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Die Perspektive auf Sprachverwendung in sozialen Kontexten ermöglicht, Sprache differenziert in ihren verschiedenen sozial, zeitlich, medial und situativ eingebetteten Erscheinungsformen zu betrachten und dabei ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, dass Sprachvariation und Sprachnormen in gesellschaftlichen Zusammenhängen stehen und ausgehandelt werden. Darauf aufbauend wird in der Vorlesung vertieftes Wissen über kognitive und soziale Aspekte von sprachlicher Interaktion, von Diskursorganisation und von Mehrsprachigkeit vermittelt und es wird Forschung zu Sprachideologien und Spracheinstellungen behandelt.
- Lehrende/r: Christine Dimroth
Keine Vorbesprechung
- Lehrende/r: Andrea Mersmann
- Lehrende/r: Bodo Philipp
- Lehrende/r: Jan Lehmann
- Lehrende/r: Marvin Ludwig
- Lehrende/r: Hanna Meyer
- Lehrende/r: Torsten Prinz
Auch angesichts der verschiedenen Modelle zur Entstehung des Pentateuch gibt es nach wie vor einen relativ weitgehenden Konsens im Blick auf die Priesterschrift. Gleichzeitig handelt es sich hier um Textbereiche mit einer auch in aktuellen Debatten spannenden und weiter führenden Theologie. Die Vorlesung möchte in die aktuellen Fragen der Pentateuchforschung in diesem Bereich einführen, v.a. aber eine Auswahl von Texten besprechen, die das Profil der Priesterschrift als theologische Literatur sichtbar macht.
- Lehrende/r: Johannes Schnocks
Vorurteile gegen die mittelalterliche Epoche führen bis heute dazu, dass das Bild des finsteren Mittelalters in den Köpfen der meisten Zeitgenossen immer noch das vorherrschende ist. Theologie- und kirchengeschichtlich scheint diese Epochen nur als Negativfolie für die sich als modern, reformatorisch oder aufgeklärt verstehende eigene religiöse und theologische Selbstdefinition zu eignen. Aber einerseits hat die Geschichtsschreibung – wenn sie ihrer Aufgabe treu bleiben will – jedes Zeitalter für sich und aus seinen eigenen Voraussetzungen und Kontexten heraus zu verstehen und sie nicht einseitig nach den Maßstäben der eigenen Zeit zu beurteilen und bewerten, zu anderen ist die nachmittelalterliche Epoche keineswegs – so sehr sie sich selbst auch so verstanden haben mag – durch einen unmittelbaren Rückgriff auf die Antike bestimmt gewesen, sondern war von der Antike durch eine Situation, andere Vorstellungen und Voraussetzungen getrennt, die ihr eben durch die mittelalterliche Geschichte, Kultur und Religion vermittelt worden waren. Nicht nur stellte das Mittelalter der Renaissance die Handschriften jener antiken Werke zur Verfügung, die ohne den Fleiß mönchischer Schreiber des Mittelalters gar nicht zur Kenntnis der neuzeitlichen Verehrer der Antike gelangt wären, sondern auch die Denkvoraussetzungen und die Optik, mit der man die antiken Texte erneut zu lesen begann, waren durchaus vom antiken Selbstverständnis verschieden, hatten sich durch eine über tausendjährige Geistesgeschichte gegenüber der Antike verschoben. Erwies sich schon der Rückgriff der Humanisten über das Mittelalter hinweg letztlich hermeneutisch als Schein, so kann dies als Indiz dafür verstanden werden, dass die mittelalterliche Prägung unseres heutigen Bewusstseins nicht übersprungen werden kann, will sich die kirchliche und religiöse Gegenwart selber verstehen und in ihren Voraussetzungen und Grundeinstellungen selbst durchsichtig werden.
