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This is a continuation of the lecture Theoretical Quantum Optics held in the winter semester 2021/22. Subjects to be treated in the lecture include:
Coherence functions and photon statistics, theory of open quantum systems, elements of laser theory, phase space representations of the electromagnetic field
Dies ist eine Fortsetzung der Vorlesung Theoretische Quantenoptik im Wintersemster 2021/22. Behandelte Themen sind:
Kohärenzfunktionen und Photonenstatistik, Theorie offener Quantensysteme, Grundlagen der Lasertheorie, Phasenraumdarstellungen des elektromagnetischen Felds
- Lehrende/r: Tilmann Kuhn
Dieser Kurs dient der Administration der Tutorien für die Vorlesung Statistik 2 (Lehrende: Frau Dr.in van Ophuysen)
- Lehrende/r: Stefanie van Ophuysen
- Lehrende/r: Leonie Burghoff
- Lehrende/r: Juliane Margarete Diefenthal
- Lehrende/r: Janne Gramzow
- Lehrende/r: Steffen Nestler
- Lehrende/r: Anna Nikolei
- Lehrende/r: Jana Pförtner
- Lehrende/r: Marie Salditt
- Lehrende/r: Lars Behrmann
- Lehrende/r: Stefanie van Ophuysen
ACHTUNG - Im Rahmen eines Modellversuchs wird die VL Statistik I im SoSe 2022 als flipped classroom-Veranstaltung durchgeführt. Weitere Informationen auf der Kommentarseite der VL Statistik I. Wichtig aber für die Terminplanung: Der bisherige Termin für das Tutorium (Do 14-16) stellt nur den Zeitraum dar, ab dem die aufgezeichnete VL auf Learnweb online gestellt wird. Studierende können also an dem Termin Do 14-16 Uhr anderweitig Veranstaltungen besuchen!
- Lehrende/r: Bernd Schlipphak
Eine Anmeldung in HISLSF dient der Organisation der Vorlesung und sollte nach Möglichkeit vorgenommen werden. Die Teilnahme an der Veranstaltung sowie die Verbuchung Ihrer Leistungen in QISPOS ist jedoch auch ohne vorherige Anmeldung via HISLSF möglich.
Diese Veranstaltung ist ein Element des Moduls Forschungsmethoden und wird für BA EW als Vorlesung in Kombination mit der Statistik I Vorlesung durchgeführt.
Ziel des methodischen Teils ist die Fähigkeit zum Lesen empirischer Untersuchungen. Als Inhalte werden behandelt: Wissenschaftstheorie, Forschungslogik, Begriffe und Theoriebildung, Hypothesen, Operationalisierung, Forschungsdesigns, quantitative und qualitative Methoden der Datengewinnung.
- Lehrende/r: Lars Behrmann
- Lehrende/r: Sina Schürer
Eine Anmeldung in HISLSF dient der Organisation der Vorlesung und sollte nach Möglichkeit vorgenommen werden. Die Teilnahme an der Veranstaltung sowie die Verbuchung Ihrer Leistungen in QISPOS ist jedoch auch ohne vorherige Anmeldung via HISLSF möglich.
Diese Veranstaltung ist ein Element des Moduls Forschungsmethoden und wird als Vorlesung mit (freiwillig zu besuchendem) Tutorium durchgeführt. Ziel ist die Fähigkeit zur Beschreibung von Daten durch deskriptive statistische Kennwerte (Häufigkeitsverteilungen, Lage- und Streuungsmaße) und Analyseverfahren (Kontingenz- und Korrelationsanalyse, einfache Regressionsanalyse). Das (theoretische) Verständnis der Verfahren und die Interpretation der Ergebnisse stehen neben der praktischen, problemorientierten Datenanalyse im Mittelpunkt.
- Lehrende/r: Lars Behrmann
- Lehrende/r: Sina Schürer
- Lehrende/r: Stefanie van Ophuysen
Eine Anmeldung in HISLSF dient der Organisation der Vorlesung und sollte nach Möglichkeit vorgenommen werden. Die Teilnahme an der Veranstaltung sowie die Verbuchung Ihrer Leistungen in QISPOS ist jedoch auch ohne vorherige Anmeldung via HISLSF möglich.
Diese Veranstaltung ist ein Element des Moduls Forschungsmethoden und wird als Vorlesung mit (freiwillig zu besuchendem) Tutorium durchgeführt. Gegenstand sind die Grundlagen der Wahrscheinlichkeitsrechnung und inferenzstatistische Schätz- und Testverfahren. Aufbauend auf eine Einführung in die Wahrscheinlichkeitsrechnung (Wahrscheinlichkeitsbegriff, diskrete und stetige Zufallsvariablen und ihre Verteilungen) werden die Ideen der statistischen Schätztheorie und der Testtheorie vorgestellt. Das (theoretische) Verständnis der Verfahren und die Interpretation der Ergebnisse stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung.
- Lehrende/r: Stefanie van Ophuysen
Der Aufbau eines Unternehmens wird eher den Studierenden der Betriebswirtschaftslehre zugetraut. Doch unter dem Begriff Entrepreneurship finden wir inzwischen eine Gründerkultur, die sich nicht viel mit Rechnungswesen, Statistik oder Lieferketten auseinandersetzt. Gerade Dienstleistungsunternehmen fällt es leicht, viele Tätigkeiten in diesen Bereichen auszulagern, um sich ganz auf ihre eigentliche Aufgabe zu konzentrieren: ein erfolgreiches Produkt zu entwickeln und zu vermarkten.
Die PR-Agentur ist ein klassisches Berufsfeld für Studierende der Kommunikationswissenschaft. Sie arbeiten dort vor allem in den Bereichen Redaktion und Beratung. Viele Menschen betätigen sich in diesen Feldern zudem als Selbstständige.
