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Gast-Professur an der Université des Alpes Grenoble und am Simap Institute of CNRS in Grenoble, Frankreich


Prof. Wilde wurde als Gastprofessor von der Université des Alpes Grenoble und am Simap Institute des CNRS nach Grenoble eingeladen.
Beide Institutionen werden als Top-Institutionen für Materialwissenschaften in Frankreich eingestuft.
In Grenoble wird Prof. Wilde mit Prof. Yannick Champion im Bereich metallischer Gläser, deren Relaxation und insbesondere der Dynamik des Glasübergangs zusammenarbeiten.
Im Zuge seiner Gastprofessur wird Prof. Wilde im Jahr 2017 fünf Wochen in Grenoble verbringen.

Mitgliedschaft (board of directors + principal investigator) am Herbert Gleiter Institute in Nanjing, China

Prof. Wilde wurde als Senior Principal Investigator (PI) und als Mitglied des Ausichtsrats des Herbert Gleiter Instituts (HGI) von der Nanjing University of Science and Technology (NJUST) in Nanjing nach China eingeladen. Diese Einladung beinhaltet die Möglichkeit des Aufbaus einer Forschungsgruppe am HGI, welche permanente Positionen für erfahrene Wissenschaftler, für Postdocs, Doktoranden und Masterstudierende als auch eine state-of-the-art Forschungsumgebung einschließlich eines neuen Forschungsgebäudes mit mehr als 8000 Quadratmetern Labor- und Büroflächen beinhaltet.
Der Auftrag des HGIs ist es, die östlichen und westlichen Forschungsansätze zusammen zu bringen, den Austausch von Ideen, Methoden und Personal zu fördern und ein Forschungsumfeld zu schaffen, das sich aus dem Besten beider Welten entwickelt. Aus diesem Grund ist eine hochmoderne Forschungsinfrastruktur implementiert welche Raster- und Transmissionselektronenmikroskopie, Atomsondentomographie, modernste Synthese- und Analysemethoden sowie ein hervorragende wissenschaftliches Umfeld bestehend aus derzeit fünf Arbeitsgruppen beinhaltet, die sich mit Aspekten nanostrukturierter Materialien und Grenzflächen befassen.

Ein neuer Blickwinkel für die Erforschung von Materialien

Endlich ist es geschafft....! Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat den ca. 2,9 Millionen Euro umfassenden Antrag auf ein Transmissionselektronenmikroskop neuester Bauart genehmigt. Mit dem Antrag, der federführend von der AG Wilde gestellt wurde, werden völlig neue Möglichkeiten geschaffen, um in nahezu allen Bereichen der Forschung am Institut für Materialphysik und darüber hinaus in den an der Antragsstellung beteiligten Fachbereichen Physik, Chemie und Geowissenschaften Materialien und deren Eigenschaften mit bislang nicht erreichbarer Auflösung zu untersuchen. Mehr...

Titelblatt des "Applied Physics Letters"

Cover / I. Binkowski

Vor kurzem konnte mittels digitaler Bildkorrelation und dem Aufbringen einer Nanostrukturierung erstmalig das Verzerrungsfeld an einem Scherband eines deformierten metallischen Glases bestimmt werden. Diese Arbeit, die federführend von Isabelle Binkowski durchgeführt wurde, ist mittlerweile in Applied Physics Letters erschienen und wurde für das Cover der Ausgabe dieses renomierten Journals ausgewählt.

Titelblatt des "Journal of Materials Chemistry"

Cover Winkler

In der Ausgabe Journal of Materials Chemistry C 7 (August 2015) wurde für das Titelblatt die Arbeit von Nina Winkler, Martin Peterlechner und Gerhard Wilde ausgewählt. Die Studie befasst sich mit der Synthese von hochgeordneten magnetischen Nanodrähten. Aus einer amorphen Phase lassen sich diffusionskontrolliert magnetische Schichten in Nanodrähten wachsen, deren Grenzflächen normal auf die Stabachsen der Nanodrähte stehen. Das berichtete Syntheseverfahren zeigt hohes Potential für weitere wissenschaftliche Arbeiten oder technische Anwendungen. Wir gratulieren Frau Dr. Winkler zu diesem Erfolg sowie zur kürzlich abgeschlossenen Promotion.

