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Auf 30 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!
Die Professionalisierung im Pädagogischen ist ein zentrales Anliegen der Lehrer*innenbildung. Dabei stehen neben der Schule weitere Arbeitsfelder für angehende Lehrpersonen offen. Ziel dieses Seminars ist es, sich mit diesen Arbeitsfeldern auseinanderzusetzen und kritisch den eigenen Werdegang zu prüfen. Zudem werden Formen forschenden Lernens gemeinsam erprobt, die die Dokumentation in der Praxisphase unterstützen sollen. Hinzugezogen werden Formen lernbiographischer Arbeit zur Erweiterung der Reflexionskompetenz.
Eingebunden ist der Besuch von zwei außerschulischen Lernorten, bei dem Gespräche mit Expert*innen aus der pädagogischen Praxis geführt werden.
- Lehrende/r: David Rott
- Lehrende/r: Rita Elizabeth Maricocchi
KURS A: Do, 16:00-18:00 c.t.
Dieser Kurs ist für Studierende, die ihre Aussprachefähigkeiten verbessern möchten und Spaß am Singen im Chor haben. Durch ein kreatives und interaktives Förderkonzept, das sowohl Aussprachefähigkeiten schult wie auch grundlegende stimmphysiologische Aspekte vermittelt, wird die deutsche Phonetik in diesem Kurs in einer ganzheitlichen Herangehensweise gelehrt. Ziel des Kurses ist das Erlernen bzw. Weiterentwickeln phonetischer Kompetenzen anhand von deutschen Liedern und Popsongs im Chor. Gleichzeitig wird mehrstimmiges Singen praktiziert, das vor allem die Hörfähigkeiten und somit die Fähigkeit zur Adaption der eigenen Sprachproduktion schult. Teilnehmer*innen dieses Kurses verpflichten sich zum Mitwirken am Abschlusskonzert durch ihr Mitsingen im Chor und erstellen einen Beitrag zur Gestaltung (z.B. Einladungskarten, Plakat, Vortragen eines Gedichtes, Moderation, Social Media-Werbung etc.). Studierende aller Niveaustufen sind willkommen. Die Teilnahme am Probentag, an der Generalprobe und am Konzert sind obligatorisch!
This course is aimed at students who want to improve their pronunciation skills and enjoy singing in a choir. German phonetics is taught in this course in a holistic approach through a creative and interactive support concept that teaches pronunciation skills as well as basic vocal aspects. The aim of the course is to learn and develop phonetic skills using German songs and pop songs in the choir. At the same time, polyphonic singing is practised, which primarily develops listening skills and thus the ability to adapt your own language production. Participants in this course commit to taking part in the final concert by singing in the choir and creating a contribution to the organisation (e.g. invitation cards, poster, recitation of a poem, moderation, social media advertising, etc.). Students of all levels are welcome. Participation in the rehearsal day, the general rehearsal and the concert is obligatory!
- Lehrende/r: Aline Francesca Klieber
KURS B: Do, 12:00-14:00 c.t.
Dieser Kurs ist für Studierende, die ihre Aussprachefähigkeiten verbessern möchten und Spaß am Singen im Chor haben. Durch ein kreatives und interaktives Förderkonzept, das sowohl Aussprachefähigkeiten schult wie auch grundlegende stimmphysiologische Aspekte vermittelt, wird die deutsche Phonetik in diesem Kurs in einer ganzheitlichen Herangehensweise gelehrt. Ziel des Kurses ist das Erlernen bzw. Weiterentwickeln phonetischer Kompetenzen anhand von deutschen Liedern und Popsongs im Chor. Gleichzeitig wird mehrstimmiges Singen praktiziert, das vor allem die Hörfähigkeiten und somit die Fähigkeit zur Adaption der eigenen Sprachproduktion schult. Teilnehmer*innen dieses Kurses verpflichten sich zum Mitwirken am Abschlusskonzert durch ihr Mitsingen im Chor und erstellen einen Beitrag zur Gestaltung (z.B. Einladungskarten, Plakat, Vortragen eines Gedichtes, Moderation, Social Media-Werbung etc.). Studierende aller Niveaustufen sind willkommen. Die Teilnahme am Probentag, an der Generalprobe und am Konzert sind obligatorisch!
