Katharina Fürholzer

Krankheit – Sprache – Ethik. Medizin- und literaturethische Dimensionen von Krankenbiographien

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© Katharina Fürholzer

In den Grundfragen des menschlichen Seins verbinden sich Literatur und Ethik. So sind der Mensch und mit ihm verbundene Wert-, Handlungs- oder Gerechtigkeitsvorstellungen fundamentale Gegenstände des ethischen Diskurses und waren von Beginn an auch zentrale Ursache und Inhalt literarischer Textproduktion. Besonders virulent wird die Ethikfrage in existenzialen Grenzsituationen wie Krankheit, Schmerz und Sterben. Für die Betroffenen führt dieser hochsensible Moment der Grenzerfahrung zu einer besonderen Schutzbedürftigkeit. Realweltlich sind es sicherlich gerade die Medizin und Medizinethik, welchen die Aufgabe zukommt, sich der Belange beispielweise des Patienten anzunehmen – doch wie steht es in der Literatur mit dem Schutz der involvierten Personen? Der Gattung der Patho¬graphie als Verschriftlichung solcher Grenzsituationen kommt in diesem Kontext besondere Bedeutung zu. Aufgrund ihres hohen ethischen Informationsgehalts, aber auch ihrer Verantwortung gegenüber den in die Krankheitsdarstellung involvierten Personen stellt sich damit die Frage nach der spezifischen Ethik der Krankenbiographik und den hierfür adäquaten Analyseinstrumenten. Das Dissertationsprojekt setzt sich die Klärung genau dieser Frage zum Ziel und basiert hierfür auf zwei methodenabhängigen Säulen: So soll zum einen der Transfer probater Theorien der Medizinethik auf die Literatur diskutiert werden, zum anderen ist anhand bestehender Literaturtheorien zu prüfen, wie die Literaturwissenschaft selbst für ethische Untersuchungen fruchtbar gemacht werden kann – sowohl für das eigene Fach als auch für fremde Disziplinen. Unter Berücksichtigung fiktionaler und faktualer Pathographiebeispiele der Gegenwart steht dabei die Analyse zweier zentraler Problemfelder im Vordergrund: 1.) In einem ersten Schritt ist am Beispiel des Arztbriefes das medizinische Begriffsbewusstsein für Gattung, Text, Autor- und Leserschaft zu schärfen, um einer im Gesundheitswesen zu beobachtenden Missachtung der Auswirkungen des Autor-Leser-Verhältnisses auf die Arzt-Patient-Beziehung entgegenzuwirken. Als vielversprechend erscheint hier die Applizierung von Transtextualitäts- und Narrativitätstheorien. Im Zuge dessen soll zudem eine bislang in der Forschung unterlassene Gattungsbestimmung des Arztbriefes versucht werden. 2.) Unter Zuhilfenahme „literarischer“ Gattungen (Romane, (Auto-)Biographien) ist in einem zweiten Schritt die Frage nach der Gerechtigkeit des Ausdrucksraums zu stellen. So scheint Schriftlichkeit in der medizinischen Kommunikation primär dem Arzt vorbehalten, während Patienten und Angehörige ihre Situation überwiegend mündlich darstellen. Schriftlichkeit bietet dem medizinischen Laien jedoch eine besonders geeignete Möglichkeit, oftmals nur schwer formulierbare Erfahrungen auf wörtlicher und allegorischer Ebene zum Ausdruck zu bringen und die neue, durch Krankheit bestimmte Rolle zu reflektieren. Im Promotionsvorhaben steht daher auch der Frage nach der gerechten Zuweisung und Zugänglichkeit von (schriftlichen/mündlichen, faktualen/fiktionalen) Ausdrucksräumen im Fokus. In diesem Kontext lohnt der Transfer der in der Medizin derzeit intensiv diskutierten Allokationsethik, die Theorien zur Verteilungsgerechtigkeit bereithält. Zusammengefasst soll die Arbeit damit nicht nur die bisher eher stiefmütterlich behandelte Pathographieforschung zu neuen Erkenntnissen führen, sondern versteht sich angesichts der erwarteten Ergebnisse von literatur-, fremd- und allgemein ethischer und damit nicht zuletzt gesellschaftlicher Relevanz in erster Linie als Beitrag zu einer theoretisch fundierten Literaturethik.

