Tuepker 01

Prof. Dr. phil. Rosemarie Tüpker

Dipl.- Musiktherapeutin - Psychotherapie

Jg. 1952, leitete von 1990 bis 2009 den Diplom-Zusatzstudiengang Musiktherapie und von 2009 bis 2017 den Masterstudiengang Klinische Musiktherapie. In der Lehre vertrat sie u.a. die Fächer: Vergleichende Musiktherapie, Psychoanalytische und morphologische Grundlagen, Improvisation, Gesprächsführung, Supervision, Musiktherapie in der Psychosomatik, Wissenschaftstheorie und Forschungsmethoden. Seit September 2017 ist sie im Ruhestand. Sie betreut weiterhin musiktherapeutische Promotionen im Promtionsstudiengang Musiktherapie.

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Vita

geb. 15.02.1952 in Korschenbroich als zweite von vier Töchtern der Eheleute Käte Tüpker (geb. Krudwig) und Dipl. Ing. Albert Tüpker

1970 Abitur am Marianum in Opladen

Studium, Abschlüsse

  • 2005 Habilitation bei Prof. Dr. Irmgard Merkt an der Universität Dortmund mit der venia legendi: "Musik in Rehabilitation und Therapie"
  • 1987 Promotion bei Prof. Dr. Jobst Fricke (Musikwissenschaft) und Prof. Dr. Wilhelm Salber (Psychologie) Universität Köln
  • 1978 - 80 Musiktherapie am Mentorenkurs Musiktherapie Herdecke
  • 1976 - 83 Universität zu Köln: Musikwissenschaft, Psychologie und Philosophie
  • 1970 - 76 Musikhochschule Köln: Klavier (bei Helmut Weinrebe und Erwin Kuckerts) , Schlagzeug (bei Christoph Caskel) , Komposition (bei Jürg Baur), Musikpädagogik; Staatliche Musiklehrerprüfung

Psychotherapeutische Weiterbildungen

  • 1983 - 90 Teilnahme an der klinikinternen Weiterbildung, Supervision  und Fallbesprechungen der Hardtwaldklinik II, Zwesten
  • 1984 - 89 Psychoanalyse bei Dr. Annegret Mahler-Bungers
  • 1980 - 87 Psychoanalytische Einzelsupervision bei Dr. Hermann Josef Berk
  • 1983 - 85 Teilnahme an der ärztlichen Weiterbildung zum Erwerb der Zusatzbezeichnung Psychotherapie im Weiterbildung Zwesten/Bad Wildungen

Berufs-, Forschungs- und Lehrtätigkeit

  • seit September 2017 im Ruhestand
  • 2012 Ernennung zur apl. Professorin durch den Fachbereich 8 der WWU
  • 2009 Mitbegründerin der "Gesellschaft für Musikgeragogik", Münster     
  • 2007/08 Gastprofessur Musiktherapie an der UdK Berlin
  • seit 2006 Betreuung von Promotionen
  • 2004 Gründung der Kontaktstelle: "Musik bis ins hohe Alter" an der Universität Münster,
    Mitarbeit in der Weiterbildung Musikgeragogik der Fachhochschule Münster
  • 1993 Gründung des gemeinnützigen Vereins: "Förderverein Musiktherapie an der Universität Münster e.V. "
  • 1992 Mitbegründerin der wissenschaftlichen "Gesellschaft für Psychologische Morphologie e.V."; Köln (GPM),
  • seit 1990 Leitung des Studiengangs Musiktherapie der WWU
  • 1988 Überführung der Forschungsgruppe in das "Institut für Musiktherapie und Morphologie" (IMM)
  • 1983-90 Dipl.- Musiktherapeutin an der Klinik für psychogene Erkrankungen Hardtwaldklinik II in Zwesten (hauptberuflich)  
  • 1982-1992 Lehraufträge an den Musikhochschulen Hamburg, Köln, Wuppertal
  • 1980 - 82 nebenberuflich als Musiktherapeutin im Jugendheim Haus Alpha, Wuppertal
  • 1980 Gründung der "Forschungsgruppe zur Morphologie der Musiktherapie"; seither Forschungstätigkeit zur Musiktherapie, Morphologie, Psychoanalyse, Entwicklung qualitativer Forschungsmethoden, Praxeologie;
  • 1970 - 78 nebenberuflich: Klavierunterricht, Improvisation an den Musikschulen Leverkusen und Wesseling

