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Die Lehrveranstaltung thematisiert die linguistischen Grundlagen der Graphematik und Orthografie des Deutschen. Es geht hierbei um die Besonderheiten der Schreibung des Deutschen auf verschiedenen Ebenen (Laut-Buchstaben-Zuordnungen, Groß- und Kleinschreibung, Getrennt- und Zusammenschreibung usw.). Die Themen werden praxisnah anhand von Schülertexten eingeführt, illustriert und problematisiert.
- Lehrende/r: Katerina Stathi
Die Übung im Grundlagenmodul dient der Vertiefung grammatischer Kenntnisse und der Einführung in linguistische Analysemethoden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den grammatischen Kernbereichen Wort und Satz, die jeweils anhand verschiedener praktischer Übungen erschlossen werden.
- Lehrende/r: Katharina König
- Lehrende/r: Anna Gausepohl
In dieser Übung werden schulgrammatische Grundlagen (v.a. Wortart- und Satzgliedbestimmung) wiederholt, gefestigt und vertieft. Die Übung schließt mit einem Test ab.
- Lehrende/r: Till Rasmus Hölzl
- Lehrende/r: Verena Wecker
Missbrauch in der katholischen Kirche hat weltweit verschiedene Gesichter. Seit der MHG-Studie aus dem Jahr 2018, die für die deutschen Bistümer erstellt wurde, sind die systemischen Ursachen für sexualisierte Gewalt identifiziert und müssen theologisch bearbeitet werden. Im weiteren Fortgang der Diskussionen wurde deutlich, dass es neben der sexualisierten Gewalt auch Formen des geistlichen Missbrauchs gibt, die nicht selten damit verknüpft sind, aber auch als eigenständige Missbrauchsform zu identifizieren ist. Erste Studien zu konkreten geistlichen Gemeinschaften und Orden sind in der Vorbereitung.
Im Hauptseminar geht es in einem Dreischritt um die Identifikation von Formen des Missbrauchs, dessen Ursachen und den Abgleich mit der theologischen Analyse dieser Befunde. Dabei werden auch die staatlich-rechtlichen wie kirchenrechtlichen Hintergründe und Entwicklungen in jüngster Zeit zur Sprache kommen. Von daher wird aus verschiedenen Perspektiven auf das Thema geschaut.
- Lehrende/r: Judith Könemann
- Lehrende/r: Thomas Schüller
Durch ihre spezifische Text-Bild-Komposition stehen Comics und Graphic Novels eine Bandbreite an erzählerischen und ästhetischen Gestaltungsmöglichkeiten offen, die monomedial – also nur im Text, oder nur als Bild – nicht zum Ausdruck gebracht werden könnten. Diesen Eigenheiten intermedialen Erzählens wollen wir im Seminar gemeinsam auf die Spur gehen. Die Kurslektüre gibt einen Überblick über die verschiedenen Genres der Graphic Novel, von Adaptionen kanonischer Klassiker über (Auto)Biographien bis hin zu historischen oder nicht-fiktionalen Werken. Über dieses Potpourri wollen wir uns den Dynamiken dieser nicht festgeschriebenen Gattung annähern. Flankierend werden theoretische Zugänge und aktuelle Tendenzen der Comicforschung berücksichtigt und in unsere Diskussion einbezogen werden.
Ziel des Seminares ist es einerseits, einen Einblick in das populäre Medium der Graphic Novel und ihren verschiedenen Ausformungen zu geben. Andererseits wollen wir lernen, diese Literatur formal und ästhetisch zu erschließen, (literatur-/bild-)wissenschaftlich zu beschreiben und theoriegestützt zu analysieren.
Zur ersten Orientierung und Vorbereitung wird empfohlen (aber nicht vorausgesetzt):
Abel, Julia & Klein, Christian (Hg.): Comics und Graphic Novels. Eine Einführung. Stuttgart: J. B. Metzler, 2016.
Dolle-Weinkauff, Bernd: „Comic.” In: Klaus Weimar et al. (Hg.): Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft (Bd. 1, A–G). Berlin & New York: De Gruyter, 2007, S. 312–315.
McCloud, Scott: Understanding Comics. The Invisible Art. New York: Harper Collins Publishers. 1993.
Packard, Stephan et al.: Comicanalyse. Eine Einführung. Stuttgart: J. B. Metzler, 2019.
Schmitz-Emans, Monika: „Literatur-Comics zwischen Adaptation und kreativer Transformation.” In: Stephan Dittschke et al. (Hg.): Comics. Zur Geschichte und Theorie eines populärkulturellen Mediums. Bielefeld: transcript Verlag, 2009, S. 281–309.
Die im Seminar behandelten Texte werden online als Scan auf Learnweb zur Verfügung gestellt. Einzelne Forschungstitel, die open access bzw. über Unilizenz verfügbar sind, müssen selbständig recherchiert und besorgt werden. Das genaue Kursprogramm wird in der ersten Sitzung mit den Studierenden abgestimmt.
Skandinavische Sprachkenntnisse sind von Vorteil, für die Teilnahme am Seminar aber keine Grundvoraussetzung.
