Mai 2019 - NEUE PUBLIKATION

Hahn, E., Richter, D., Schupp, J., & Back, M. D. (2019). Predictors of refugee adjustment: The importance of cognitive skills and personality. Collabra: Psychology, 5(1), 23. https://doi.org/10.1525/collabra.212

Diese Publikation wurde kürzlich in einer Pressemitteilung der WWU, der Universität des Saarlandes und des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hervorgehoben. Das entsprechende Paper können Sie hier lesen.

April 2019

Beim Symposium NaWik 19 zur Wissenschaftskommunikation stellt Nadine Knab (Universität Koblenz-Landau) das Fachnetzwerk Sozialpsychologie zu Flucht und Integration vor. Ko-Autor_innen des Vortrags waren Felicitas Flade (Johannes Gutenberg Universität Mainz) und Jens H. Hellmann (WWU Münster, [PARI]).

März 2019
Jens H. Hellmann und Pascal Schlechter (WWU Münster, [PARI] / University of Cambridge) halten Vorträge beim Launch des Centres for the Study of Emotion and the Law der Royal Holloway University of London und geben einen Workshop zum Thema “Refugees’ attitudes toward seeking professional psychological help and attitudes toward refugees”.

März 2019

Beim Treffen des Fachnetzwerks Sozialpsychologie zu Flucht und Integration moderiert Jens H. Hellmann eine Podiumsdiskussion zum Thema Integration von Geflüchteten: Evidenzbasiertes Handeln statt emotionaler Debatte. Teilnehmende der Podiumsdiskussion waren Boris Palmer (OB Tübingen), Dr. Helen Landmann (FernUniversität in Hagen), Jama Maqsudi (Gründer und Vorsitzender Deutsch-Afghanischer Flüchtlingshilfe Verein), Veronika Kienzle (Staatsministerium Baden-Württemberg, Stabsstelle der Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung) und Dr. Gabi Biesinger (Chefredaktion SWR).

© IWM Tübingen

Februar 2019 - NEUE PUBLIKATION

Hoppen, T. H., & Morina, N. (2019). The prevalence of PTSD and major depression in the global population of adult war survivors: A meta-analytically informed estimate in absolute numbers. European Journal of Psychotraumatology, 10:1, 1578637. https://doi.org/10.1080/20008198.2019.1578637

Januar 2019 - NEUE PUBLIKATION

Morina, N., & Sterr, T. N. (2019). Lack of evidence for the efficacy of psychotherapies for PTSD and depression in child and adolescent refugees. World Psychiatry, 18(1), 107-108. https://doi.org/10.1002/wps.20596

Oktober 2018 - NEUE PUBLIKATION

Morina, N., Stam, K., Pollet, T. V., & Priebe, S. (2018). Prevalence of depression and posttraumatic stress disorder in adult civilian survivors of war who stay in war-afflicted regions: A systematic review and meta-analysis of epidemiological studies. Journal of Affective Disorders, 239, 328-338. https://doi.org/10.1016/j.jad.2018.07.027

2018 - NEUE PUBLIKATION

Morina, N., & Nickerson, A. (Eds.) (2018). Mental health of refugee and conflict-affected populations: Theory, research and clinical practice. Cham, Switzerland: Springer. ISBN-13: 978-3319970455.

April 2018 - Vorträge Geflüchtete

Am Institut für Psychologie fanden zwei Vorträge junger Geflüchteter über ihre Zeit vor, während und nach der Flucht aus Syrien nach Deutschland statt, die auf reges Interesse stießen. Neben Lehrenden und Studierenden der Psychologie fanden sich auch weitere Münsteraner Bürger_innen ein. Die Vorträge wurden in Kooperation mit The Global Experience bzw. Life Back Home organisiert.

Juli 2017
In der pax christi Korrespondenz des Bistums Münster ist ein Beitrag von Jens H. Hellmann, Judith Knausenberger, Gerald Echterhoff und Mitja Back unter dem Titel „Woher kommt die Angst vor Fremden und einer sogenannten Islamisierung? Zum Einfluss einzelner Ereignisse und der Medien auf die Entstehung von Fremdenangst“ erschienen.

Am 5. Mai 2017 stellte die Forschungsinitiative [PARI] im Alexander-von-Humboldt-Haus der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster zentrale Themen, Projekte und Ansätze zur wissenschaftlichen Analyse integrationsrelevanter psychologischer Prozesse vor. Nach einer ersten kurzen Begrüßung durch den Koordinator der Forschungsinitiative, Jens H. Hellmann, stellte Gerald Echterhoff nach einem Überblick über vorliegende Forschungsansätze die Ziele und die angelaufenen Projekte von [PARI] vor und präsentierte eine erste Version eines Rahmenmodells zu integrationsrelevanten psychologischen Prozessen. Im nächsten Vortrag ging Mitja Back auf erste Befunde aus einer Studie zu ersten Eindrücken von Geflüchteten und Deutschen auf Basis von Porträtfotos ein. Anschließend erklärte Julia Becker (Sozialpsychologie, Universität Osnabrück) anhand einer Reihe eigener Studien, welche unterschiedlichen Effekte autonomie- und abhängigkeitsorientierte Hilfe haben können, bevor Nexhmedin Morina in seinem Vortrag erläuterte, was bislang über die Effektivität von psychotherapeutischer Behandlung traumatisierter Geflüchteter bekannt ist.

Nach der Mittagspause konnten sich die ca. 60 Besucherinnen und Besucher im Rahmen einer kleinen Posterausstellung über erste Befunde einzelner Teilprojekte von [PARI] informieren. Unter anderem war Elisabeth Hahn (Saarbrücken) für die Präsentation eines eigenen Posters zu einem Kooperationsprojekt mit Mitja Back angereist. Andere Poster bezogen sich zum Beispiel auf Ergebnisse aus den Arbeitseinheiten von Joscha Kärtner und Gerald Echterhoff.

Eine von Jens H. Hellmann moderierte Paneldiskussion mit Julia Becker, Dana Jacob und Nexhmedin Morina, die durch viele Fragen und Anmerkungen von Besucherinnen und Besuchern bereichert wurde, sowie ein abschließender Vortrag des Historikers Michael Schwartz (Institut für Zeitgeschichte München-Berlin) zur Vertriebenenpolitik in Ost- und Westdeutschland rundeten die Veranstaltung ab. Die Kombination von Vorträgen und Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Praxis lieferte insgesamt zahlreiche wichtige Anregungen für die weitere Arbeit der Forschungsinitiative.