Suchergebnisse: 7308
- Lehrende/r: Alexander Pusch
- Lehrende/r: Till-Hendrik Wende
- Lehrende/r: Daniel Glowotz
Diese Veranstaltung ist geschlossen. Eine Anmeldung ist nicht möglich.
- Lehrende/r: Karin Gövert
1. Einordnung der Veranstaltung
- Veranstaltung im Bachelorstudium (PO 2018/PO 2022, Modul Schlüsselqualifikation, 2. Studienjahr)
- Leistungsnachweis: Klausur (3 LP)
2. Lernziele, Inhalte und Methodik
Ziel der Veranstaltung ist die Vertiefung vorhandener Englischkenntnisse
Inhalte
- Wörterbuchbenutzung
- Übungen zur Verbesserung des Leseverständnisses
- Modale Hilfszeitwörter
- Tempus, Genus verbi und Aspekt
- Formwörter
- Nebensätze
- Praktika und Bewerbungen
Methodik
- Vorlesung
3. Literatur
Nachfolgend finden Sie eine Liste von Veröffentlichungen, die Ihnen das Vor- und Nachbereiten der Veranstaltung erleichtern können:
- Gallagher, John D.: German-English Translation: Texts on Politics and Economics. München: Oldenbourg.
- Oxford Advanced Learner's Dictionary. Berlin: Cornelsen. (CD-ROM).
- Schäfer, Wilhelm: Wirtschaftswörterbuch. 2 Bände. München: Vahlen.
- Sinclair, John et al. (eds.): Collins COBUILD Dictionary of Phrasal Verbs. London: Collins.
- Spears, Richard A. & Kirkpatrick, Betty: English Idioms Dictionary. Stuttgart: Klett.
- Terrell, Peter et al. (eds.): Langenscheidt-Collins Großwörterbuch Englisch. Berlin: Langenscheidt.
- Thomson, A. J. & Martinet, A. V.: A Practical English Grammar. Oxford: Oxford University Press.
- Tuck, Allene (ed.): Oxford Dictionary of Business English. Oxford: Oxford University Press.
4. Anmeldung
Für die Vorlesung Wirtschaftsenglisch ist keine Anmeldung am Institut für Marketing erforderlich. Es ist jedoch – wie bei allen Veranstaltungen - eine fristgerechte Anmeldung beim Prüfungsamt erforderlich.
5. Downloads
Die Unterlagen zu der Veranstaltung werden über den entsprechenden Learnweb-Kurs bereitgestellt. Eine Einschreibung in den Kurs ist kurz vor Semesterstart ohne Einschreibeschlüssel möglich.
6. Sonstiges
- Als Unterrichtssprache wird hauptsächlich Englisch verwendet.
- Eine regelmäßige Teilnahme wird empfohlen.
- Lehrende/r: Sertan Eravci
- Lehrende/r: John Desmond Gallagher
- Lehrende/r: Gabriel Alexander Küppenbender
1. Einordnung der Veranstaltung
- Veranstaltung im Bachelorstudium (PO 2018/PO 2022, Modul Schlüsselqualifikation, 2. Studienjahr)
- Leistungsnachweis: Klausur (3 LP)
2. Lernziele, Inhalte und Methodik
Ziel der Veranstaltung ist die Vertiefung vorhandener Französischkenntnisse.
Inhalte
- Gemeinsprache und Wirtschaftsfachsprache
- Stellenanzeigen
- Bewerbungsschreiben
- Vorstellungsgespräche
- Geschäftsbriefe
- Telefongespräche
- Zeitungsartikel
- Auszüge aus Fachpublikationen
Methodik
- Vorlesung mit integrierten Übungseinheiten
3. Literatur
Nachfolgend finden Sie eine Liste von Veröffentlichungen, die Ihnen das Vor- und Nachbereiten der Veranstaltung erleichtern können:
- Boelke, Jürgen / Straub, Bernard / Thiele, Paul: Dictionnaire de l’allemand économique, commercial et financier. Paris: Presses Pocket.
- Gallagher, John D.: Cours de traduction allemand-français. Textes politiques et économiques. München/Wien: Oldenbourg.
- Klein, Hans-Wilhelm / Kleineidam, Hartmut: Grammatik des heutigen Französisch. Stuttgart: Klett.