- Lehrende/r: Alina Marie Lenz
- Lehrende/r: Holger Strutwolf
In dieser exegetischen Vorlesung wird die synoptische Passionsgeschichte (Mk, Mt, Lk) aus der Perspektive der Textkritik, des synoptischen Vergleichs und der narratologische und historische Analysemethoden untersucht. Die Passionserzählung ist für den christlichen Glauben von zentraler Bedeutung, da sie als Grundlage für die Auferstehungs- und Erlösungsbotschaft dient.
- Lehrende/r: Sigurvin Lárus Jónsson
Eine Anmeldung in HISLSF dient der Organisation der Vorlesung und sollte nach Möglichkeit vorgenommen werden. Die Teilnahme an der Veranstaltung sowie die Verbuchung Ihrer Leistungen in QISPOS ist jedoch auch ohne vorherige Anmeldung via HISLSF möglich.
Die Vorlesung bietet einen einführenden Überblick über die institutionellen, rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen der Erwachsenen- und Weiterbildung in Deutschland. Besonders im Fokus stehen dabei die relevanten Träger und Einrichtungen sowie gesetzliche Regelungen auf Bundes- und Landesebene.
- Lehrende/r: Halit Öztürk
- Lehrende/r: Daniel Minch
- Lehrende/r: Franziska Duensing-Knop
- Lehrende/r: Marion Golenia
- Lehrende/r: Nils Kaufmann
- Lehrende/r: Uta Kaundinya
- Lehrende/r: Kathrin Kohake
- Lehrende/r: Nils Neuber
- Lehrende/r: Renate Nocon-Stoffers
- Lehrende/r: Sebastian Salomon
Deze Vorlesung biedt in de eerste plaats een kennismaking met de belangrijkste poёtische technieken. Er wordt geen strikt chronologisch of literair-historisch overzicht aangeboden, maar aan de hand van vooral actuele Niederlandstalige gedichten worden de basisprincipes van poёzie, evenals een aantal thema's en genres behandeld.
Bij deze Vorlesung wordt een Übung voorzien, waarin telkens per zitting een of enkele gedichten worden gelezen en besproken.
- Lehrende/r: Lutgart Missinne
Die Metaphysik als philosophische Disziplin beschäftigt sich mit den Grundstrukturen der Wirklichkeit und den Prinzipien des Seins. Bereits die Vorsokratiker legten mit ihren Fragen nach Ursprung und Beschaffenheit des Seins die Grundlagen für diese zentrale Disziplin der Philosophie. Von Platons Ideenlehre bis zu Aristoteles' Konzept des "Seienden als Seiendes" entwickelte sich die Metaphysik als systematisches Denken über das, was die Welt im Innersten zusammenhält. Diese historischen Wurzeln prägen unser Verständnis von Existenz und Wirklichkeit bis heute. Die Vorlesung beleuchtet die Anfänge der Metaphysik und behandelt die systematischen Grundfragen zu Form und Verfassung unserer Wirklichkeit.
- Lehrende/r: Raimund Litz
In der Vorlesung soll eine erste Grundlage dafür geschaffen werden, dasss die Hörerinnen und Hörer qualitative Forschungsmethoden verstehen und in Haus- sowie Bachelorarbeiten anwenden können. Dafür werden zunächst grundlegende erkenntnistheoretische Positionen von Descartes bis Popper vorgestellt. Im zweiten Teil geht es um den Verstehensprozess und die Argumentationsweise in historiografischer Forschung. Im Mittelpunkt des dritten Teils stehen qualitative Forschungsmethoden in der Sozial- und Politikwissenschaft.
Learnweb Kurs: https://www.uni-muenster.de/LearnWeb/learnweb2/course/view.php?id=76766
- Lehrende/r: Henk Erik Meier
- Lehrende/r: Kai Thomas Reinhart
- Lehrende/r: Daniel Minch
Aufbauend auf den Inhalten des einführenden Moduls 1 sollen den Studierenden in der Vorlesung Sportpädagogik und Sportgeschichte pädagogische Grundbegriffe nähergebracht und ausgewählte Phänomene aus aktuellen sportpädagogischen und historischen Perspektiven beleuchtet werden. Inhaltlich spannt die Vorlesung entsprechend der Vorgaben im Modulhandbuch einen Bogen ausgehend von einem problemgeschichtlichen Aufriss über den gegenwärtigen schulsportbezogenen pädagogischen Diskurs bis hin zu ausgewählten sportpädagogischen Fragestellungen in außerschulischen Settings.
