Zehn Jahre ZIN: Rückblick auf das Festsymposium "wissen(schafft)zukunft"
Mit dem Festsymposium „wissen(schafft)zukunft – 10 Jahre interdisziplinäre Forschung zu Nachhaltigkeit“ hat das Zentrum für Interdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung der Universität Münster am 15. April 2026 nicht nur auf ein Jahrzehnt gemeinsamer Forschung zurückgeblickt, sondern auch ein Zeichen für die Zukunft gesetzt. Die Veranstaltung brachte zahlreiche Gäste aus Universität, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Verwaltung zusammen und bot Raum für intensive Gespräche, neue Impulse und inspirierende Begegnungen.
In den Panels und Diskussionen wurde deutlich, wie wertvoll inter- und transdisziplinärer Dialog für die Bearbeitung zentraler Fragen der Nachhaltigkeitstransformation ist. Vertreter*innen unterschiedlicher Disziplinen und Praxisakteure kamen miteinander ins Gespräch über die eine Bandbreite von Themen: Bioökonomie, Bildung und Stadtgestaltung sowie das Mensch-Tier-Verhältnis, Resilienz und (nachhaltige) Digitalisierung. Die Panelistinnen sprachen darüber, welche zentralen Entwicklungen es in den vergangenen zehn Jahren in der Forschung zu diesen Themen gab, wo man heute steht und welche Perspektiven sich für die Zukunft eröffnen beziehungsweise eröffnen sollten – ganz im Sinne des Jubiläums. Ergänzt wurde das Programm durch ein Podiumsgespräch zur inter- und transdisziplinären Nachhaltigkeitsforschung sowie einer Keynote von Prof. Dr. Andreas Löschel, Professor für Umwelt-/Ressourcenökonomik und Nachhaltigkeit an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum und ehemaliges Mitglied des ZIN.
Bei Interesse können Sie das gesamte Programm der Veranstaltung hier einsehen.
Das Symposium war geprägt durch eine sehr offene Atmosphäre, die große Vielfalt der Perspektiven und das echte Interesse am Austausch über diese. Es machte deutlich, wie wichtig der Dialog zwischen verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen sowie Wissenschaft und Gesellschaft für die Nachhaltigkeitsforschung ist. Wir freuen uns darüber, dass im Rahmen der Abschlussworte zudem Gelegenheit bestand, den zahlreichen Mitwirkenden, Partnerinnen und Unterstützerinnen zu danken, die im letzten Jahrzehnt Kooperationspartner des ZIN waren sowie den Personen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.