This course is aimed at students who want to improve their pronunciation skills and enjoy singing in a choir. German phonetics is taught in this course in a holistic approach through a creative and interactive support concept that teaches pronunciation skills as well as basic vocal aspects. The aim of the course is to learn and develop phonetic skills using German songs and pop songs in the choir. At the same time, polyphonic singing is practised, which primarily develops listening skills and thus the ability to adapt your own language production. Participants in this course commit to taking part in the final concert by singing in the choir and creating a contribution to the organisation (e.g. invitation cards, poster, recitation of a poem, moderation, social media advertising, etc.). Students of all levels are welcome. Participation in the rehearsal day, the general rehearsal and the concert is obligatory!
- Lehrende/r: Aline Francesca Klieber
Enrolement Key: digiTwin
This course explores the principles and applications of spatial computing in the design and development of digital twins and virtual environments. Students will gain hands-on experience in building interactive 3D environments using Unity, integrating GIS-supported applications, and developing navigation systems in VR. Additionally, the course covers sensor integration for real-time data interaction within digital twins, enabling advanced simulations and immersive experiences.
- Lehrende/r: Mitko Aleksandrov
- Lehrende/r: Angela Schwering
Die Remise der Nürtingen-Grundschule in Berlin-Kreuzberg ist ein Ort in dem das lokalhistorische Archiv der Schulgeschichte untergebracht ist. Sie ist ein Begegnungsraum, ein Lernraum und ein Ausstellungsraum (https://www.nuertingen-grundschule.de/die-remise-was-ist-das/). Gemeinsam mit den Grundschüler*innen einer 456 Klasse erforschen wir während einer Projektwoche im September 2025 das Schularchiv künstlerisch. Dabei leitet eine diskriminierungskritische Re-Lektüre die künstlerischen Forschungsprozesse an: Welche Geschichten sind im Archiv abgebildet? Welche Stimmen, Körper und Perspektiven fehlen? Und was braucht es, um eine vielstimmige Geschichte festzuhalten? Und wie wird ein Archiv (performativ) aktiviert?
Die Projektwoche findet zwischen 22. und 26. September 2025 in Berlin statt. Wir übernachten auf dem Schulgelände.
was wir tun:
• kollaborative Entwicklung und Durchführung einer künstlerischen Forschung
• performative Aktivierung des Schularchivs
• Präsentation der Prozesse
• Reflexion der entwickelten Formate und Ansätze
• Zusammenarbeit mit Grundschüler*innen einer 456 Klasse
• Besuch der Ausstellung der Max Artist in Residence Stipendiat*innen der Stiftung Brandenburger Tor, im Max-Liebermann-Haus
• die Möglichkeit, die Prozesse auf Lernkarten zu dokumentieren und bei der Stiftung Brandenburger Tor zu veröffentlichen
Es können TS/TN und LS/LN erworben werden. Leistungsnachweise werden am 09.04.2025 in der ersten Sitzung des Seminars "Das Archiv: Ein Ort der Begegnung?" besprochen.
Voraussetzung für die Teilnahme an der Exkursion ist die Teilnahme an dem Seminar "Das Archiv als Ort der Begegnung?" im Sommersemester (Mi, 14–15:30 Uhr, Seminarraum 3).
Literatur:
Das Material des Schularchivs (Schulchronik)
Garcés, Marina (2022): Mit den Augen der Lernenden, Wien: Turia + Kant, S. 167–183.
- Lehrende/r: Silke Ballath
- Lehrende/r: Marie-Sophie Annick Beaumont
Was ist Sprache eigentlich? Und womit beschäftigen sich Sprachwissenschaftler? Welchen Nutzen hat es, sich mit Linguistik auseinanderzusetzen und inwieweit hilft sie mir weiter?
