Archiv der Kategorie: Allgemeines

5 Dinge, die man 2012 unbedingt vermeiden sollte

Dorie Clark hat sich ein paar Gedanken zu dem ewig aktuellen Thema „Weniger ist Mehr“ gemacht, die ich heute gerne mit Ihnen teilen möchte: Five Things You Should Stop Doing in 2012.

1. Reagieren wie ein dressierter Affe.
Jeder Produktivitätsexperte in der Welt kann Ihnen bestätigen, dass man E-Mails in regelmäßigen Abständen überprüfen sollte – etwa alle 90 Minuten – anstatt ständig wie ein Pawlowscher Hund auf „refresh“ zu klicken. Natürlich hört fast niemand auf diesen Rat, weil Email im Grunde eine Art Spielautomat für Ihr Gehirn ist – mit Instant Gratification. Nehmen Sie einmal einen Monat Auszeit und Sie werden merken, wie wenige Emails wirklich eine sofortige Reaktion erfordern. In der Tat keine einzige. 90 Minuten mit dem Emailcheck zu warten wird niemanden umbringen, und es ermöglicht Ihnen, während Ihres Arbeitstages wirklich was zu schaffen.

2. Gedankenlose Rituale.
Letztens habe ich einen Freund um Hilfe gebeten. Seine Antwort war: „Das ist mein letztes Wochenende vor Weihnachten, und ich habe nicht eine einzige Karte geschrieben. Ich habe einfach zuviel Stress!“ In dem Moment, wo Sie eine „Verpflichtung“ (wie das Versenden von Weihnachtskarten) nicht erfüllen können, fühlen Sie sich schuldig. Aber wenn Sie auf der Suche nach beruflichen Erfolg sind, was bedeutet da eine Weihnachtskarte, die beim Empfänger unter einem Stapel von gleichartigen Karten verschwindet? Wenn Sie wirklich Aufmerksamkeit erzielen wollen, wenn Sie wirklich eine Verbindung (zu Ihrem Kunden, zu Ihrem Patienten, zu Ihrem Benutzer) herstellen möchten, tun Sie etwas Ungewöhnliches – nehmen Sie Kontakt zu einem anderen Zeitpunkt des Jahres auf, oder nehmen Sie sich Zeit für ein Telefonat, oder besser noch, treffen Sie sich von Angesicht zu Angesicht. Sie müssen sich fragen, ob Traditionen hinterher zu rennen wirklich zu den gewünschten Ergebnissen führt.

3. Lesen von nutzlosen Dingen.
Ich habe fast ein Dutzend Zeitungs- und Zeitschriftenabos, das Ergebnis eines verführerischen Mengenrabatts! Und ich habe den Zwang, wichtige Informationen nicht verpassen zu dürfen. Aber nach einem Monat auf Entzug war ich entgiftet und in der Lage, darüber nachzudenken, welche Zeitung tatsächlich ein Quell der Inspiration für mich ist – und welche sich beim Lesen eher anfühlt wie eine Pflichtübung. Ich bin für Selektion und die Reduktion auf das Wesentliche. Fragen Sie sich immer: Welche Abos kann ich loswerden?

4. Arbeit, die es nicht wert ist.
Am Anfang meiner Karriere war ich begeistert, einen Fünf-Jahres-250.000-Dollar-Vertrag zu bekommen. Das heißt, bis die Realität mir zeigte, dass es ein staatlicher Job war, mit einem lächerlichen Berichtwesen, niedrigen Erstattungssätzen und einer administrativen Komplexität, die den Job unerträglich belastete und mir die Freude an ihm nahm. Als mein Vertrag Budgetkürzungen zum Opfer fiel, war das ein echter Segen. Heutzutage verzichte ich auf jede Verpflichtung, sei sie öffentlicher oder privater Art, die mehr Probleme bereitet als sie es wert ist.

5. Dinge komplizierter machen als sie sind.
Vor einiger Zeit fragte mich ein Kollege, ob ich nicht Teil einer beruflichen Weiterbildung werden möchte, die er in seiner Stadt organisieren wollte – mit mehreren Sprechern, Beratern und zweiwöchentlichen Anrufen in der Vorbereitungsphase von acht Monaten. „Haben Sie schon einmal eine solche Veranstaltung wie diese vorbereitet?“ , fragte ich. „Bekommen Sie tatsächlich die nötigen Teilnehmer zusammen? Warum testen Sie die Nachfrage nicht zuerst?“ Als nichts passierte, cancelte ich die Fortbildung und sparte so fast eine halbe Woche Arbeit, die ich ansonsten mit nutzlosen Telefonkonferenzen zugebracht hätte. Ich hatte nur darauf bestanden, dass ein Projekt eine gewisse „Realität“ aufweist, bevor ich in es investierte. Eric Ries weist in seinem Buch The Lean Startup darauf hin, dass die Entwicklung des besten Programmcodes, des besten Gebäudes, des besten Produktes der Welt bedeutungslos ist, wenn es keine Kunden findet. Häufige und rechtzeitige Testläufe stellen sicher, dass Sie nicht Ihre Zeit vergeuden.