- Lehrende/r: Sotirios Mouzakis
»Und Neun ist Eins,\ Und Zehn ist keins.\ Das ist das Hexen-Einmaleins!« Von Grimmelshausens »Simplicissimus« über Goethes »Faust« bis zur »Kleinen Hexe« und »Bibi Blocksberg« verfolgt das Seminar die Geschichte der Hexe in der deutschen Literatur. Die Figur erscheint als Verführerin, Wissende und Außenseiterin, Bedrohte, Kinderschreck oder Identifikationsfigur. Wir fragen: Was ist eine Hexe, woher kommt sie, wie wandelt sich ihr Bild im Laufe der Jahrhunderte und welche problematischen Zuschreibungen – Misogynie, Ausgrenzung, antisemitische Projektionen – prägen ihre Darstellung? Das Seminar kombiniert Close Readings mit historischen und kulturgeschichtlichen Kontexten. Wir beschäftigen uns mit barocken Hexendarstellungen im »Simplicissimus«, den Hexen in Goethes »Faust«, mit der Hexen-Konjunktur in der Romantik – so Ludwig Tiecks »Hexensabbat«, Theodor Storms Ballade »Walpurgisnacht«, den Grimm’schen Überlegungen – und mit modernen Texten wie Hugo von Hofmannsthals Schauspiel »Der Kaiser und die Hexe«. Schließlich wenden wir uns den Hexenbildern der Populärkultur zu, von Otfried Preußlers »Kleiner Hexe« bis zur Medienfigur »Bibi Blocksberg«. Ziel ist es, die Vielfalt des Hexenmotivs zu erkennen, seine Funktionen in Literatur und Gesellschaft kritisch zu analysieren und zugleich seine bis heute wirksame Faszination sichtbar zu machen. Kurzum: Das Hexen-Einmaleins der deutschen Literatur zu beherrschen
- Lehrende/r: Frieda Fiedler
Lässt sich das Unfassbare erzählen? Kann der Holocaust erzählt werden? Kann Grundschulkindern über den Holocaust und von den nationalsozialistischen Verbrechen erzählt werden? Wie geht Kinderliteratur mit der Herausforderung um, Worte und ästhetische Formen für das zu finden, was sich kaum fassen lässt? Im Seminar erarbeiten wir uns einen Überblick über die Entwicklung des kinder- und jugendliterarischen Erzählens über Holocaust und Nationalsozialismus. Anhand ausgewählter Beispiele untersuchen wir die Erzähl- und Darstellungsformen. Wir reflektieren die Rolle von Literatur im Kontext von Erinnerungskultur und Demokratieförderung. Geplant ist eine Exkursion zum Geschichtsort Villa ten Hompel in Münster.
Content Note: Das Seminar thematisiert die Gewalttaten des deutschen Nationalsozialismus. Auch wenn viele der kinderliterarischen Texte Gewalt, Krieg und Mord nicht explizit darstellen, wird uns das Wissen um diese Geschehnisse das Semester über begleiten und wir beschäftigen uns damit, wie und mit welchen Darstellungsmitteln darüber kindgerecht (?) erzählt wird.
- Lehrende/r: Katharina Grabbe
Zum Einstieg in das Seminarthema zwei fiktive Szenarien:
(Folgender Abschnitt illustriert Beispiele kommunikativer Gewalt. Bei Sensitivität gegenüber dem Thema am besten gleich zum Abschnitt "Was wir machen werden" springen)
Stell Dir vor, Du bist ein Journalist und schreibst aus einer Laune heraus einen humoristischen Kommentar über alternde Aggro-Berlin-HipHop-Fans. Wochen vergehen, und auf einmal merkst Du, dass diesen Artikel jemand entdeckt und in seiner Blase geteilt hat. Seitdem fegt ein tosender Mob über Dich hinweg. Das erste, was Du seither jeden Morgen auf Deinem Handy siehst, sind von X gepushte Hasskommentare und Drohungen von anonymen Konten. Oder stell Dir vor, Du hast als Pressesprecherin eines großen Sportwagenherstellers die ehrenvolle Aufgabe, einen pinken Flitzer zu vermarkten. Du siehst ein, dass das Modell und die Farbe nicht allen gefallen werden – und musst nun jeden Tag sexistische Kommentare auf der Unternehmens-Facebook-Seite lesen und wegmoderieren. Du bist froh, wenn sie sich nicht an Dir als Frau, sondern an dem Wagen selbst abarbeiten. Von diesen Kommentaren gibt es so viele, dass Du nicht mehr zu Deinen täglichen Aufgaben kommst, und die Arbeit stapelt sich Tag um Tag.
Nach aktueller Studienlage wurde fast jede zweite Person schon einmal online beleidigt1 und die Forschung zeigt, dass kommunikative Gewalt im Netz negative Auswirkungen auf die Gesundheit und die Berufsausübung von professionellen Kommunikator:innen hat (vgl. z. B. Riedl et al. 2020; Sobieraj 2020). Während man als Privatperson die Möglichkeit hat, sich aus bestimmten Räumen zurück zu ziehen, muss man als professionelle Kommunikator:in mit dem rauen Klima online umgehen lernen. Nach den neuesten Entwicklungen in den USA (Meta, X) ist davon auszugehen, dass dieses Klima sogar noch rauer werden wird.2 Aus der Forschung wissen wir aber auch, dass organisatorische Unterstützung und pädagogische Vorbereitung verbessert werden müssen (z. B. Frech et al. 2024; Springer & Troger 2021).
Was wir in den beiden Semestern machen werden:
Wir wollen uns in diesem Kurs zunächst damit auseinandersetzen, wie professionelle Kommunikator:innen ihre berufliche wie private Online-Kommunikation sehen – welche professionellen Benefits, aber auch (individuelle sowie gesamtgesellschaftliche) Kosten entstehen durch Social Media? Und wir sprechen mit Berufsverbänden oder zivilgesellschaftlichen Organisationen, welche Strukturen Betroffenen zur Unterstützung zur Verfügung stehen (was machen z. B., Berufsverbände wie DJU oder DPRG, oder die Organisation Hate Aid, um betroffenen professionellen Kommunikator:innen zu helfen?). Dieses Seminar ist daher in der Kommunikator:innenforschung verortet. Auf den Erkenntnissen dieser Leitfaden-gestützten Untersuchung in Semester 1 entwerfen wir im zweiten Semester einen Selbstlernkurs, um zukünftige Studierende auf den Umgang mit Hass im Netz im Rahmen späterer Berufsausübung vorzubereiten. Dieser Selbstlernkurs kann je nach Interesse der Teilnehmenden aus Podcasts, Lernvideos, Arbeitsblättern oder interaktiven Webseiten bestehen, und wir wollen versuchen, mit bekannten „Testimonials” dabei zu arbeiten. Das Forschungsseminar hat damit nicht nur den Anspruch, neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu generieren, sondern auch einen wichtigen Beitrag für die Ausbildung künftiger Kommunikator:innen zu leisten. Das Seminar ist eingebettet in den Kontext unseres von der Deutschen Stiftung Friedensforschung unterstützen Projekts ExKoGePe.