Hinsichtlich der Lernergebnisse bzw. des Kompetenzerwerbs wird erwartet, dass die Studierenden am Ende der Vorlesung einen Überblick über die Zusammenhänge von Erziehung und Bildung in sport- und bewegungsbezogenen Anwendungsfeldern gewonnen haben, sich grundlegendes Wissen hinsichtlich sportpädagogischer und sportgeschichtlicher Fragestellungen angeeignet haben und fähig sind, (sport-)pädagogische Grundbegriffe zu erläutern, sie in Theoriekonzepte einzuordnen und auch aus einer zeithistorischen Perspektive zu reflektieren (vgl. dazu auch entsprechende Passagen des Modulhandbuchs).
Veranstaltungsbeginn: 1. Semesterwoche (10.04.2025), Raum: Leo 17.21
- Lehrende/r: Helga Leineweber
- Lehrende/r: Kai Thomas Reinhart
- Lehrende/r: Daniel Minch
Eine Anmeldung in HISLSF dient der Organisation der Vorlesung und sollte nach Möglichkeit vorgenommen werden. Die Teilnahme an der Veranstaltung sowie die Verbuchung Ihrer Leistungen in QISPOS ist jedoch auch ohne vorherige Anmeldung via HISLSF möglich.
Die Vorlesung vermittelt grundlegende Kompetenzen im Bereich Lehren und Lernen und führt in die Grundlagen didaktischen Handelns in pädagogischen Handlungsfeldern ein. Methodische und motivationale Aspekte des Lehrens und Lernens sowie Fragen der Leistungsförderung und -bewertung im Kontext von Diversität werden zudem berücksichtigt.
- Lehrende/r: Vera Busse
- Lehrende/r: Vera Busse Lehre
Diese Vorlesung gibt einen Überblick über die wichtigsten Elemente der romanistischen Fachdidaktik. Dazu zählen die Entwicklung und der aktuelle Stand der romanischen Sprachen als Schulfächer inklusive der geltenden bildungspolitischen Vorgaben, die Fremdsprachendidaktik als wissenschaftliche Disziplin, aktuelle fremdsprachendidaktische Prinzipien, Möglichkeiten zur Diagnose und Förderung aller Kompetenzen unter Berücksichtigung der Heterogenität der Schülerschaft (Inklusion), mündliche und schriftliche Fehlerkorrektur, kommunikationsorientierte und kooperative Lehr- und Lernmethoden, Medieneinsatz, Arbeit mit authentischen und didaktischen Sach- und Gebrauchs- sowie literarischen Texten, Fremdsprachenlehrer/innenpersönlichkeit und Klassenraumsprache sowie Unterrichtsplanung als Synthese aller vorher genannten Bereiche.
Die Vorlesung findet aufgrund eines Forschungsfreisemesters via Zoom statt, der Raum BA 006 kann jedoch als synchroner Arbeitsraum genutzt werden. Wenn mehrere Studierende vor Ort sind, kann auch ein projeziertes Streaming organisiert werden.
- Lehrende/r: Corinna Koch
Die Vorlesung möchte einen Überblick über die Beziehungen Roms zu seinen östlichen Nachbarn vom 1. Jh. v. Chr. bis in die Spätantike geben. Im Mittelpunkt stehen dabei die Beziehungen der westlichen Macht zu Iran, zunächst zum Parther-, seit dem beginnenden 3. Jh. n. Chr. zum Sasanidenreich. Vor allem durch die Gründung des neupersischen Reiches der Sasaniden im Jahre 224 n. Chr. entstand dem Imperium Romanum an seinen östlichen Grenzen ein wirtschaftlich leistungsfähiger, politisch bedeutsamer und militärisch starker Gegner, dessen Expansionsdrang Rom bis ins 7. Jh. n. Chr. hinein zur Anspannung aller Kräfte zwang. Dabei sind die Geschehnisse an Euphrat und Tigris aber nicht nur auf kriegerische Konflikte und diplomatische Lösungen zu reduzieren, sondern es kam auch zu zahlreichen Berührungs-punkten und gemeinsamen Interessen in den Bereichen von Handel, Grenzschutz, Religion und Kultur.