- Potonnier, Georges E. / Potonnier, Brigitte: Wörterbuch für Wirtschaft, Recht und Handel. Französisch-Deutsch / Deutsch-Französisch. 2 Bde. Wiesbaden: Brandstetter.
- Rey-Debove, Josette / Rey, Alain: Le Nouveau Petit Robert de la langue française. Paris: Dictionnaires Le Robert.
4. Anmeldung
Für die Vorlesung Wirtschaftsfranzösisch ist keine Anmeldung am Institut für Marketing erforderlich. Es ist jedoch – wie bei allen Veranstaltungen - eine fristgerechte Anmeldung beim Prüfungsamt erforderlich.
5. Downloads
Die Unterlagen zu der Veranstaltung werden über den entsprechenden Learnweb-Kurs bereitgestellt. Eine Einschreibung in den Kurs ist kurz vor Semesterstart ohne Einschreibeschlüssel möglich.
6. Sonstiges
- Als Unterrichtssprache wird hauptsächlich Französisch verwendet.
- Eine regelmäßige Teilnahme wird empfohlen.
- Lehrende/r: Sertan Eravci
- Lehrende/r: John Desmond Gallagher
- Lehrende/r: Gabriel Alexander Küppenbender
- Lehrende/r: Tino Petzold
Die Vorlesung "Grundlagen der Wirtschaftspolitik" setzt sich zum einen das Ziel, verwirklichte Wirtschaftspolitik zu erklären. Sie will darstellen, wie Entscheidungen zustande kommen und umgesetzt werden. Zum
anderen will sie darüber aufklären, welche Maßnahmen wünschenswert und zielführend sind und wie sie durchgeführt werden sollen, um so die Effizienz praktischer Wirtschaftspolitik zu erhöhen. Zu diesem Zweck sind die Ziele, die Akteure und die Instrumente der Wirtschaftspolitik einer genauen Analyse zu unterziehen.
Gliederung:
1. Einleitung
2. Grundlagen der Wirtschaftspolitik
3. Der perfekt funktionierende Markt als Referenzsystem
4. Marktversagen als Begründung von WIrtschaftspolitik
5. Akteure der Wirtschaftspolitik und Politikversagen
- Lehrende/r: Franziska Sicking
- Lehrende/r: Martin Watzinger
Der Mythos vom US-amerikanischen Westen lebt noch heute in Politik, Gesellschaft, Kultur, Film und Werbung. An der Siedlungsgrenze im Westen kämpften aber nicht nur weiße, meist männliche Helden mutig und selbstlos für den Fortschritt gegen alle Widrigkeiten. Afroamerikaner*innen, Mexikanisch-Amerikaner*innen und Asiat*innen bevölkerten die Region, Indianer*innen wurden verdrängt. Die Auswirkungen der Besiedlung auf die Umwelt waren immens, Farmer, kleine Rancher und Arbeiter*innen schlossen sich gegen Monopole zusammen, große Städte entstanden, die Bewohner*innen des Westens kritisierten die allmächtige Bundesregierung, während sie um ihre finanzielle Unterstützung warben. Auch im 20./21. Jahrhundert behielt der Westen seine Anziehungskraft mit dem Aufbau der Rüstungs- und Computerindustrie, der Errichtung von Militärstützpunkten und dem Ausbau touristischer Ziele. Der Mythos vom Westen erhielt neue Schubkraft durch Hollywood und den zunehmenden Tourismus. Aufbauend auf den Forschungen der sogen. New Western History seit den 1980er Jahren sollen Geschichte und Mythos des US-amerikanischen Westens westlich des 98. Längengrades, auch anhand der Faktoren „Rasse“/Race, Ethnizität, Klasse, Geschlecht und Religion nachgespürt werden.
