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Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen
· unterschiedliche Erscheinungsformen von Sport und Spiel verstehen.
· Merkmale allgemeiner Spielfähigkeit erkennen, ihre eigenen Spielfähigkeiten einschätzen und einen Test zur allgemeinen Spielfähigkeit (Kolb) bestehen.
· das Wesen der großen Sportspiele verstehen.
· verschiedenartige kleine Spiele erproben und reflektieren.
· Grundlagen von Training und Analyse in den Sportspielen kennenlernen.
- Lehrende/r: Kai Thomas Reinhart
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen
• unterschiedliche Erscheinungsformen von Spiel und Sport verstehen.
• Merkmale allgemeiner Spielfähigkeit erkennen, ihre eigenen Spielfähigkeiten einschätzen und einen Test zur allgemeinen Spielfähigkeit (ASS-Test, Kolb) bestehen.
• das Wesen der großen Sportspiele verstehen.
• verschiedenartige kleine Spiele erproben und reflektieren.
• Grundlagen von Training und Analyse in den Sportspielen kennenlernen.
- Lehrende/r: Kai Thomas Reinhart
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen
· unterschiedliche Erscheinungsformen von Sport und Spiel verstehen.
· Merkmale allgemeiner Spielfähigkeit erkennen, ihre eigenen Spielfähigkeiten einschätzen und einen Test zur allgemeinen Spielfähigkeit (Kolb) bestehen.
· das Wesen der großen Sportspiele verstehen.
· verschiedenartige kleine Spiele erproben und reflektieren.
· Grundlagen von Training und Analyse in den Sportspielen kennenlernen.
Literatur: Güllich, A. & Krüger, M. (Hrsg.). (2013). Sport. Das Lehrbuch für das Sportstudium. Berlin: Springer.
- Lehrende/r: Nils Kaufmann
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen
· unterschiedliche Erscheinungsformen von Sport und Spiel verstehen.
· Merkmale allgemeiner Spielfähigkeit erkennen, ihre eigenen Spielfähigkeiten einschätzen und einen Test zur allgemeinen Spielfähigkeit (Kolb) bestehen.
· das Wesen der großen Sportspiele verstehen.
· verschiedenartige kleine Spiele erproben und reflektieren.
· Grundlagen von Training und Analyse in den Sportspielen kennenlernen.
- Lehrende/r: Meike Kolb
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen
· unterschiedliche Erscheinungsformen von Sport und Spiel verstehen.
· Merkmale allgemeiner Spielfähigkeit erkennen, ihre eigenen Spielfähigkeiten einschätzen und einen Test zur allgemeinen Spielfähigkeit (Kolb) bestehen.
· das Wesen der großen Sportspiele verstehen.
· verschiedenartige kleine Spiele erproben und reflektieren.
· Grundlagen von Training und Analyse in den Sportspielen kennenlernen.
Literatur: Güllich, A. & Krüger, M. (Hrsg.). (2013). Sport. Das Lehrbuch für das Sportstudium. Berlin: Springer.
- Lehrende/r: Kathrin Klimas
- Lehrende/r: Anja Feneberg
- Lehrende/r: Tanja Hechler
- Lehrende/r: Tatjana Huke
- Lehrende/r: Achim Lichtenberger
Freiwillige Übung zur Vorlesung "Statistische Thermodynamik" - Veranstaltungsnummer 120356
- Lehrende/r: Paul Wenk
Welche Bedeutung hat Small Talk für das Beziehungsmanagement in professionellen Kontexten? Geht es nur mit oder auch ohne? Warum ist Small Talk anscheinend negativ konnotiert? In wie fern ist diese Form eines Gesprächs rhetorisch und sozialkommunikativ? Was verlangt diese Kommunikationssituation von den beteiligten Kommunikationspartnern und wie kann man diese Fähigkeiten lernen und trainieren?
Dieses Blockseminar soll sensibilisieren und reflektieren für die Bedeutung des „kleinen Gesprächs“ in verschiedenen kommunikativen Kontexten. Nach dem dreitägigen Seminar kennen die Teilnehmenden den Hintergrund und die Bedeutung von Small Talk, mögliche Themen und auch Grenzen des Small Talks. Themen wie Einfühlungsvermögen, Körperausdruck und Schlagfertigkeit spielen hierbei eine wichtige Rolle.
