Suchergebnisse: 7310
- Lehrende/r: Marius Lutzer
Das Problem des Übels entsteht, kurz gefasst, durch einen offensichtlichen Widerspruch zweier Annahmen: (1) der Annahme, dass Gott allmächtig, allwissend und gütig ist, und (2) der Annahme, dass es in der Welt Leid und Übel gibt – eine Annahme, die wir aufgrund unserer Erfahrungen kaum bestreiten können.
Wie kann Gott aber solches Leid und Übel zulassen, wenn er doch in der Lage wäre, es zu verhindern? Wie kann man vor dem Hintergrund der Einsicht, dass unsere Welt in vielerlei Hinsicht schlecht ist, überhaupt einen (christlichen) Gott annehmen?
Diese Fragen bilden den Ausgangspunkt des Seminars. Anhand ausgewählter Texte aus der aktuellen Religionsphilosophie werden wir einen Überblick über unterschiedliche Varianten des Problems und die Reaktionen darauf gewinnen. Dabei werden wir die wichtigsten Positionen kritisch diskutieren und zueinander in Bezug setzen.
Der Seminarplan mit den Angaben zur Seminarliteratur und zu den Anforderungen für Studien- und Prüfungsleistungen wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben.
- Lehrende/r: Eva-Maria Jung
Auf 35 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!
Migrationsbedingte Diversität ist an allen Schulformen ein Thema, das Lehrkräfte beschäftigt. Welche Fragen ergeben sich daraus für das professionelle Handeln für Lehrkräfte? Im Seminar befassen wir uns mit Mehrsprachigkeit, Bildungsungleichheit, Rassismus und Erinnerungskultur in der Schule der Migrationsgesellschaft.
- Lehrende/r: Katrin Huxel
Auf 35 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!
Migrationsbedingte Diversität ist an allen Schulformen ein Thema, das Lehrkräfte beschäftigt. Welche Fragen ergeben sich daraus für das professionelle Handeln für Lehrkräfte? Im Seminar befassen wir uns mit Mehrsprachigkeit, Bildungsungleichheit, Rassismus und Erinnerungskultur in der Schule der Migrationsgesellschaft.
- Lehrende/r: Katrin Huxel
- Lehrende/r: Jana Schäfer
Auf 35 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!
INKLUSION wird als Querschnittsaufgabe aller allgemeinbildenden Schulen betrachtet und liegt gemäß den Neuen Leitlinien Gemeinsames Lernen (Ministerium für Schule und Bildung NRW 2022) in der Verantwortung ALLER am Lernprozess Beteiligten. Daher hat dieses Seminar das Ziel durch praxisorientierte Bausteine (kooperative Förderplanung, Diklusion, AO-SF, Übergangsgestaltung, sonderpädagogische Unterstützungsbedarfe, Team-Teaching usw.) Basiskompetenzen zu vermitteln und damit zur Professionalisierung im Lehrberuf hinsichtlich des Unterrichtens und Erziehens heterogener Lerngruppen und der Mitgestaltung einer inklusiven Schulentwicklung beizutragen.
- Lehrende/r: Sandra Stolte
- Lehrende/r: Karolina Urton
Auf 35 Teilnehmer begrenzte Veranstaltung, Anmeldung erforderlich!
Die Professionalisierungsbestrebungen in der Alphabetisierung und Grundbildung haben in den vergangenen Jahren zugenommen und stellen ein Handlungsfeld der nationalen Dekade für Alphabetisierung und Grundbildung dar. Dennoch zeigt sich, dass bislang kaum einheitliche Standards für Kompetenzanforderungen existieren. Das Seminar gibt einen einführenden Einblick in das Handlungsfeld der Alphabetisierung und Grundbildung und dessen strukturellen Besonderheiten. Daneben werden aktuelle Professionalisierungsbestrebungen insbesondere für Kursleitende in der Alphabetisierung und Grundbildung und deren Bedeutung in den Blick genommen. Gemeinsam werden bestehende Konzepte, aber auch Leerstellen betrachtet und dessen Auswirkungen auf die Praxis analysiert.
