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Wie kann man eBooks auf einem iPod/iPhone nutzen?


Meines Wissens ist es mit dem iPod Touch/iPhone ist auf mindestens vier Arten möglich, PDF-Dateien und eine Vielzahl weiterer Formate zu lesen (ich hab’s nur mit dem iPhone ausprobiert, müsste aber auch mit dem iPod Touch gehen):

  1. Wenn diese irgendwo im Internet zugreifbar sind (wie z.B. die eBooks der ZB Med. Springer geht gut, Thieme eher schlecht) Programm: Safari-Browser. (http://www.ulb.uni-muenster.de/ZBMed/buecher/volltexte/ebooks.html)
  2. Email: Man schickt sich das PDF (und andere Dateien) per Email-Attachment zu. Das Emailprogramm kann dann die Dateien problemlos öffnen.
  3. Lokal gespeicherte PDFs (und alle anderen Texte) können mit Programmen wie Stanza in das epub-Format umgewandelt und per Wifi an iPod/iPhone geschickt werden. Hierbei gehen aber Bilder und Formatierung verloren. (http://www.lexcycle.com/)
  4. Air Sharing: Über Wifi werden PDF und andere Dateien auf iPod/iPhone geschickt, wo sie über einen Dateimanager aufgerufen und gelesen werden können. (http://www.avatron.com/products/)

PDA-Projekt: Denkpause notwendig

Die Bibliothek hat das PDA-Projekt erstmal aus ihrem Angebot genommen: Nach den sukzessiven Absagen der Anbieter von PDA-Programmen und -Büchern in den letzten Monaten (Medispace, Börm Bruckmeier, Herold) gibt es schlichtweg keine Anwendungen mehr, die auf dem Markt angeboten werden: Arzneimittelpocket, Medizinisches Englisch, Rote Liste, ifap i:mobile, Gelbe Liste, ICD-10, Herold, UpToDate, DDInnere – keines dieser Programme ist mehr für die Bibliothek erhältlich. Wenn doch mal ein Programm angeboten wird, dann zu Konditionen, die einen Einzelkauf durch den Anwender sinnvoller machen als den Sammelkauf durch die Bibliothek. In Anlehnung an einen Bibelvers könnte man sagen: Die ZB Med ist willig, aber das Angebot ist schwach.

ifap-Anwender können die Arzneimitteldatenbank i:mobile noch bis Mitte 2009 nutzen, danach schaltet sich die Software ab. Abonnements sind dann direkt bei ifap weiterzuführen (Bestellformular).

Wir bitten um Ihr Verständnis für diese Entscheidung.

Medizinische Anwendungen für das iPhone

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Seit 2004 unterstützt die ZB Med die Nutzung von Personal Digital Assistants (PDA) in Fakultät und Klinikum. Eines der heißesten „PDAs“ zur Zeit ist das (der?) iPhone und viele Mediziner „are making the switch“ und wechseln von ihren jeweiligen PDAs zum iPhone über:

My overall experience switching to the iPhone has been positive. I am very encouraged that more medical programs are being released (see recent releases of Mediquations and iSilo), and I look forward to the reference companies like Skyscape and Lexi-Comp releasing LOCAL applications for the iPhone … the advantage of being able to get online, access any reference material you want and have an all-in-one PDA/phone is one that I would not trade. My pockets are lighter and my scrubs stay up!

Weitere Ärzte-Kommentare finden Sie im Blog medinfo.

Medizinische Programme für das iPhone:

Allgemein hilfreiche Programme für den Mediziner:

Eine Liste von iPhone Widgets
Apple’s List of WebApps

PS: In Zukunft werden Sie hier häufiger vom iPhone lesen, denn ich habe mir auch eins zulegen müssen – schweren Herzens 😉 , damit die Bibliothek nicht von wichtigen Entwicklungen abgehängt wird… PPS: Es gibt Leute, die meinen, dass das iPhone ein bißchen zuviel an persönlichen Infos preisgibt.

Informationsberaterinnen der Zweigbibliothek

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Frau Lübke und Frau Bendix, die beiden Informationsberaterinnen der ZB Med

Wie Sie wissen, hat die Zweigbibliothek ihr bisheriges Schulungsprogramm durch das neue Konzept der Hausbesuche ergänzt. In diesem Semester konnten bereits zahlreiche Hausbesuche-Schulungen in 17 Instituten und Kliniken durchgeführt werden. Die dabei angesprochenen über 270 Teilnehmer waren sehr angetan von den Hausbesuchen, die ihnen vielfältige Informationen über Literatursuchen und Dienstleistungen „frei Haus“ lieferten. Eine beispielhafte Präsentation der wichtigsten Services und Ressourcen der Bibliothek für Wissenschaftler und Ärzte finden Sie bei SlideShare.