Woran es bei allem Engagement und viel Kreativität jedoch häufig mangelt, ist das Verständnis für die Kunden und die wirtschaftlichen Zusammenhänge in diesen kreativen Berufen. Das Seminar legt den Fokus auf die Leistungen und Strukturen einer PR-Agentur, bettet diese jedoch in eine für die Kommunikationswissenschaft ungewöhnlichere Aufgabenstellung ein, die interdisziplinäres Denken erfordert.
Vorrangiges Ziel des Seminars ist es, ein tiefes Verständnis der Tätigkeiten im Bereich Public Relations zu entwickeln. Darauf aufbauend erarbeiten wir anschließend eine Strategie für eine Agentur oder eine Selbstständigkeit, die sich an den Anforderungen des Marktes orientiert.
Prüfungsleistungen:
Während des Seminars wird nicht nur kontinuierlich an der übergreifenden Unternehmensstrategie, sondern auch an Teilstrategien aus den Bereichen Marketing (Produkt, Preis, Kommunikation, Vertrieb), Personal oder Produktion gearbeitet.
Als abschließende Prüfungsleistung gelten a) eine Abschlusspräsentation des erarbeiteten Geschäftsmodells in Form eines Investoren-Pitches sowie b) ein sieben bis zehnseitiger Projektbericht, in dem das Modell und seine Teile beschrieben und begründet werden.
Literaturhinweise:
- Creative Strategy and the Business of Design, Douglas Davis 2016
- Der Weg zum erfolgreichen Unternehmer: Wie Sie und Ihr Unternehmen neue Dynamik gewinnen, Stefan Merath 2008
- Influencer Relations: Marketing und PR mit digitalen Meinungsführern, Annika Schach 2018
- Public Relations: Ein Leitfaden für Studium und Praxis, Olaf Hoffjann 2020
- Tell me!: Wie Sie mit Storytelling überzeugen, Thomas Pyczak 2020
- The Business of Expertise: How Entrepreneurial Experts Convert Insight to Impact + Wealth, David C. Baker 2017
Der Dozent:
Die Lehrveranstaltung wird von Christian Wopen durchgeführt. Christian Wopen ist Geschäftsleiter der PR-Agentur Sputnik aus Münster. Dort betreut er seit vielen Jahren dutzende Kunden vom Start-Up bis zum global tätigen Konzern. Sein Schwerpunkt liegt heute in der Strategieentwicklung für mittelständische b2b-Unter-nehmen sowie in den Agenturbereichen Personal und Marketing. Ursprünglich studierte er an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn Politische Wissenschaften. Er ist gelernter Redakteur (Tageszeitung) und war zuvor Moderator bei den IPTV-Spar-tenfernsehsendern GIGA 2 und ESL-TV. An der Deutschen Akademie für Public Relations GmbH (DAPR) ist Wopen Dozent, zuletzt zum Thema Client Relations Expert
- Lehrende/r: Christian Wopen
Ob es die ansprechende und ausdrucksstarke Präsentation von Zahlen ist, die Prognose von Entwicklung auf Basis erhobener Daten oder die Ermittlung des Marketingerfolges – nicht nur, aber gerade auch im Umfeld von Start-Ups sind grundlegende Kenntnisse ökonometrischer und statistischer Verfahren eine wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche unternehmerische Tätigkeit.
In der Veranstaltung werden auf leicht zugängliche Art und Weise die notwendigen Grundlagen vermittelt, um Daten einerseits zielorientiert visualisieren zu können und andererseits notwendige Methoden und Verfahren problemorientiert einsetzen zu können, um so Zusammenhänge zu erkennen und auszudrücken. Dabei liegt der Schwerpunkt nicht in der Mathematik, sondern in der praktischen Anwendbarkeit und Interpretation der Ergebnisse der eingesetzten Methoden.
- Lehrende/r: Marc Stallony
Registration
The course is limited to a maximum of 30 participants. If more than 30 people want to attend the course, the course leaders will make a selection. Interested students have to upload a current CV, a short letter of motivation and a transcript of records (documents can be in English or German) on the respective application website. We have extended the application deadline to November 23rd (23:59). In case students have not performed any examinations during their master studies so far, they are invited to send their bachelor transcript. Students for whom the course is mandatory will be preferred. This applies in particular to master students in Information Systems with the selection of the Track Marketing, for whom up to 15 places are reserved.
Content and learning objectives
The module covers aspects for developing and designing value-adding relationships between customers and companies. Thereby, conceptual and methodical basics of customer relationship management (CRM/Customer Management) and direct marketing (DiMa) are presented. During the course students deal with current topics, concepts, and instruments of customer management and work on those in detail in a group assignment, which they present in front of the class and an expert panel. The participants receive a comprehensive overview of the planning, management, implementation, and controlling of customer relationship and direct marketing activities. In addition, the participants acquire knowledge, experience, and impulses in the three key competencies for successful CRM and DiMa: Expertise, statistics competence, and IT/data competence. The module consists of three teaching and learning formats (lectures, speed research, case study) and follows an interactive approach.
The following topics are, among others, covered in the course:
- Introduction, overview, basics, and methods of CRM and DiMa
- Concepts and tools of CRM and DiMa (customer experience management, journey mapping, lift, RFM, CLV, campaign control, personas, segmentation, CHAID etc.)
- Interaction of customer management and direct marketing
- Scope, management and controlling in CRM and DiMa
The aim of the course is to give students a profound and progressive understanding of customer relationship management and direct marketing. Thereby, it focuses on opportunities and challenges in data-driven companies.
Acquired skills
Professional skills:
- Students are able to evaluate customers using a variety of methods (customer lifetime value (CLV), recency, frequency, monetary value (RFM)).