- Lehrende/r: Vera Lüneberg
- Lehrende/r: Gabriel Borrelli
- Lehrende/r: Lars Linsen
- Lehrende/r: Janin Uedemann
- Lehrende/r: Jan Vahrenhold
- Lehrende/r: Carolin Wortmann
- Lehrende/r: Matthias Casper
- Lehrende/r: Bettina Heiderhoff
- Lehrende/r: Nils Jansen
- Lehrende/r: Marcel Krumm
- Lehrende/r: Petra Pohlmann
- Lehrende/r: Nicole Strack
- Lehrende/r: Hinnerk Wißmann
- Lehrende/r: Fabian Wittreck
- Lehrende/r: Mark Deiters
- Lehrende/r: Carolin Antonia Hoppe
- Lehrende/r: Gabriele Kirstein
Diese Veranstaltung für Studierende des 2-Fach-Bachelor Mathematik und des Bachelor BK Mathematik (1. Semester) wird dringend empfohlen. Dabei sollen die Studierenden des 5. Semesters den Studierenden des 1. Semesters wichtige Grundbegriffe nochmal erklären und anschließend überprüfen, in wie weit die Erstsemester diese Grundbegriffe beherrschen.
- Lehrende/r: Katharina Kirsten
- Lehrende/r: Jörg Schürmann
Anhand ausgewählter Kunstwerke (von der Antike bis zum 21. Jhd.) wird grundlegendes Wissen zur Architektur, Skulptur/Plastik und performativen Kunstformen in Längs- und Querschnitten vermittelt, wenn möglich, vor Originalen. Dabei werden Sie die Fachterminologie der Gattungen einschließlich ihrer Grundlagenliteratur sowie die dazu notwendigen bibliographischen Hilfsmittel kennenlernen (Literaturrecherche, Techniken des Beschreibens, Umgang mit Quellen, etc.). Neben dem eigenständigen wissenschaftlichen Arbeiten, das anhand von Werkanalysen erlernt werden soll, möchte ich Ihnen die Fähigkeit vermitteln, erworbenes Wissen zu ordnen, kritisch zu prüfen und in Form von Referaten und Hausarbeiten präsentieren zu können.
Voraussetzungen für den Erwerb von Leistungspunkten: Regelmäßige, aktive Teilnahme. Neben einem Kurzreferat (Studienleistung) wird in der letzten Vorlesungswoche eine Klausur geschrieben (Benotung).
Diese Veranstaltung wird dreifach angeboten, ggf. werden die Plätze ausgelost, um eine gleichmäßige Verteilung gewährleisten zu können. Bis zum Beginn der ersten Sitzung werden Sie darüber informiert werden, ob Sie einen Platz erhalten haben. Ansonsten melden Sie sich bitte umgehend in einem anderen Kurs an.
- Lehrende/r: Andrea Witte
Anhand ausgewählter Kunstwerke (von der Antike bis zum 21. Jhd.) wird grundlegendes Wissen zur Architektur, Skulptur/Plastik und performativen Kunstformen in Längs- und Querschnitten ver-
mittelt, wenn möglich, vor Originalen. Dabei werden Sie die Fachterminologie der Gattungen einschließlich ihrer Grundlagenliteratur sowie die dazu notwendigen bibliographischen Hilfsmittel kennenlernen (Literaturrecherche, Techniken des Beschreibens, Umgang mit Quellen, etc.). Neben dem eigenständigen wissenschaftlichen Arbeiten, das anhand von Werkanalysen erlernt werden soll, möchte ich Ihnen die Fähigkeit vermitteln, erworbenes Wissen zu ordnen, kritisch zu prüfen und in Form von Referaten und Hausarbeiten präsentieren zu können.