Studien- und Prüfungsleistungen:
Gemäß Prüfungsordnung sind als Studienleistung für den Verlauf des Seminares Kurzpräsentationen (10 x 10 Min) sowie die aktive Mitarbeit an dem Projekt vorgesehen.
Die Prüfungsleistung ist ein empirischer Projektbericht zur Vorbereitung auf die Masterarbeit (20-30 Seiten p. P.; Gruppenarbeiten möglich). In den Kurzpräsentationen werden im ersten Semester die Fortschritte und Erkenntnisse der Forschungsarbeit vorgestellt; im zweiten Semester wird auf dieser Forschungsarbeit aufbauendes pädagogisches Material erstellt, das als Kurzpräsentationen unterschiedlichster Aufbereitung (je nach Interesse: z. B. Poster, Arbeitsblätter, Videos oder Podcasts) auf der Homepage des IfK publiziert werden wird.
Referenzen/Einstiegslektüre
1 https://kompetenznetzwerk-hass-im-netz.de/lauter-hass-leiser-rueckzug/
Frech, J., Lilienthal, V., & Schönbächler, V. (2024). First be safe: Exploring and improving journalists’ skills in digital security. Journalism. https://doi.org/10.1177/14648849241310847
Riedl, M. J., Masullo, G. M., & Whipple, K. N. (2020). The downsides of digital labor: Exploring the toll incivility takes on online comment moderators. Computers in Human Behavior, 107, 106262.
Sobieraj, S. (2020). Credible threat: Attacks against women online and the future of democracy. Oxford University Press.
Springer, N., & Troger, F. (2021). Du stehst unter genauer Beobachtung, unangenehmer Beobachtung. Wie Journalistinnen kommunikative Gewalt aus dem Publikum wahrnehmen und verarbeiten. Publizistik, 66(1), 43-65. https://doi.org/10.1007/s11616-020-00637-w
Vandebosch, H. & Rothmund, T. (2024). Online hate: A European communication perspective. Communications, 49(3), 371-377. https://doi.org/10.1515/commun-2024-0097
- Lehrende/r: Hannah Ötting
- Lehrende/r: Nina Springer
Die Untersuchung von Bildmedien ist im Zuge des “visual turn” wieder stärker in den Vordergrund gerückt worden. Mit ihrer Hilfe können geschlechtergeschichtliche, religiöse und soziale Differenzbildungsmuster erhellt werden. Ein wichtiges Medium der Auseinandersetzung antiultramontaner und nationalliberaler Kräfte mit der katholischen bzw. jüdischer Minorität im 19. Jahrhundert waren Karikaturen, etwa im Kladderadatsch. Da judenfeindliche Bilder schon besser aufgearbeitet sind, konzentriert sich das Seminar besonders auf antiklerikale Karikaturen und führt komparative Beobachtungen durch. Zum Teil ergeben sich auch Parallelen zwischen Antijesuitismus und Antisemitismus.
Bedingung für Teilnahme und Leistungsnachweis: Regelmäßige Diskussionsbeiträge dank wirklicher Lektüre von Texten, Mitarbeit in einer Themengruppe samt Präsentation eines Problemfeldes, anschließend wissenschaftliche Hausarbeit bzw. mdl. Prüfung. Es wird erwartet, dass zur ersten Sitzung das Buch von Borutta bereits gelesen ist, damit der Kontext von Antikatholizismus und Antiklerikalismus präsent ist und wir sogleich in die Diskussion einsteigen können. Ferner sollte eine Monographie zum Antisemitismus nach freier Auswahl gelesen sein.
- Lehrende/r: Olaf Blaschke
In dem komparatistisch angelegten Seminar werden herausragende Kunstwerke der deutschen und niederländischen Kunstgeschichte vom späten Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert untersucht; dabei stehen Malerei, Bildhauerei und Architektur im Mittelpunkt. Letztendlich werden wechselseitige Beeinflussungen wie auch grenzüberschreitende Kulturkontakte zwischen der deutschen und der niederländischen Kunst deutlich gemacht. Darüber hinaus werden in dieser Lehrveranstaltung unterschiedliche kulturwissenschaftliche Interpretationsmodelle zur niederländischen und zur deutschen Kunst vorgestellt und diskutiert.
- Lehrende/r:
- Lehrende/r: Max Dahlmer
Während des Kalten Krieges hatte philanthropische Kulturförderung Hochkonjunktur: US-amerikanische Stiftungen wie die Ford Foundation finanzierten weltweit eine Vielzahl kultureller Initiativen und nicht zuletzt einige deutschsprachige Autor*innen u.a. mit dem Ziel, den Zusammenhalt des Westens im Systemkonflikt mit der Sowjetunion zu stärken. Im Falle des 1963 von Walter Höllerer gegründeten Literarischen Colloquium Berlin (LCB) wurde mit Geldern der Ford Foundation gleich eine gänzlich neue literarische Institution aus der Taufe gehoben – bis heute ein bedeutender international-literarischer Begegnungsort. Das LCB ist „Veranstaltungsforum und Gästehaus, Werkstatt und Talentschmiede für Autoren und Übersetzer“ und wird nicht selten gemeinsam mit der Gruppe 47 „als Keimzelle des modernen deutschen Literaturbetriebs“ (Becker: 50 Jahre inmitten der Literatur, Literarisches Colloquium Berlin, Berlin 2013, S. 2 u. 4) gehandelt – immerhin gingen hier in den 1960er-Jahren Literaturgrößen wie Günter Grass, Ingeborg Bachmann, Peter Weiss oder Uwe Johnson ein und aus.