In dieser Veranstaltung werden den Studierenden die wichtigsten Aspekte der niederländischen Sprachwissenschaft vorgestellt. Es werden linguistische Grundbegriffe zu Phonetik/Phonologie, Morphologie, Semantik und Syntax sowie zu Sprachgebrauch, Sprachvariation und Sprachwandel behandelt. Anhand von Übungen werden die Studierenden die wichtigsten Grundlagen der Linguistik kennenlernen. Sie sollen einen Eindruck bekommen, wie wir mittels sprachwissenschaftlicher Methoden die Strukturen von Sprache sowie Spracherwerb und Sprachverarbeitung untersuchen können.
Folgendes Buch ist Lektüregrundlage und wird daher zur Anschaffung empfohlen:
Boonen, Ute K. & Ingeborg Harmes (2023). Niederländische Sprachwissenschaft: eine Einführung. 2. Auflage. Tübingen: Narr.
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Die Veranstaltung beginnt am 8.04.2025!
- Lehrende/r: Gunther De Vogelaer
- Lehrende/r: Anne Renzel
- Lehrende/r: Ulrike Freywald
- Lehrende/r: Ulrike Freywald
- Lehrende/r: Ekin Doga Ilkel
- Lehrende/r: Yassine Yahyaoui
This seminar explores pressing societal challenges and the potential solutions to address them. Students will examine topics such as climate change, economic inequality, political representation deficits, populism, far-right extremism, terrorism, pandemics, and global crises like starvation and war. Each week, we will focus on one major issue by analyzing a key academic text, discussing the roots and proposed policy responses to the issue. Through structured debates and critical evaluations, students will explore whether and how these challenges can be mitigated. Student engagement is central: participants can propose additional topics of interest. The seminar emphasizes interdisciplinary approaches, encouraging participants to connect political, economic, and social perspectives. By the end of the course, students will have developed a deeper understanding of complex global issues, gained analytical tools to evaluate policy responses, and sharpened their ability to critically engage with contemporary policy debates.
- Lehrende/r: Daniel Bischof
- Lehrende/r: Maximilian Petersen
Tras una introducción a las condiciones políticas, sociales y culturales de la creación literaria durante la dictadura franquista, la clase se centrará en las obras dramáticas que se presentan a continuación, con el fin de elaborar e interpretar las distintas tendencias estéticas y formales del teatro dirigido contra el régimen. Se analizará igualmente el papel de la censura franquista.
Se analizarán e interpretarán las siguientes piezas:
- José Martín Recuerda: La llanura (1947/48). En: La llanura. El Cristo, estudios preliminares de Antonio Morales, Granada: Editorial Don Quijote 1982.
- Antonio Buero Vallejo: Historia de una escalera (1948), Madrid: Espasa-Calpe 2004 (Colección austral 404: Teatro).
- Alfonso Sastre: La mordaza (1953-54). En: Obras completas. I. Teatro, Madrid: Aguilar 1967, 281-343.
- Lauro Olmo: La camisa (1960). En: La camisa. El cuarto poder, edición de Ángel Berenguer, Madrid: Cátedra 1984.
- José María Rodríguez Méndez: Los inocentes de la Moncloa (1961). En: Rodríguez Méndez, José María: Teatro escogido, Madrid: Asociación de Autores de Teatro 2005, vol. 1, 147-195.
- Lehrende/r: Cerstin Bauer-Funke
- Lehrende/r: Ulrike Freywald
In den letzten Jahren gewinnen Experimente in der Politikwissenschaft zunehmend an Bedeutung. Dieser Kurs wird sich der Thematik nähern und das Experiment als eine Methode der Politikwissenschaft vertiefen. Hierfür sollen die Grundgedanken bezüglich des politik-wissenschaftlichen Experiments zunächst theoretisch und methodisch erarbeitet werden. In der ersten Phase werden praktische Beispiele u.a. durch „Classroom Experiments“ gegeben und in der zweiten Phase werden in Kleingruppen eigene Experimente entwickelt und umgesetzt. Der Kurs möchte sich insbesondere an Studierende wenden, die das systematische Denken über sozialwissenschaftliche Forschungsabläufe kennenlernen oder vertiefen möchten.
