Wichtiger Hinweis

In der aktuellen Situation reduzieren wir unser Angebot, um jeden persönlichen Kontakt zu vermeiden.

Wenn Sie Server-Zertifikate wünschen, wenden Sie sich bitte telefonisch an einen Teilnehmerservice-Mitarbeiter.

Neue Personen-, Gruppen-, Funktionsträger-, Softwareentwickler- und Smartcard-Logon-Zertifikate werden vorläufig nicht mehr angeboten.

Vorhandene Personen-, Gruppen-, Funktionsträger-, Softwareentwickler- und Smartcard-Logon-Zertifikate können verlängert werden, wenn die letzte persönliche Identifizierung innerhalb der letzten 39 Monate stattgefunden hat. Gehen Sie dazu bitte wie folgt vor:

  1. Beantragen Sie rechtzeitig vor Ablauf des alten Zertifikats entsprechend unseren Anleitungen ein neues Zertifikat und laden Sie die PDF-Datei mit dem Antragsformular herunter.

  2. Senden Sie uns diese PDF-Datei per E-Mail an ca@uni-muenster.de zu. Diese E-Mail muss mit einem vorhandenen persönlichen, (noch) gültigen, von der WWUCA ausgestellten Zertifikat signiert sein.

  3. Drucken Sie zusätzlich die heruntergeladene PDF-Datei aus, unterschreiben Sie sie und schicken Sie sie uns per Post zu.

  4. Rechnen Sie bitte mit deutlich verlängerten Bearbeitungszeiten.

Zertifizierungsstelle der Universität Münster (WWUCA)

Die WWUCA versorgt die Angehörigen und Einrichtungen der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, der Kunstakademie Münster und – mit Einschränkungen – des Universitätsklinikums Münster mit kryptografischen Zertifikaten.

Diese Zertifikate sind Kernbestandteil von digitalen IDs, mit denen sich Personen und Gruppen, aber auch Server ausweisen können.

Hauptanwendungsgebiet der ausgestellten Zertifikate ist die Absicherung der Kommunikation im Internet: Elektronisches Unterschreiben und Verschlüsseln von E-Mails, Identitätskontrolle sowohl von Personen als auch von Servern, Echtheitskontrolle von Software u. v. a. m.

Die WWUCA arbeitet im Rahmen der Public-Key-Infrastruktur (PKI) des DFN-Vereins (Deutsches Forschungsnetz e. V.) zur Unterstützung von Wissenschaft, Forschung und Lehre.

Was kann die WWUCA für Sie tun?

Egal ob Sie mit einem frischen Schlüsselpaar neu anfangen möchten oder bereits eine Zertifizierungsanfrage vorbereitet haben: Mit dem zentralen Zertifizierungsserver der DFN-PKI, erreichbar unter der Kurzadresse ca.wwu.de, beantragen Sie mit nur wenigen Mausklicks Ihr neues X.509-Zertifikat.

Server-Zertifikate

Mit solchen Zertifikaten weisen sich vor allem WWW-Server aus, deren Adresse mit https:// statt http:// anfängt, aber auch E-Mail-Server und sonstige Server, zu denen mit Transport Level Security (TLS, früher SSL) eine verschlüsselte Verbindung aufgebaut werden kann.

Personen-Zertifikate

Solche Zertifikate werden für natürliche Personen ausgestellt und vor allem zum elektronischen Unterschreiben und Verschlüsseln von E-Mails mit S/MIME verwendet, aber auch um sich bei WWW-Anwendungen, Rechnern oder anderen Zugangskontrollsystemen auszuweisen u. v. a. m. Alle aktuellen E-Mail-Programme unterstützen S/MIME.

Gruppen-Zertifikate

Solche Zertifikate gehören keiner natürlichen Person, sondern einem bestimmten beschränkten Personenkreis, und werden gerne für Instituts-E-Mail-Adressen und vergleichbare Zwecke verwendet.

Funktionsträger-Zertifikate

Solche Zertifikate gehören einer natürlichen Person in Ausübung eines Amtes oder einer Funktion, z. B. einem Dekan, und werden beim Ausscheiden an den Nachfolger weitergegeben.

Softwareentwickler-Zertifikate

Solche Zertifikate sind Personen- oder Gruppen-Zertifikate, die nicht für E-Mails oder als elektronischer Ausweis, sondern zum elektronischen Unterschreiben von Software verwendet werden, damit bei der Installation der Software eine automatische Echtheitskontrolle stattfinden kann.

Smartcard-Logon-Zertifikate

Solche Zertifikate sind Personen-Zertifikate, die nicht für E-Mails, sondern auf einer Smartcard oder einem Kryptotoken als elektronischer Ausweis zum Anmelden an einem Rechner verwendet werden.

Selbstverständlich beraten wir Sie bei allen Fragen rund um den Einsatz von Kryptographie und Zertifikaten.

Die Zertifikate werden nach dem X.509-Standard ausgestellt. Damit erzeugte elektronische Unterschriften sind „fortgeschrittene elektronische Signaturen“ gemäß eIDAS-Verordnung der Europäischen Union.