- Lehrende/r: Heike Bungert
- Lehrende/r: Maren Thölking
"Unter den vielen Wirklichkeiten gibt es eine, die sich als Wirklichkeit par excellence darstellt. Das ist die Wirklichkeit der Alltagswelt. [...] Die Wirklichkeit der Alltagswelt ist nicht nur voll Objektivationen, sie ist vielmehr nur wegen dieser Objektivationen wirklich." (Berger/Luckmann 2000, S. 24 und S. 37) Die Lektüre dieses wissenssoziologischen Klassikers bietet die Möglichkeit sowohl Grundfragen der soziologischen Theoriebildung, als auch soziologische Kernthemen wie die Frage nach der Möglichkeit sozialer Ordnung, die Verteilung des gesellschaftlichen Wissensvorrats, Sozialisationsprozesse und Geschlechterrollen und vieles andere mehr zu besprechen. Berger und Luckmann verwenden dabei viele konkrete, auch humorvolle (Schul-)Beispiele aus der Alltagswelt der 1960er Jahre, die das Verstehen der Theoretisierung sozialen Handelns und seiner Bedingungen sehr erleichtern. Viele Analysen aus dem Werk können sehr gut auf Analysen der Gegenwartsgesellschaft angewendet werden, zum Beispiel auf die Frage nach dem Konfliktpotential geschlechtersensibler Sprache oder den Veränderungen der Verteilung des gesellschaftlichen Wissensvorrats durch Digitalisierung. Insgesamt bietet das Studium des Werks einen kompakten Einstieg in die allgemeine Soziologie und in die Wissenssoziologie. Kompetenzerwerb: u.a. Fachwissenschaftliche Lesekompetenz und Abstraktionsvermögen; Kenntnis und Verwendung von Fachbegriffen; Wahrnehmung der Komplexität soziologischer Analyse; Analyse von soziologischen Argumentationsstrukturen
- Lehrende/r: Katrin Späte
Die Übung bietet eine umfassende Einführung in die Wirtschaft des Römischen Reiches. Neben der Untersuchung der praktischen Aspekte – wie Landwirtschaft, Handel, Münzwirtschaft und die Rolle von Sklaverei – legt der Kurs besonderen Fokus auf theoretische Modelle, die unser Verständnis der antiken Wirtschaft prägen. Wir diskutieren zentrale Ansätze wie den Primitivismus und Modernismus, die Subsistenzwirtschaft, die "New Institutional Economics" sowie aktuelle Debatten zur Rolle von Marktmechanismen im Imperium.
Anhand von archäologischen Funden, epigraphischen Quellen und antiken Texten analysieren wir, wie diese Modelle in der Forschung angewandt werden, und prüfen ihre Aussagekraft im historischen Kontext. Dabei lernen wir, wirtschaftliche Strukturen nicht nur aus einer empirischen Perspektive zu betrachten, sondern auch theoretisch fundiert einzuordnen.
- Lehrende/r: Michael Blömer
Das Seminar vermittelt einen Einblick in das wirtschaftliche Handeln des Menschen in der Vor- und Frühgeschichte und seine Folgen. Die Entwicklung und der Bestand früher Gesellschaften hing wesentlich von deren Fähigkeit ab, Ressourcen zu erkennen, zu erschließen und zu nutzen. Im Fokus des Seminars stehen daher Rohstoffgewinnung, Ressourcennutzung und die sich daraus ergebenden Umweltveränderungen und Gesellschaftsentwicklungen, außerdem das Konzept des seltenen und daher teuren Gutes und Aussagemöglichkeiten zu Handel und Gütertausch.
The seminar provides an insight into the economic activities of humans in prehistory and early history and their consequences. The development and existence of early societies depended to a large extent on their ability to recognise, develop and use resources. The focus of the seminar is therefore on the extraction of raw materials, the use of resources and the resulting environmental changes and social developments, as well as the concept of the rare and therefore expensive good and possible statements on trade and the exchange of goods.
- Lehrende/r: Lukas Kerk
Unter welchen Bedingungen Menschen arbeiten, welche Güter wo und in welchen Mengen produziert werden und wie dabei mit der Umwelt umgegangen wird, sind nicht nur wichtige Fragen in der Wirtschaft. Sie sind auch für eine Christliche Sozialethik relevant, die es sich im Sinne der eigenen Welt- und Gesellschaftsverantwortung zur Aufgabe macht, Kriterien gerechter Praxis zu begründen, nach Verwirklichungschancen sozialer Gerechtigkeit zu suchen und so zu einer nachhaltigen, am Gemeinwohl orientierten Wirtschaft beizutragen. Deshalb hat sich die Christliche Sozialethik seit ihren Anfängen intensiv mit ökonomischen Fragen auseinander gesetzt. Entsprechend sollen in der Vorlesung sozial- und wirtschaftsethische Anfragen und Problemanzeigen erschlossen und Ansätze wirtschafts- und unternehmensethischer Theoriebildung vorgestellt werden.