- Lehrende/r: Josefine Méndez Parente
Aktuelle Termine für die Anwahlen finden Sie auf unserer Homepage unter: https://www.uni-muenster.de/Biologie/Studium/Online-Wahlen/index.html
- Lehrende/r: Christiane Konnemann
- Lehrende/r: Isa Marie Korfmacher
- Lehrende/r: Marie Neumann
- Lehrende/r: Ronja Kürten
This course builds on and deepens the theoretical and methodological knowledge acquired in the foundational modules ‘Introduction to Literary and Cultural Studies’ I and II. We will combine close readings of Shakespeare’s Macbeth and Twelfth Night with discussions informed by a range of theoretical approaches.
- Lehrende/r: Can Cakir
MA Social Anthropology
Seminar: ”Studying Transnational Lives: Care, Borders, and Mobility”
Instructor: Dr Victoria Kumala Sakti
This seminar offers students an opportunity to deepen their understanding of empirical research by focusing on the dynamic and interconnected fields of transnationalism, care, migration, and border regimes. It accompanies the Foundations of Empirical Research course and builds on its methodological foundations to explore how we study transnational lives across geographic, political, and affective borders.
How do families maintain care relationships across distance? What does it mean to live under a strict border regime? How can researchers trace the everyday practices of mobility and immobility? This seminar introduces students to ethnographic and qualitative approaches for investigating such questions in contexts shaped by migration, displacement, inequality, and global interdependence.
Using key texts, including ethnographies on transnational families, care chains, migrant labour, and the politics of bordering, along with audiovisual material and multimodal formats, we will examine both theoretical debates and practical strategies for conducting research in complex transnational settings. The seminar will engage with themes such as:
- Transnational family networks, ageing, and care infrastructures
- Migration, borders, and legal precarity
- Gendered dimensions of mobility and immobility
- Fieldwork ethics and researcher positionality in transnational contexts
- Multi-sited ethnography and digital methods
- Narrative, memory, and life course approaches
Students will be encouraged to reflect on their own research interests and develop the analytical and methodological tools necessary to study lives shaped by movement, attachment, and constraint. Throughout the course, we will connect theoretical discussions with case studies and hands-on exercises that enhance students’ capacity to design and carry out fieldwork-based research on transnational topics.
Course Requirements. Active Participation (‘aktive Teilnahme’): Includes attendance, active contribution to discussions, moderation of a session, and short written response papers.
- Lehrende/r: Victoria Kumala Sakti
Topic for winter semester 2025/2026: Cosmology and particle physics Cosmology describes the physical world at the largest observable length scales, while particle physics deals with the smallest elementary constitutents of matter. A fascinating intersection of these areas are the first seconds after the Big Bang, where many properties of the cosmos were determined through particle physics processes. In some introductory talks, the experimental and theoretical fundamentals of the standard Big Bang model are treated; afterwards, topics like nucleosynthesis (formation of nuclear matter), phase transitions, baryogenesis (formation of the asymmetry between matter and antimatter), inflation, dark matter and dark energy are on the agenda. Topics are given out to students in all assigned degree programmes, primarily to master's students though.
Thema im Wintersemester 2025/2026: Kosmologie und Teilchenphysik Die Kosmologie beschreibt die physikalische Welt auf den größten beobachtbaren Längenskalen, während sich die Teilchenphysik mit den kleinsten elementaren Konstituenten der Materie befasst. Eine faszinierende Phase der Berührung dieser Gebiete sind die ersten Sekunden nach dem Urknall, in der viele Eigenschaften des Kosmos durch Prozesse der Teilchenphysik festgelegt wurden. In einigen einführenden Vorträgen werden die experimentellen und theoretischen Grundlagen des Standard-Urknallmodells behandelt, danach geht es u. a. um Themen wie Nukleosynthese (Entstehung der Kernmaterie), Phasenübergänge, Baryogenese (Entstehung der Asymmetrie zwischen Materie und Antimaterie), Inflation, dunkle Materie und dunkle Energie. Es werden Themen für Studierende in allen zugeordneten Studiengängen vergeben, primär jedoch an MSc-Studierende.
