Herzlich willkommen beim Sonderforschungsbereich 1150 „Kulturen des Entscheidens“

Der Sonderforschungsbereich 1150 „Kulturen des Entscheidens“, der zum 01. Juli 2015 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) an der WWU Münster eingerichtet wurde, untersucht die soziale Praxis und die kulturellen Grundlagen des Entscheidens in historisch vergleichender und interdisziplinärer Perspektive vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Am SFB 1150 sind die Fächer Geschichte, Literaturwissenschaft, Rechtswissenschaft, Philosophie, Ethnologie, Judaistik und Byzantinistik beteiligt. Er umfasst drei Projektbereiche mit insgesamt 20 Teilprojekten sowie ein Integriertes Graduiertenkolleg.

Entscheiden wird im Sonderforschungsbereich als voraussetzungsvolle und historisch veränderliche Form des sozialen Handelns thematisiert. In den Teilprojekten wird untersucht, wie das Entscheiden in unterschiedlichen historischen Kontexten gerahmt, modelliert, inszeniert und reflektiert wurde, auf welchen kulturspezifischen Bedingungen es jeweils beruhte, wie es seinerseits die institutionelle Struktur der Gesellschaft und die sozialen Machtverhältnisse prägte, aber auch, wie und warum sich Kulturen des Entscheidens langfristig veränderten. weiterlesen

Narrative – Praktiken – Ressourcen

Cover Kulturen Des Entscheidens
© V&R | Rijksmuseum Amsterdam | wikimedia

Der erste Band aus der neuen Reihe „Kulturen des Entscheidens“, die vom SFB 1150 herausgegeben wird und im Verlag Vandenhoeck & Ruprecht erscheint, ist Anfang Dezember veröffentlich worden. Der Band trägt den Titel „Kulturen des Entscheidens. Narrative – Praktiken – Ressourcen“ und diskutiert Kulturen des Entscheidens aus unterschiedlichen inhaltlichen und disziplinären Perspektiven. weiterlesen

Decisio. Ein SFBlog

Decisio Ein Sfblog
© decisio-blog

Decisio. Ein SFBlog wird von den Doktorand/innen des Integrierten Graduiertenkollegs im Sonderforschungsbereich 1150 „Kulturen des Entscheidens“ gestaltet und redaktionell betreut. Der Blog versteht sich ausdrücklich nicht als Publikationsplattform für umfassende Forschungsergebnisse des SFB, sondern praktiziert, seinem Namen entsprechend, selbst decisio: Er gibt Ausschnitte aus der sowie Perspektiven auf die Arbeit des SFB und schneidet darüber hinaus Gegenstände an, die in keines der Projekte fallen, aber entscheidenstheoretisches Interesse wecken. weiterlesen

Publikation

Entscheidungshilfe Zufall

Forschung 2018 01
© DFG

Über Losverfahren als eine mögliche Antwort auf die Zumutungen des Entscheidens schreibt Frühneuzeithistorikerin Barbara Stollberg-Rilinger vom SFB 1150 „Kulturen des Entscheidens“ im Titelbeitrag des aktuellen Forschungsmagazins der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). weiterlesen

Interview

Eine Gesellschaft im Übergang von Planung zu Improvisation?

Uwe Schimank
© SFB 1150

Hinter einer Fassade planvoller Aktivität regiert laut Uwe Schimank in Politik und Gesellschaft häufig die Improvisation. Im Sommersemester ist der Soziologe von der Universität Bremen als Fellow am SFB 1150 „Kulturen des Entscheidens“ in Münster. Der Autor des Standardwerks „Die Entscheidungsgesellschaft“ arbeitet in dieser Zeit unter anderem an einem neuen Buchprojekt zum Thema „Coping“, eine bislang wenig erforschte Art, flexibel und improvisierend mit komplexen Entscheidensprozessen umzugehen. In einem Interview für die Website des SFB erläutert er, worum es dabei geht. weiterlesen

Konferenz

Was macht Entscheiden möglich?

Ressourcen Des Entscheidens Gruppenfoto
© SFB 1150

Ressourcen des Entscheidens standen im Mittelpunkt einer Konferenz des Sonderforschungsbereichs 1150 „Kulturen des Entscheidens“, die vom 24. bis 26. Mai 2017 in Münster stattfand und an der mehr als 100 Wissenschaftlerinnen teilnahmen. Den öffentlichen Abendvortrag hielt Prof. Dr. Peter Strohschneider, Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), über Förderentscheidungen im Wissenschaftssystem. weiterlesen

Interview

Entscheiden als Zumutung

Wissen Leben 01 2016-2
© upm/wissen|leben

Im SFB 1150 „Kulturen des Entscheidens“ arbeiteten zahlreiche Wissenschaftler der Universität interdisziplinär zusammen. Vertreten sind die Fächer Geschichte, Literaturwissenschaft, Rechtswissenschaft, Philosophie, Ethnologie, Byzantinistik und Judaistik. Über die Ziele und Wege des zunächst für vier Jahre bewilligten Sonderforschungsbereiches sprach Juliane Albrecht mit dem Sprecher des SFB, dem Sozial- und Wirtschaftshistoriker Prof. Dr. Ulrich Pfister. Das Interview ist in der aktuellen Ausgabe der Unizeitung „wissen|leben“ erschienen.
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