- Lehrende/r: Claudius Bachmann
- Lehrende/r: Christian Kroll
- Lehrende/r: Lukas Rehbach
Inhalte des Seminars: In dieser Übung befassen wir uns mit den Themengebieten und Arbeitsfeldern der Wirtschaftsgeographie. Wir nähern wir uns den theoretischen Grundlagen der Wirtschaftsgeographie aus Perspektive pluraler ökonomischer Denkschulen an. Wir erarbeiten so ein breites Verständnis über die Zusammenhänge von Geographie und Ökonomie. Vor diesem Hintergrund beschäftigen uns u.a. Themen wie die Polykrise, Wirtschaftswachstum und Ländlichkeiten.
Exkursion: Bestandteil dieser Übung ist eine eintägige Exkursion in der zweiten Hälfte des Sommersemesters. Weiteres wird zu Beginn der Übung bekanntgegeben.
- Lehrende/r: Hans Lukas Dörrie
In der Lehrveranstaltung wird ein Überblick der verschiedenen Bereiche der Wirtschaftspsychologie und verwandter psychologischer Bereiche betrachtet. Darüber hinaus werden als Schwerpunkt die psychologischen Hintergründe von Konsum, Konsumenten, Marketing, Markt und Werbung betrachtet.
- Lehrende/r: Marc Stallony
In der Lehrveranstaltung wird ein Überblick der verschiedenen Bereiche der Wirtschaftspsychologie und verwandter psychologischer Bereiche betrachtet. Darüber hinaus werden als Schwerpunkt die psychologischen Hintergründe von Personalauswahl und Personalentwicklung betrachtet.
- Lehrende/r: Marc Stallony
Was hat die Soziologie zum Thema Wirtschaft zu sagen? Schauen wir bei den „Klassikern“ unserer Disziplin nach, kommen wir zu dem Schluss, dass die Soziologie ziemlich viel zum Thema Wirtschaft (oder besser: Wirtschaft und Gesellschaft) zu sagen hat. In den 1980er Jahren hat, mit Ursprüngen in den USA, eine sogenannte „Wirtschaftssoziologie“ eine Renaissance erfahren. Seitdem ist das Label „Wirtschaftssoziologie“ in unserer Disziplin fest etabliert. Doch was ist nun eigentlich „Wirtschaftssoziologie“, was möchte sie und worin unterscheidet sie sich von der Ökonomie bzw. den Wirtschaftswissenschaften? Dieser Kurs gibt Ihnen einen Überblick über die Wurzeln einer soziologischen Teildisziplin, die sich bis zu den soziologischen Klassikern zurückverfolgen lässt. In diesem Kurs beschäftigen wir uns mit den grundlegenden Konzepten der Wirtschaftssoziologie – v.a. der sogenannten „Einbettung“ wirtschaftlichen Handelns in sozialen Netzwerken, Institutionen und moralischen Überzeugungen. Neben einigen „klassischen“ Positionen zu Märkten, Preisen, Rationalität und Wettbewerb, werden wir uns v.a. mit aktuellen und virulenten Phänomenen im Wirtschaftssystem, wie Finanzialisierung, verantwortlichem Wirtschaften und moralischen Märkten, Winner-Take-All-Märkten, Statuskonsum, oder illegalen Märkten beschäftigen. Hinweis: Der Kurs richtet sich an alle, die bereit sind, sich näher mit wirtschaftssoziologischen Fragen auseinanderzusetzen, auch mal Spaß an englischsprachigen Fachartikeln haben und durchaus daran interessiert sind, auch selbst Mini-Forschungen durchzuführen und dann im Kurs vorzustellen.