- Lehrende/r: Jochen Heitger
- Lehrende/r: Michael Klasen
- Lehrende/r: Anna Kulesza
- Lehrende/r: Kai Schmitz
- Lehrende/r: Handan Budumlu
- Lehrende/r: Tim Rogge
- Lehrende/r: Onno Husen
Die Übung richtet sich vor allem fortgeschrittene Studierende, die ihre Kenntnisse in der neutestamentlichen Theologie und im Griechisch des Neuen Testaments vertiefen und erweitern wollen. Es sind jedoch auch alle Studierenden willkommen, die am Hebräerbrief interessiert sind und die sprachlichen Voraussetzungen (Graecum) für diese Übung erfüllen. In der Übung sollen zunächst die Grundlagen zum Verständnis der Schriftauslegung im Hebräerbrief gelegt werden, was am Werk Philos von Alexandria und der von ihm praktizierten allegorischen Auslegung (besonders der Tora) getan werden soll. Zudem sollen Grundinformationen zu dieser – sich nicht nur auf die Bibel beziehenden – Form der Auslegung in der griechischen Philosophie vermittelt werden. Auf dieser Basis werden wir zentrale Abschnitte des Hebräerbriefs übersetzen und interpretieren und dabei insbesondere danach fragen, wie die vom Hebräerbrief vorgenommene Auslegung des Kultus im Alten Testament dazu dient, kommunikative Strategien zu entwickeln, eine bestimmte Perspektive auf das Wirken Jesu Christi einzunehmen und einen im Rahmen des Neuen Testament eigenen theologischen Entwurf zu konzipieren.
- Lehrende/r: Christoph Hammann
- Lehrende/r: Andrea Streckenbach
In modernem, kompetenzorientiertem Biologieunterricht erfolgt die Vermittlung der Inhalte häufig materialbasiert. Nach welchen Kriterien diese Materialien für einen sprachsensiblen Unterricht ausgewählt, analysiert, gestaltet und wie sie eingesetzt werden, bildet einen Schwerpunkt dieses Seminars.
Darüber hinaus werden Aufgabenformate und Methoden vorgestellt, die ene sprachliche Bildung in besonderem Maße fordern und fördern.
Insgesamt lernen die Studierenden, wie das Textverstehen, das Schreiben, die Wortschatzarbeit und die Kommunikation gezielt fachspezifisch gefördert werden können. Dabei finden die Bedürfnisse von DaZ-Lernern ebenso Berücksichtigung wie die sprachliche Förderung aller Schülerinnen und Schüler.
Alle im Seminar eingesetzten Materialien sind unterrichtserprobt und in Zusammenarbeit mit Lehrenden an Kooperationsschulen in Münster konzipiert worden.
- Lehrende/r: Jutta Lumer
In diesem Seminar wird es darum gehen aus unterschiedlichen Perspektiven die Unterrichtssituation an deutschen Schulen zu diskutieren. Es wird darum gehen, die soziale Herstellung von schulischen Wirk-lichkeiten kritisch in den Blick zu nehmen. Dabei greifen auf das Angebot der soziologischen Bildungs-theorie zurück. Weitere Schwerpunkte des Seminars werden Themen um soziale Ungleichheit sein, sowie Aspekte von Familie und Bildung. Diese beiden zuletzt genannten Themen werden nur in diesem Seminar aufgegriffen werden.
Nur für Soziologie-Studierende!
- Lehrende/r: Roland Schindler
Identitätsfragen werden erstmals in den diffusen Zeiten der Adoleszenz relevant. Allerdings haben auch in jüngster Zeit gesellschaftliche Entwicklungen (Individualisierung und Globalisierung) zu neuen Verunsicherungen der Identitätsfragen geführt. Dieses Seminar führt an die Schnittstelle von kritischer Soziologie un Psychoanalyse und stellt sich einem Bündel von Fragestellungen: Wie werden wir in familiären Kontexten zu bestimmten Identitäten, welche komplexen Verläufe, Adoleszenz-Krisen und Kontiunitäten können daraus erwachsen? Wir werden Klassiker wie Adorno und Parsons kritisch befragen, uns aber auch mit Sozialisationskonzepten von Habermas und Hurrelmann befassen, sowie die neuere Debatte um die Erweiterung von Identitäten erörtern. Ein wichtiger Akzent wird auf Identitätsentwicklungen im Kontext von YouTube, Instagram & Co gelegt werden. Literatur wird zu Beginn der Veranstaltung bekannt gegeben.