Die Dissertation wurde 2019 im
Universitätsverlag Winter veröffentlicht.


Fach: Nordische Philologie
BetreuerInnen: Prof. Dr. Martina Wagner-Egelhaaf (Germanistik, WWU Münster), Prof. Dr. Sophie Wennerscheid
(Skandinavistik, Universität Gent, Belgien), Florian Steger (Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin,
Universität Ulm)

Kontakt

  • Publikationen

    2022 Living oblivion. Poetic narratives of dementia and fatherhood in Pia Tafdrup’s Tarkovsky’s
    Horses. In: Heike Hartung, Rüdiger Kunow, Matthew Sweney (Hg.): Ageing Masculinities,
    Alzheimer's and Dementia Narratives. London: Bloomsbury 2022, S. 73–90.
    2021 Katharina Fürholzer, Florian Steger: Einzigartiges erzählen. Lars Gustafssons Der Tod eines
    Bienenzüchters und der Wert des Singulären in Ethik und Ästhetik. In: Daniel Teufel, Anita
    Wohlmann, Pascal O. Berat (Hg.): Narrative Medizin: Praxisbeispiele aus dem
    deutschsprachigen Raum. Köln: Böhlau 2021, S. 169–191.
    2021 Hygieia, die Göttin der Sauberkeit? Das Konzept der Hygiene als Allegorie, Metonymie,
    Metapher und Symbol. In: Amélie Bendheim, Jennifer Pavlik (Hg.): Gesundheit als Metapher.
    Heidelberg: Winter 2021, S. 130–151.
    2021 Fakt und Form. Alexander Honold und Grit Schwarzkopf werfen in „Medizin“ Schlaglichter
    auf das weite Feld medizinischer Nonfiktion. In: literaturkritik.de 5 (2021) [Rezension zu:
    Alexander Honold, Grit Schwarzkopf (Hg.): Medizin. Hannover: Wehrhahn 2019].
    2020 Unerhörte Narrative. Die medizinische Indikation zwischen Bericht und Erzählung. In: Ethik in
    der Medizin 32:3 (2020), S. 267–277.
    2020 Katharina Fuerholzer, Maximilian Schochow, Richard Peter, Florian Steger: Medical
    Students’ Acquaintance with Core Concepts, Institutions and Guidelines on Good Scientific
    Practice. A Pre- and Post-Questionnaire Survey. In: Science and Engineering Ethics 26:3
    (2020), S. 1827–1845.
    2020 Vulnerabilität und Verantwortung. Ethische Implikationen der Produktion und Rezeption von
    Pathographien. In: Arno Görgen, Stefan Simond (Hg.): Krankheit in Digitalen Spielen.
    Interdisziplinäre Betrachtungen. Bielefeld: transcript 2020, S. 75–95.
    2020 Narration without borders. Migration, narrative medicine and Témoignage in the public work
    of Médecins Sans Frontières (Doctors Without Borders). In: Florian Steger, Marcin
    Orzechowski, Giovanni Rubeis, Maximilian Schochow (Hg.): Migration and medicine.
    Freiburg i. Br.: Alber 2020, S. 140–154.
    2020 Katharina Fuerholzer, Maximilian Schochow, Florian Steger: Good scientific practice.
    Developing a curriculum for medical students in Germany. In: Science and Engineering Ethics
    26:1 (2020), S. 127–139.
    2020 Aphasic Poetry: Making sense of it with Katharina Fuerholzer [Interview]. SpokenWeb
    Research Symposium Profiles. In: SpokenWeblog (2020). https://spokenweb.ca/aphasic-poetry-
    making-sense-of-it-with-katharina-fuerholzer.
    2020 An den Grenzen des Irrsinns. Sven Hanuschek und Dorothee Lossin treiben den Leser an denRand von Literatur und Wahnsinn. In: literaturkritik.de 12 (2020) [Rezension zu: Sven
    Hanuschek, Dorothee Lossin (Hg.): Im Irrenhaus / da sind die Irren drin. Literatur und
    „Wahnsinn“ seit den 1970er Jahren. Hannover: Wehrhahn 2020]
    2019 Das Ethos des Pathographen. Literatur- und medizinethische Dimensionen von
    Krankenbiographien. Heidelberg: Winter 2019 [Zugl.: Münster u. Gent, Univ., Joint-Ph.D.
    2017].
    2019 Florian Steger, Katharina Fürholzer (Hg.): Lyrik und Medizin. Heidelberg: Winter 2019.
    2019 Michael S. Balzer, Christian Clajus, Gabriele Eden, Frank Euteneuer, Hermann G. Haller,
    Heike Martin, Margret Patecki, Roland Schmitt, Marcus Hiss, Katharina Fuerholzer: Patient
    perspectives on renal replacement therapy modality choice: a multicenter questionnaire study
    on bioethical dimensions. In: Peritoneal Dialysis International 39:6 (2019), 519–526.
    2019 Katrin Frisch, Katharina Fürholzer: Zu Risiken und Nebenwirkungen ... Literatur zwischen
    Instrumentalisierung und Indexierung. In: Kritische Ausgabe 36 (2019), S. 36–42.
    2019 Symptomatische Rhetorik. Zur Verschmelzung von Sprache und Symptom in Marya
    Hornbachers Madness. A Bipolar Life (2008) und Elisabeth Tova Baileys The Sound of a Wild
    Snail Eating (2010). In: Jan Standke, Dieter Wrobel (Hg.): Krankheit erzählen. Texte der
    Gegenwartsliteratur und Perspektiven für den Literaturunterricht (= Beiträge zur Didaktik der
    deutschsprachigen Gegenwartsliteratur 3). Trier: WVT Verlag 2019, S. 171–190
    2019 Sprachliche Repräsentation von gesellschaftlicher Diversität. Eine ethische Analyse aus der
    Perspektive der Medical Humanities. In: Florian Steger (Hg.): Diversität im Gesundheitswesen.
    Freiburg i. Br.: Alber 2019, S. 205–219.
    2019 Schwedische Ärzteliteraten vom 18. bis 21. Jahrhundert. In: Jahrbuch Literatur und Medizin 11
    (2019), S. 85–104.
    2019 Florian Steger, Katharina Fürholzer: Lyrik und Medizin – eine Einführung. In: Dies. (Hg.):
    Lyrik und Medizin. Heidelberg: Winter 2019, S. 7–18.
    2019 Seymour I. Schwartz: From Medicine to Manuscript. Doctors with a Literary Legacy
    [Rezension]. In: Jahrbuch Literatur und Medizin 11 (2019), S. 235–237.
    2019 Perfide Lust an bösen Zungen. Ein Sammelband der bösen Bücher von Markus Krajewski und
    Harun Maye. In: literaturkritik.de 5 (2019) [Rezension zu: Markus Krajewski, Harun Maye
    (Hg.): Böse Bücher. Berlin: Wagenbach 2019].