- Students are able to plan and conduct direct marketing campaigns.
- Students learn how to handle data available in companies (legal, methodical, strategic).
Soft skills and key qualifications:
- Cooperation and collaboration: Some of the tasks consist of group work.
- Presentation techniques: the tasks must be presented in front of the course.
- Communication skills: fast capturing, processing, and preparing of content as well as the ad hoc presentation and discussion of it within the scope of the Speed Research Day.
- Analytical skills: understanding and deriving key insights as well as strategies from a Business Case.
Module Prerequisites
Students are recommended to have basic knowledge in Data Science and the use of statistical methods, such as regression analysis. In addition, the ability to use SPSS, R or Python is beneficial. If the given recommendations are not met prior to the attendance of the course, they can be obtained during the semester via self-study (see recommended books).
We suggest Information Systems students to take the course ”Data Analytics 2” before this module.
Recommended readings:
- Hair, Joseph F., William C. Black, Barry J. Babin, and Rolph E. Anderson (2006), Multivariate data analysis, Eight edition, Pearson new international edition. Upper Saddle River, N.J.: Pearson Education.
- Hayes, Andrew F. (2018), Introduction to mediation, moderation, and conditional process analysis. A regression-based approach. Methodology in the social sciences, Second edition. New York, London: The Guilford Press.
Students who can speak German may as well refer to Backhaus et al. (2018, 2015) instead of Hair et al. (2006).
- Backhaus, Klaus, Bernd Erichson, Wulff Plinke, and Rolf Weiber (2018), Multivariate Analysemethoden. Eine anwendungsorientierte Einführung, 15., überarbeitete und aktualisierte Auflage. Berlin, Heidelberg: Springer Gabler.
- ———, ———, and Rolf Weiber (2015), Fortgeschrittene Multivariate Analysemethoden. Eine anwendungsorientierte Einführung, 3., überarbeitete und aktualisierte Auflage. Berlin, Heidelberg: Springer Gabler.
Anmeldung
Der Kurs ist auf eine maximale Teilnehmeranzahl von 30 Personen begrenzt. Sollten mehr als 30 Personen an dem Kurs teilnehmen wollen, werden die Kursverantwortlichen eine Auswahl vornehmen. Für eine Berücksichtigung müssen ein aktueller Lebenslauf, ein kurzes Motivationsschreiben sowie ein aktueller Notenauszug (Dokumente können auf Englisch oder Deutsch sein) bis spätestens zum 31. Oktober (23:59) auf der entsprechenden Bewerbungsseite hochgeladen werden. Studierende, die noch keine Masterprüfung absolviert haben, sind dazu angehalten, ihr Bachelorzeugnis einzureichen. Alle Studierende, für die der Kurs verpflichtend ist, werden bevorzugt. Dies trifft insbesondere auf Studierende des Masters in Information Systems mit Auswahl des Domain Tracks Marketing zu, für die bis zu 15 Plätze reserviert sind.
Inhalte und Lernziele
Dieses Modul behandelt Aspekte zur Entwicklung und Gestaltung wertschöpfender Beziehungen zwischen Kunden und Unternehmen. Dabei werden konzeptionelle und methodische Grundlagen des Customer Relationship Management (CRM/Kundenmanagement) und des Direktmarketing (DiMa) vorgestellt. Des Weiteren werden ausgewählte aktuelle Themen, Konzepte und Instrumente vertiefend behandelt und in Gruppenarbeit eine Fallstudie bearbeitet sowie vor dem Kurs und einem Expertengremium vorgestellt. Die Teilnehmer erhalten einen umfassender Überblick über die Planung, das Management, die Implementierung und das Controlling von Kundenbeziehungen und Direktmarketingaktivitäten. Darüber hinaus erwerben die Teilnehmer Wissen, Erfahrung und Impulse in den drei Schlüsselkompetenzen für erfolgreiches CRM und DiMa: Fachkompetenz, Statistikkompetenz und IT/Data-Kompetenz. Das Modul besteht aus drei Lehr- und Lernformaten (Vorträge; Speed Research; Fallstudie) und verfolgt einen interaktiven Ansatz.
Folgende Themen werden unter anderem im Rahmen des Kurses behandelt:
- Einführung, Überblick, Grundlagen und Methoden des CRM und des DiMa
- Konzepte und Instrumente des CRM und im DiMa (Customer Experience Management, Journey Mapping, Lift, RFM, CLV, Kampagnensteuerung, Personas, Segmentierung, CHAID etc.)
- Zusammenspiel von Kundenmanagement und Direktmarketing
- Rahmen, Management und Controlling im CRM und DiMa
Ziel des Kurses ist es, Studierenden ein tiefgreifendes und fortschrittliches Verständnis von Kundenbeziehungsmanagement und Direktmarketing zu vermitteln. Dabei werden Chancen und Herausforderungen in datengetriebenen Unternehmen fokussiert.
Erworbene Kompetenzen
Fachliche Kompetenzen:
- Studenten sind in der Lage Kunden anhand verschiedener Methoden zu bewerten (Customer Lifetime Value (CLV), Recency, Frequency, Monetary Value (RFM))
- Studenten sind in der Lage Direktmarketing-Kampagnen zu planen und durchzuführen.
- Studenten erlernen den Umgang mit in Unternehmen verfügbaren Daten (rechtlich, methodisch, strategisch).
Soft Skills und Schlüsselqualifikationen:
- Kooperation und Zusammenarbeit: ein Teil der Aufgaben besteht aus Gruppenarbeit.
- Präsentationstechniken: die Aufgaben müssen vor dem Kurs präsentiert werden.
- Kommunikationsfähigkeit: schnelles erfassen, verarbeiten und aufarbeiten von Inhalten sowie das ad hoc vortragen und diskutieren derselben im Rahmen des Speed Research Days.
