FAQs für Kinder und Jugendliche
Was ist eine Psychotherapie und wer braucht sie?
- Psychotherapie bedeutet, dass Fachleute (Psychotherapeut*innen) Menschen dabei helfen, eine psychische Erkrankung zu bewältigen.
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Was können Hinweise für psychische Erkrankungen sein?
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Manche Kinder oder Jugendliche leiden unter sehr starken ständigen Ängsten und Sorgen, z.B. in der Schule – dies könnte ein Hinweis auf eine Angsterkrankung sein.
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Jemand ist über längere Zeit sehr traurig, fühlt sich leer und energielos oder empfindet Dinge, die früher Spaß gemacht haben, als bedeutungslos – dies könnte ein Hinweis auf eine depressive Erkrankung sein.
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Darüber hinaus gibt es noch viele weitere Beschwerden, auch „Symptome“ genannt. Manche, wie z.B. Schlafprobleme, Konzentrationsprobleme oder Stress, lassen sich auch gar nicht so einfach einer Erkrankung zuordnen. In einer Therapie wird deshalb zu Beginn genau überprüft, ob eine Erkrankung vorliegt und welche es ist.
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Wenn solche oder andere Symptome lange andauern und dazu führen, dass sich die Beziehungen zur Familie oder zu Freunden verschlechtern oder es große Probleme in der Schule gibt, liegt möglicherweise eine psychische Erkrankung vor. Die Psychotherapie dient dazu, zunächst festzustellen, ob eine Erkrankung vorliegt und dann dazu, diese Erkrankung zu überwinden.
Was ist eine Psychotherapieambulanz und was passiert hier?
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In einer Psychotherapieambulanz bekommen Kinder, Jugendliche oder auch Erwachsene Hilfe, wenn sie psychische Erkrankungen haben. Die Psychotherapie findet ambulant statt, d.h. unsere Patient*innen kommen meist einmal pro Woche für ca. eine Stunde zu uns. Zwischen den Therapiestunden gibt es häufig Übungen, um im Alltag das auszuprobieren oder zu trainieren, was in der Therapiestunde erarbeitet wurde. Das kann beispielsweise ein neues Verhalten sein oder der Umgang mit belastenden Gedanken oder Gefühlen.
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Wenn eine psychische Erkrankung festgestellt wurde, ist es Ziel der Psychotherapie, zu verstehen, woher die Erkrankung kommt und was man tun kann, um sie zu überwinden. So kann es zum Beispiel darum gehen, die eigenen Gefühle besser zu verstehen und zu steuern, belastende Gedanken zu verringern und auch problematisches Verhalten zu verändern. Gespräche mit den Psychotherapeut*innen, Übungen und auch Spiele helfen dabei. Wichtig ist, dass das, was man in der Psychotherapie bespricht, auch zu Hause ausprobiert wird.
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Wer kann zu uns in die Psychotherapieambulanz für Kinder und Jugendliche der Universität Münster kommen?
- Wir bieten psychotherapeutische Behandlungen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit psychischen Erkrankungen im Alter zwischen 6 und 21 Jahren und ihre Familien an.
Was kann ich tun, wenn es mir unangenehm ist oder ich Angst habe, in die Psychotherapieambulanz zu kommen und einer fremden Person von meinen Schwierigkeiten zu erzählen?
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Solche Gefühle sind total in Ordnung! Du bist nicht die einzige Person, der es so geht. Und genau deshalb haben wir als Psychotherapeut*innen viel Erfahrung damit, dir deine Sorgen und Ängste in unserem Gespräch zu nehmen oder einen Weg zu finden, wie du damit gut umgehen kannst. Du selbst bestimmst, wie viel und was du erzählen möchtest und ob du nach einem ersten Gespräch wiederkommen möchtest.
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Grundsätzlich ist es schon sehr mutig und ein Zeichen von Stärke, sich in einer Psychotherapieambulanz vorzustellen. Das zeigt, dass eine Person bereit ist, sich mit ihren Schwierigkeiten zu beschäftigen, um sie zu überwinden – das ist nicht selbstverständlich. Übrigens geht es den meisten Personen deutlich besser, wenn sie es geschafft haben, über ihre Erkrankung zu sprechen.
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Wie läuft ein Erstgespräch bei uns ab?
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Ein Erstgespräch ist ein erster Termin zum Kennenlernen, für das du zu uns in die Psychotherapieambulanz für Kinder und Jugendliche in der Fliednerstraße 21 kommst. Für den Termin solltest du ungefähr 1,5 Stunden einplanen. Das Gespräch führst du mit einem/r Psychotherapeut*in aus unserem Team. Wir unterhalten uns darüber, was dich gerade belastet und welche Wünsche du an uns hast. Gemeinsam überlegen wir dann am Ende des Gesprächs, ob eine Psychotherapie bei uns für dich das Richtige ist, oder ob etwas anderes für dich hilfreicher wäre. Nach diesem Erstgespräch kannst du dir überlegen, ob du wiederkommen möchtest.