Das Seminar wird sich dieser Konstellation auf zwei Wegen annähern: Zunächst wollen wir die Förderbeziehung zwischen Literarischen Colloquium und Ford Foundation auch auf Grundlage von Archivdokumenten und davon ausgehend die Kulturförderung der USA während des „Cultural Cold War“ insgesamt in den Blick nehmen. Das eröffnet historische und soziologische Perspektiven auf das Phänomen Literatur, die es so in Abhängigkeit institutioneller Kontexte und politischen Instrumentalisierungen erfahrbar machen. In einem nächsten Schritt steht die Arbeit des LCB in seinen Gründungsjahren im Vordergrund. Anhand von Texten wie der Arbeitsdokumentation Prosaschreiben (1964), dem Kollektivroman Das Gästehaus (1965) oder dem Essayband Deutsch - gefrorene Sprache in einem gefrorenen Land wollen wir u.a. fragen, ob und wie diese institutionell-politischen Kontexte Einfluss auf die literarische Arbeit des Colloquiums genommen haben.
- Lehrende/r: Niklas Benjamin Gödde
Dieses Seminar thematisiert die Übereinkünfte und Unterschiede der demokratischen Verfasstheit und der politischen Kulturen der Bundesrepublik Deutschland und der Niederlande seit 1949. Die Entwicklung sozialer Bewegungen und des Protestes wird bei diesem Vergleich der beiden Nachkriegsgesellschaften als Brennpunkt benutzt.
In den ersten Wochen bauen die Studierenden die notwendigen theoretischen (sozialwissenschaftlichen) und allgemein-historischen Kenntnisse auf. Sie studieren dabei insb. den ersten Teil des Sammelbandes „Protest. Deutschland 1949-2020“, Hrsg. von Martin Langenbach (Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung, 2021), den die Studierenden in der ersten Sitzung empfangen. Dazu werden Texte gelesen, die spezifisch auf die niederländischen Entwicklungen und deren Hintergründe eingehen, sowie einige allgemeine sozialwissenschaftliche Studien über Demokratie und Protest und einige Texte über die komparative Methode.
In der zweiten Phase des Seminars setzen die Studierende sich dann an ein kleines Forschungsprojekt, bei dem sie, ausgehend von einer bestimmten Protestbewegung in Deutschland, sowie diese im Langenbach-Band beschrieben wird, selbständig einen Vergleich mit einer ähnlichen Bewegung in den Niederlanden aufbauen. Das kann z.B. ein Vergleich des deutschen Protests gegen Atomkraftwerke in den 1970er und 1980er Jahren mit der niederländischen AKW-Protestbewegung sein.
Die Studierenden des Masters Niederlande-Deutschland-Studien arbeiten in wöchentlichen Schritten auf die Erstellung eines kurzen Forschungsberichts hin (ca. 15 Seiten). In den wöchentlichen Seminarsitzungen berichten sie über ihre Fortschritte und leisten einander durch peer-review und Diskussion intellektuelle und praktisch-wissenschaftliche Hilfe. In einer der letzten Sitzungen halten sie dann über den Fortschrittsbericht ein Referat ab, das dann gemeinsam mit ihrem Bericht ausführlich diskutiert wird.
Für Studierende aus anderen Studienprogrammen ist die entsprechende Studienordnung führend.
- Lehrende/r: Jacco Pekelder
Schwerpunkte: Deutsch als Zweitsprache, Mehrsprachigkeit im Kontext religiöser Bildung, sprachsensibler Religionsunterricht
Die sprachliche Heterogenität der Schülerinnen und Schüler ist im Unterricht eine Herausforderung und Chance zugleich. Zuerst werden in der Lehrveranstaltung diverse Aspekte der Mehrsprachigkeit und des Deutschen als Zweitsprache im Blick auf den Religionsunterricht und seine Spezifik thematisiert. Verschiedene Konzepte zum Umgang mit der sprachlichen Heterogenität werden mit Bezug auf den Religionsunterricht erörtert. In einem weiteren Schritt wird gemeinsam nach Wegen gesucht, die Mehrsprachigkeit der Kinder und Jugendlichen als Ressource im Religionsunterricht zu entdecken und in Lernprozessen aktiv zu nutzen. Die Studierenden werden dabei begleitet, Materialien zum Umgang mit sprachlicher Heterogenität selbständig zu entwickeln.