- Analysefähigkeit: Verstehen und Ableiten wichtiger Erkenntnisse sowie Strategien aus einem Business Case.
Modulbezogene Teilnahmevoraussetzungen:
Studierenden, die den Kurs besuchen möchten, empfehlen wir Grundkenntnisse in Data Science und in der Anwendung statistischer Methoden (wie z.B. Regressionsanalysen). Darüber hinaus sind Kenntnisse in der Anwendung von SPSS, R oder Python von Vorteil. Sollten die genannten Empfehlungen vor dem Besuch der Lehrveranstaltung nicht erfüllt sein, können die Studierenden diese während des Semesters im Selbststudium nacharbeiten (siehe empfohlene Literatur).
Wir empfehlen Studierenden der Wirtschaftsinformatik vor dem Besuch dieser Veranstaltung das Modul „Data Analytics 2” zu belegen.
Empfohlene Literatur:
- Hair, Joseph F., William C. Black, Barry J. Babin, and Rolph E. Anderson (2006), Multivariate data analysis, Eight edition, Pearson new international edition. Upper Saddle River, N.J.: Pearson Education.
- Hayes, Andrew F. (2018), Introduction to mediation, moderation, and conditional process analysis. A regression-based approach. Methodology in the social sciences, Second edition. New York, London: The Guilford Press.
- Backhaus, Klaus, Bernd Erichson, Wulff Plinke, and Rolf Weiber (2018), Multivariate Analysemethoden. Eine anwendungsorientierte Einführung, 15., überarbeitete und aktualisierte Auflage. Berlin, Heidelberg: Springer Gabler.
- ———, ———, and Rolf Weiber (2015), Fortgeschrittene Multivariate Analysemethoden. Eine anwendungsorientierte Einführung, 3., überarbeitete und aktualisierte Auflage. Berlin, Heidelberg: Springer Gabler.
- Lehrende/r: Nadine Eckel
- Lehrende/r: Michael Gerke
- Lehrende/r: Lena Kamp
- Lehrende/r: Christina Okoutsidou
Inhaltliche Schwerpunkte:
* Erste Schritte in R-Studio
- Datentypen, Objekte & Funktionen
- Daten einlesen
- Pakete
* Datenmanagement
* Deskriptive Statistik
- Lagemasse, Streumasse, Tabellen & Grafiken
* Wahrscheinlichkeitstheorie, Konfidenzintervalle
* Testverfahren
- Korrelation, Z-Test & t-Test
- Lehrende/r: Theresa Eckes
- Lehrende/r: Sarah Humberg
- Lehrende/r: Katrin Jansen
- Lehrende/r: Steffen Nestler
- Lehrende/r: Jana Pförtner
- Lehrende/r: Florian Scharf
Bitte beachten Sie, dass die Vorlesung erst am 21.10.2021 startet!
- Lehrende/r: Svetlana Gurevich
- Lehrende/r: Oliver Kamps
- Lehrende/r: Thomas Godland
- Lehrende/r: Konstantin Julian Recke
Auf 16 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich.
Die Veranstaltung bietet eine theoretisch fundierte aber dennoch praxisnahe Einführung in die Konstruktionsprinzipien psychometrischer Instrumente. Die Studierenden lernen die Grundlagen der klassischen Testtheorie kennen. Auf diesen Erkenntnissen aufbauend werden wir gemeinsam ein psychometrisches Instrument konstruieren. Mit diesem werden die Studierenden eigene Daten erheben, mit denen das Instrument anschließend auf seine wissenschaftliche Güte hin überprüft wird.
Voraussetzung für den erfolgreichen Besuch der Veranstaltung sind forschungsmethodische und statistische Kenntnisse, wie sie an der WWU im Bachelor der Erziehungswissenschaft vermittelt werden (VLn Forschungsmethoden, Statistik I und II). Das Seminar ist als erster Teil einer zweiteiligen Veranstaltung zur Vorbereitung auf eine quantitativ-empirische Masterarbeit konzipiert. Teil zwei findet im kommenden Semester statt und wird verschiedene Auswertungsstrategien für die erhobenen Daten sowie die Verschriftlichung einer empirischen Arbeit thematisieren. Insgesamt bereitet das Seminar auf die Bearbeitung einer empirischen, erziehungswissenschaftlichen Masterarbeit vor.
- Lehrende/r: Lars Behrmann
Die Vorlesung gibt zunächst eine Einführung in die wissenschaftsphilosophischen Grundlagen der Psychologie (Wissenschaftstheorie, Kausalität). Danach werden wir uns anhand der typischen Stadien bei der Planung, Durchführung und (statistischen) Auswertung einer quantitativen psychologischen Untersuchung mit zentralen Prinzipien der Operationalisierung von (unabhängigen und abhängigen) Variablen, der Kontrolle von Störvariablen, Prinzipien der Versuchsplanung, wichtige Versuchsdesigns, Teststärke (statistische Power) und Interpretation empirischer Befunde beschäftigen. Die Vorlesungsinhalte stehen in inhaltlichem Bezug zu den Veranstaltungen des Statistik I-Moduls und bilden die Grundlage für das im Statistik II-Modul folgende Empirisch-Experimentelle Praktikum.
- Lehrende/r: Steffen Nestler
Im Empirisch-experimentellen Praktikum führen die Teilnehmer zuvor durch die Veranstalter ausgewählte Experimente selbständig durch und werten die Experimente aus. Die jeweilige Versuchsdurchführung und Auswertung wird in einem Bericht zusammengefasst.