Eliminiert man die obigen fünf Dinge, dürfte man hunderte von Stunden im nächsten Jahr gespart haben – Zeit, die man verwenden kann, um Dinge zu tun, die wirklich zählen. Womit werden Sie aufhören? Und wofür wollen Sie die Zeit nutzen, die Sie gewonnen haben?

Hier noch einige passende Zitate dazu von Peter Bregman:

No, I’m not going to read that article. No, I’m not going to read that email. No, I’m not going to take that phone call. No, I’m not going to sit through that meeting.

No matter how hard you try you can’t work 25/8.

Never before has it been so important to say „No.“

In diesem Sinne wünscht Ihnen die ZB Med ein frohes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Neues Jahr mit realistischen Vorsätzen!

Desideratum: Eindeutige Identifikation von Autoren

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Bei jeder Recherche in PubMed, in Scopus oder anderen Literaturdatenbanken kommt man an einem entscheidenden Punkt oft nicht weiter: Autoren, die einen verbreiteten Namen tragen wie Müller oder Kim oder Smith, lassen sich nicht eindeutig identifizieren, d.h. bei der Suche wird man mit allen Medizinern zugemüllt, die Müller W., Kim Y. oder Smith K. heissen und nicht nur dem Kardiologen aus Frankfurt, dem Onkologen aus Seoul oder dem Pädiater aus Boston, den man eigentlich sucht. Doch dies trifft beileibe nicht nur auf Allerweltsnamen zu, denn die Zahl an Autoren steigt rasant: In den STM-Fächern wird sie auf 7 Mio. geschätzt mit einer Zuwachsrate von 200.000 pro Jahr, über alle Fachgebiete rechnet man mit 20 Mio. Autoren bei 600.000 Neuzugängen jährlich.

Eine eindeutige Identifikation von Autoren, mittels einer weltweit singulären ID, ist also ein echtes Desiderat und wäre ein großer Fortschritt, nicht nur für die Suchenden, sondern auch für die Autoren selber: Ihre Publikationen liessen sich unproblematisch finden und an einer Stelle zusammenführen, was Visualisierung von Co-Autorschaften und Ermittlung von Bewertungen wie Impact-, Eigen– oder H-Indexen erleichtert.

Bei der Unzahl an fachlichen, nationalen, internationalen und kommerziellen Ansätzen für Autoren-IDs (oder PAI = Persistent Author Identification) verliert man schnell den Überblick, was für einen persönlich wirklich wichtig und nützlich ist. Angesichts des Werberummels mancher Firmen drängt sich ja der Gedanke auf, man würde von der Entwicklung abgehängt, wenn man sich nicht schnellstens eine ID in jedem dieser Systeme sichern würde.

Ganz so schlimm ist es jedoch nicht, wie Helge Steenweg in seinem gut geschriebenen Artikel Eindeutige Autoren-Identifikation – (PAI – Persistent Author Identification) – Versuch einer Annäherung (Abi-Technik 30(4)240-251; 40$) resümiert. Neben einer Beschreibung der bisherigen Ansätze gibt er einen Ausblick auf die neue ORCID-Initiative, die bei der Zusammenführung der bisherigen Identifikatoren eine große Bedeutung zukommen wird.

Bestehende Ansätze für Autor Identifikationen:

  • arXiv.org Author-ID
  • Nationale Personennamendatei (PND)
  • Digital Autor Identification (DAI)
  • Names-Project (JISC, UK)
  • WorldCat Identities
  • Virtual International Authority File (VIAF)
  • International Standard Name Identifier (ISNI)
  • Microsoft Academic Search
  • ProQuest COS Scholaruniverse
  • ResearcherID (Thomson Reuters, Web of Science)
  • ScopusID (Elsevier, Scopus)
  • ORCID (Open Resource and Contributor ID, Wikipedia-Eintrag)

Foto: ResearcherID/Web of Science Citation Map

med – Das Magazin der Zweigbibliothek: Ausgabe 2-2011

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Inhaltsverzeichnis:

 
Die neue Ausgabe der Bibliothekszeitung med finden Sie sowohl bei issuu (siehe oben) als auch in Westfalica Electronica (PDF, 3MB). Die gedruckten Exemplare finden sie ab Mittwoch in der Bibliothek und im Zeitungsregal der Personalkantine. Darüber hinaus werden allen Instituten und Kliniken Exemplare zugeschickt.