    2018
    Artistic enhancement. Literature and film as mirror and means of human enhancement. In:
    Folia Philosophica. Ethica – Aesthetica – Practica 32:6 (2018), S. 71–85.
    2018 ‚Eine Explosion der Sprache‘. Zur Filmbiographie der taubblinden Marie Heurtin (1885–1921).
    In: Virus – Beiträge zur Sozialgeschichte der Medizin 17 (2018), S. 217–226.
    2018 Michael S. Balzer*, Katharina Fürholzer*, Frank Euteneuer, Hermann Haller, Marcus Hiss:
    Patient perspectives in peritoneal vs. hemodialysis: design and methods of a multicenter
    questionnaire study on bioethical dimensions. In: Nieren- und Hochdruckkrankheiten 47
    (2018), S. 167–172.
    2018 Katharina Fürholzer, Florian Steger: Kurt Schneider – auch ein Ärzteliterat. In: Jahrbuch
    Literatur und Medizin 10 (2018), S. 129–136.
    2017 Katharina Fürholzer, Yulia Mevissen (Hg.): Briefkultur und Affektästhetik. Heidelberg:
    Winter 2017.2017 Katrin Frisch, Katharina Fürholzer: ‚Was jetzt kommt, das darf man nicht machen.‘ In:
    Haimo Stiemer, Dominic Büker, Esteban Sanchino Martinez (Hg.): Social Turn? Das Soziale
    in der gegenwärtigen Literatur(-wissenschaft). Weilerswist: Velbrück 2017, S. 192–218.
    2017 Katharina Fürholzer, Yulia Mevissen: Einleitung: Briefkultur und Affektästhetik. In:
    Katharina Fürholzer, Yulia Mevissen (Hg.): Briefkultur und Affektästhetik (= Beiträge zur
    neueren Literaturgeschichte, Bd. 369). Heidelberg: Winter 2017, S. 7–25.
    2017 Geschlechterräume zwischen Hegemonialisierung und Marginalisierung. In: querelles-net
    18(3) (2017) [Rezension zu: Jenny Bauer: Geschlechterdiskurse um 1900. Literarische
    Identitätsentwürfe im Kontext deutsch-skandinavischer Raumproduktion. Bielefeld: transcript
    2016].
    2016 Alter Ego. Ein philologischer Blick auf Text und Autor der Patientenverfügung. In: Jahrbuch
    Literatur und Medizin 8 (2016), S. 165–182.
    2016 How to write a letter. Physician’s letters from the viewpoint of Medical Humanities. In: Sabine
    Salloch, Verena Sandow, Jan Schildmann, Jochen Vollmann (Hg.): Ethics and Professionalism
    in Healthcare. Transition and Challenges. Ashgate: Farnham 2016, S. 25–35.
    2016 Hinter der Agonie der Sprache der Geist. Zum aphasischen Bewusstsein in Tomas
    Tranströmers Lyrik. In: Aneta Jachimowicz, Tomasz Żurawlew (Hg.): Geisteskultur zwischen
    Ästhetik und Poetik. Würzburg: Königshausen & Neumann 2016, S. 215–231.
    2016 Child Coping Competence. Astrid Lindgren's The Brothers Lionheart from a medical ethics’
    perspective. In: Nina Holst, Anika Ullmann, Iris Schäfer (Hg.): Narrating Disease and
    Deviance in Media for Children and Young Adults / Krankheits- und Abweichungsnarrative in
    kinder- und jugendliterarischen Medien (= Kinder- und Jugendkultur, -Literatur und -Medien.