Voraussetzungen für den Erwerb von Leistungspunkten: Regelmäßige, aktive Teilnahme. Neben einem Kurzreferat (Studienleistung) wird in der letzten Vorlesungswoche eine Klausur geschrieben (Benotung).
Diese Veranstaltung wird dreifach angeboten, ggf. werden die Plätze ausgelost, um eine gleichmäßige Verteilung gewährleisten zu können. Bis zum Beginn der ersten Sitzung werden Sie darüber informiert werden, ob Sie einen Platz erhalten haben. Ansonsten melden Sie sich bitte umgehend in einem anderen Kurs an.
- Lehrende/r: Andrea Witte
Die Studierenden erlernen im Propädeutikum die Grundlagen theologischen wissenschaftlichen Arbeitens, die insbesondere in den Seminaren und Übungen der weiteren Module praktisch angewandt und vertieft werden und es den Studierenden ermöglichen, Lerninhalte der weiteren Module in den Fächerkanon einzuordnen. Im Propädeutikum werden folgende Themen bearbeitet: Motive zum Theologie-Studium; theologische Berufsbilder; Einblick in die verschiedenen Fächer in der Evangelischen Theologie durch Vertreter:innen des jeweiligen Fachs; Umgang mit wissenschaftlicher Literatur, dabei exemplarisch erkunden, wie das Querschnittsthema Gender und die damit verbundenen Grundfragen theologischer Anthropologie in den verschiedenen theologischen Fächern diskutiert wird; Präsentationstechniken. Die in diesem Modul erworbenen Kompetenzen richten sich in zweifacher Weise auf das Studium an der Evangelisch-Theologischen Fakultät: Zum einen werden die Studierenden angeregt und angeleitet, ihre eigene Motivation und den Wunsch, Evangelische Theologie zu studieren, zu reflektieren. Zum anderen werden grundlegende Techniken und Einblicke vermittelt, die den Studierenden den Einstieg ins wissenschaftliche Arbeiten ermöglichen. Durch Gruppenarbeit sowie durch deren Reflexion soll die Fähigkeit zur konstruktiven Kritik und zur Durchführung didaktisch reflektierter Präsentationen gesteigert werden.
- Lehrende/r: Stefanie Burkhardt
- Lehrende/r: Carolin Puckhaber
- Lehrende/r: Simone Sinn
Das Propädeutikum soll eine Einführung in die Architektur und Skulptur/Plastik sowie in performative Kunstformen bieten. Es soll einen Überblick über die historische Entwicklung dieser Kunstgattungen geben und die grundlegende Fachterminologie vermitteln.
Voraussetzungen für den Erwerb von Leistungspunkten:
Regelmäßige, aktive Teilnahme; Übernahme eines Stundenprotokolls oder ggf. eines ca. 10-minütigen Kurzreferats (unbenotete Studienleistung); erfolgreiche Teilnahme an einer Klausur am Ende der Vorlesungszeit (benotete Prüfungsleistung).
Bitte beachten Sie die fristgerechte Anmeldung zur Prüfung in QISPOS innerhalb des dafür vorgesehenen Zeitraumes.
Hinweise zur Anmeldung und Referatsvergabe:
Für die Teilnahme am Propädeutikum ist eine Anmeldung im elektronischen Vorlesungsverzeichnis HIS-LSF notwendig. Maximale Teilnehmerzahl: 30.
Die Termine für die Protokolle bzw. ggf. für die Referate werden in der ersten Sitzung vergeben; die Referatsthemen werden ggf. jeweils eine Woche im Voraus mitgeteilt.