Ziel dieser Veranstaltung ist zu lernen, wie man Experimente organisiert, in Experimenten gewonnene Daten auswertet und angemessen beschreibt. Der Experimentalbericht folgt dabei hinsichtlich der formalen und inhaltlichen Gestaltung den Vorschlägen der Deutschen Gesellschaft für Psychologie bzw. der American Psychological Association. Die Anzahl der zu schreibenden Berichte richtet sich nach der Qualität derselben. Es müssen minimal drei, maximal fünf Berichte geschrieben werden.
Die Folien werden immer am Sonntagabend hochgeladen. Die Berichte sollen bis Sonntagabend um 18.00 Uhr im LearnWeb hochgeladen werden, damit sie rechtzeitig korrigiert werden können.
Hintergrundliteratur ist u.a.:
Bittrich, K. & Blankenberger, S. (2011). Experimentelle Psychologie: Experimente planen, realisieren, präsentieren. Landsberg: Beltz Psychologie Verlags Union.
Reiß, S. & Sarris, V. (2012). Experimentelle Psychologie. München: Pearson Studium
Sedlmeier, P. & Renekewitz, F. (2008). Forschungsmethoden und
Statistik in derPsychologie. München: Pearson Studium
- Lehrende/r: Marieke Meier
Die zweiteilige Lehrveranstaltung (VL-Seminar mit Lektürekurs) versteht sich als Einführung in Arbeitsweisen, Untersuchungsgegenstände, und Themenfelder des Faches. Was ist Kultur? Wie kann man sie erforschen? Wo liegen die Potenziale und Grenzen dieses Konzepts? Welche Probleme und Perspektiven ergeben sich bei der Klassifizierung eines empirischen Gegenstandes als Kultur? Wie hat sich der Umgang mit diesen Fragen im Fach entwickelt? Was sind aktuelle methodische, analytische, theoretische Herangehensweisen und Forschungsthemen? Wir werden im ersten Teil der Lehrveranstaltung einen Überblick zur Fachentwicklung der Volkskunde im Gefüge der anthropologischen Disziplinen seit dem 18./19. Jahrhundert erarbeiten. Dabei geht es zum einen um Eckdaten der Institutionalisierung volkskundlicher Interessen zuerst durch beschreibende Statistik und Sammlungsinitiativen, dann durch Vereine und in Museen und schließlich an Universitäten. Dabei wird auch ein wissenshistorisch und politisch erweitertes und erkenntnistheoretisch informiertes Verständnis von Wissenschaft einschließlich ihrer jeweiligen Methoden der Erhebung und Auswertung von Daten im Sinne einer historischen Wissensforschung erarbeitet, das die Vernetztheit und Bedingtheit volkskundlichen Wissens verstehbar macht. Diese Kenntnis mündet nicht in einer positivistischen Fachdefinition, vielmehr ist sie ein wichtiges Reflexionsinstrument jeder Forschungstätigkeit und eine unerlässliche Grundlage für die interdisziplinäre und internationale Sprechfähigkeit der AbsolventInnen. Im zweiten Teil der Lehrveranstaltung erarbeiten wir auf der Grundlage von empirischen Studien exemplarisch mehrere Forschungsfelder (z.B. materielle und visuelle Kultur, Museum und Sammlung). Auch hier ermöglicht ein Rückblick auf Klassiker wie auf Verworfenes und Wiederentdecktes ein historisch situiertes Fachverständnis; aktuellste Beiträge aus der internationalen Forschungsdiskussion zu jedem Themenfeld informieren über weitergehende Perspektiven. In der geforderten schriftlichen Prüfungsleistung soll nicht Vorliegendes zusammengefasst, sondern ein eigenes wissenschaftliches Interesse formuliert werden: Welches Thema interessiert mich? Wie ist der aktuelle Forschungsstand? Was sind relevante Fragestellungen, Begriffe und Ergebnisse? Wie könnten eigene Forschung, z.B.in der Masterarbeit, dazu aussehen?
- Lehrende/r: Lioba Keller-Drescher
Seminarinhalt:
- amtliche, topographische Kartographie: Kartengrundlagen, Kartenprojektionen, Karteninterpretation
- offene (Geo-)Daten: Geoportale, Statistikportale
- Datenrecherche, -erfassung/-erhebung: u.a. kritisches Kartieren
- thematische Kartographie: Analyse thematischer Karten, kartographische/graphische Regeln zur Erzeugung thematischer Karten
- Kritische Kartographie
- QGIS
Ziel des Seminars:
- Kritische Auseinandersetzung mit kartographischen Produkten
- Die Teilnehmenden lernen Grundlagenbeschaffung zur eigenständigen Anfertigung thematischer Karten kennen. Dazu werden unterschiedliche offene (Geo-)Datenquellen kritisch bewertet und genutzt. Die Datenerhebungsmethode des Kartierens wird erprobt sowie die kartographische Umsetzung geübt.
Hinweis: Der Fokus des Seminars liegt nicht auf QGIS. QGIS wird nur als ein Werkzeug zur Umsetzung thematischer Karten genutzt. Basisfunktionen dieses GIS werden erarbeitet. Die Übungsarbeiten sind so konzipiert, dass diese auch von Teilnehmenden ohne GIS-Vorkenntnisse bearbeitet werden können.
Da die Inhalte der Veranstaltung aufeinander aufbauen und in Hausaufgaben und gemeinschaftlichen Übungen eingeübt werden, besteht eine Anwesenheitspflicht von 80 % der Sitzungen.