Das neue Konzept gründet sich auf zwei Säulen:

  1. Die Hausbesuche, die auf Anfrage für Sie zurechtgeschnitten und bei Ihnen vor Ort präsentiert werden
  2. Die Informationsbibliothekarinnen, die regelmässig etwa zweimal im Jahr alle Instituten und Kliniken besuchen, und sie mit Informationen versorgen über neue oder geänderte Dienstleistungen, Bücher, Zeitschriften oder Datenbanken

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Während Frau Lübke und Frau Bendix als so genanntes „Front-Office“ für Erstkontakt und Beratung zuständig sind, stehen im „Back-Office“ mehrere erfahrene Kollegen und Kolleginnen, die Experten auf ihrem jeweiligen Gebiet sind, für weitergehende Auskünfte und Fragen sowie für die Organisation von Schulungen zur Verfügung. Wenn Sie Informationsbedarf haben oder uns einfach einmal kennen lernen wollen, kommen die Informationsberaterinnen der Zweigbibliothek gerne mal bei Ihnen vorbei. Bitte machen Sie unter zbm.auskunft@uni-muenster.de oder Telefon 83-58560 einen Termin mit uns aus. Als Teil einer Informationsoffensive, welche die Bibliothek im November 2007 mit der Taskforce Bibliothek+Fachschaft startete, richtet sich dieses Projekt an die Wissenschaftler und Ärzte der Medizinischen Fakultät.

med – Das Magazin der Zweigbibliothek: Ausgabe 3-2008

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Inhaltsverzeichnis:
– Editorial: „Google weiß, was du letzten Sommer getan hast“
– PDA-Anwendungen weiterhin beliebt
– Subito – Kaum Fehlbestellungen
– Über 100.000 Artikelkopien
– LiteraturLektion 2: PubMed-Suche mit MeSH
– Das Interview: Katja Kassem – Einsatz für traumatisierte Kinder
– Taskforce Bibliothek+Fachschaft: Interview mit Evangelos Moutaftsis
– Neue studentische Hilfskräfte
– Neue Leitung und Mitarbeiter
– Nachrichten
– PubMed News
– Neuerscheinungen

Die neue Ausgabe der Bibliothekszeitung med finden Sie sowohl bei issuu (Flash) als auch demnächst bei Miami (PDF). Die gedruckten Exemplare finden sie ab Ende dieser Woche in der Bibliothek und im Zeitungsregal der Personalkantine. Darüber hinaus werden allen Instituten und Kliniken Exemplare zugeschickt.

Subito-Bestellservice der ZB Medizin

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Für Bedienstete und Doktoranden der Medizinischen Einrichtungen bietet die Zweigbibliothek Medizin seit Jahren den Bestelldienst Subito an. Die Kosten für die bestellten Artikel übernimmt die Bibliothek. Nachdem man sich über ein Anmeldeformular (online) angemeldet hat, druckt man dieses aus und leitet es via Fax oder Hauspost an die Bibliothek. Nach einem kurzen Check der Daten bekommt man via E-Mail die Bestätigung der Freischaltung für diesen Lieferdienst. Gleichzeitig wird auf die Modalitäten des Bestellverfahrens verwiesen. Da keine Artikel bestellt werden sollen, die in gedruckter Form oder online an der Uni Münster verfügbar sind, bittet die ZB Med alle Subito-Benutzer, ihre Bestellungen anhand unseres Zeitschriftenverzeichnisses (s.u.) zu überprüfen. Als Kontrolle werden alle Bestellungen von der Bibliothek gegengeprüft. Tatsächlich stellt sich dabei heraus, dass oftmals Artikel mühsam über Subito bestellt wurden, die mit einem Mausklick von der Verlagsseite hätten heruntergeladen werden können – und dies in einer sehr viel besseren Qualität. In solchen Fällen machen wir die Besteller freundlich aber bestimmt auf ihre „Fehlbestellung“ aufmerksam – dieses Verfahren ist aufwendig, hat sich aber sehr gut bewährt, was an den konstant niedrigen Fehlbestellungsraten abgelesen werden kann (s.u.). Da Fehlbestellungen zusätzliche und vermeidbare Kosten für die Bibliothek verursachen, kann ein Benutzer auch schon mal für eine Zeitlang von Subito-Service ausgeschlossen werden, wenn er wiederholt gegen die Nutzungsbedingungen verstößt, weil er z.B. Artikel von Zeitschriften wie Nature oder NEJM bestellt, die in Münster vorhanden sind.

Da seit 01.01.2008 eine Neufassung des Urheberrechts gilt (insbesondere die Einschränkung der elektronischen Fernleihe) sind die Bestellungen via Subito initial merklich zurückgegangen. Geliefert werden die Artikel, bis auf Ausnahmen (s. auch hier), nicht mehr als pdf, sondern als tiff-Datei oder als Ausdruck (der per Hauspost an die Besteller weitergeleitet wird). Auch die Preise für die einzelne Bestellung haben sich von 5 auf 6,50 Euro deutlich erhöht. Zusammenfassend lässt sich durchaus konstatieren, dass für den Endnutzer die Artikelbestellung schwieriger geworden ist, zumindest wenn via DRM-Verschlüsselung geliefert wird.