- Lehrende/r: Yauheniya Danilovich
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Grundlage dieses Seminars wird die mit „Der Nihilismus. Entstehung – Wesen – Überwindung“ betitelte Niederschrift einer Vorlesung sein, die Helmut Thielicke 1950 in Berlin und Tübingen hielt. Sie ist überschrieben mit „Der deutschen Jugend als helfendes Wort“. Einerseits stellt sie einen Versuch der Erklärung dar, wie es zu den Gräuel des 3. Reiches kommen konnte, andererseits zeigt sie einen Weg auf, um ähnliche Gräuel in Zukunft zu verunmöglichen. Thielicke diagnostiziert dem nationalsozialistischen Regime und der breiten Masse der Deutschen einen „chiffrierten“ Nihilismus. Seine Analyse ist dabei bestechend aktuell: So thematisiert er unter anderem die Stellung der Wahrheit im medial geführten gesellschaftlichen Diskurs, eine Infiltrierung der Masse durch „synthetische Religionspräparate“ und Kritiklosigkeit der Masse. Wir werden im Seminar Thielickes Gedankengänge nachvollziehen und ergründen, inwiefern sie auf die heutige Zeit übertragen werden können. |
- Lehrende/r: Timo Dresenkamp
In der frühen Neuzeit ist aufgrund tiefgreifender gesellschaftlicher und technologischer Umbrüche ein massiver Anstieg der Zahl der Schreib- und Lesekundigen zu beobachten. Zum ersten Mal spielt nun Schriftlichkeit für einen größeren Teil der deutschsprachigen Bevölkerung eine nennenswerte Rolle. Verbunden mit der Zunahme der Schreibanlässe ist eine Ausdifferenzierung der Textsorten. Zudem bildet sich in dieser Zeit die neuhochdeutsche Schriftsprache heraus, die sich bis zur Mitte des 17. Jh. auch im norddeutschen Raum ausbreitet und dort das Mittelniederdeutsche ablöst. Die neue Schriftsprache ist gekennzeichnet durch größere, überregionale Kommunikationszusammenhänge, durch die Verschriftlichung des Alltags und durch neue Medien. Im Seminar sollen nach einer einführenden Phase zum Frühneuhochdeutschen und Mittelniederdeutschen ausgesuchte Textzeugen aus verschiedenen Regionen des deutschen Sprachraums besprochen werden. Berücksichtigt werden z.B. Texte für den Schulunterricht, Rechts- und Verwaltungstexte (z.B. Hochzeits- und Kleiderordnungen), aber auch Protokolle, Privatbriefe, Kochbücher u.v.m. Bei der Auswahl der Texte sollen auch Wünsche der Seminarteilnehmer:innen berücksichtigt werden.
- Lehrende/r: Christian Fischer-Bakker
Zwischen Juli und November 1942 wurden circa zwei Millionen Menschen – an jedem Tag etwa 20.000 jüdische Männer, Frauen und Kinder – von den Nationalsozialisten ermordet. Bis zum Ende des Krieges hatten die Deutschen und ihre Helfershelfer etwa 5,7 Millionen Juden und Jüdinnen ermordet und den Tod von insgesamt zwischen 12 und 14 Millionen Zivilisten außerhalb von Kampfhandlungen zu verantworten. 1945 lag Europa nicht nur wortwörtlich in Ruinen, es stand vielmehr auch vor dem Trümmerhaufen seiner vermeintlichen Zivilisation. Die dunkle Nacht, mit der die Vorlesung im vergangenen Wintersemester endete, bildet also den Hintergrund, vor dem in diesem Semester das Bild der folgenden viereinhalb Jahrzehnte gezeichnet werden soll. Die Vorlesung fragt nach dem Vermächtnis des Krieges – nicht zuletzt nach den circa elf Millionen Versprengten, die er hinterließ. Sie nimmt den wirtschaftlichen Aufschwung, die Etablierung der Konsumkultur, den Ausbau des Sozialstaats wie die Modernisierung in den Blick, die die Signatur der sogenannten „dreißig glorreichen Jahre“ (Jean Fourastié) bildeten, thematisiert aber auch das Verschwinden der bäuerlichen Welt. Im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen selbstverständlich der Kalte Krieg, die Dekolonisation, die Liberalisierung, Demokratisierung wie der Fortbestand von Diktaturen, aber wir blicken auch auf die geistigen und kulturellen Strömungen der langen Nachkriegszeit – etwa den Neorealismus, Existenzialismus, Freudomarxismus und (Post)Strukturalismus. Der Vorlesung liegt nicht zuletzt die Frage zugrunde, ob sich diese Geschichte anders als bislang erzählen lässt, denn es handelte sich keineswegs nur um eine Erfolgsgeschichte.
- Lehrende/r: Fernando Esposito
Das Seminar widmet sich einem der bekanntesten Texte der mittelalterlichen Literatur, dem Nibelungenlied, dessen Entstehungszeit man in den Jahren um 1200 ansetzt. Zwischen höfischen und heldenepischen Erzählmustern changierend, endet das Epos in einer absoluten Katastrophe, während fast alle anderen großen höfischen Roman versöhnlich enden. Am Beispiel des Nibelungenlieds sollen die Bedeutung von Oralität als literarischer Erzähl- und Vermittlungsform und ihre Relevanz für die Tradierung kulturellen Wissens aus mediävistischer Perspektive erschlossen werden. Dabei gilt es stets zu reflektieren, wie die besprochenen Materialien und die gewonnenen Erkenntnisse auch in der Grundschule eingesetzt werden können. Der mittelhochdeutsche Text liegt in neuhochdeutschen Übersetzungen vor.
- Lehrende/r: Simone Kügeler-Race
Die niederdeutsche Sprache spielt gegenwärtig in der alltäglichen Kommunikation in Nordwestdeutschland kaum noch eine Rolle. Das war in der Vergangenheit allerdings ganz anders. Bis in die Neuzeit hinein wurde sie von allen gesellschaftlichen Gruppen gesprochen – und auch geschrieben. Zahlreiche Dokumente, die zwischen dem 13. und 18. Jahrhundert abgefasst wurden, sind daher in Niederdeutsch gehalten oder weisen Elemente dieser Sprache auf. Auch die nordwestdeutsche Namenwelt ist maßgeblich niederdeutsch geprägt. Historikerinnen und Historiker, die zur Geschichte dieses Raumes forschen, sehen sich also mit dieser Sprache und ihrer historischen Formen konfrontiert.