- Lehrende/r: Roland Schindler
Das Seminar baut grundsätzlich auf das in der Vorlesung vermittelte Wissen auf, d.h. vor allem wird Wissen über den Spracherwerbsprozess relevant werden. Darüber hinaus liegt der Fokus auf zwei Aspekten: 1) auf einer soziolinguistischen Betrachtung von Mehrsprachigkeit und sprachlicher Vielfalt als gesellschaftliches Phänomen, wobei die Schule in diesem Sinne zu den sozialen Domänen gehört, die im Hinblick auf die Rolle und den Platz von Mehrsprachigkeit hin betrachtet werden. 2) auf einer empirischen Untersuchung der Phänomene von Mehrsprachigkeit, die für den Lernprozess der Schüler*innen relevant sind und die von Lehrkräften als Hintergrundwissen benötigt werden, um einen sprachsensiblen Unterricht zu planen. Materialien wie Transkripte authentischer Unterrichtsinteraktionen, mündliche und schriftliche Schülerprodukte und Daten von DaZ-Lernenden aus außerschulischen informellen Kontexten werden dazu genutzt werden, um Abweichungen im Vergleich zum geschriebenen Standarddeutschen herauszuarbeiten und diese zu erklären. Die beiden genannten Schwerpunkte des Seminars werden nacheinander bearbeitet: Punkt 1 in den wöchentlichen Sitzungen in der ersten Hälfte und Punkt 2 in den Blocksitzungen. Auch wird das Seminar den TeilnehmerInnen die Gelegenheit bieten, die Studienleistung durch eigene dem Umfang der Lehrveranstaltung entsprechende empirische Studien durchzuführen bzw. Material zu sammeln, d.h. Material wie z.B. Interviews zu Einstellungen zur sprachlichen Diversität u.Ä. Die Planung studentischer Beiträge, die Beschaffung von Arbeitsmaterialien, also die Arbeitsplanung und die Möglichkeiten für die Erbringung der Studienleistung werden in der ersten Seminarsitzung genauer besprochen.
- Lehrende/r: Yazgül Simsek
Das Seminar baut grundsätzlich auf das in der Vorlesung vermittelte Wissen auf, d.h. vor allem wird Wissen über den Spracherwerbsprozess relevant werden. Darüber hinaus liegt der Fokus auf zwei Aspekten: 1) auf einer soziolinguistischen Betrachtung von Mehrsprachigkeit und sprachlicher Vielfalt als gesellschaftliches Phänomen, wobei die Schule in diesem Sinne zu den sozialen Domänen gehört, die im Hinblick auf die Rolle und den Platz von Mehrsprachigkeit hin betrachtet werden. 2) auf einer empirischen Untersuchung der Phänomene von Mehrsprachigkeit, die für den Lernprozess der Schüler*innen relevant sind und die von Lehrkräften als Hintergrundwissen benötigt werden, um einen sprachsensiblen Unterricht zu planen. Materialien wie Transkripte authentischer Unterrichtsinteraktionen, mündliche und schriftliche Schülerprodukte und Daten von DaZ-Lernenden aus außerschulischen informellen Kontexten werden dazu genutzt werden, um Abweichungen im Vergleich zum geschriebenen Standarddeutschen herauszuarbeiten und diese zu erklären. Die beiden genannten Schwerpunkte des Seminars werden nacheinander bearbeitet: Punkt 1 in den wöchentlichen Sitzungen in der ersten Hälfte und Punkt 2 in den Blocksitzungen. Auch wird das Seminar den TeilnehmerInnen die Gelegenheit bieten, die Studienleistung durch eigene dem Umfang der Lehrveranstaltung entsprechende empirische Studien durchzuführen bzw. Material zu sammeln, d.h. Material wie z.B. Interviews zu Einstellungen zur sprachlichen Diversität u.Ä. Die Planung studentischer Beiträge, die Beschaffung von Arbeitsmaterialien, also die Arbeitsplanung und die Möglichkeiten für die Erbringung der Studienleistung werden in der ersten Seminarsitzung genauer besprochen.