Am Kurs kann natürlich aus Interesse teilgenommen werden, aber es können selbstverständlich auch Leistungspunkte erworben werden. Als Studienleistung muss neben der Anwesenheit ein Referat gehalten werden. Eine Prüfungsleistung erfordert zusätzlich eine Ausarbeitung eines „Classroom Experiments“. Die Studien- und Prüfungsleitungen sollten in Kleingruppen erbracht werden. Wie dieses genau aussieht, wird der Dozent zu Beginn des Kurses erklären und es wird auch Unterlagen im LearnWeb hierzu geben.
Hinweise: Inhaltlich wird es in dem Kurs nicht darum gehen, die Ergebnisse von Experimenten im Detail zu besprechen, sondern die verwendete Methodik genauer zu erfassen. Zudem sollen grundlegende Kenntnisse über Entwicklung und Umsetzung von Forschungsdesigns vermittelt und in der Praxis eingesetzt werden. Die nötigen Unterlagen für den Kurs werden über das LearnWeb bereitgestellt. Insbesondere wird es ein großes Angebot an ergänzender Literatur geben, welche Anreize für eine vertiefte Lektüre bieten können. Politikwissenschaft ist ein Lesestudium. Für die Teilnahme am Kurs wird die Bereitschaft zum Lesen der notwendigen Texte, auch der englischen Originaltexte, vorausgesetzt. Die Referatsvergabe findet zu Beginn des Kurses statt und im LearnWeb wird die Möglichkeit geboten, vorab Interesse zu bekunden.
- Lehrende/r: Ulrich Hamenstädt
- Lehrende/r: Engy Abdelaziz
Seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist das humanistisch-aufgeklärte Konzept des Menschen und dessen Stellung in der Welt zunehmend in Frage gestellt worden. Insbesondere die wachsende Krisenhaftigkeit der Mensch-Natur-Verhältnisse sowie der rasante Fortschritt auf dem Gebiet neuer Technologien sind in den letzten Jahren zu treibenden Kräften post- und transhumanistischer Diskurse avanciert. Diese Entwicklungen werfen grundlegende Fragen nach dem Wesen des Menschseins und dessen Beziehungen zu anderen menschlichen und nicht-menschlichen Akteuren in technologisch durchformten Gesellschaften auf. Das Seminar widmet sich der kulturwissenschaftlichen Reflexion und ästhetischen Gestaltung dieser Fragestellungen in der zeitgenössischen lateinamerikanischen Literatur. Im Fokus stehen dabei Kurzgeschichten und Romane, in denen auf vielfältige Weise das Spannungsverhältnis zwischen Mensch und Maschine, Körper und Geist sowie natürlichen und künstlichen Welten verhandelt wird. Diese Werke bieten nicht nur Einblicke in die spezifischen kulturellen und gesellschaftlichen Dynamiken Lateinamerikas, sondern tragen auch zur globalen Diskussion um die Auswirkungen technologischer Entwicklungen auf Identität, Ethik, Umwelt und Gesellschaft bei. Ergänzend werden theoretische Ansätze und Debatten aus den Bereichen des Post- und Transhumanismus diskutiert. Die zu lesenden Texte werden zu Beginn des Seminars bereitgestellt.
- Lehrende/r: Philip Hillebrand
Kommentar:
Kinder hören oftmals schon intuitiv an der Stimme, ob jemand gerade gut gelaunt ist oder nicht, sie merken sogar instinktiv an der Stimme, wenn jemand lügt. Zudem sind laute Geräusche für sie Impulse, die Reaktionen hervorrufen, zum Beispiel Zusammenzucken bei lautem Knallen. Im schulischen Unterricht in der Grundschule geht es darum, diese intuitiven Erfahrungen aufzugreifen und die Kinder zu einem zielgerichteten Hören zu bringen.