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In den meisten Fällen kann die Psychotherapie leider nicht direkt nach dem Erstgespräch starten. Es gibt eine Wartezeit, bis die Psychotherapie startet. Manchmal dauert es nur ein paar Wochen, oftmals jedoch deutlich länger. Das liegt daran, dass viele Kinder und Jugendliche unter psychischen Erkrankungen leiden und es zu wenig Behandlungsplätze gibt. Wir melden uns bei dir, wenn die Psychotherapie beginnen kann und besprechen mit dir die weiteren Schritte.
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Was muss ich zum Erstgespräch mitbringen? Müssen meine Eltern dabei sein?
- Wir benötigen für das Erstgespräch:
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Deine Krankenkassenkarte, wenn du gesetzlich versichert bist.
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Wenn du 15 Jahre oder älter und gesetzlich versichert bist, darfst du auch alleine zum Erstgespräch kommen (natürlich darf dich eine Bezugsperson trotzdem gerne begleiten).
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Bist du jünger als 15 Jahre, ist es notwendig, dass mindestens ein Elternteil/ eine sorgeberechtigte Person dich zu dem Gespräch begleitet und alle Sorgeberechtigten (z.B. deine beiden Elternteile) mit der Vorstellung bei uns einverstanden sind.
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Falls vorhanden, bringe bitte eine Kopie von Berichten anderer Therapeut*innen und/ oder Ärzte mit, bei denen du dich schon vorgestellt hast oder in Behandlung warst. Das hilft uns, deine Probleme oder Erkrankung besser zu verstehen.
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- Wir benötigen für das Erstgespräch:
Wer übernimmt die Kosten einer Psychotherapie?
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Die Kosten der Behandlung werden grundsätzlich von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, also fallen keine Kosten für dich an. Du kannst direkt bei uns ein Erstgespräch vereinbaren. Eine Überweisung vom Arzt brauchst du nicht. Um die Psychotherapie anzufangen, wird ein Antrag an die Krankenkasse von uns gestellt. Fragen dazu können wir dir gerne am Telefon beantworten.
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Wenn du privat versichert bist, übernimmt in der Regel die private Krankenversicherung die Kosten. Das ist im Vertrag festgelegt, den deine Eltern mit der privaten Krankenkasse abgeschlossen haben.
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Wie lange dauert eine Psychotherapie?
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Die Länge einer Psychotherapie hängt von vielen Dingen ab, z.B. was für eine Erkrankung es ist und wie lange sie bereits besteht. Es gibt sehr kurz andauernde Psychotherapien von nur wenigen Wochen und auch längere von mehreren Monaten, manche dauern sogar länger als ein Jahr an. Wir entscheiden immer gemeinsam mit dir, wie lange die Psychotherapie dauert und auch wie oft die Sitzungen stattfinden.
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Wer erfährt davon, dass ich in der Psychotherapieambulanz für Kinder und Jugendliche behandelt werde?
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Niemand außerhalb unseres Ambulanzteams erfährt, dass du in der Psychotherapieambulanz für Kinder und Jugendliche behandelt wirst. Bei uns gilt die sogenannte „Schweigepflicht“. Das bedeutet: Alles, was du hier erzählst, bleibt vertraulich und wird nicht an andere weitergegeben – auch nicht an deine Eltern oder Sorgeberechtigten. Nur in ganz seltenen Fällen, z.B. wenn eine große Gefahr für dich oder andere besteht, dürfen Informationen auch ohne dein Einverständnis weitergegeben werden.
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Du kannst ab 15 Jahren auch selbst darüber entscheiden, ob du möchtest, dass Dokumente und Berichte in der elektronischen Patientenakte (ePA) deiner Krankenkasse gespeichert werden. Die ePA ist eine digitale Mappe, in der deine Gesundheitsdaten gesammelt werden. Wenn du nicht möchtest, dass wir Daten von dir dort einstellen, kannst du jederzeit widersprechen oder dies zu Beginn oder auch während der Behandlung ablehnen.
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Kann ich auch alleine Kontakt zur Psychotherapieambulanz für Kinder und Jugendliche aufnehmen?
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Du kannst gerne alleine Kontakt aufnehmen! Wenn du 15 Jahre oder älter und gesetzlich versichert bist, kannst du unser Angebot auch ohne die Zustimmung oder Absprache mit deinen Eltern nutzen. Ruf uns gerne an, um dich zu informieren oder einen Termin zu vereinbaren. Du erreichst uns unter der Nummer 0251 83-31310.
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Wer arbeitet in der Psychotherapieambulanz für Kinder und Jugendliche?
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Eine Übersicht über unser Team findest du hier
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Unser Team besteht aus:
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dem Fachpersonal, also Psychotherapeut*innen bzw. Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*innen.
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einem Verwaltungsteam, das sich um die Organisation kümmert, damit alles reibungslos läuft.
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studentischen Hilfskräften (das sind Personen, die gerade Psychologie an der Universität studieren und uns neben ihrem Studium unterstützen).
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Wichtig: Alle, die hier arbeiten, sind zur Verschwiegenheit verpflichtet. Das bedeutet, dass alles, was du erzählst, streng geheim bleibt. Du kannst dir sicher sein, dass deine persönlichen Angaben respektiert und vertraulich behandelt werden.