    Theorie – Geschichte – Didaktik). Frankfurt a.M.: Peter Lang 2016, S. 117–139.
    2016 ‚Iiiieh! Wie eklig!‘ Kinderliteratur als Medium der Hygieneaufklärung. In: Hans-Werner
    Ingensiep, Walter Popp (Hg.): Hygiene-Aufklärung im Spannungsfeld zwischen Medizin und
    Gesellschaft (= Lebenswissenschaften im Dialog). Freiburg i.Br.: Alber 2016, S. 309–328.
    2016 Katharina Fürholzer, Sabine Salloch: Reading Literary Fiction as Moral Enhancement. In:
    American Journal of Bioethics – Neuroscience 7(2) (2016), S. 104–106.
    2016 Sabine Salloch, Verena Sandow, Jan Schildmann, Jochen Vollmann: Ethics and
    professionalism in healthcare. A position paper. Unt. Mitarb. v. Sarah Berger, Andrei Famenka,
    Kirstin Fragemann, Katharina Fürholzer, Alex McKeown, Stephanie Rüsch, Martina
    Šendula-Pavelić, Dorina Maria Stănescu, Tetiana Stepurko, Clemens Tangerding, Christopher
    Yu. In: Sabine Salloch, Verena Sandow, Jan Schildmann, Jochen Vollmann (Hg.): Ethics and
    Professionalism in Healthcare. Transition and Challenges. Farnham: Ashgate 2016, S. 178–
    180.
    2015 Die Unsäglichkeit des Seins. Vom Nutzen literarisierter Endlichkeitserfahrungen für die Arzt-
    Patient-Kommunikation. In: Aneta Jachimowicz, Alina Kuzborska, Dirk H. Steinhoff (Hg.):
    Imaginationen des Endes (= Warschauer Studien zur Kultur- und Literaturwissenschaft, Bd. 6).
    Frankfurt a.M. u.a.: Peter Lang 2015, S. 165–182.
    2015 Gegen Pönalisierung und Pathologisierung. Ulrich Horstmanns Anthologie der scharfzüngigen
    Selbstmordapologese. In: literaturkritik.de 9 (2015) [Rezension zu: Ulrich Horstmann (Hg.):
    Mit Todesengelszungen. Freisprüche für Selbstmörder von Seneca bis Cioran nebst einem
    Plädoyer gegen die neue Zwangsjacke. Würzburg: Königshausen & Neumann 2015].
    2015 Wider kulturelle Differenzschreibungen. Rudolf Käser und Beate Schappach widmen sich ineinem kulturwissenschaftlich positionierten Sammelband dem Interdiskurs von Literatur,
    Geschlecht und Medizin. In: literaturkritik.de 3 (2015) [Rezension zu: Rudolf Käser, Beate
    Schappach (Hg.): Krank geschrieben. Gesundheit und Krankheit im Diskursfeld von Literatur,
    Geschlecht und Medizin. Bielefeld: transcript 2014].
    2015 BMBF-Klausurwoche: ‚Ethics and Professionalism in Health Care. Backgrounds, Frameworks,
    Challenges‘. In: Ethik in der Medizin 27(4) (2015), S. 347–350.
    2014 Holbergs Doctoren. Ärztliche Ethik in den Komödien eines skandinavischen Aufklärers. In:
    Jahrbuch Literatur und Medizin 6 (2014), S. 13–33.6
    2013 Katharina Fürholzer, Konstanze Kähne: Quo vadis, Hermeneutik? ‚Natur und Norm des
    Verstehens: Neue Ansätze der Hermeneutik‘ als Thema des 3. Internationalen Marbacher
    Sommerkurses 2012. In: Geschichte der Germanistik. Historische Zeitschrift für die
    Philologien 43/44 (2013), S. 175–177.
  • Akademischer Werdegang