Schriften

Bücher Mono-, Duografien und Herausgeberbände

  • Spezifisches und Unspezifisches in den Künstlerischen Therapien. Hg. mit Harald Gruber. Wissenschaftliche Grundlagen der Künstlerischen Therapien, Band 6. Hamburg, Potsdam, Berlin: University Press 2017 ISBN 978-3-7450-8826-7
  • Musik im Märchen. Wiesbaden: Reichert Verlag 2011 ISBN 978-3-89500-839-9
  • Forschungsmethoden Künstlerischer Therapien. Hg. mit Peter Petersen und Harald Gruber. Wiesbaden: Reichert Verlag 2011 ISBN 978-3-89500-830-6 
  • Durch Musik zur Sprache – Handbuch. Norderstedt: BoD 2009; ISBN 978-3-8370-6948-8
  • Reader Musiktherapie – Masterstudiengang Musiktherapie. Hg. Norderstedt: BoD 2008; www.bod.de
  • Kindermusiktherapie – Richtungen und Methoden. Hg. mit Ursula Stiff, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2007; ISBN 978-3-5254-9105-8
  • Konzeptentwicklung musiktherapeutischer Praxis und Forschung. Hg. [1. Aufl. 1996] überarbeitete und erweiterte Neuauflage, Münster: Lit-Verlag 2007; ISBN 978-3-8258-2098-5
  • Tonwelten: Musik zwischen Kunst und Alltag. Zur Psycho-Logik musikalischer Ereignisse. Hg. mit Armin Schulte Gießen: Psychosozial-Verlag 2006; ISBN 978-3-8980-6466-8
  • Musiktherapie in der Schule. Hg. mit Natalie Hippel und Friedemann Laabs, Wiesbaden: Reichert Verlag 2005; ISBN 978-3-4568-4589-0
  • Musik bis ins hohe Alter. Fortführung, Neubeginn, Therapie. Hg. mit Hans Hermann Wickel, Münster: 2002; 2. Aufl. 2009 ISBN 978-3-8391-0108-7
  • Wege zur musiktherapeutischen Improvisation. Mit Martin Lenz, Münster: Lit-Verlag 1998; ISBN 978-3-8258-4003-7
  • Ich singe, was ich nicht sagen kann. Zu einer morphologischen Grundlegung der Musiktherapie. [1. Aufl. 1988, Regensburg: Bosse-Verlag;Überarbeitete und erweiterte Neuauflage, Münster: Lit-Verlag 1996] 3. aktualisierte Auflage 2013; ISBN 978-3-7322-5411-8

Aufsätze ab 2004

  • Profile 45: Rosemarie Tüpker – Germany. In: John Mahoney (Ed.): The Lives of Music Therapists: Profiles in Creativity - Volume 2, Dallas: Barcelona Publishers 2017. E-ISBN: 978-1-9454-1122-9 Download der deutschen Fassung
  • Musikgeragogik. In: Musiktherapeutische Umschau. Vandenhoeck  & Ruprecht, Göttingen 1/2018 S. 50-55. ISSN 0172-5505
  • Musiktherapie als Psychotherapie. In: Nervenheilkunde 6/2018. Thieme/Schattauer. S. 404-409 ISSN 0722-1541
  • Morphologie und Musiktherapie. In: Daniel Salber (Hrsg.): Wilhelm Salber 1928-2016. Haus aus Stein. Bouvier, Bonn 2017, S. 151- 167 ISBN 978-3-4160-4022-8
  • Übergänge. Perspektiven der Gestaltpsychologie und der Morphologie. In: Jahrbuch Musiktherapie Bd. 13, hrsg. von der Deutschen Musiktherapeutischen Gesellschaft. Reichert Verlag, Wiesbaden 2017, S. 16-35. ISBN 978-3-9549-0311-5
  • Das Unspezifische ist das Spezifische – Zur Erforschung der Besonderheiten Künstlerischer Therapien. In: Rosemarie Tüpker; Harald Gruber (Hrsg.): Spezifisches und Unspezifisches in den Künstlerischen Therapien. University Press. Hamburg, Berlin, Potsdam. 2017, S. 13-36 ISBN 978-3-7450-8826-7
  • Zur Psychästhetik der Dissonanz. Musiktherapeutische Umschau. Vandenhoeck  & Ruprecht, Göttingen 4/2015. S. 283-293 ISSN 0172-5505
  • Musik und Sprache sind Schwestern. Musik und Gesundsein. Heft 27. Reichert-Verlag, Wiedbaden, 2014, S. 16-18 ISSN 1617-1756
  • Musiktherapie als Teil des Musiklebens. Jahrbuch Musiktherapie. Reichert-Verlag, Wiesbaden, 2013, S. 209-223 ISBN 978-3-8950-0984-6
  • Musikalisch hören – musikalisch zuhören. Jahrbuch Musiktherapie. Reichert-Verlag, Wiesbaden, 2012, S. 135-156 ISBN 978-3-8950-0931-0
  • Musik im therapeutischen Dialog. In: Psychoanalyse & Körper Nr. 18, 10. Jg. (2011) Heft I, 5-32
  • Durch Musik zur Sprache – ein musiktherapeutisches Projekt in Kindertagesstätten. In: Zu den Anfängen der Musiktherapie in Deutschland: Mentorenkurs Musiktherapie Herdecke. Rückblick und Ausblick, hg. v. J. Th. Eschen, Wiesbaden 2010, 255-267
  • Wiedergelesen: Paul Nordoff/Clive Robbins und Mary Priestley. In: Musiktherapeutische Umschau, Bd. 31/4 (2010), 391-394
  • Musik und Altern. In: Psychotherapie im Alter, Göttingen: Psychosozial-Verlag 2009 pdf
  • Über die Sprache hinaus: Erfahrungen aus der Musiktherapie. In: Houben, Dorfmüller (Hg.): Festschrift zum 75. Geburtstag von Norbert Linke. NonEM-Verlag, Dortmund 2008, 242-254
  • Wenn in Märchen von Musik die Rede ist... In: Bernd Oberhoff, Sebastian Leikert (Hg.): Die Psyche im Spiegel der Musik. Psychoanalytische Beiträge, Psychosozial-Verlag, Gießen 2007, 175-202
  • Morphological Music Therapy. In: Nordic Journal of Music Therapy, 13/1, 2004, 82-92
  • Musik als Beziehung. In: Musiktherapeutische Umschau 25/4, 2004, 314-318