Wir werden im Seminar folgende Themen behandeln:
- Zuhörförderung durch betontes Vorlesen
- Förderung der Hörerfahrung und des kritischen Hinhörens durch Hörbücher
- Literarische Erfahrungen und genaue Reflexion am Beispiel von Hörspielen
Das Seminar wird immer so aufgebaut sein, dass wir eine theoretische Sitzung machen, in der wir die Besonderheiten des Hörens und des jeweiligen Mediums betrachten, darauf aufbauend eine didaktische Sitzung, in der wir uns überlegen, was Kinder daraus lernen und schließlich eine dritte Sitzung, in der es darum geht, wie wir die Lernprozesse bei Kindern anregen können.
Wir werden uns dafür mit drei Hörbüchern/Hörspielen auseinandersetzen, die wir analysieren und für den Unterricht in der Grundschule aufbereiten.
Kinder hören oftmals schon intuitiv an der Stimme, ob jemand gerade gut gelaunt ist oder nicht, sie merken sogar instinktiv an der Stimme, wenn jemand lügt. Zudem sind laute Geräusche für sie Impulse, die Reaktionen hervorrufen, zum Beispiel Zusammenzucken bei lautem Knallen. Im schulischen Unterricht in der Grundschule geht es darum, diese intuitiven Erfahrungen aufzugreifen und die Kinder zu einem zielgerichteten Hören zu bringen.
Wir werden im Seminar folgende Themen behandeln:
- Zuhörförderung durch betontes Vorlesen
- Förderung der Hörerfahrung und des kritischen Hinhörens durch Hörbücher
- Literarische Erfahrungen und genaue Reflexion am Beispiel von Hörspielen
Das Seminar wird immer so aufgebaut sein, dass wir eine theoretische Sitzung machen, in der wir die Besonderheiten des Hörens und des jeweiligen Mediums betrachten, darauf aufbauend eine didaktische Sitzung, in der wir uns überlegen, was Kinder daraus lernen und schließlich eine dritte Sitzung, in der es darum geht, wie wir die Lernprozesse bei Kindern anregen können.
Wir werden uns dafür mit drei Hörbüchern/Hörspielen auseinandersetzen, die wir analysieren und für den Unterricht in der Grundschule aufbereiten.
- Lehrende/r: Friedrich Bach
- Lehrende/r: Merle Behnke
- Lehrende/r: Sebastian Bernhardt
Ökotheologische Fragen zum Umgang des Menschen mit dem Tier und der Mitwelt insgesamt werden in diesem Blockseminar in interreligiösem Austausch erarbeitet und diskutiert. Die Leitung des Seminars haben JProf. Dr. Asmaa El Maaroufi (ZIT), Dr. Aurica Jax (Katholische Hochschule NRW) und Prof. Dr. Anne Käfer (FB 01).
Die Studierenden der Evangelischen Theologie treffen sich zur Vorbereitung des Seminars am 24.4. von 10 c. t. bis 11:45 Uhr im angegebenen Raum.
Für eine erfolgreiche Seminarteilnahme sind aktive Mitarbeit und die Übernahme eines Referates erforderlich.
- Lehrende/r: Jantje Hanna Bartels
- Lehrende/r: Asmaa El Maaroufi
- Lehrende/r: Anne Käfer
In dieser Übung diskutieren wir die vielfältigen Herausforderungen und Potentiale von KI-Tools für das historische Lehren und Lernen im Geschichtsunterricht und der außerschulischen Geschichtskultur. Dabei untersuchen wir unter anderem, wie KI-Tools als Werkzeuge eingesetzt werden können – etwa bei der Quellenanalyse, der Unterrichtsvorbereitung oder für diverse Strategien der Differenzierung. Sie lernen unterschiedliche KI-Tools kennen, an denen wir exemplarisch diskutieren, inwiefern diese sich für den Einsatz im Geschichtsunterricht eignen.
In einem weiteren Schritt entwickeln Sie Unterrichtskonzepte für den Einsatz von KI im Geschichtsunterricht.