    2019– Postdoctoral Visiting Scholar, Comparative Literature & Literary Theory, University of
    Pennsylvania (teilfinanziert durch eine Auslandsförderung der Fritz-Thyssen-Stiftung)
    2017–2019 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Geschichte, Ethik und Theorie der Medizin,
    Universität Ulm
    2018–19 Mentee, MuT-Programm Baden-Württemberg
    2017 Promotion, Nordische Philologie, Graduate School Practices of Literature
    2014 - 2017 Promotionsstipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes
    2013 Promotionsstudium, Nordische Philologie (Hauptfach), Komparatistik (Nebenfach), Ludwig-Maximilians-Universität München
    2012 - 2013 Wissenschaftliche (bis 01/2013 studentische) Mitarbeiterin, Junge Akademie, Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften und Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina (AG „Ethik in der Praxis“)
    2012 - 2013 Studentische Hilfskraft, Institut für Nordische Philologie, LMU München
    2011 Studentische Hilfskraft, Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin, LMU (Erschließung der Bibliothek des Bundesverbandes deutscher Schriftstellerärzte e. V.; Leitung: PD Dr. Florian Steger)
    2013 M.A., Nordische Philologie (Hauptfach), Komparatistik und Amerikanische Literaturgeschichte (Nebenfächer), LMU Müchen
    2007 - 2013 Stipendium Max Weber-Programm des Freistaates Bayern (Studienstiftung des deutschen Volkes)
    2010 - 2011 Auslandsstudium German und Comparative Literature, King’s College London