Beginn der Veranstaltung: Mi., 15.10.2025, 14-16 Uhr (c.t.), Domplatz 23, Raum: DPL 23.102
- Lehrende/r: Jana Schröder
Das Proseminar ermöglicht einen Überblick über zentrale Aufgaben und Arbeitsbereiche der Geschichtsdidaktik. Das Selbstverständnis der Disziplin als Wissenschaft vom „Geschichtsbewusstsein in der Gesellschaft” (Jeismann) hat dabei weitreichende Folgen für theoretische, empirische und pragmatische Fragestellungen. Denn Geschichtsdidaktik versteht sich heute zwar immer noch auch, aber nicht mehr ausschließlich als Didaktik des Geschichtsunterrichts. Da das Geschichtsbewusstsein der Schüler durch die außerschulische Geschichtskultur maßgeblich geprägt wird, gilt es auch Phänomene wie historische Museen und Ausstellungen exemplarisch in den Blick zu nehmen. Inhaltlich wird das Proseminar dementsprechend zwar einen Schwerpunkt auf Fragen nach Inhalten, Zielen, Medien und Methoden historischen Lernens im Geschichtsunterricht legen, doch auch geschichtskulturelle Fragestellungen sollen diskutiert werden.
- Lehrende/r: Martin Schlutow
Queer theology und theologische Genderforschung werden in den letzten Jahren zunehmend mehr in religionspädagogische Reflexionen einbezogen. Zugleich sind auch bei Behandlungen von Fragen in der Systematischen Theologie geschlechteranthropologische Fragen unmittelbar von Relevanz – beispielsweise in der Diskussion um die Zulassung von Frauen zum Weiheamt, aber auch in Auseinandersetzung mit der Sexualmoral der katholischen Kirche oder gängigen Gottesbildern. Im Kontext des Religionsunterrichts spielt die Auseinandersetzung mit Gender- und anderen Vielfaltsaspekten demzufolge sowohl auf der Ebene der in den Bildungsprozessen im Vordergrund stehenden Zielgruppe eine Rolle, als auch hinsichtlich der „materialen Gehalte […] und Theologumena des Christlichen, die im Kontext der klassischen Inhalte des Religionsunterrichts behandelt werden“ (Könemann 2023, 120).
Das Proseminar zielt auf den Ausbau der Sach- und Reflexionskompetenzen hinsichtlich der Gestaltung religionspädagogischer Kontexte mit besonderem Fokus auf Fragen nach dem Geschlecht und intersektionalen Verwobenheiten: Wie lassen sich Bildungsprozesse so anlegen, dass man der Vielfalt der Schüler:innen gerecht wird? Wie wird Geschlecht in Religionsschulbüchern dargestellt? Welche Rolle spielt Geschlecht in der theologischen Reflexion?
- Lehrende/r: Theresa Focke
- Lehrende/r: Yannick Selke
Soziale Bewegungen sind heute weitgehend akzeptierte Akteure des politischen Systems. Sie artikulieren Protest und dringen auf sozialen Wandel. Die Formen, in denen sich der Protest äußert, sind vielfältig und das Protestniveau ist in Deutschland - mit konjunkturellen Schwankungen - anhaltend hoch. Um eine Grundlage für die Auseinandersetzung mit konkreten Protesten und sozialen Bewegungen zu bekommen, werden wir einen Streifzug durch die Bewegungsforschung (von Marx bis heute) unternehmen. Dabei wird deutlich, dass es sehr unterschiedliche Möglichkeiten gibt, auf das Phänomen Protest und seine Entstehung zu schauen.
Neben diesem inhaltlichen Fokus sollen alle Teilnehmer*innen im Rahmen dieses Seminars in die Lage versetzt werden, eigenständig politikwissenschaftliche Fragestellungen zu er- und bearbeiten. Daher beschäftigen wir uns mit Literaturrecherche, Zitation, der Rolle von Theorien und der Struktur wissenschaftlicher Arbeiten. Am Ende des Seminars steht als Studienleistung ein Exposé für eine wissenschaftliche Arbeit. Darauf aufbauend kann die Prüfungsleistung in Form einer Hausarbeit erbracht werden.