- Lehrende/r: Sabrina Schmitz-Zerres
- Lehrende/r: Ricarda Singh
Der Hexenglaube und die aus ihm resultierenden Verfolgungen faszinieren bis heute Wissenschaft und Öffentlichkeit. Unter dem Vorwurf der Zauberei und des Pakts mit dem Teufel wurden im 16. und 17. Jahrhundert Frauen und Männer in ganz Europa verfolgt und hingerichtet. Die Lehrveranstaltung wird sich dem Thema aus einer regionalen Perspektive nähern und schwerpunktmäßig den heute als Westfalen verstandenen Raum in den Blick nehmen. Schwerpunkte der Verfolgung liegen einerseits im kurkölnischen Herzogtum Westfalen und anderen geistlichen Territorien, etwa dem Hochstift Paderborn, andererseits in städtischen Zentren wie Lemgo, Minden, Osnabrück und Herford.
Neben der frühneuzeitlichen Hexenverfolgung und ihren Quellen selbst soll ein weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung auf der Rezeption und Deutung dieser Verfolgungen z.B. durch die Heimatgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, während des Nationalsozialismus und in populären Geschichtsdarstellungen wie Romanen liegen. Die Hexenverfolgungen werden damit auch als Gegenstand der Public History behandelt.
- Lehrende/r: Lena Krull
Mit der Übung „Siedlungsgeographie” werden im Anschluss an die Vorlesung „Einführung in die Humangeographie” wichtige Themenkomplexe der Stadtgeographie erweitert und vertieft. So stehen sowohl Siedlungsgeographien ländlicher als auch städtischer Räume im Fokus der Lehrveranstaltung. Das Ziel der Veranstaltung ist es, aus einer integrativen Perspektive, unterschiedliche Entwicklungen, Prozesse und Widersprüche der Siedlungsgeographie kennenzulernen und diese kritisch zu reflektieren.
Die Inhalte der Vorlesung „Einführung Humangeographie” werden vorausgesetzt. Zur Übung gehört die „Tagesexkursion zur Ü Siedlungsgeographie Kurs B” (141137). Die Seminarplatzvergabe für das SS 2025 erfolgte am Ende des WS 24/25 über HISLSF. Die Seminarteilnehmenden melden sich selbständig für Prüfungen- und Studienleistungen in QISPOS an. Es findet keine Vorbesprechung statt.
- Lehrende/r: Petra Lütke
Praxisübung/-seminar „Verschickungskinder“: Kinderkuren und ihre Aufarbeitung, SoSe 2025, Lena Krull
Während in den 1950er-Jahren Kindererholungskuren als „Kernstück” der Gesundheitsfürsorge gesehen wurden, haben die oft negativen, teils traumatischen Erlebnisse zahlreicher „Verschickungskinder” in den letzten Jahren diese Sicht infrage gestellt und die gesellschaftliche Aufmerksamkeit auf das Thema gelenkt. Seit 2019 haben sich mehrere Betroffenen-Initiativen gegründet (z.B. https://verschickungsheime.de/, https://kinderverschickungen-nrw.de/), deren Aktivitäten eine beachtliche Reichweite erreichen und die eine politische und gesellschaftliche Debatte in Gang bringen konnten. Das hierbei entstehende Spannungsfeld von Betroffenen und Akteur:innen aus Politik, Medien und auch der Wissenschaft wird in der Lehrveranstaltung aus der Perspektive der Public History aufgearbeitet. Ein besonderer Fokus wird dabei auf dem Fallbeispiel Bad Sassendorf liegen, wo bereits seit 2017 Initiativen zur Aufarbeitung begonnen haben.
Bitte beachten: Eine Tagesexkursion nach Bad Sassendorf am 4. Juli ist Teil der Lehrveranstaltung, es besteht Anwesenheitspflicht.
- Lehrende/r: Lena Krull
Auch knapp 40 Jahre nach der Etablierung der Oral History in der Zeitgeschichtsforschung lässt sie sich als Gegenstand schwer greifen: Handelt es sich um eine Forschungsperspektive, eine Methode oder eine historische Grundwissenschaft? Fest steht, dass mündlich vermittelte Geschichtserzählungen in einigen Forschungsfeldern einen festen Platz haben und Historiker:innen die einzigartige Möglichkeit bieten, an der Entstehung ihrer Quellen selbst mitzuwirken. Die Lektüreübung möchte zentrale Texte zur Oral History gemeinsam erschließen, erwartet wird daher regelmäßige Lesebereitschaft. Zudem arbeiten wir mit bereits vorliegenden Interviews aus dem Themenbereich „Verschickungskinder“ (vgl. dazu die Praxisübung/das Praxisseminar). Die Übung soll auch eine methodische Grundlage für eigene Forschungsprojekte im Bereich der Oral History bieten.
