'Revolution'. Thomas Kuhns evolutionäres Wissenschaftsverständnis.
  • Den 3. Preis erhielt Fabian Paul Kuhnert. Seine Arbeit trägt den Titel Die Wissenschaftstheorie Karl Poppers - Eine gangbare Lösung des Induktionsproblems?

Sommersemester 2014
EssaypreisträgerInnen Sommersemester 2014
Die beiden Preisträger Antonia Marie Grafweg und Max Münch mit Tamara Köhler und Prof. Dr. Ulrich Krohs. Der dritte Preisträger konnte an der Preisverleihung leider nicht teilnehmen.

  • Der 1. Preis ging an Max Münch für seine Arbeit Soziale Situiertheit des Wissens in Darwins Evolutionstheorie. Ruth Hubbards Analyse in "Hat die Evolution die Frauen übersehen?"
  • Den 2. Preis erhielt Antonia Marie Grafweg für ihren Essay über C. L. Pinnicks 'Feminist Epistemology: Implications for Philosophy of Science'.
  • Den 3. Preis bekam Tobias Groß für seine Arbeit Die Elimination des kausalen Vokabulars aus der Physik und das Russell-Mach-Problem.

Wintersemester 2013/2014
EssaypreisträgerInnen Wintersemester 2013/14
Die Preisträgerin Nina Maleen Hilgenböcker mit der Geschäftsführerin Dr. Eva-Maria Jung und dem Vorstandssprecher Prof. Dr. Ulrich Krohs. Die anderen beiden Preisträger konnten zur Preisverleihung leider nicht erscheinen.

  • Es wurden zwei 1. Preise vergeben. Einen Preis erhielt Nina Maleen Hilgenböcker für ihre Arbeit Die moralische Inkonsequenz des gegenwärtigen Umgangs mit Tierversuchen. Ein weiterer Preis ging an André Lüers für seine Arbeit Eine Zusammenfassung der Wahrheitsdefinition nach Bertrand Russell.
  • Den 3. Preis erhielt Laura Arndt für ihre Arbeit Tiere zu Nahrungszwecken. Eine utilitaristische Argumentation zum Thema Fleischverzehr.

Sommersemester 2013
EssaypreisträgerInnen Sommersemester 2013
Der Preisträger Jan Philipp Engelmann mit der Geschäftsführerin Frau Dr. Eva-Maria Jung. Die anderen beiden Preisträger konnten zur Preisverleihung leider nicht erscheinen.

  • Es wurden zwei erste Preise vergeben. Ein 1. Preis ging an Jan Philipp Engelmann für seine Arbeit Wie man als Nicht-Experte einen Experten erkennen kann - Eine Auseinandersetzung mit den Thesen Alvin Goldmans. Den anderen 1. Preis erhielt David Reher für seine Arbeit Die politisch motivierte Ablehnung der mendelschen Genetik im Lyssenkoismus der stalinistischen Sowjetunion.
  • Der 2. Preis ging an Ricardo Neuner für seine Arbeit Geschichtsschreibung im postideologischen Zeitalter. Das Ende der Ideologie als Phantasma.

Wintersemester 2012/2013
EssaypreisträgerInnen Wintersemester 2012/13
Die beiden Preisträger Martin Wolf (links) und Andreas Bruns (Mitte) sowie der nachträglich ausgezeichnete Jan Niklas Bunnenberg, der im letzten Semester den zweiten Preis gewonnen hat.

  • Der 1. Preis ging an Andreas Bruns für seine Arbeit Das Basisproblem der Erkenntnis im logischen Empirismus und kritischen Rationalismus.
  • Der 2. Preis wurde an Martin Wolf für seine Arbeit Der Ansatz des Laborkonstruktivismus. Grundlegende Position und Verhältnis zum Strong Programme verliehen.

Sommersemester 2012
EssaypreisträgerInnen Sommersemester 2012
Die Preisträgerin Anna Verena Edenfeld mit der Geschäftsführerin Frau Dr. Jung. Jan Niklas Bunnenberg konnte leider nicht bei der Preisverleihung anwesend sein.

  • Der 1. Preis ging an Charlott Becker für ihre Arbeit Die Inkommensurabilitätsthese und ihre wissenschafstheoretischen Konsequenzen.
  • Den 2. Preis erhielt Jan Niklas Bunnenberg für seine Arbeit Theorie und Falsifikation – Eine Untersuchung zur Theorie vom subjektiven Tatbestand der Willenserklärung.
  • Mit dem 3. Preis wurde Anna Verena Edenfeld für ihre Arbeit Kritik an Rudolf Carnaps Methode der logischen Analyse von Sätzen anhand der Rolle der Ethik in seiner Theorie ausgezeichnet.

Wintersemester 2011/2012
EssaypreisträgerInnen Wintersemester 2011/12
Preisträger Jonas Nötzel mit der Geschäftsführerin des ZfW, Dr. Eva-M. Jung. Helen Wolf konnte leider nicht zur Preisverleihung erscheinen.

  • Den 1. Preis gewann Helen Wolf für ihre Arbeit Paul Feyerabend und der wissenschaftstheoretische Anarchismus.
  • Der 2. Preis ging an Jonas Nötzel für seine Arbeit Atomdebatte: Wie wahrscheinlich ist die Katastrophe? - Vom menschlichen Umgang mit Risiken.

Sommersemester 2011

  • Der 1. Preis ging an Ulrich Kuchelmeister für seine Arbeit Metaphysik und Wissenschaft.
  • Den 2. Preis erhielt Karen Meyer-Seitz für ihre Arbeit Logik der Forschung?
  • Der 3. Preis ging an Tim Melkert für seine Arbeit Weder wahr noch falsch? Formalismus und Intuitionismus in Mathematik und Philosophie.

Wintersemester 2010/2011
EssaypreisträgerInnen WIntersemester 2010/11
Die Preisträger Jan Küpper, Tamara Ann Köhler und Helen Wagner (v.l.n.r.)

  • Den 1. Preis gewann Jan Küpper für seine Hausarbeit mit dem Titel Wieso mathematische Sätze a priori sind: Eine Einführung in die Philosophie der Mathematik Kants.
  • Der 2. Preis ging an Tamara Ann Köhler. Ihre Arbeit trägt den Titel Die Bedeutung der Einfachheit als Theoriewahlkriterium und Karl R. Poppers Einfachheitsbegriff.
  • Den 3. Preis erhielt Helen Wagner für ihre Arbeit Ein Vergleich zwischen Pragmatismus und Rationalismus anhand der Pragmatismustheorie von William James und der Korrespondenztheorie von Bertrand Russell.

Sommersemester 2010
EssaypreisträgerInnen Sommersemester 2010
Die Preisträger Niklas Lenhard-Schramm und Jens Hagenschneider. Moritz Weyer konnte leider nicht zur Preisverleihung erscheinen.

  • Den 1. Preis gewann Niklas Lenhard-Schramm für seine Arbeit Die Wissenschaftskonzeption von Richard Avenarius.
  • Der 2. Preis ging zu gleichen Teilen an Moritz Weyer für seine Arbeit Ein skizzenhafter Versuch zur Bestimmung der Bedeutung des Begriffs 'Populärkultur' und an Jens Hagenschneider für seine Arbeit Multikulturalismus und Universalismus in der wissenschaftlichen Ausbildung. Eine kultur- und sozialanthropologische Ergänzung.