Der dreimillionste Benutzer ist unbekannt

17 1/2 Jahre nach Gründung konnte die Zweigbibliothek Medizin am heutigen Dienstag, den 12. Juli, den dreimillionsten Besucher verzeichnen. Während es sechs 3/4 Jahre dauerte, bis die einmillionste Benutzerin zu verzeichnen war und knapp sechs Jahre bis zum zweimillionsten Benutzer, wurde die dritte Millionen Besucher in fast genau fünf Jahren erreicht.

Wir können Ihnen jedoch leider nicht den Benutzer Nr. 3.000.000 vorstellen, weil wir nicht aufgepaßt haben und der uns durch die Lappen gegangen ist. 🙁 Dafür haben wir uns entschlossen, den Benutzer Nr. 3.333.333 zu ehren. Aber das wird noch ein bisschen dauern, vor dem Januar 2013 wird wohl nichts damit…


Die Zweigbibliothek Medizin ist eine der größten Medizinbibliotheken Nordrhein-Westfalens. Sie besitzt knapp 400 Arbeitsplätze, davon 55 mit Internet-PC und bietet einen Rundum-WiFi-Zugang. Sie stellt 1.600 laufende Zeitschriften sowie 70.000 Bücher zur Verfügung und ist durchgehend bis 24 Uhr geöffnet. Die vielfältigen Dienstleistungen vor Ort werden insbesondere von Medizinstudenten aber auch von Studierenden aller Fachgebeite genutzt.

Einzelarbeitskabinen: Ab- und Aufbau

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Die seit einem Monat im Monographienlesesaal aufgestellten Testkabinen, die intensiv genutzt wurden, werden am Freitag den 26.11. abgebaut.
Ab Montag den 29.11. bis voraussichtlich Mittwoch den 01.12. werden die aus Studienbeiträgen finanzierten 10 komfortablen Einzelarbeitskabinen an gleicher Stelle aufgebaut.

Wir bitten um Verständnis für den unvermeidbaren Lärm dieser Arbeiten.

Neue iPad-App: Pocket Body

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Pocket Body – Musculoskeletal von Pocket Anatomy ist eine ganz hervorragende iPad-Anwendung, was sich auch im stolzen Preis von 11,99 € niederschlägt (aber jeder Euro ist hier gut angelegt). Pocket Body bietet eine übersichtliche, intuitive Navigation des menschlichen Knochenbaus inklusive Skelettmuskulatur. In sechs Schritten kann der Körper schichtweise (Layer) von Haut und Muskelschichten befreit werden, bis man den puren Knochen sieht. Jede Schicht kann aus den vier Perspektiven anterior, posterior, lateral und plantar betrachtet werden. Anatomische Strukturen können mit oder ohne Beschriftungen (Pins) angezeigt werden und per Quiz gelernt werden. Die (englische) Beschreibung der anatomischen Strukturen umfasst 30.000 Wörter, also etwa 100 Buchseiten. Vom selben Anbieter ist die App Pocket Heart.


Zur Verbesserung der Informationsversorgung der Medizinischen Einrichtungen leiht die ZB Med seit August 2010 mehrere iPads aus. Die obige Anwendung wurde in die Liste der installierten Anwendungen aufgenommen. Eine Liste aller medizinischen Apps steht sowohl alphabetisch als auch nach Fachgebiet zur Verfügung. iPads können bei Dr. Obst ausgeliehen werden.

Unsere „Tag Cloud“ funktioniert nun endlich wieder

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Bewegen Sie Ihre Maus über die Tag Cloud!

Laut Wikipedia sind „Tag Clouds oder Schlagwortwolken ist eine Methode zur Informationsvisualisierung, bei der eine Liste aus Schlagworten alphabetisch sortiert flächig angezeigt wird, wobei einzelne unterschiedlich gewichtete Wörter größer oder auf andere Weise hervorgehoben dargestellt werden. Wortwolken werden zunehmend beim gemeinschaftlichen Indexieren und in Weblogs eingesetzt. Bekannte Anwendungen sind die Darstellung populärer Stichwörter bei Flickr, Technorati und Del.icio.us.“

Sie finden die Tag Cloud der Nachrichten der Zweigbibliothek Medizin auch oben unter Aktuelles/Tag Cloud. Flash muß eingeschaltet sein.