- Lehrende/r: Engelbert Winter
Aktuelle Information zu diesem Modul finden Sie im Learnweb im Kurs:
"Modulorganisation M4, LABG 2009, PO 2018, Bewegungswissenschaft & Sportmedizin"
In der Kursbeschreibung finden Sie passende Einschreibschlüssel für verschiedene Fallgruppen. In diesem Kurs werden auch die Seminarplätze vergeben (nicht über die Anwahl im HIS Lsf).
- Lehrende/r: Michael Brach
- Lehrende/r: Stefan-Martin Brand
- Lehrende/r: Klaus Völker
Biblische Texte spielen eine prominente Rolle im Religionsunterricht. Gerade die biblischen Schöpfungsideen prägen jüdisch-christliche Glaubensvorstellungen und finden sich in den Kompetenzformulierungen der Richtlinien und Lehrpläne wieder. Ein Blick in Unterrichtsmaterialien könnte den Eindruck erwecken, dass die Schöpfungstexte der Genesis für Kinder und Jugendliche leicht zugänglich sind. Spätestens unter den kritischen Rückfragen aus den Naturwissenschaften bricht dieser Eindruck allerdings zusammen. Insofern liegt die erste Herausforderung in einer theologisch tragfähigen Auseinandersetzung mit den biblischen Schöpfungsideen.
Die zweite Herausforderung ist, auf dieser Grundlage Korrelationen zwischen den vergangenen biblischen Welten und der Gegenwart zu initiieren. Medien wie Kinder- und Jugendbibeln oder entsprechende Schulbuchkapitel versuchen dies, aber auch in Filmen, Musikvideos, Romanen und Bildern der Kunst etc. spielen biblische Motive oft eine entscheidende Rolle. Wie kann es über solche Medien gelingen, Kindern und Jugendlichen Zugänge zu biblischen Welten zu eröffnen?
Im Seminar erarbeiten wir eine schöpfungstheologische Grundlage, erörtern didaktische Fragen zur Arbeit mit diversen Medien (Schulbuch, Kinder- und Jugendbibeln, Filme und Videos, Medien aus Literatur, Kunst und Musik) und planen und analysieren Lernprozesse im Themenfeld Schöpfung.
- Lehrende/r: Guido Hunze
- Lehrende/r: Josephina Lee
- Lehrende/r: Joshua Karl Ossai Okeke
- Lehrende/r: Joachim Englisch
- Lehrende/r: Marcel Krumm
- Lehrende/r: Kristina Vorholt
Christliche Kunst erschließt sich für heutige Betrachterinnen und Betrachter erst, wenn ihre historische Funktion klar wird. Warum wurde ein Kunstwerk in Auftrag gegeben? Für wen wurde es geschaffen? Für welchen Raum war es gedacht? Welche Geschichte hat das Objekt? Die Vorlesung geht auf Kunstwerke von der Antike bis zum 20. Jahrhundert ein. Einen Schwerpunkt bilden Kunstwerke des Westfälischen Raums, die im Rahmen des Projektes Digitalisierung Christlichen Kulturerbes im Bistum Münster erschlossen werden.