Lexikonartikel ab 2004

  • mit Eckhard Weymann: Morphological Research. In: Barbara Wheeler; Kathleen Murphy: Music Therapy Research. 3rd Edition. Barcelona Publishers, Dallas US 2016, S. 505-509. ISBN 978-1-9374-4089-3
  • Musiktherapie. In: G. Rötter (Hrsg.), Handbuch Funktionale Musik, Springer Reference Psychologie. Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2017, S. 303-335 ISBN 978-3-658-10218-0. DOI 10.1007/978-3-658-14362-6_12-1
  • mit Manfred Kühn: Musiktherapie. In: Müller-Braunschweig & Stiller: Körperorientierte Psychotherapie. Methoden, Anwendungen, Grundlagen. Springer 2010
  • "Behandlungsschritte"; "Forschungsmethodik"; "Musiktherapie in der Schule"; "Musiktherapie mit alten Menschen"; "Musiktherapie und Selbstpsychologie". In Lexikon Musiktherapie hg. Hans Helmut Decker-Voigt & Eckhard Weymann. Hogrefe  2009
  • Die therapeutische Nutzung von Musik: Musiktherapie. In: De la Motte; Rötter: Musikpsychologie. Laaber Verlag, Laaber 2005, 339-356

Habilitationsschrift:Musiktherapie in Praxis, Forschung und Lehre.  2005 Dortmund

enthält andernorts veröffentlichte Aufsätze bis Sommer 2004 und ist als kostenloses Downlaod verfügbar.

Mitgliedschaften und Aktivitäten in Gremien

seit
Mitglied der Rektoratskommission für wissenschaftlichen Nachwuchs
seit
Einzelmitglied im Landesmusikrats NRW
seit
Stellvertretendes Mitglied der Qualitätsverbesserungskommission
seit
Vorsitzende der Kommission für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs des FB 8
seit
Ordentliches Mitglied in Kommission für Forschung und Wissenschaftlichen Nachwuchs (KFWN) des FB 8
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Fachbeisitzerin des Landesmusikrats NRW für das Thema Musik und Alter
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Stellvertretendes Mitglied im Senat
-
Ordentliches Mitglied im Senat
Mitbegründerin der "Gesellschaft für Musikgeragogik", Münster. Seither Mitglied im erweiterten Vorstand
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Ordentliches Mitglied im Fachbereichsrat des FB 8
-
Stellvertretendes Mitglied im Fachbereichsrat des FB 8
Gründung der Kontaktstelle: "Musik bis ins hohe Alter" an der Universität Münster,
Gründung des gemeinnützigen Vereins: "Förderverein Musiktherapie an der Universität Münster e.V. "
Mitbegründung der wissenschaftlichen "Gesellschaft für Psychologische Morphologie"; Köln (GPM),
Überführung der Forschungsgruppe in das "Institut zur Morphologie der Musiktherapie IMM"
-
Mitbegründung der Forschungsgruppe zur Morphologie der Musiktherapie