Die Quellen- und Lektüreübung soll einerseits einen Überblick über die Geschichte des Niederdeutschen bieten und mit den sprachlichen Besonderheiten vertraut machen, andererseits soll die Veranstaltung den Teilnehmenden Lesekompetenzen vermittelt und Hilfsmittel vorstellen, die zur Erschließung niederdeutscher Quellentexte notwendig sind.
- Lehrende/r: Christof Spannhoff
Im Seminar werden wichtige Aspekte der niederländische Kultur analysiert. Der Fokus richtet sich dabei sowohl auf historische als auch auf aktuelle Themen. In den einzelnen Sitzungen werden zudem Bezüge zu deutschen und europäischen Kontexten hergestellt, vor allem wird die Rezeption der niederländische Kultur in Deutschland behandelt.
- Lehrende/r: Franziska Vehling
Das Seminar führt in die Grundlagen der Beschreibung sprachlicher Besonderheiten mündlicher Interaktionen ein. Zunächst reflektieren wir Charakteristika gesprochener Sprache, wobei wir einen Schwerpunkt auf die Lautproduktion und die funktionale Organisation von Lauten im Deutschen legen. In einem nächsten Schritt lernen Sie linguistische Methoden der Analyse authentischer Gesprächsdaten kennen. Spezifisch befassen wir uns mit der Frage, wie grammatische Strukturen (Satzklammer, Verbstellungsvariation, Ellipse) zur Bewältigung interaktionaler Aufgaben eingesetzt werden. Auf dieser Basis regt das Seminar zu einer empirisch fundierten Auseinandersetzung mit sprachlichen Normen an der Schnittstelle von Oralität und Literalität an, wie sie im Kontext des Deutschunterrichts an der Grundschule bei der Vermittlung und Bewertung sprachlicher Variation relevant werden.
- Lehrende/r: Katharina König
Das Ziel des Seminars besteht darin in die Philosophie des Selbstbewusstseins in historisch-systematischer Gestalt einzuführen. Die Philosophie des Selbstbewusstseins stellt systematisch gesehen eine Teildisziplin der Philosophie des Geistes dar, in der es einfach gesagt um die Frage geht: »Was ist Selbstbewusstsein«? oder anders formuliert: Wie lässt sich das Phänomen des Selbstbewusstseins philosophisch explizieren und in seiner (mutmaßlichen) Eigenart erfassen. Das Phänomen des Selbstbewusstseins hat zahlreiche Philosophinnen und Philosophen fasziniert und ist gerne auch für weitergehende systematische philosophische Zwecke in Anspruch genommen worden, insbesondere in den umfangreichen systematischen Großvorschlägen des deutschen Idealismus, etwa bei Reinhold, Fichte, Schelling und nicht zuletzt Hegel. Aber auch in der sprachkritischen Tradition, sowie der Philosophie der frühen Neuzeit finden Auseinandersetzungen mit diesem Phänomen immer wieder statt.
Im Seminar wollen wir uns dieser Problemgeschichte und ihren hermeneutischen wie systematischen Herausforderungen stellen und anhand ausgewählter Textauszüge versuchen uns in diesem philosophisch hochanspruchsvollen Gelände zu orientieren und zurechtzufinden. Der historisch-systematische Zugriff soll dabei deutlich werden lassen, dass sich nicht einfach verschiedene Vorschläge nebeneinander finden, sondern sich diese, zumindest zum Teil, auch in eine argumentativ-explikative Abfolge bringen lassen.
Das Seminar setzt die Bereitschaft voraus, sich auf ein anspruchsvolles, dafür aber auch sehr faszinierendes, Thema und entsprechend herausfordernde Texte einzulassen, sowie die Bereitschaft mündlich am Seminargeschehen zu partizipieren.
- Lehrende/r: Tim Rojek
Zeitgenössisch noch als Höhepunkt der deutschen Nationalgeschichte verklärt, wandelte sich die Perspektive der Geschichtswissenschaft auf das Deutsche Kaiserreich im 20. Jahrhundert drastisch. Zugespitzt in der These vom „deutschen Sonderweg“ wurde das Kaiserreich mit seinen Modernisierungsdefiziten besonders im Zusammenhang mit den Weltkriegen und der Entstehung des Nationalsozialismus gesehen. Heute haben sich die Sichtweisen auf das Kaiserreich stärker ausdifferenziert und werden beispielsweise um transnationale Perspektiven erweitert. Erneut wird um die Deutung des Kaiserreichs gestritten, etwa um die Frage, ob die Massenpolitisierung des Kaiserreichs als Basis der Demokratisierung betrachtet werden kann.
Ziel der Veranstaltung ist, Forschungsdebatten und zentrale Themen der Kaiserreich-Forschung zu verbinden und anhand dieses konkreten Beispiels zu vermitteln, wie Historiker*innen arbeiten. Konkrete Themenbereiche sind z.B. Einigungskriege und Reichsgründung, Innenpolitik (Sozialdemokratie, politischer Katholizismus), föderales System und Heimatbewegung, Industrialisierung und Urbanisierung, Außenpolitik und Kolonialismus sowie der Erste Weltkrieg.
Für den erfolgreichen Abschluss des Seminars sind die regelmäßige und aktive Teilnahme (inkl. wöchentlicher Lektüre), die Übernahme eines Kurzreferats, das Bestehen der Abschlussklausur sowie das Verfassen einer Hausarbeit (10-15 Seiten) erforderlich.
- Lehrende/r: Lena Krull
In diesem Seminar werden wichtige Grundlagen, Akteure und Prozesse der deutschen und niederländischen Politik in komparativer Perspektive behandelt. Die Betrachtungen zielen darauf ab, das Wissen über das politische Geschehen in Deutschland und den Niederlanden zu erweitern, dabei sollen zentrale Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen beiden Ländern identifiziert und erörtert werden. Im Verlauf des Seminars wird des Weiteren immer wieder über aktuelle Fragestellungen und Themen diskutiert werden.