- Lehrende/r: Luigi Droste
- Lehrende/r: Johanna Breithaupt
- Lehrende/r: Meinald Thielsch
- Lehrende/r: Theresa Viefhaus
|
Dieses Seminar thematisiert soziologische, historische und ethische Perspektiven auf die Wissenschaften. Reflektiert wird auch die Zusammenarbeit dieser Disziplinen untereinander sowie mit der Wissenschaftsphilosophie. Dies erfolgt ausgehend von Texten, die sich mit dem Verhältnis von Grundlagenforschung zu angewandter Forschung und mit dessen historischem Wandel beschäftigen, mit der Konstitution wissenschaftlicher Gegenstände im Labor, mit der Problematik interdisziplinärer Forschung, sowie mit dem möglichen Missbrauch von Forschungsergebnissen bzw. der so genannten Dual Use-Problematik sowie mit der Frage nach der Forschungsfreiheit. Die zu erarbeitenden Texte werden zu Beginn des Semesters bekannt gegeben. Bei der Ausgestaltung einiger Themen können die spezifischen Interessen der Teilnehmer:innen berücksichtigt werden. |
- Lehrende/r: Ulrich Krohs
Wissen ist für alle da! – Akademisches Wissen leichtverdaulich präsentieren SoSe 2025, Marc Stallony
In Rahmen der Veranstaltung soll als Ziel der Transfer komplexer akademischer Inhalte in leicht verständlicher Form in die interessierte Bürgerschaft erreicht werden. Aus dem eigenen Studium bekannten Inhalte, die auch persönlich von hohem Interesse sind, soll eine Plattform gegeben werden, um auch andere, nicht im universitären Kreis beheimatete Personen für diese Themen zu interessieren und im Rahmen einer Präsentation die entsprechenden Inhalte zu vermitteln.
- Lehrende/r: Marc Stallony
In den letzten Jahren, insbesondere seit der Corona-Krise und den unter dem Schlagwort „Cancel Culture“ geführten Debatten, werden Fragen nach dem Status und der Rechtfertigung von Wissenschaftsfreiheit verstärkt und teils sehr kontrovers diskutiert.
Wodurch zeichnet sich Wissenschaftsfreiheit aus? Ist jegliche Einschränkung der Wissenschaftsfreiheit als ideologische Bevormundung einzuordnen oder sind einige Einschränkung (und falls ja, unter welchen Bedingungen) legitim? Welche Rolle spielen vor diesem Hintergrund aktivistische Einflüsse auf die Wissenschaft, die es sich zum Ziel setzen, jene gerechter zu gestalten? Warum sollte es überhaupt Wissenschaftsfreiheit geben? Und inwiefern spielen moralische, politische und epistemische Perspektiven bei den genannten Themen zusammen?
Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Seminars und werden anhand einiger Beiträge aus der aktuellen Forschungsliteratur reflektiert.
Ein Seminarplan mit Informationen zur Seminarliteratur und zu den Anforderungen für Studien- und Prüfungsleistungen wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben.
- Lehrende/r: Eva-Maria Jung
- Lehrende/r: Susanne Heinicke
- Lehrende/r: Dane-Vincent Schlünz
- Lehrende/r: Markus Seidel
- Lehrende/r: Katharina Sichma
Das hier angebotene Seminar möchte zwei Themen ineinandergreifen lassen, die in der Geschichte des sozialwissenschaftlichen Denkens eine herausragende Rolle gespielt haben. Trotz aller wissenschaftlichen Bekenntnisse zur harten Faktizität und sichtbaren Empirie, die sich für die eigene Analyse unmittelbar verwertbar machen lassen: Existieren im gesellschaftlichen Raum nicht auch Phänomene, die sich aktiv dem analytischen Blick wie Alltagsverständnis entziehen? Mit dem Begriff des Unbewussten in der Tradition von Freud und seinen Vorgängern stellte sich die Frage, inwieweit es Mechanismen gibt, die, unentdeckt, zu Krankheitssymptomen nicht nur individueller, sondern auch kollektiver/kultureller Art führen könnten. Damit wurde auch für die Sozialtheorie ein spekulativer Gegenstandsbereich aufgeschlossen, in den die bürgerliche Rationalität gewaltsam hineindrang. Wie das sogenannte Psychische in die Sphäre des Gesellschaftlichen hineingeriet, ja von dieser verdächtigt und überwacht wurde, soll uns hier insbesondere darum interessieren, weil das Unbewusste nicht nur als gespiegelter Erfahrungsraum gesellschaftlicher Strukturalität galt, der sich in Träumen reproduzierte. Diesem haftete zugleich immer auch etwas Subversives, Gesellschaftskritisches an, von dem sich Herrschaft herausgefordert fühlte. Nicht umsonst wollten die Surrealisten um André Breton oder spätere Autorinnen wie Elisabeth Lenk (Stichwort: Kritische Phantasie) dieses Potential heben.