Prof. Dr. Christian Herzig

Prof. Dr. Christian Herzig

Am 7. Juli 2015 verstarb Prof. Dr. Christian Herzig nach schwerer Krankheit im Alter von 75 Jahren. Bis zur Pensionierung im Jahre 2004 leitete er das Radiotracerlabor im Institut für Materialphysik der Universität Münster. Sein Hauptarbeitsgebiet war die experimentelle Erforschung von Diffusionsprozessen und atomaren Platzwechselvorgängen verschiedenster Art in Reinmetallen sowie in ungeordneten und geordneten Legierungen, im Kristallvolumen sowie in Korn- und Phasengrenzen mit Hilfe der auch heute noch als unübertroffen geltenden Radioisotopentechnik. Diese Methode wurde in seiner Arbeitsgruppe mit besten Apparaturen und Detektoren im Laufe der Jahre zur Perfektion weiterentwickelt. Aus den aktiven Forschungstätigkeiten sind über 190 wissenschaftliche Publikationen in Form von Aufsätzen in Fachzeitschriften und als Buchbeiträge entstanden. Die Forschungsarbeiten wurden zum allergrößten Teil durch Einwerbung von Forschungsgeldern bei verschiedenen Drittmittelgebern, hauptsächlich jedoch bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft , finanziert. Im Laufe der Jahre hat Christian Herzig 43 Diplomarbeiten und 25 Doktorarbeiten nicht nur angeregt, sondern auch tagtäglich betreuet und erfolgreich zum Abschluss geführt.
Mit seiner ausgleichenden Art mit Menschen zu kommunizieren, seiner Neugierde für neue Phänomene und seinem tiefen Verständnis der physikalischen Grundlagen war er ein verantwortungsvoller Betreuer, hoch geschätzter Kollege und inspirierter Wissenschaftler im komplizierten Feld der Diffusionsforschung.

PD Dr. Sergiy Divinski
Prof. Dr. Nico Stolwijk
Prof. Dr. Gerhard Wilde
Prof. Dr. Hartmut Bracht

Promotion von Frau Dandan Liu an Central South University, Changsha, China

Liu Dandan Promotion Klein

Am 24.05.2015 hat Frau Dandan Liu nach erfolgreicher Verteidigung ihr Promotionsstudium abgeschlossen. Zuvor hat Frau Liu im Rahmen eines Stipendiums der Chinesischen Regierung 1,5 Jahre im Radiotracer-Labor des Instituts für Materialphysik geforscht.

PD Dr. Sergiy Divinski war ein Mitglied der Promotionskommission und hat am Ende der Verteidigung ein T-Shirt mit dem Logo der Universität Münster und den Unterschriften unseren Studenten überreicht.

Best Poster Award auf der DPG 2015 in Berlin

Urkunde

Auf der DPG 2015 in Berlin erhielt Jonas Lübke den Best Poster Award für sein Poster Gas sensor based on metal oxides deposited on AAO for the detection of carbon monoxide.

Dr. Christian Oberdorfer am Institut für Materialwissenschaften erhält renommierten Wissenschaftspreis der ‚International Field Emission Society'

Bei der vor kurzem in Stuttgart stattgefundenen internationalen Tagung zur Atomsondentomographie und Feldemission (APT&M) wurde Herrn Dr. Christian Oberdorfer, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Materialphysik der Universität Stuttgart, der E. W. Müller Outstanding Young Scientist Award verliehen. Der Preis geht auf den im Jahr 1977 verstorbenen Erfinder der Feldionenmikroskopie, Prof. Dr. Erwin Müller, zurück. Herr Dr. Oberdorfer erhält den Preis für seine bahnbrechenden Ergebnisse zur numerischen Simulation der Feldevaporation, welche an den Universitäten Münster und Stuttgart erarbeitet wurden. Er ist der 29. Preisträger in einer beeindruckenden Reihe von ausgezeichneten Wissenschaftlern. Diese arbeiteten ausnahmslos an namhaften Institutionen, unter anderem an den Universitäten in Cambridge, Göttingen, Oxford, Sendai, und Zürich und nun eben auch in Stuttgart.