Die Sitzungen am Montag richten sich ausschließlich an die Studierenden des Bachelorstudiengangs Niederlande-Deutschand-Studien. In ihnen werden Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens behandelt werden. Sie finden im Raum 1.05 im Haus der Niederlande (Alter Steinweg 6/7) statt.
- Lehrende/r: Markus Wilp
Der Patent-Recherche-Workshop bietet eine Einführung in die Grundlagen des Patentrechts und vermittelt Kenntnisse über die Durchführung einer erfolgreichen Patentrecherche.
Neben der wissenschaftlichen Literatur sind Patentschriften auch eine wichtige Informationsquelle für die strategische Planung von Forschungsaktivitäten. Im Gegensatz zu Fachpublikationen, in denen auch theoretische Grundlagen erörtert werden können, muss in jedem Patent die Lösung für ein technisches Problem detailliert erklärt werden. 80% des technischen Wissens wird nur in Patenten veröffentlicht und über 94% der Patente sind nicht mehr in Kraft, was bedeutet, dass das dort beschriebene Know-how frei verwendet werden kann.
Der Workshop bietet einen Überblick über die Möglichkeiten und Herausforderungen der Patentrecherche und zeigt, wie kostenlose Patentdatenbanken des Deutschen Patent- und Markenamts (DPMA) und des Europäischen Patentamts (EPA) genutzt werden. Anhand von Beispielen wird die Systematik einer Patentrecherche in den verschiedenen Datenbanken erläutert und praktisch geübt.
Ziel der Veranstaltung ist es, den Teilnehmer*innen ein grundlegendes Verständnis des Patentrechts und der Patentrecherche zu vermitteln, um sie in die Lage zu versetzen, eigenständig Patentrecherchen durchzuführen und ihre eigenen Forschungsergebnisse erfolgreich zu schützen.
- Lehrende/r: Katarina Kühn
- Lehrende/r: Marc Stallony
Politische Parteien stehen in der Regel im Fokus, wenn es um Kritik an politischen Entscheidungen oder sogar an der Demokratie an sich geht. Doch welche Aufgaben haben Partien eigentlich, wie entstehen sie und mit welchen Herausforderungen sind sie konfrontiert? Studierenden wird in diesem Seminar grundlegendes politikwissenschaftliches Handwerkzeug zur Betrachtung und Reflexion politischer Parteien und Parteiensysteme bereitgestellt, das im Seminarverlauf auch auf aktuelle Debatten rund um Parteien angewandt werden soll. Der regionale Fokus der Veranstaltung liegt auf dem europäischen Kontinent und v.a. auf der Bundesrepublik Deutschland.
Ziel der Lehrveranstaltung ist es, den Studierenden eine politikwissenschaftlich reflektierte Perspektive auf politische Parteien zu vermitteln und sie mit einem fundierten Grundwissen zu den verschiedenen Themenfeldern der Parteienforschung auszustatten. Grundlegende wissenschaftliche Fähigkeiten (v.a. Erfassung u. Diskussion von Texten, Referate, Hausarbeiten) sollen in einem freundlichen Seminarumfeld gemeinsam weiter auf- und ausgebaut werden.
Studienleistung: ein kurzer Impulsbeitrag (ca. 5-8 Minuten) + Parteienportfolio
Prüfungsleistung: Hausarbeit
Ausgewählte Literatur:
Jun, Uwe (2013). Typen und Funktionen von Parteien. In: Niedermayer, Oskar (Hg.) (2013). Handbuch Parteienforschung. Wiesbaden: Springer VS, 119-144.
Katz, Richard S./ Mair, Peter (1995). Changing Models of Party Organization and Party Democracy. The Emergence of the Cartel Party. In: Party Politics.1995. Vol. 1, Nr. 1, 5-28.
Lipset, Seymour Martin/ Rokkan, Stein (1967). Cleavage structures, party systems and voter alignments: an introduction. In: Lipset, Seymour Martin (Hg.)/ Rokkan, Stein (Hg.) (1967). Party systems and voter alignments: cross-national perspectives. Oxford: Oxford University Press, 1-64.
Lucardie, Paul (2018). Zur Typologie der politischen Parteien. In: Decker, Frank (Hg.)/ Neu, Viola (Hg.) (2018). Handbuch der deutschen Parteien. 3. erw. u. akt. Aufl. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, 41-56.
Merkel, Wolfang (2015). Die Herausforderung der Demokratie. In: ders. (Hg.) (2015). Demokratie und Krise. Zum schwierigen Verhältnis von Theorie und Empirie. Wiesbaden: Springer VS, 7-42.
Michels, Robert (1989). Zur Soziologie des Parteiwesens in der modernen Demokratie. Untersuchungen über die oligarchischen Tendenzen des Gruppenlebens. 4. Aufl. Stuttgart: Kröner. [351-378]
Niedermayer, Oskar (2013). Die Analyse von Parteiensystemen. In: Niedermayer, Oskar (Hg.) (2013). Handbuch Parteienforschung. Wiesbaden: Springer VS, 83-117.
Schmidt, Manfred G. (1996). When parties matter. A review of the possibilities and limits of partisan influence on public policy. In: European Journal of Political Research. Vol. 30, Is. 2, 155-183.
Sartori, Giovanni (2005). Parties and Party Systems. A Framework for Analysis. Colchester (UK): ECPR Press.
Wenzelburger, Georg (2015). Parteien. In: Wenzelburger, Georg (Hg.)/ Zohlnhöfer, Reimut (Hg.) (2015). Handbuch Policy-Forschung. Wiesbaden: Springer VS, 81-112.