- Lehrende/r: Max Schulte
In der Übung werden wir ausgewählte Proteste in den nordamerikanischen Kolonien und den 1776 gegründeten USA zwischen den 1760er Jahren und etwa 1840 untersuchen. Dabei fragen wir nach den Akteur*innen oder Träger*innen von Protesten und ihren Motiven, nach verschiedenen Formen des Protests und ihren Ursprüngen, aber auch nach sich wandelnden Wahrnehmungen von und (staatlichen) Reaktionen auf Proteste und Protestierende. Anhand bekannterer und weniger bekannter Beispiele werden wir Theorien und Großthesen zum Wandel von Protestkultur(en) und stereotypische Vorstellungen eines „Age of Riot” kritisch hinterfragen, um ein nuancierteres Verständnis dieser Zeit zu entwickeln.
Wir werden überwiegend mit Quellen und Forschungsliteratur in englischer Sprache arbeiten. Die Bereitschaft zur Arbeit mit englischsprachigen Texten wird daher vorausgesetzt.
- Lehrende/r: Kirsten Becker
Diese Lehrveranstaltung ist als Projektseminar konzipiert. Darin sollen 1-2 Forschungsmethoden, die in der Vorlesung "Forschungsmethoden der Linguistik" vorgestellt werden, zur Untersuchung einer Fragestellung vertieft und eingeübt werden. Im Rahmen dieser Lehrveranstaltung führen Studierende eine empirische Studie von der Erstellung der Fragestellung bis zur Kommunikation der Ergebnisse in Form einer Hausarbeit (Prüfungsleistung) in gemeinsamer Arbeit durch.
Der thematische Schwerpunkt des Seminars sind Präpositionen im Deutschen, ihre Entwicklung und Rektion sowie die Schwankungen und Zweifesfälle, die damit einhergehen.
- Lehrende/r: Katerina Stathi
Im Rahmen des Moduls "Moderne Synthesechemie - Anorganische Chemie" berichten die Studierenden in Vorträgen über aktuelle Ergebnisse aus der Anorganischen Chemie. 50% der Studierenden eines Jahrgangs werden im Rahmen dieses Moduls ihren Vortrag absolvieren. Die übrigen 50% werden ihren Vortrag im Modul "Moderne Synthesechemie - Organische Chemie" absolvieren.
Weitere Informationen in der Vorbesprechung für das Praktikum am Freitag, 10.10.2025, um 13.00 (s.t.) im Hörsaal C2.
- Lehrende/r: Theresa Block
- Lehrende/r: Marian Hebenbrock
- Lehrende/r: Mareike Jahnke
- Lehrende/r: Marcus Layh
- Lehrende/r: Felicitas Lips
- Lehrende/r: Jens Müller
- Lehrende/r: Rainer Pöttgen
- Lehrende/r: Cristian Strassert
- Lehrende/r: Lilian Szych
- Lehrende/r: Paul Simon Till
- Lehrende/r: Wolfgang Zeier
Kommentar/Lerninhalte:
Im Proseminar erarbeiten wir zentale Ansätze der historisch-kritischen Methoden anhand von Beispielen aus dem Alten Testament. Dabei erarbeiten wir die Fragestellungen und das praktisch Vorgehen einzenler Methodenschritte, sowie ihre Grenzen und Schwierigkeiten. Der Kurs zielt auf die Erarbeitung einer eigenen Auslegungspraxis, dem wissenschaftlichen Schreiben und einem historischen Verständnis biblischer Literatur.
- Lehrende/r: Bruno Biermann
Kommentar/Lerninhalte: Im Proseminar erarbeiten wir zentale Ansätze der historisch-kritischen Methoden anhand von Beispielen aus dem Alten Testament. Dabei erarbeiten wir die Fragestellungen und das praktisch Vorgehen einzenler Methodenschritte, sowie ihre Grenzen und Schwierigkeiten. Der Kurs zielt auf die Erarbeitung einer eigenen Auslegungspraxis, dem wissenschaftlichen Schreiben und einem historischen Verständnis biblischer Literatur.