Bibliothek belegt 4.Platz in CHE-Hochschulranking Zahnmedizin

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Im neuesten Hochschulranking des CHE für die Zahnmedizin belegt die Zweigbibliothek Medizin den 4. Platz in Deutschland und – zusammen mit Hannover – den 1. Platz in den alten Bundesländern. In der Bewertung der Bibliotheksausstattung* gaben ihr die angehenden Zahnmediziner die Note von 2,1. Nur die Unibibliotheken in Greifswald, Jena und Rostock (alle ohne eine eigenständige, zentrale Medizinbibliothek) schnitten mit 1,5 bzw. 1,7 noch besser ab.

Mit der guten Beurteilung wird das Engagement der Zweigbibliothek belohnt, den Wünschen und Bedürfnissen der Studierenden gerecht zu werden. Zudem hat die aktive Mitarbeit der Fachschaft Zahnmedizin an der Taskforce Bibliothek+Fachschaft zu dem guten Abschneiden sicher beigetragen.

Ein weitere Verbesserung wird durch die Ausweitung der Öffnungszeiten bis 24 Uhr und das breite E-Book-Angebot in der Zahnmedizin erwartet.

Hier finden Sie die komplette Liste aller 28 Hochschulen mit zahnmedizinischer Fakultät zu den obigen Angaben.

PS: Bei dem seperaten Ranking nach Zahl der Computerarbeitsplätze wurden veraltete Zahlen zugrunde gelegt. Den Leuten beim CHE ist es offensichtlich immer noch nicht aufgegangen, dass seit Oktober 2006(!) die Computerarbeitsplätze der ZB Med stark ausgeweitet wurden. Rechnet man mit den aktuellen Zahlen (55 PCs auf 2.900 Studierende), dann steht auch hier die ZB Med in Deutschland an zweiter Stelle – ansonsten wären die guten Noten der Studierenden für die Bibliotheksausstattung ja auch gar nicht zu erklären.

* Bibliotheksausstattung: Auf einer Skala von 1 (sehr gut) bis 6 (sehr schlecht) bewerteten die Studierende u.a. die Verfügbarkeit der im Studium benötigten Literatur, den Bestand an Büchern und Fachzeitschriften, die Benutzerberatung, die Möglichkeiten zur Literaturrecherche, die Verfügbarkeit von Arbeitsplätzen in den Bibliotheken sowie die Öffnungs- und Ausleihzeiten.

Top 10 Nachrichten 2009

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Im letzten Jahr hat die ZB Med Sie mit genau 260 Beiträgen in diesem Weblog „Aktuelles – Nachrichten aus der Zweigbibliothek Medizin“ auf dem Laufenden gehalten – ein Plus von 27% gegenüber 2008. Vor kurzem konnte ein beeindruckendes Jubiläum gefeiert werden: Der Beitrag Neues Online-Buch: Handbook of Clinical Neurology war die 1.000ste Meldung im Weblog Aktuelles! Die Nutzung von „Aktuelles“ hat sich seit 2007 stetig erhöht, im Vergleich zu 2008 sogar verdoppelt und liegt nun bei insgesamt 1,7 Mio. Aufrufen.

Auf welche Beiträge haben Sie im letzten Jahr besonders häufig zugegriffen? 3 der 10 Top-Beiträge haben neue Online-Bücher der Bibliothek zum Thema und 3 weitere Smartphones (Aufsteiger des Jahres!). 2 weisen auf neue Datenbanken hin und zwei (Bereitschaftsdienst und Nature Library Comittee) sind auch mit größter Mühe nur unter „Sonstiges“ einzuordnen. Kein Beitrag behandelt das Thema Subito, das im letzten Jahr noch so virulent gewesen war.

  1. Alle 1.800 medizinischen Online-Bücher (3506)
  2. 100+ Tipps für den Bereitschaftsdienst (2741)
  3. Neue Online-Bücher: Medizinische Titel von de Gruyter (2494)
  4. Neue ZBMed-Homepage für Smartphones: Büchergutschein zu gewinnen! (2486)
  5. Endlich – Rote Liste für den iPhone! (2272)
  6. Trial: Anatomiedatenbank “Primal Pictures” (1932)
  7. Welches Prüfungstool ist besser: Springer Das Erste oder Thieme examen online ? (1817)
  8. Leiter der ZB Med in Kommittee der Zeitschrift “Nature” berufen (1712)
  9. Neues Online-Buch: Biochemistry of Lipids, Lipoproteins and Membranes (Fifth Edition) (1699)
  10. 15 Free Healthcare Apps for the iPhone (1604)