- Lehrende/r: Lars Erik Berker
Im Praktikumskurs reflektieren die Studierenden ihre Erfahrungen aus dem Pflichtpraktikum und tauschen sich mit den anderen Seminarteilnehmer*innen darüber aus. Weiterhin informiert der Kurs über Berufsfelder für Absolvierende der Kommunikationswissenschaft, berichtet über Möglichkeiten und Wege des Berufseinstiegs und erörtert dabei auch Zusammenhänge zwischen Studium und Berufspraxis.
Ferner berichten im Verlauf des Kurses verschiedene Gäste aus der Praxis (i.d.R. aus den Bereichen PR, Werbung, Journalismus, Marketing etc.) über ihren beruflichen Werdegang sowie ihre persönlichen Praxiserfahrungen. Dabei geben sie den Studierenden auch Tipps für weitere Praktika sowie Hilfestellung für den Berufseinstieg.
Das Seminar wird als Blockveransaltung angeboten (siehe Termine und Zeiten oben).
Studienleistung: Absolvieren einer E-Learning-Einheit und Bearbeitung von Arbeitsblättern (wahlweise vor und während des Praktikums oder rückblickend im Rahmen der Blockveranstaltung)
Prüfungsleistung: Schriftliche Reflexion des Praktikums (3 Seiten)
Zielgruppe: Das Seminar richtet sich an Studierende des Ein-Fach-Bachelorstudiengangs Kommunikationswissenschaft, die ihr Pflichtpraktikum absolviert haben.
Literatur:
Ahlswede, Elke (2010): Praktikum! In: Christoph Fasel (HG): Wegweiser Journalismus. Konstanz
Burgard, Jan Philipp; Schröder, Moritz-Marco (2012): Journalismus. Wege in den Traumberuf; Deutschlands Top-Journalisten verraten ihre Erfolgsgeheimnisse. Münster: Solibro
Hansen, Renée (2012): Beruf: Kommunikation und PR. Ein Leitfaden für den Berufseinstieg. Münster: Daedalus-Verlag.
Helka, Natalie (2014): Redaktionsschluss – warum Journalisten aussteigen. Eine qualitative Studie mit ehemaligen Journalisten aus dem NRW-Lokalfunk. Wiesbaden: Springer VS
Röttger, Ulrike (2010): Public Relations - Organisation und Profession. Öffentlichkeitsarbeit als Organisationsfunktion; eine Berufsfeldstudie. Wiesbaden
Steffan, Dennis (2015): Happy with their profession but dissatisfied with their job? An analysis of German journalists’ job satisfaction. In: Studies in Communication | Media, 2015, Vol.4(3), S.248-276.
Steindl, Nina; Lauerer, Corinna; Hanitsch, Thomas (2017): Journlismus in Deutschland. Aktuelle Befunde zur Kontinuität und Wandel im deutschen Journalismus. In: Publizistik, 2017, Vol. 62, S. 401-423
- Lehrende/r: Stephan Niemand
- Lehrende/r: Stephan Völlmicke
Im Praktikumskurs reflektieren die Studierenden ihre Erfahrungen aus dem Pflichtpraktikum und tauschen sich mit den anderen Seminarteilnehmer*innen darüber aus. Weiterhin informiert der Kurs über Berufsfelder für Absolvierende der Kommunikationswissenschaft, berichtet über Möglichkeiten und Wege des Berufseinstiegs und erörtert dabei auch Zusammenhänge zwischen Studium und Berufspraxis.
Ferner berichten im Verlauf des Kurses verschiedene Gäste aus der Praxis (i.d.R. aus den Bereichen PR, Werbung, Journalismus, Marketing etc.) über ihren beruflichen Werdegang sowie ihre persönlichen Praxiserfahrungen. Dabei geben sie den Studierenden auch Tipps für weitere Praktika sowie Hilfestellung für den Berufseinstieg.
Das Seminar wird als Blockveranstaltung angeboten (siehe Termine und Zeiten oben).
Studienleistung: Absolvieren einer E-Learning-Einheit und Bearbeitung von Arbeitsblättern (wahlweise vor und während des Praktikums oder rückblickend im Rahmen der Blockveranstaltung)
Prüfungsleistung: Schriftliche Reflexion des Praktikums (3 Seiten)
Zielgruppe: Das Seminar richtet sich an Studierende des Ein-Fach-Bachelorstudiengangs Kommunikationswissenschaft, die ihr Pflichtpraktikum absolviert haben.
Literatur:
Ahlswede, Elke (2010): Praktikum! In: Christoph Fasel (HG): Wegweiser Journalismus. Konstanz
Burgard, Jan Philipp; Schröder, Moritz-Marco (2012): Journalismus. Wege in den Traumberuf; Deutschlands Top-Journalisten verraten ihre Erfolgsgeheimnisse. Münster: Solibro
Hansen, Renée (2012): Beruf: Kommunikation und PR. Ein Leitfaden für den Berufseinstieg. Münster: Daedalus-Verlag.
Helka, Natalie (2014): Redaktionsschluss – warum Journalisten aussteigen. Eine qualitative Studie mit ehemaligen Journalisten aus dem NRW-Lokalfunk. Wiesbaden: Springer VS
Röttger, Ulrike (2010): Public Relations - Organisation und Profession. Öffentlichkeitsarbeit als Organisationsfunktion; eine Berufsfeldstudie. Wiesbaden
Steffan, Dennis (2015): Happy with their profession but dissatisfied with their job? An analysis of German journalists’ job satisfaction. In: Studies in Communication | Media, 2015, Vol.4(3), S.248-276.
Steindl, Nina; Lauerer, Corinna; Hanitsch, Thomas (2017): Journlismus in Deutschland. Aktuelle Befunde zur Kontinuität und Wandel im deutschen Journalismus. In: Publizistik, 2017, Vol. 62, S. 401-423
- Lehrende/r: Stephan Völlmicke