Um in diese Thematik adäquat einführen zu können, werden wir uns nicht nur mit einschlägigen Texten aus psychoanalytischen Denkschulen (z. B. Ödipus-Komplex, Narzissmus) und Diskurstheorien (Foucault, Macht der Psychiatrie) zu beschäftigen haben, sondern zugleich mit jenen Gegenständen aus der bildenden Kunst und schöngeistigen Literatur konfrontiert sein, die der Wirkmächtigkeit des Unbewussten als etwas die Menschen gewaltsam Einnehmendes zum Ausdruck verhalfen (Lautrémont/Lewis Carroll). Deutet sich hiermit eine soziologische Ästhetik an, interessiert uns in diesem Seminar vor allem eine entwicklungsgenetische Perspektive. Mit Beginn der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft findet, so unsere These, ein Umbau der Seele statt, durch den, nach und nach, Herrschaft zu seriellen Reproduktionsmustern heranreifte, die bis heute tief in die Triebstruktur des Individuums eingreifen und ihr Schicksal auf gesellschaftliche Institutionen unwidersprochen vereidigen.
Um sich auf diese „Schicksale der Unbewußtmachung” (Erdheim) gesellschaftstheoretisch einen Reim zu machen, wird es zuallererst nötig sein, sich über den Begriff der Krankheit zu verständigen hinsichtlich einer Psychopathologie des Sozialen. Kann eine Gesellschaft „krank” sein (Erich Fromm), und wenn ja, inwieweit zeugt dies von einer unheilvollen Allianz von Herrschaft und Unbewusstheit?
Thematisch einschlägige Exkurse zum Verhältnis von Rausch und Realität, eine Einsichtnahme in die Studie der Mitscherlichs zur „Unfähigkeit zu trauern” sowie Norbert Eilas‘ Schrift „Über die Einsamkeit der Sterbenden in unseren Tagen” können das Angebot soziologisch wie sozialpsychologisch ergänzen.
Für die gemeinsame Grundlage unserer Seminardiskussion werden zu Veranstaltungsbeginn im Learnweb entsprechende Textauszüge zur Verfügung gestellt.
Fragen zum Scheinerwerb werden in der ersten Sitzung geklärt.
- Lehrende/r: Kevin Rick Doß
Das hier angebotene Seminar möchte zwei Themen ineinandergreifen lassen, die in der Geschichte des sozialwissenschaftlichen Denkens eine herausragende Rolle gespielt haben. Trotz aller wissenschaftlichen Bekenntnisse zur harten Faktizität und sichtbaren Empirie, die sich für die eigene Analyse unmittelbar verwertbar machen lassen: Existieren im gesellschaftlichen Raum nicht auch Phänomene, die sich aktiv dem analytischen Blick wie Alltagsverständnis entziehen? Mit dem Begriff des Unbewussten in der Tradition von Freud und seinen Vorgängern stellte sich die Frage, inwieweit es Mechanismen gibt, die, unentdeckt, zu Krankheitssymptomen nicht nur individueller, sondern auch kollektiver/kultureller Art führen könnten. Damit wurde auch für die Sozialtheorie ein spekulativer Gegenstandsbereich aufgeschlossen, in den die bürgerliche Rationalität gewaltsam hineindrang. Wie das sogenannte Psychische in die Sphäre des Gesellschaftlichen hineingeriet, ja von dieser verdächtigt und überwacht wurde, soll uns hier insbesondere darum interessieren, weil das Unbewusste nicht nur als gespiegelter Erfahrungsraum gesellschaftlicher Strukturalität galt, der sich in Träumen reproduzierte. Diesem haftete zugleich immer auch etwas Subversives, Gesellschaftskritisches an, von dem sich Herrschaft herausgefordert fühlte. Nicht umsonst wollten die Surrealisten um André Breton oder spätere Autorinnen wie Elisabeth Lenk (Stichwort: Kritische Phantasie) dieses Potential heben.