- Lehrende/r: Claudia Schroer
Seminarinhalt:
- amtliche, topographische Kartographie: Kartengrundlagen, Kartenprojektionen, Karteninterpretation
- offene (Geo-)Daten: Geoportale, Statistikportale
- Datenrecherche, -erfassung/-erhebung: u.a. kritisches Kartieren
- thematische Kartographie: Analyse thematischer Karten, kartographische/graphische Regeln zur Erzeugung thematischer Karten
- Kritische Kartographie
- QGIS
Ziel des Seminars:
- Kritische Auseinandersetzung mit kartographischen Produkten
- Die Teilnehmenden lernen Grundlagenbeschaffung zur eigenständigen Anfertigung thematischer Karten kennen. Dazu werden unterschiedliche offene (Geo-)Datenquellen kritisch bewertet und genutzt. Die Datenerhebungsmethode des Kartierens wird erprobt sowie die kartographische Umsetzung geübt.
Hinweis: Der Fokus des Seminars liegt nicht auf QGIS. QGIS wird nur als ein Werkzeug zur Umsetzung thematischer Karten genutzt. Basisfunktionen dieses GIS werden erarbeitet. Die Übungsarbeiten sind so konzipiert, dass diese auch von Teilnehmenden ohne GIS-Vorkenntnisse bearbeitet werden können.
Da die Inhalte der Veranstaltung aufeinander aufbauen und in Hausaufgaben und gemeinschaftlichen Übungen eingeübt werden, besteht eine Anwesenheitspflicht von 80 % der Sitzungen.
- Lehrende/r: Claudia Schroer
- Mathematische Grundbegriffe
- Elementare Funktionen
- Trigonometrie
- Vektoren
- Matrizen, lineare Gleichungssysteme
- Komplexe Zahlen
- Elemente der Differentialrechnung
- Elemente der Integralrechnung
- Einblicke in Differentialgleichungen
- Grundzüge der Statistik
- Lehrende/r: Raphael Wittkowski
ie Vorlesung wird abschnittsweise als Videoaufzeichnung zur Verfügung gestellt. Zu den Präsenzterminen im Hörsaal werden die in der Vorlesung "eingestreuten" Übungsaufgaben vorgerechnet.
Die Einschreibeschlüssel für die verschiedenen Learnweb-Kurse erhalten Sie unter https://www.wi.uni-muenster.de/de/institut/statistik/personen/ingolf-terveer/mawiwi-informationen
- Lehrende/r: Pelin Aspar
- Lehrende/r: Ingolf Terveer
Multivariate Analyse ist die Suche nach Beziehungsmustern unter mehreren Variablen und ein unerlässliches Tool in der empirischen Sozialforschung. Der Kurs vermittelt die theoretische (statistische) Kenntnis zentraler multivariater Verfahren und - je nach Vorkenntnissen der TeilnehmerInnen - deren praktische Anwendung mit den Programmpaketen R oder SPSS. Grundsätzlich kann man multivariate Verfahren in Struktur entdeckende und Struktur erklärende Verfahren unterteilen. Zu den Struktur entdeckenden Verfahren, die im Kurs vorgestellt werden sollen, zählt die Faktorenanalyse, die mehrere (viele) Variablen zu wenigen Dimensionen (Faktoren) zusammenfasst. Zu den Struktur erklärenden Verfahren gehören die Varianzanalyse und die Regressionsanalyse, mit der die Einflüsse einer oder mehrerer unabhängiger Variablen auf eine (oder mehrere) abhängige Variable überprüft werden. Für die Einübung der Verfahren mit den Statistikprogrammpaketen R oder SPSS werden geeignete Datensätze zur Verfügung gestellt.
Studienleistung: Übungsaufgaben zu multivariaten Auswertungsverfahren
Prüfungsleistung: Hausaufgaben zu multivariaten Auswertungsverfahren
Literaturempfehlungen:
Bühner, M. & Ziegler, M. (2017). Statistik für Psychologen und Sozialwissenschaftler: Grundlagen und Umsetzung mit SPSS und R. Hallbergmoos: Pearson.
Eid, M.; Gollwitzer, M. & Schmitt, M. (2010): Statistik und Forschungsmethoden. Berlin: Springer.
- Lehrende/r: Katharina Maubach
- Lehrende/r: Armin Scholl
- Lehrende/r: Jens Woelke
Das Münster-Barometer kann entweder als Seminar (diese Veranstaltung) oder als Praktikum bei Nina Wild belegt werden. Als Seminar steht beim Münster-Barometer der Praxisbezug im Fokus, indem die bisher im Studium er-langten theoretischen Kenntnisse der empirischen Sozialforschung in einem konkreten sozialwissen-schaftlichen Projekt angewandt und hinterfragt werden. Die Teilnehmer/innen sind dabei aktiv bei der Durchführung eines konkreten Drittmittelprojekts eingebun-den, das mittels einer Bevölkerungsbefragung die Meinung in Münster zu aktuellen gesellschaftlichen und politischen Themen wie Wohnungsnot, Flüchtlingspolitik oder gesellschaftliches Engagement erhebt, sich aber auch mit wissenschaftlichen Fragestellungen wie z.B. Sozialraummodelle oder Non-Response ausei-nandersetzt. Im Laufe des Seminars werden verschiedene Techniken der empirischen Sozialforschung in der Praxis ein-gesetzt: Fragebogenentwicklung, Programmierung einer Dateneingabemaske bzw. eines Online-Fragebogens, Durchführung von Interviews, Datenerfassung, Auswertung mit SPSS und die Aufbereitung der Ergebnisse mittels Grafikprogramme. Vorkenntnisse (vor allem im statistischen Bereich) sind nicht un-bedingt erforderlich, es ist aber sinnvoll, zuvor die grundlegenden Statistik- und Methodenkurse be-sucht zu haben. Das Münster-Barometer ist als Blockseminar konzipiert und findet wochentags im Zeitraum zwischen dem 21. Februar und dem 18. März 2022 statt. Weitere Informationen und ein detaillierter Verlaufsplan finden sich unter http://barometer.uni-muenster.de. Anmeldung nur direkt bei Marko Heyse – in der Sprechstunde oder per Email: barometer@uni-muenster.de
- Lehrende/r: Marko Heyse
- Lehrende/r: Christina Wild
Pflichtveranstaltung im 2. Studienabschnitt (7. Sem.) Schwerpunkte: Pharmakodynamik und -kinetik, Testung von Arzneistoffen, Statistik
- Lehrende/r: Frank Begrow
- Lehrende/r: Martina Düfer
Das Seminar findet in doppelter Form an zwei Terminen statt. Dieser Kurs (Kurs 1) wird in Präsenz stattfinden, während Kurs 2 voraussichtlich in digitaler Form angeboten wird.