- Lehrende/r: Bruno Biermann
MA Module M3: Psychological Anthropologies of Mental Health and Illness
This seminar explores mental health and illness through the lens of psychological anthropology, transcultural psychiatry, and science and technology studies (STS). We will engage with key texts and case studies to investigate how mental health is subjectively experienced, socially embedded, and culturally shaped across diverse settings. How do people live with and make sense of mental illness? How do psychiatric diagnoses, healing practices, and therapeutic interventions unfold in local lifeworlds, clinical encounters, and global mental health agendas?
A central focus lies on the cultural variation of mental health experiences and the epistemological tensions between biomedical, psychological, and cultural understandings of illness. Drawing from field-based research and theoretical contributions, we will examine how clinicians, caregivers, patients, and researchers navigate these tensions.
In particular, the course pays attention to:
- Decolonial critiques and the legacy of colonial knowledge in global mental health;
- Emotion and affect as central to understanding mental distress and healing;
- The relevance of psychological anthropology in unpacking subjective experience;
- Environmental and cultural contexts of mental health in both clinical and everyday spaces.
Each session combines theoretical discussion with grounded ethnographic examples, including audiovisual material and multimodal formats. We invite guest researchers who will share their ethnographic work in he context of mental health and illness.
Course Requirements. Active Participation (‘aktive Teilnahme’): Includes attendance, active contribution to discussions, moderation of a session, and short written response papers.
Examination (‘Prüfungsleistung’). Students can choose between two essays (5 pages each), or one final term paper (‘Hausarbeit’) of 15 pages.
- Lehrende/r: Thomas Stodulka
Allgemeine Psychologie und kognitive Neurowissenschaft II: Psycholinguistik WiSe 2025/26, Jens Bölte
- Lehrende/r: Jens Bölte
- Lehrende/r: Gunther De Vogelaer
Die Psycholinguistik beschäftigt sich mit allen Fragen rund um den Erwerb und die mentale Repräsentation von Sprache sowie mit der Interaktion von Sprache und anderen kognitiven Fähigkeiten.
In dieser Ringvorlesung kommen Sprachwissenschaftler*innen der Universität Münster aus den Bereichen Anglistik, Germanistik, Niederlandistik und Slavistik zu Wort und stellen ihre psycholinguistische Forschung eingebettet in den breiteren Kontext des jeweiligen thematischen Bereichs vor.
Wir beginnen die Vorlesung mit mehreren Vorträgen zur Interaktion von Sprache und Denken und beleuchten diesen Themenkomplex von Seiten verschiedener Sprachen und sprachlicher Phänomene wie Semantik und Grammatik.
Spracherwerb als zentrales Thema der Psycholinguistik steht im Mittelpunkt des anschließenden Blocks, in dem wir uns sowohl mit dem kindlichen als auch mit dem erwachsenen Erlernen einer sowie mehrerer Sprachen beschäftigen und den Erwerb soziolinguistischer Variation in den Blick nehmen.
Im dritten Block stehen Verarbeitungsprozesse von Sprache im Mittelpunkt. Wie funktioniert die Sprachrezeption, und wie reagieren Sprecher*innen auf unerwartete oder ungrammatische Sätze? Wie funktioniert das mentale Lexikon und welche Gemeinsamkeiten aber auch Unterschiede lassen sich in der Sprachverarbeitung durch mehrsprachige Sprecher*innen beobachten? Hier stellen wir auch die große Vielfalt an Methoden vor, mit denen Sprachverarbeitungsprozesse untersucht werden können.
Schließlich widmen wir uns psycholinguistischen Herangehensweisen an große „Sprachformate“, wie die Selbstreflexion einzelner und die Interaktion zwischen mehreren Sprecher*innen.
In der Vorlesung werden psycholinguistische Studien zu unterschiedlichen Sprachen vorgestellt. Für alle Sprachbeispiele werden Übersetzungen angeführt, so dass eine breite Verständlichkeit gewährleistet ist.
- Lehrende/r: Christina Clasmeier
- Lehrende/r: Anne Renzel