Um in diese Thematik adäquat einführen zu können, werden wir uns nicht nur mit einschlägigen Texten aus psychoanalytischen Denkschulen (z. B. Ödipus-Komplex, Narzissmus) und Diskurstheorien (Foucault, Macht der Psychiatrie) zu beschäftigen haben, sondern zugleich mit jenen Gegenständen aus der bildenden Kunst und schöngeistigen Literatur konfrontiert sein, die der Wirkmächtigkeit des Unbewussten als etwas die Menschen gewaltsam Einnehmendes zum Ausdruck verhalfen (Lautrémont/Lewis Carroll). Deutet sich hiermit eine soziologische Ästhetik an, interessiert uns in diesem Seminar vor allem eine entwicklungsgenetische Perspektive. Mit Beginn der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft findet, so unsere These, ein Umbau der Seele statt, durch den, nach und nach, Herrschaft zu seriellen Reproduktionsmustern heranreifte, die bis heute tief in die Triebstruktur des Individuums eingreifen und ihr Schicksal auf gesellschaftliche Institutionen unwidersprochen vereidigen.
Um sich auf diese „Schicksale der Unbewußtmachung” (Erdheim) gesellschaftstheoretisch einen Reim zu machen, wird es zuallererst nötig sein, sich über den Begriff der Krankheit zu verständigen hinsichtlich einer Psychopathologie des Sozialen. Kann eine Gesellschaft „krank” sein (Erich Fromm), und wenn ja, inwieweit zeugt dies von einer unheilvollen Allianz von Herrschaft und Unbewusstheit?
Thematisch einschlägige Exkurse zum Verhältnis von Rausch und Realität, eine Einsichtnahme in die Studie der Mitscherlichs zur „Unfähigkeit zu trauern” sowie Norbert Eilas‘ Schrift „Über die Einsamkeit der Sterbenden in unseren Tagen” können das Angebot soziologisch wie sozialpsychologisch ergänzen.
Für die gemeinsame Grundlage unserer Seminardiskussion werden zu Veranstaltungsbeginn im Learnweb entsprechende Textauszüge zur Verfügung gestellt.
Fragen zum Scheinerwerb werden in der ersten Sitzung geklärt.
- Lehrende/r: Kevin Rick Doß
Ludwig Wittgensteins Philosophische Untersuchungen, die 1953 posthum veröffentlicht wurden, gehören zweifelsohne zu den einflussreichsten und zugleich faszinierendsten philosophischen Werken des 20. Jahrhunderts. Sie bilden das Hauptwerk der Spätphilosophie Wittgensteins, in der er eine Gebrauchstheorie der Bedeutung skizziert, die als Paradebeispiel einer Philosophie der normalen Sprache („ordinary language philosophy“) gilt. Dadurch wird eine radikale Wende zu der im Tractatus logico-philosophicus vertretenen Philosophie der idealen Sprache vollzogen. Auch äußerlich wird dieser Umbruch dadurch sichtbar, dass Wittgenstein nicht die Form einer wissenschaftlichen Abhandlung wählt, sondern seine Überlegungen in kurzen, teils dialogisch formulierten Abschnitten und unter Bezugnahme auf vielfältige Beispiele aus der Alltagswelt entfaltet. Inhaltlich beschränken sich die Philosophischen Untersuchungen nicht auf sprachphilosophische Themen; sie schließen auch solche anderer Disziplinen mit ein, insbesondere der Philosophie des Geistes und der Meta-Philosophie.
Durch intensive Lektüre ausgewählter Abschnitte werden im Seminar die zentralen Thesen Wittgensteins rekonstruiert und kritisch diskutiert. Ein Seminarplan mit Angaben zur Literatur und zu den Anforderungen für Studien- und Prüfungsleistungen wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben.
Im Seminar verwenden wir die erstmals 1984 im Suhrkamp-Verlag erschienene Werkausgabe (Band 1).
- Lehrende/r: Eva-Maria Jung
Ludwig Wittgensteins Philosophische Untersuchungen, die 1953 posthum veröffentlicht wurden, gehören zweifelsohne zu den einflussreichsten und zugleich faszinierendsten philosophischen Werken des 20. Jahrhunderts. Sie bilden das Hauptwerk der Spätphilosophie Wittgensteins, in der er eine Gebrauchstheorie der Bedeutung skizziert, die als Paradebeispiel einer Philosophie der normalen Sprache („ordinary language philosophy“) gilt. Dadurch wird eine radikale Wende zu der im Tractatus logico-philosophicus vertretenen Philosophie der idealen Sprache vollzogen. Auch äußerlich wird dieser Umbruch dadurch sichtbar, dass Wittgenstein nicht die Form einer wissenschaftlichen Abhandlung wählt, sondern seine Überlegungen in kurzen, teils dialogisch formulierten Abschnitten und unter Bezugnahme auf vielfältige Beispiele aus der Alltagswelt entfaltet. Inhaltlich beschränken sich die Philosophischen Untersuchungen nicht auf sprachphilosophische Themen; sie schließen auch solche anderer Disziplinen mit ein, insbesondere der Philosophie des Geistes und der Meta-Philosophie.