Auszeichnung für Prof. Wilde an der Shanghai University

Urkunde 2014

Prof. Gerhard Wilde wurde im Rahmen einer öffentlichen Vorlesung an der Shanghai University das Zertifikat für eine Auszeichnung im Rahmen des „Thousand Talents from Abroad“ -Programms der Region Shanghai überreicht. Innerhalb dieses Programms werden gemeinsame Arbeiten an der Shanghai University für 3 Jahre gefördert.

Die Shanghai University ist eine staatliche Universität mit fast 40.000 Studierenden und einem Schwerpunkt im Bereich der Materialwissenschaften. Verbunden mit dieser Auszeichnung ist auch eine assoziierte Professur an der Shanghai University.

„Advanced Study Group”

Icams1

Die AG Wilde ist als „Advanced Study Group” des "Interdisciplinary Center for Advanced Materials Simulations (ICAMS)” in Bochum ausgewählt worden. Das ICAMS (http://www.icams.de/content/icams_start.html ) ist ein vor wenigen Jahren neu gegründetes Forschungszentrum an der Ruhr-Universität Bochum mit dem Ziel, neue Simulationsansätze und –Werkzeuge zu entwickeln, um die Multiskalenbeschreibung komplexer Materialien zu ermöglichen. Dazu arbeiten vor Ort Wissenschaftler aus den Bereichen Ingenieurswissenschaften, Materialwissenschaft, Chemie, Physik und Mathematik auf dem Gebiet der Simulation zusammen. Die Aufgabe unserer Advanced Study Group „Diffusion and Microstructure Analysis“ ist es, die am ICAMS durchgeführten Multiskalen-Simulationen durch Experimente (insbesondere zur Diffusion und zu Hochauflösungs-TEM-Analysen der Mikrostruktur) zu unterstützen und eng mit den dort zumeist theoretisch arbeitenden Kolleginnen und Kollegen zusammen zu arbeiten.

Landessieger im Ausbildungsberuf Feinwerkmechaniker

Jan Kiewit

Jan Phillip Kiewit hat seine Ausbildung zum Feinwerkmechaniker, die er in der Feinmechanischen Werkstatt des Instituts für Materialphysik bei Frank Spaleck absolvierte mit höchstem Erfolg abgeschlossen.

Herr Kiewit ist nicht nur zum Kammersieger der Handwerkskammer Münster erkoren worden, sondern ist sogar Landessieger im Ausbildungsberuf Feinwerkmechaniker geworden und nimmt nun an dem Wettbewerb auf Bundesebene teil.

Wir freuen uns mit Jan Phillip Kiewit sehr über seinen großen Erfolg und drücken ihm alle vorhandenen Daumen.