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Was ist an unserer Psychotherapieambulanz für Kinder und Jugendliche besonders?
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Wir sind eine Psychotherapieambulanz für Kinder und Jugendliche der Universität Münster. Das bedeutet, dass wir nicht nur Psychotherapie anbieten, sondern auch Studierende darin anleiten, wie sie Kindern und Jugendlichen mit psychischen Erkrankungen als Psychotherapeut*in helfen können. Viele unserer Therapien werden deshalb in einem Team aus Psychotherapeut*in und einem/r Studierenden gemeinsam durchgeführt. Das kann man sich so vorstellen, dass in einer Sitzung neben Patient*in und Psychotherapeut*in auch noch ein*e Studierende*r dabei ist und auch Teile der Therapiestunde übernimmt, beispielsweise eine Übung anleitet. Die Studierenden sind fast fertig mit ihrem Studium, in dem sie schon viel über psychische Erkrankungen und die Psychotherapie gelernt haben. Auch sie sind zur Verschwiegenheit verpflichtet.
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Eine weitere Besonderheit ist, dass wir Forschungsprojekte durchführen, um die Psychotherapie für Kinder und Jugendliche weiter zu verbessern. Dazu sammeln wir von allen Patient*innen in unserer Ambulanz Informationen und Daten (zum Beispiel mit Fragebögen oder Interviews). Anhand dieser Daten können wir uns anschauen, wie genau eine Behandlung verlaufen ist, und was dazu führt, dass sie gut oder nicht so gut verläuft. Bei allen Forschungsprojekten achten wir sehr genau auf den Schutz von persönlichen Daten. Nähere Informationen dazu findest du in dem Behandlungsvertrag, den wir mit dir (und ggf. deinen Eltern) schließen werden.
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Was ist der Unterschied zwischen ambulanter Psychotherapie und anderen Psychotherapieformen?
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Bei einer „ambulanten“ Psychotherapie kommst du normalerweise in die Praxisräume deines/r Psychotherapeut*in, wie z.B. zu uns in die Räumlichkeiten der Psychotherapieambulanz für Kinder und Jugendliche. Die Sitzungen finden meist einmal pro Woche für ca. 50 Minuten statt, manchmal vielleicht auch länger oder mehrmals pro Woche. Es werden außerdem Übungen besprochen und durchgeführt, die auch zu Hause oder in der Schule eingeübt werden sollen.
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Eine „stationäre“ Therapie in einer Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychosomatik und -psychotherapie findet auf einer Station der Klinik statt. Kinder und Jugendliche sind dann im Krankenhaus und erhalten dort verschiedene Therapien von unterschiedlichen Fachleuten über einen bestimmten Zeitraum und übernachten auch dort. Je nach Erkrankung kann diese Behandlung kurz oder manchmal auch länger andauern.
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Eine „teil-stationäre“ Therapie z.B. in einer Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychosomatik und -psychotherapie bedeutet, dass Kinder und Jugendliche über einen längeren Zeitraum tagsüber in die Klinik gehen und verschiedene Therapien von Fachleuten erhalten. Am späten Nachmittag gehen sie nach Hause und kommen erst am nächsten Morgen zurück in die Klinik.
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Ob für eine Person eine ambulante oder eine (teil)stationäre Therapie besser geeignet ist, hängt von verschiedenen Dingen ab. Wichtige Fragen für die Entscheidung sind zum Beispiel, wie viele Symptome bestehen und wie stark diese sind, wie lange sie schon da sind und auch wie sehr dadurch das Leben in der Familie oder in der Schule eingeschränkt ist. In der Regel wird die Entscheidung gemeinsam von der betroffenen Person, den Sorgeberechtigten (bei unter 18Jährigen) und dem/r Psychotherapeut*in getroffen.
Wo kann ich mich allgemein über Psychotherapie und psychische Erkrankungen informieren?
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Auf folgenden Homepages findest du weitere Informationen zu den Themen Psychotherapie, verschiedene Therapierichtungen und -angebote, sowie Informationen zu einzelnen Störungsbildern:
Was kann ich in einer schweren Krise tun?
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Im Notfall 112: Wenn du oder jemand anderes in Not ist, wähle die 112 und hole einen Rettungswagen. Dazu sind Rettungswagen da. Wenn du dir unsicher bist, kannst du trotzdem die 112 wählen. Du erreichst unter dieser Nummer Notfallexpert*innen, die dir helfen, die Lage einzuschätzen.
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Online Krisen-Angebote: Hier findest du kostenlose, anonyme Online-Angebote für Kinder und Jugendliche, die in einer Krise stecken oder Gedanken haben, sich das Leben zu nehmen, z.B.
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Telefonische Beratung: Hier erhältst du anonyme und kostenfreie Beratung für alle Sorgen, Fragen oder Krisenfälle. Beide Beratungsangebote kannst du über die Website auch als Online-Beratung per Chat erreichen:
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Nummer gegen Kummer, Kinder- und Jugendtelefon: 116 111 (Mo-Sa 14-20 Uhr)
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Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 / 0800 111 0 222 (jederzeit)
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