Neues Online-Buch: Fire Debris Analysis

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Fire Debris Analysis

Author(s): Eric Stauffer, Julia A. Dolan and Reta Newman
Elsevier 2008, ISBN: 978-0-12-663971-1

The study of fire debris analysis is vital to the function of all fire investigations, and, as such,
Fire Debris Analysis is an essential resource for fire investigators. The present methods of analysis include the use of gas chromatography and gas chromatography-mass spectrometry, techniques which are well established and used by crime laboratories throughout the world. However, despite their universality, this is the first comprehensive resource that addresses their application to fire debris analysis. Fire Debris Analysis covers topics such as the physics and chemistry of fire and liquid fuels, the interpretation of data obtained from fire debris, and the future of the subject. Its cutting-edge material and experienced author team distinguishes this book as a quality reference that should be on the shelves of all crime laboratories. Primary readers include fire debris analysts in crime laboratories, fire investigators who would like to learn more about fire debris analysis (what happens to the evidence after it is collected), professors and training instructors teaching fire investigation, and forensic science at universities and educational organizations. Secondary readers include forensic consultants (generalists), and attorneys involved in criminal cases and litigation involving the analysis of fire debris.

Studierende der Zahnheilkunde – Ready for the Real-Time Web?

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Die Zukunft der Suche nach wissenschaftlichen Informationen heisst Google oder Twitter und ist mobil (Obst O, 2009). Sind die Studierenden ausreichend darauf vorbereitet, auf das so genannte Real-Time Web? Oder sind sie informationstechnisch eher unterfordert, finden es müssig Aushänge zu betrachten und sind gelangweilt über die (noch) vorherrschende PowerPoint-Technologie in unseren Hörsälen? Welche Wege müssen beschritten werden „to remain relevant in the iPhone era“ (Obst O, 2009)?

Für die Studierenden der Zahnheilkunde lassen sich diese Fragen schon zum Teil beantworten. An der WWU Münster und der privaten Universität Witten/Herdecke (UWH) wurden aktuell drei Semester des klinischen Abschnitts nach ihrem IT- und SolcialWeb-Profil befragt.

Ergebnisse (Bild oben). An der UWH hat jeder Student einen eigenen Laptop. Erstaunlicher Weise besitzen 10% der Studierenden an der WWU keinen eigenen Computer (!). Jeder Befragte ist mit einem Handy ausgestattet, doch Smartphones sind an beiden Universitäten noch die Rarität. Entgegen dem derzeitigen Facebook-Trend bewegen sich Studierende der Zahnheilkunde vorwiegend auf StudiVZ.

Facebook&Co. sind schon längst ein Fokus der Wissenschaft, auch an der Universität Münster. Die Studierenden der Zahnheilkunde sind wahrscheinlich nicht Objekt dieses Forschungsprojektes, denn ihr IT- und SolcialWeb-Profil entspricht nicht den derzeitigen Web-Trends. Der deutsche Web-Traffic listet StudiVZ (Platz 11) unterhalb von Facebook (Platz 5) aber oberhalb von Twitter (Platz 14). Real-Time tools wie Facebook und Twitter dominieren zunehmend als mobile Anwendungen. Bereits 43% des weltweiten mobile web-traffic wird derzeit durch das iPhone hervorgerufen. Um nun die oben gestellte Frage zu beantworten: Studierende der Zahnheilkunde sind noch nicht ready for the real-time web, doch der Wandel vom Handy zum Smartphone und von StudiVZ zu Facebook&Co. sind schnell vollzogen. Dann erhalten die Studierenden auch unterwegs alle wichtigen Informationen von @zbmed und @WWU_Muenster.

Bistro eröffnet

Nachdem der Gruppenarbeitsraum im Erdgeschoß der Zweigbibliothek Medizin erweitert wurde, um diesen mit einem Bistro auszustatten, können wir nun mitteilen: Die Umbauarbeiten sind abgeschlossen und das Bistro steht ab sofort zur Verfügung.
Es ist ausgestattet mit Getränkeautomaten für Heiß- und Kaltgetränke. Speisen und Getränke nehmen Sie bitte fürderhin ausschließlich im Bistro ein. Das mit der Aufstellung eines Brötchen- und Snackautomaten beauftragte Universitätsklinikum wird diesen in etwa 2 Wochen aufgestellt haben.
Der bisherige Erfrischungsraum im ersten Obergeschoß der Bibliothek kann ab sofort als Gruppenarbeitsraum genutzt werden.