- Lehrende/r: Lena Krull
Gerechtigkeitstheorien gibt es viele. Angefangen bei Platon und Aristoteles werden in Philosophie und Theologie seit Jahrtausenden immer wieder neue Entwürfe zum Verständnis von Gerechtigkeit vorgelegt. Michael Walzers „Spheres of Justice“/„Sphären der Gerechtigkeit“ werden in der Übung gelesen und diskutiert. Walzers Buch versteht sich als „ein Plädoyer für Pluralität und Gleichheit“. Das Werk erschien 1983 und befasst sich mit nach wie vor höchst aktuellen gerechtigkeitstheoretischen Fragen.
Die Übung dient auch der Vorbereitung aufs Philosophicum.
- Lehrende/r: Jantje Hanna Bartels
- Lehrende/r: Anne Käfer
- Lehrende/r: Frederik Josua Rudzio
In dieser Übung lesen wir gemeinsam das Neue Testament und erarbeiten die 27 Schriften bibelkundlich. Damit werden grundsätzliche Kenntnisse für das gesamte Studium der ev. Theologie erworben.
- Lehrende/r: Antonia Eben
- Lehrende/r: Charlotte Heinert
- Lehrende/r: Anne-Sophie Münch
- Lehrende/r: Anna-Lena Wortmann
Digitale Hilfsmittel bieten neue Möglichkeiten der Quellenauswertung und der Darstellung von Ergebnissen. Ihre Anwendung erfordert jedoch weiterhin ein quellenkritisches und methodisch reflektiertes Vorgehen. In zwei Seminaren und einer Exkursion sollen digitale Hilfsmittel für das historische Arbeiten genutzt sowie Chancen und Herausforderungen gemeinsam diskutiert werden.
Thematisiert wird die frühneuzeitliche Herrschaft im ländlichen Raum, deren Basis das gegenseitige Abhängigkeitsverhältnis zwischen Grundherren und Bauern bildete. Die Grundherren waren Obereigentümer des Bodens und verliehen diesen zur Bewirtschaftung an Bauern, die als Gegenleistung Fronarbeit und Abgaben an den Grundherrn leisten mussten. Festgehalten wurden diese Herrschaftsbeziehungen in Urbaren, die erfassten, wer welche Dienste und Abgaben erbringen musste.
Das erste Seminar (SoSe 25) bietet eine thematische und methodische Einführung und erprobt die software-gestützte Quellenanalyse an Beispielen. Neben der gemeinsamen Datenmodellierung und Überführung der Daten in eine Datenbank, kommen die KI-gestützte Software zur Handschriftenerkennung Transkribus sowie die Geoinformationssystem-Software QGIS zum Einsatz.
Das zweite Seminar (WiSe 25/26) widmet sich systematisch der Quellenauswertung dreier Urbare der Grundherrschaft des Stifts Schlägl und der Darstellung der Ergebnisse mittels digitaler Tools.
EXKURSION
Begleitend zu beiden Seminaren findet vom 08. bis 14.09.2025 eine Exkursion zum Stift Schlägl (Oberösterreich) statt, zu der alle Seminarteilnehmer:innen herzlich eingeladen sind. Vor Ort werden wir gemeinsam den Untersuchungsraum entdecken und mit den Originalquellen im Stiftsarchiv arbeiten. Bei Interesse und für weitere Informationen melden Sie sich gern unter benjamin.seebroeker@uni-muenster.de.
Die Teilnahme an der Exkursion ist an die Teilnahme an mindestens einem der beiden Seminare gebunden.
- Lehrende/r: Ulrike Ludwig
- Lehrende/r: Benjamin Seebröker