Das Seminar zielt darauf ab, den Studierenden das Potenzial quantitativer Datenerhebungs- und Datenauswertungsverfahren für die Beantwortung politikwissenschaftlicher Fragestellungen zu vermitteln. Inhaltlich geht es dabei um die Messung, Erklärung und Wirkungsweise von Euroskeptizismus, d.h. von politischen Einstellungen oder Programmen, die sich gegen die Idee der europäischen Integration richten oder grundlegende Elemente der Europäischen Union ablehnen.
Im ersten Teil des Seminars wenden wir uns den einzelnen Aspekten der Messung von Euroskeptizismus zu. Auf Grundlage wissenschaftlicher Forschungsliteratur werden unterschiedliche Ansätze zur empirischen Erfassung von individuellen Einstellungen zur europäischen Integration sowie von Elitenpositionen gegenüber der EU diskutiert.
Im zweiten Teil werden die Studierenden in Kleingruppen eingeteilt. Jede Gruppe erhält eine wissenschaftliche Fragestellung, zu der sie ein Forschungsdesign entwerfen und kritisch reflektieren soll. Die Gruppen erhalten Zeit, um an diesen Forschungsdesigns zu arbeiten und dieses dann auch schriftlich auszuarbeiten (ca. 6.000 Wörter). Nach dieser eigenständigen Gruppenarbeitsphase werden die Forschungsdesigns in zwei Sitzungen präsentiert und diskutiert. Dabei werden die Designs jeder Gruppe jeweils von einer anderen Gruppe vorgestellt und kommentiert. Nach diesen Präsentationen haben die Gruppen noch einmal Zeit, ihre Designs zu überarbeiten. Sie müssen schließlich schriftlich eingereicht werden und bilden dann die benotete Teilprüfungsleistung des Seminars für die Modulabschlussprüfung.
Voraussetzungen für die erfolgreiche Teilnahme an diesem Seminar sind die aktive Beteiligung an den Sitzungen, die Mitarbeit an einer der Forschungsdesign-Teams sowie die Präsentation und Kommentierung eines Forschungsdesigns einer anderen Gruppe. Die benotete Prüfungsleitung besteht in einer Modulabschlussprüfung, die in den jeweiligen Seminaren einzeln erbracht wird. Die Teilprüfungsleistung dieses Seminars bildet das schriftlich ausgearbeitete Forschungsdesign der Gruppen im Umfang von ca. 6.000 Wörtern.
Einführende Literatur
Diaz-Bone, Rainer, 2019: Statistik für Soziologen. 5. Auflage. Stuttgart: Universitätsverlag Konstanz/UTB.
Hix, Simon/Bjørn Høyland, 2011: The Political System of the European Union. 3. Auflage. Houndmills: Palgrave Macmillan.
- Lehrende/r: Oliver Treib
Das Seminar findet in doppelter Form an zwei Terminen statt. Dieser Kurs (Kurs 2) wird voraussichtlich in digitaler Form stattfinden, während Kurs 1 in Präsenz angeboten wird.
Das Seminar zielt darauf ab, den Studierenden das Potenzial quantitativer Datenerhebungs- und Datenauswertungsverfahren für die Beantwortung politikwissenschaftlicher Fragestellungen zu vermitteln. Inhaltlich geht es dabei um die Messung, Erklärung und Wirkungsweise von Euroskeptizismus, d.h. von politischen Einstellungen oder Programmen, die sich gegen die Idee der europäischen Integration richten oder grundlegende Elemente der Europäischen Union ablehnen.
Im ersten Teil des Seminars wenden wir uns den einzelnen Aspekten der Messung von Euroskeptizismus zu. Auf Grundlage wissenschaftlicher Forschungsliteratur werden unterschiedliche Ansätze zur empirischen Erfassung von individuellen Einstellungen zur europäischen Integration sowie von Elitenpositionen gegenüber der EU diskutiert.
Im zweiten Teil werden die Studierenden in Kleingruppen eingeteilt. Jede Gruppe erhält eine wissenschaftliche Fragestellung, zu der sie ein Forschungsdesign entwerfen und kritisch reflektieren soll. Die Gruppen erhalten Zeit, um an diesen Forschungsdesigns zu arbeiten und dieses dann auch schriftlich auszuarbeiten (ca. 6.000 Wörter). Nach dieser eigenständigen Gruppenarbeitsphase werden die Forschungsdesigns in zwei Sitzungen präsentiert und diskutiert. Dabei werden die Designs jeder Gruppe jeweils von einer anderen Gruppe vorgestellt und kommentiert. Nach diesen Präsentationen haben die Gruppen noch einmal Zeit, ihre Designs zu überarbeiten. Sie müssen schließlich schriftlich eingereicht werden und bilden dann die benotete Teilprüfungsleistung des Seminars für die Modulabschlussprüfung.