Best Poster Award Gold

Prokoshkina2012

Der Beitrag von Daria Prokoshkina, Doktorandin von PD Dr. S. Divinski in der AG Wilde, mit dem Titel "Effect of recrystallization on diffusion in ultrafine grained Ni prepared by high pressure torsion" wurde mit dem Goldenen Best Poster Award der DIMAT 2014 Tagung (17.-22. August 2014, Münster) ausgezeichnet. Der Beitrag wurde in Zusammenarbeit mit Leonid Klinger und Eugen Rabkin (Technion, Haifa, Israel) und Anna Moros, Gerhard Wilde und Sergiy Divinski aus unserem Institut verfasst und befasst sich mit dem Einfluss von Rekristallisation auf kinetische Eigenschaften der Korngrenzen. Mit eine Reihe gezielter Radiotracerdiffusionsexperimente ist es Daria gelungen, eine signifikant erhörte Diffusionstransportrate der mobilen Korngrenzen, die während ihrer Wanderung einem Fluss von deformationsinduzierten Defekte ausgesetzt sind, zu dokumentieren und mit Hilfe eines neuen mathematischen Modells zu beschreiben. Diese Ergebnisse sind vor kurzem auch in Acta Materialia veröffentlicht worden.
Die Konferenz befasst sich mit dem atomaren und ionischen Transport in festen und weichen Materialien wie Metallen, Halbleitern, Oxiden und Polymeren. Die Themen umfassen die Grundlagen der Diffusion, neuartige Methoden und diffusionskontrollierte Phänomene in der Prozessierung und Herstellung von Materialien. Das Programm besteht aus 125 Vorträgen und 80 Posterbeiträgen, die von 180 Teilnehmern aus etwa 25 Ländern der Welt gehalten bzw. vorgestellt werden. Start der Veranstaltung ist am Sonntag, 17. August, um 16.00 Uhr im Hauptgebäude der Universität, Schlossplatz 2. Ziel der Tagung ist der Austausch von Ideen und Konzepten, die zu einem vertieften Verständnis von Diffusionsvorgängen führen soll, was wiederum die Entwicklung von besseren Materialien in naher Zukunft begünstigt. Die Tagung wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und vom Internationalisierungsfonds der WWU unterstützt. Das Organisationskomitee bestehend aus Nico Stolwijk (Chairman), Hartmut Bracht, Sergiy Divinski und Guido Schmitz wird von den technischen und administrativen Mitarbeitern des IMP kräftig unterstützt. Außerdem profitiert die DIMAT-2014 ungemein von der engagierten Mitwirkung der vielen Doktorand/inn/en und Studierenden am Institut für Materialphysik.

Spende der Dr. Heinz Dirkes – Stiftung zur Unterstützung einer Masterarbeit auf dem Gebiet der Materialphysik

Zum Ende des Jahres 2013 erhielt das Institut für Materialphysik die frohe Botschaft über eine Spende der Dr. Heinz Dirkes-Stiftung zur Unterstützung einer Masterarbeit an unserem Institut. Wir freuen uns sehr über diese Unterstützung und möchten Herrn Dr. Dirkes unseren besonderen Dank für die Förderung von Nachwuchswissenschaftlern auf unserem Arbeitsgebiet aussprechen.
Herr Dr. Dirkes, der Stiftungsgeber und Vorstand der Stiftung hat 1983 am damaligen Institut für Metallphysik der Universität Münster promoviert und kurz danach das Ingenieursbüro Dirkes in Telgte gegründet, welches er bis heute leitet. Herr Dirkes ist seinem Heimatinstitut und seiner Alma Mater in den vergangenen Jahren eng verbunden geblieben. Wir danken der Dr. Heinz Dirkes-Stiftung herzlich für das große Engagement und wünschen uns auch weiterhin einen so guten Kontakt zu allen Ehemaligen.

Ehrenprofessur

Hon Prof Shenyang

Prof. Gerhard Wilde wurde eine Ehrenprofessur an der North-Eastern University in Shenyang, China verliehen. Diese Auszeichung erfolgte in Anerkennung der intensiven und fruchtbaren Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Nukleation und der Kinetik von Phasenumwandlungen.

Momentan läuft ein gemeinsames Projekt von Prof. Wilde und Prof. Jianrong Gao, welches von der DFG und der NSFC gefördert wird und auch den Austausch von Studenten beinhaltet. Darüber hinaus arbeitet zurzeit Dr. Yikun Zhang im Rahmen ihres Alexander von Humboldt-Forschungsstipendiums an unserem Institut.