Durch intensive Lektüre ausgewählter Abschnitte werden im Seminar die zentralen Thesen Wittgensteins rekonstruiert und kritisch diskutiert. Ein Seminarplan mit Angaben zur Literatur und zu den Anforderungen für Studien- und Prüfungsleistungen wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben.
Im Seminar verwenden wir die erstmals 1984 im Suhrkamp-Verlag erschienene Werkausgabe (Band 1).
- Lehrende/r: Eva-Maria Jung
Dieses Seminar stellt die Frage nach den normativen Gründen für soziale Inklusionsmaßnahmen. – Wenn aktuell im politischen, rechtlichen und ethischen Diskurs von „Inklusion“ die Rede ist, dann bezieht man sich gemeinhin auf die Inklusion von Menschen mit Behinderung. So formuliert etwa der Artikel 3 („General principles“) der sog. UN-Behindertenrechtskonvention (Convention on the Rights of Persons with Disabilities, 2006) als eine der zentralen Grundnormen für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung: „Full and effective participation and inclusion in society“. Im Mittelpunkt des Seminars stehen zwei Fragen. Erstens: Was ist Inklusion? Genauer formuliert: Was bedeutet die zumeist sehr allgemein formulierte Forderung nach Inklusion, wenn man sie auf konkrete Handlungskontexte bezieht und die Bedürfnisse und Ansprüche von Menschen mit Behinderung angemessen berücksichtigt? Zweitens: Wozu eigentlich Inklusion? Genauer: Warum (aus welchen normativen Gründen) sollten wir inkludierende Maßnahmen etablieren? Offensichtlich hängen beide Fragen eng miteinander zusammen. Denn die Begründung für Inklusion bestimmt (mit), wie wir die Forderung nach Inklusion präzisieren.
Im Seminar werden wir ausgewählte Positionen aus der umfangreichen aktuellen Debatte rezipieren und aus philosophischer Sicht diskutieren. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei den Bereichen der Arbeitswelt und der schulischen Aus- und Weiterbildung. Gerade in diesen Bereichen ist die genaue Ausgestaltung gelungener Inklusion besonders umstritten und viele Expert:innen ziehen im Hinblick auf den Erfolg bisheriger Inklusionsbemühungen eine negative Bilanz. Wir werden der Frage nachgehen, worin das Ziel umfassender Inklusion bestehen sollte – und woran Inklusion scheitern kann.
Voraussetzung für die Teilnahme ist die Bereitschaft zur Lektüre philosophischer Texte und die Bereitschaft zur regelmäßigen und engagierten Teilnahme an den Diskussionen im Seminar.
- Lehrende/r: Martin Hoffmann
In diesem Kurs wollen wir uns – im Rahmen quantitativer Trenddatenanalysen – mit der Frage beschäftigen, wie soziale Ungleichheit wahrgenommen, erklärt, bewertet und gerechtfertigt wird. Diese Frage ist aus einer zeitdiagnostischen Perspektive brisant, denn in Deutschland ist seit Mitte der 1990er Jahre ein kontinuierlicher Anstieg der Einkommens- und Vermögensungleichheit zu verzeichnen. Inwieweit diese Trends als ein gesellschaftliches Problem empfunden werden, wie sie gedeutet und erklärt werden, und ob sie als legitim oder ungerecht gelten, ist nicht unwesentlich für gesellschaftliche Kohäsion oder politische Partizipation. Hinweis: Der Kurs richtet sich an alle, die bereit sind, sich näher mit quantitativer Datenanalyse auseinanderzusetzen, den SPSS-Kurs absolviert haben (optimalerweise auch schon die Methodenvorlesung) und durchaus daran interessiert sind, auch selbst Mini-Forschungen durchzuführen und im Kurs vorzustellen.
- Lehrende/r: Luigi Droste