- Lehrende/r: Yazgül Simsek
Auf 50 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!
Die Lebensumstände von vielen Kindern und Jugendlichen in Deutschland sind von sozialer Ungleichheit geprägt: So zeigt der Bildungsbericht (2024), dass im Jahr 2022 ca. 30% der unter 18-Jährigen von einer finanziellen, sozialen oder bildungsbezogenen Risikolage betroffen waren. Was diese Risikolagen für den Lebens- und Bildungsweg der Kinder und Jugendlichen bedeuten können, ist Fokus dieses Seminars. Dazu setzen wir uns mit theoretischen Hintergründen sozialer Ungleichheit auseinander und diskutieren empirische Befunde. Außerdem soll es darum gehen, herauszuarbeiten und zu reflektieren, was die ungleichen Chancen konkret für die Arbeit in verschiedenen pädagogischen Handlungsfeldern bedeuten und welche Möglichkeiten es gibt, diese zu bearbeiten und zu reduzieren.
- Lehrende/r: Tabea Meierjohann
Siehe SLcM
- Lehrende/r: Kai Thomas Reinhart
- Lehrende/r: Netaya Lotze
Dieses Seminar führt in zentrale Themen der Sprachkontakt- und Mehrsprachigkeit ein und beleuchtet die vielfältigen Zusammenhänge zwischen Sprache und Migration. Im Fokus stehen theoretische Grundlagen sowie sprachliche Phänomene wie die Entstehung und Struktur von Pidgin- und Kreolsprachen, Varietäten des Englischen, Bilingualismus, Multilingualismus, Code-Switching und Diglossie. Besondere Aufmerksamkeit gilt den verschiedenen Formen von Migration und deren Auswirkungen auf Sprachkontakt. Zur Veranschaulichung werden Beispiele aus multilingualen Gesellschaften präsentiert, etwa zur geschlechtsspezifischen Mehrsprachigkeit in Dagestan und zur sprachlichen Vielfalt im Amazonasgebiet.
- Lehrende/r: Zarina Molochieva
- Lehrende/r: Handan Budumlu
Im Seminar verschaffen wir uns einen Überblick über das Verhältnis von Sprache und Politik. Wir werden diskutieren, was alles zur Sprache der Politik gehört und lernen, mit welchen linguistischen Mitteln politische Botschaften kodiert werden können. Danach werden wir uns anschauen, wie Sprache für politische Zwecke eingesetzt werden kann (z.B. Propaganda im Nationalsozialismusoder in der DDR, populistische Sprache, Othering, Diskriminierung durch Sprache). Sprache kann aber nicht nur ein Mittel der Politik sein, sondern auch zum Objekt politischen Handelns werden. Damit werden wir uns im zweiten Teil des Seminars beschäftigen. Relevante Fragen sind hier: Können wir durch wirkungsvolle politische Sprache und Framing politische Botschaften besser übermitteln und andere überzeugen? Sind "Gendern" und "Wokeness" wichtige Strategien auf dem Weg zu einer gerechteren Gesellschaft oder von oben aufgedrückte Einschränkungen der freien Rede? Außerdem werden wir diskutieren, welche Rolle Sprachlenkung, Sprachpflege, Sprachnormierung und Standardisierung in unserer Gesellschaft und insbesondere in der Schul- und Bildungspolitik spielen. Haben zum Beispiel Dialekte und Sprachvarietäten in der Schule einen Platz oder sollten Kinder Standardsprache lernen, um Chancengleichheit zu gewährleisten? Und wie wichtig sind Rechtschreibung und Rechtschreibreformen in unserer heutigen digitalen Gesellschaft?
- Lehrende/r: Ines Rehbein