Zwei spannende Veranstaltungen zum Thema „Interdisziplinarität in der Transformationsforschung“ am 25. Juni 2026
Vom 24. bis 26. Juni findet das Jahrestreffen des Forschungsclusters „Soziale-Ökologische Transformation“ der Heinrich-Böll-Stiftung in Münster unter dem Titel „Interdisziplinarität in der Transformationsforschung“ in Kooperation mit dem ZIN statt. Es widmet sich der Frage, wie interdisziplinäre Zusammenarbeit sozial-ökologischen Transformation befördern kann. Denn Transformation kann nur gelingen, wenn Perspektiven aus unterschiedlichen, oft sehr heterogenen Fachdisziplinen einbezogen werden. Gleichzeitig können dabei Spannungen und Herausforderungen entstehen, die produktiv gestaltet werden sollten.
Interessierte sind herzlich zu der Fishbowl-Diskussion „How to Interdisziplinarität – Erfahrungen aus verschiedenen Fachrichtungen mit Bezug auf Nachhaltigkeitsforschung“ am 25. Juni von 10:30 Uhr bis 13:00 Uhr eingeladen.
Die Fishbowl-Diskussion dient methodisch dazu die Zuhörenden und ihre Beiträge aktiv einzubeziehen und somit einen Raum für fachlichen Erfahrungsaustausch zwischen Nachwuchswissenschaftler:innen und erfahrenen Forscher:innen zu eröffnen. Auf dem Podium begrüßen wir neben Prof. Dr. Ingmar Unkel (Professor im Bereich Physische Geographie des Anthropozäns, Geographisches Institut, Universität Heidelberg) und Dr'in Jenny Schmidt (Stadtplanungsamt, Stadt Münster und Institut für Landschaftsökologie, Universität Münster) mit Prof'in Dr. Antonia Graf (Juniorprofessur für Global Environmental Governance, Institut für Politikwissenschaften, Universität Münster), Dr*in Daniela Pastoors (Postdoc am ZIN & Innovation Hub Management "Sozial-ökologische Nachhaltigkeit" in ULYSSEUS, Universität Münster) und Jessica Hoffmann (Institut für Soziologie, Universität Münster) auch drei ZIN-Wissenschaftlerinnen.
Inhaltlich werden u.a. Gelingensbedingungen und Herausforderungen interdisziplinären Arbeitens in der Wissenschaft aus Sicht der geladenen Gäste transparent reflektiert, um interessierten Nachwuchswissenschaftler:innen einen spannenden Zugang in die interdisziplinäre Transformationsforschung zu bieten. Adressiert werden dabei die Themenfelder: Erfolgsfaktoren der Zusammenarbeit, Hindernisse und Herausforderungen eines interdisziplinären Teams, Vielfalt der Rollen im Projekt, und Umgang mit Konflikten.
Die Fishbowl-Diskussion findet in Raum 101 in der GraSP (Graduate School for Politics, 1. OG, Institut für Politikwissenschaft, Scharnhorststr. 100) statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Zusätzlich richten wir mit dem Workshop "Inter- und transdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung" noch ein Angebot aus, das sich speziell an Promovierende richtet. In diesem dreistündigen Workshop lernen die Teilnehmer*innen unterschiedliche Forschungsmodi (Disziplinär, Multi-, Inter- und Transdisziplinär) kennen und unterscheiden. Mit einem Fokus auf Inter- und Transdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung setzen sie sich aktiv mit Herausforderungen und Chancen dieser Modi auseinander. Durch eine gemeinsame Erkundung von Facilitationformaten, wie dem Sustainability Methods Wiki oder dem Kartenset „Desinging Interdisciplinarity“ erhalten sie Zugang zu erprobten Methoden, Tools und Lösungsansätzen für interdisziplinäre Zusammenarbeit. Der Workshop wird von Dr'in Britta Achsel (Wissenschaftliche Referentin für Methoden der Transformationsforschung; Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie & Young Academy for Sustainability Research der Universität Freiburg) durchgeführt. Er findet am 25. Juni von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr ebenfalls in Raum 101 in der GraSP statt (s.o.)
Für den Workshop sind noch einige Plätze frei! Wir bitten um eine kostenlose, aber verbindliche Anmeldung bis zum 24. Juni an: j.binder@uni-muenster.de