Wenn auch das Bestellaufkommen via Subito leicht rückgängig ist, so ist als durchaus positiv zu vermelden, dass der prozentuale Anteil von überflüssigen Artikelbestellungen (da diese gedruckt oder elektronisch vorliegen) von über 15% in den ersten Jahren sich seit längerem bei unter 5% bewegt – sicherlich ein Erfolg der hie und da als penetrant empfundenen Kontroll-Emails mit Hinweisen auf die Zugriffsmöglichkeiten vor Ort.

Häufige Probleme im Zusammenhang mit dem Subito-Bestellverfahren sind:

  • die persönlichen Zugangsdaten sind nicht mehr bekannt: Bitte melden Sie sich nicht erneut an, sondern kontaktieren Sie uns per Email, wir senden Ihnen dann Ihre Zugangsdaten umgehend zu.
  • die Anmeldung zum Bestellen eines Artikels erfolgt an falscher Stelle: Die Subito-Bestellseite der ZB Medizin befindet sich hier
  • Artikel werden bestellt, obwohl diese elektronisch verfügbar sind: Bitte prüfen Sie, ob Sie sich im Rechnernetz der Universität befinden und wählen sich eventuell von zuhause aus dort ein

Vermeidung von Fehlbestellungen: Starten Sie Ihre Recherche mit der Zeitschriftensuche der ZB Med und erweitern Sie die Suche mit einem Klick auf die Buttons für

bzw.
Der erste, rote Button steht für die deutschlandweite Datenbank EZB für die Online-Zeitschriften und der zweite, orange Button für die deutschlandweite Datenbank ZDB für die Print-Zeitschriften. Sollten Sie Zweifel haben, ob Sie einen Artikel bestellen dürfen, melden Sie sich vor einer Bestellung.

Verlauf von Impact Faktoren

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Ab sofort finden Sie ein neues Feature, wenn Sie auf unserer Seite nach den Impact Faktoren von Zeitschriften suchen: Ein Klick auf die Impact Faktoren führt Sie zu einer Graphik, die den zeitlichen Verlauf der Impact Faktoren seit 1994 anzeigt. Dieser Service wird selbst von Web of Science nicht angeboten! Dort ist (in der Trialphase bis Ende 2007) nur ein fünfjähriger Trend zu finden.

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Die Bibliothek dankt Matthias Burg und Niels Tegtbauer vom Team Medweb für die feine Programmierung!

Neue Arbeitsplätze

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Die Bibliothek hat einige neue Arbeitsplätze für ihre Nutzer bereit gestellt. Die Besonderheit: Wie sie auf dem Foto sehen können, handelt es sich nicht um Arbeitsplätze in der Bibliothek, sondern hinter der Bibliothek. Trotzdem (oder gerade deswegen) sind diese Plätze heiß begehrt. Uns freut’s!

Alle aktuellen Meldungen aus den Kliniken und Instituten an einer Stelle

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Weiß das UKM, was das UKM weiß? Vermutlich nicht – es gibt zwar eine Vielzahl an aktuellen Informationen und Newstickern in Klinikum und Fachbereich, aber für einen Rundumblick müßte man eine Vielzahl von Webseiten aufsuchen – und dies regelmäßig.

Dabei gibt es eine einfache Lösung: RSS oder Really Simple Syndication. Jeder Anbieter eines Newstickers könnte diesen leicht in dem universellen RSS-Format (das übrigens auch PubMed nutzt) zur Verfügung stellen. Diese so genannten RSS-Feeds könnten dann ganz einfach auf einer einzigen Webseite zusammengestellt werden – ein einzigartiges Newsportal wäre Wirklichkeit. Doch in der Realität bieten nur Medicampus und ZB Med einen solchen RSS-Feed an. Die Informationsseiten vieler Institute und Kliniken, der Veranstaltungskalender des IZKF, die aktuellen Informationen des Dekanats, der PulsSchlag und schlussendlich die Pressemeldungen des Klinikums verfügen nicht über diese mittlerweile in der Presselandschaft selbstverständliche Möglichkeit und sind damit ein Stück weit außen vor, sie schöpfen ihr Potenzial bei weitem nicht aus.

Um wenigstens die wichtigsten internen Informationsquellen zugänglich zu machen und die Möglichkeiten von RSS zu demonstrieren, hat die Zweigbibliothek unter eine zentrale Newsseite erstellt (s.o.). Sie können einen Link auf diese Seite legen oder die vereinigten News von UKM, Fakultät, PulsSchlag und Medicampus unter folgenden RSS-Adresse abonnieren bzw. mit den Code-Snippets auf Ihrer eigenen Webseite anbieten:

Wo gehen Ihre Studienbeiträge hin?

Im Wintersemester 2007/2008 wurden an der Universität Münster erstmals Studienbeiträge erhoben. In dem neuen Heft von med – Das Magazin der Zweigbibliothek Medizin erfahren Sie, welche Maßnahmen die Universitäts­bibliothek und die Zweigbibliothek Medizin aus diesen Mitteln finanziert haben. Die Universitätsbibliothek hatte bereits eine Zusammenstellung unter dem Titel „Dorthin fließen Ihre Studienbeiträge in der ULB“ publiziert. Das Rektorat hat auf einer speziellen Webseite Angaben über die genaue Verwendung der Studienbeiträge gemacht.