Voraussetzungen für die erfolgreiche Teilnahme an diesem Seminar sind die aktive Beteiligung an den Sitzungen, die Mitarbeit an einer der Forschungsdesign-Teams sowie die Präsentation und Kommentierung eines Forschungsdesigns einer anderen Gruppe. Die benotete Prüfungsleitung besteht in einer Modulabschlussprüfung, die in den jeweiligen Seminaren einzeln erbracht wird. Die Teilprüfungsleistung dieses Seminars bildet das schriftlich ausgearbeitete Forschungsdesign der Gruppen im Umfang von ca. 6.000 Wörtern.
Einführende Literatur
Diaz-Bone, Rainer, 2019: Statistik für Soziologen. 5. Auflage. Stuttgart: Universitätsverlag Konstanz/UTB.
Hix, Simon/Bjørn Høyland, 2011: The Political System of the European Union. 3. Auflage. Houndmills: Palgrave Macmillan.
- Lehrende/r: Oliver Treib
In diesem Lektürekurs werden anhand verschiedener Studien zur Parteienforschung vier in der Politikwissenschaft gängige, quantitative Methoden kennengelernt. Wir starten hierfür im ersten Block mit einer Einführung in die Grundlagen der empirischen Methoden der Sozialforschung und beschäftigen uns mit Gütekriterien sowie Forschungsdesigns quantitativer Sozialforschung. Anschließend folgen in thematischen Blöcken (1) multivariate Datenanalysen und Regressionen, (2) Umfragen, (3) quantitative Textanalyse sowie (4) Mixed-Methods Designs.
Ziel des Seminars ist es die methodische Lesekompetenz zu stärken und durch die Auseinandersetzung mit methodischer Grundlagenliteratur sowie spannender Studien aus dem Bereich der Parteienforschung auszubauen. Gemeinsam erarbeiten wir uns nicht nur die genannten Methoden, sondern lernen auch wie wir Studien lesen deren quantitative Analyseformen uns weniger gut bekannt sind. Das Seminar ist vor allem für all jene Studierende besonders spannend, die sich gerne mit den Arbeits- und Wirkungsweisen von Parteien auseinandersetzen und hierbei eine große Bandbreite an verschiedenen quantitativen Betrachtungsmöglichkeiten kennenlernen wollen.
Das Seminar ist in fünf thematische Blöcke unterteilt: Grundlagen, multivariate Datenanalysen und Regressionen, Umfrageforschung, quantitative Textanalyse und Mixed-Methods Designs.
Aufbau des Seminars
- Mischung aus synchroner und asynchroner Lehre
- Synchrone Lerneinheiten in Abhängigkeit der geltenden Covid-19-Regelungen per Zoom oder in Präsenz
- Um die Lerneffekte der methodischen Anwendung zu erhöhen, welche die verschiedenen Methoden der quantitativen Parteienforschung im Anschluss direkt anhand von aktuellen Studien praktisch besprochen und diskutiert.
Anforderungen: Für das Bestehen des Kurses ist die Erbringung einer Studien- und Prüfungsleistung erforderlich. Die Lektüre der bereitgestellten Texte wird vorausgesetzt.
Voraussetzungen: Für eine erfolgreiche Teilnahme an dem Seminar bietet es sich an bereits die Statistik 1 Vorlesung bestanden oder/und ein Seminar zur Parteienforschung besucht zu haben.
Studienleistung: 1 kurze Textreflexion pro inhaltlichen Block und jeweils Beteiligung im Diskussionsforum
Prüfungsleistung: Take-Home-Exam
Einführende Literatur:
Caramani, Daniele (Hsg.) (2017): Comparative politics. 4th edition. Oxford, New York: Oxford University Press.
Diaz-Bone, Rainer. 2018. Statistik für Soziologen. Konstanz/München: UVK Verlagsgesellschaft mbH; UVK/Lucius.
Niedermayer, Oskar (Hsg.) 2013: Handbuch Parteienforschung. Heidelberg: Springer-Verlag.
Niedermayer, Oskar; Richard Stöss (Hsg.) 2013: Stand und Perspektiven der Parteienforschung in Deutschland. Heidelberg: Springer-Verlag.
Wagemann, Claudius; Goerres, Achim; Siewert, Markus B. (2020): Handbuch Methoden der Politikwissenschaft. 1st ed. 2020. Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden; Imprint: Springer VS.
Ware, Alan 1996: Political Parties and Party Systems. Oxford: Oxford University Press.
- Lehrende/r: Dana Siobhan Atzpodien
Die Vorlesung behandelt neuere statistische Verfahren zur Analyse komplexer psychologische Daten. Behandelt wird zunächst das lineare Modell inkl. einfache und multiple Regression, kategoriale Regression (z.B. Varianzanalysen), Kovarianzanalyse und regularisierende Regressionen. Im Anschluss daran besprechen wir kurz Regressionsbäume und neuronale Netze, um dann verallgemeinerte lineare Modelle wie die logistische Regression kennenzulernen. Schließlich werden wir uns mit gemischten linearen Modellen (auch Multilevel-Modelle) zur Analyse hierarchischer Daten beschäftigen.
Die praktische Umsetzung der Verfahren wird in den Seminaren zur Vorlesung mit der Statistik-Software R eingeübt. Darüber hinaus werden regelmäßig Übungsaufgaben verteilt. Die Lösung dieser Übungsaufgaben sowie die Beantwortung von Fragen zur Vorlesung sind Gegenstand wöchentlich stattfindender Tutorien.
- Lehrende/r: Sarah Humberg
- Lehrende/r: Katrin Jansen
- Lehrende/r: Steffen Nestler
- Lehrende/r: Marie Salditt
Besprechung der praktischen Umsetzung der in der Vorlesung Statistik für Fortgeschrittene I besprochenen Verfahren.
- Lehrende/r: Sarah Humberg
- Lehrende/r: Katrin Jansen
- Lehrende/r: Steffen Nestler
- Lehrende/r: Richard Rau
- Lehrende/r: Marie Salditt