- Lehrende/r: Norbert Köster
<p> </p><p>Das Medium Wasser bietet vielfältige Möglichkeiten unter verschiedenen Inhalten aus diesem Bereich Unterricht zu gestalten. Um nicht mit fiktiven Gruppen zu operieren, steht uns im Rahmen des Seminars ein Semester lang eine zweite Klasse zur Verfügung, mit der wir Unterricht planen, durchführen und reflektieren können. Da es sich um eine 2. Klasse der Theresien-Grundschule handelt, liegt der Schwerpunkt des Seminars darin, die eigene Lehrkompetenz zu erproben, sich mit vielfältigen methodischen und organisatorischen Möglichkeiten auseinanderzusetzen und Kompetenzen der Eigen- und Fremdreflexion zu erfahren. </p><p>Der 1. Termin findet am 7.4.25 von 18-19.30 Uhr in Form eines Zoom-Meetings statt.</p><p>https://uni-ms.zoom-x.de/j/69694129132?pwd=PllzBhzxaVWTKhGkBbbeskVz9WDtLr.1</p><div dir="auto">Meeting-ID: 696 9412 9132</div><div dir="auto">Kenncode: 990373</div><p> </p>
- Lehrende/r: Maike Elbracht
Wer etwas wagt, sucht aus eigener Entscheidung eine herausfordernde Situation mit unsicherem Ausgang auf und bemüht sich diese, im Wesentlichen mit den eigenen Fähigkeiten zu bestehen (MSW, 2014). Doch wofür sollen solche Bewährungssituationen gut für Kinder und Jugendliche sein und warum gerade im Sport? Hier heißt es doch so gerne; "Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!"...? - Aber, welche Möglichkeiten bieten Bewegung, Spiel und Sport, herausfordernde Situationen mit unsicherem Ausgang zu erproben, eigene Grenzen zu erfahren, mit Ängsten umzugehen und dabei Verantwortung füreinander zu tragen?
In der Veranstaltung bleibt somit zu klären, was unter Wagnis und Risiko verstanden werden kann, welches pädagogische Potenzial in Wagnis, Abenteuer aber auch im Sozialen Lernen steckt und wie diese Potenziale im Sportunterricht unter der Pädagogischen Perspektive "Etwas wagen und verantworten" entfaltet werden können. Da es sich um eine vermittlungsbezogene Praxisvertiefung handelt, werden wir dies vor allem im Rahmen erlebter, selbst geplanter und durchgeführter Praxiseinheiten tun, die wir jeweils gemeinsam auswerten. Es besteht die Möglichkeit, die geplanten Stunden auch mit einer Schülergruppe an der Realschule im Kreuzviertel durchzuführen.
- Lehrende/r: Ute Große-Westermann
- Lehrende/r: Uta Kaundinya
- Lehrende/r: Louisa Natascha Schneider
- Lehrende/r: Benjamin Bomfleur
Die Vorlesung gibt einen Überblick über die Quantitativen Forschungsmethoden im Bereich der Sportpsychologie und Trainingswissenschaft. Die Vorlesung findet in Präsenz statt. Die Zugangsdaten für den Learnwebkurs erhalten Sie bei der ersten Vorlesung.
- Lehrende/r: Stephanie Fröhlich
Die Vorlesung bietet eine Einführung und einen Überblick zum Feld der Rezeptionsforschung. Sie beschäftigt sich somit mit den Nutzer:innen verschiedener Medien. Das Feld der Medienrezeption wird systematisiert in die drei Teilbereiche: Mediennutzung, Medienaneignung, Medienwirkung. Für diese Bereiche werden sowohl verschiedene theoretische Zugänge als auch exemplarische empirische Studien vorgestellt. Neben Klassikern der Rezeptionsforschung werden auch aktuelle Forschungsansätze diskutiert und darüber eine Bandbreite von Themen abgedeckt, wie z.B. Nachhaltigkeit oder Privatheit in der Mediennutzung sowie Ungleichheit in der Medienwirkung und -nutzung. Auch neueste Forschung zur Nutzung generativer KI wird vorgestellt. Durch die Erläuterung der Forschungsmethoden, die für empirische Studien in der Medienrezeptionsforschung genutzt werden, erlangen die Studierenden auch Wissen, wie Medienrezeptionsforschung durchgeführt wird. Die Vorlesung zielt darauf, unterschiedliche Ziele, Paradigmen und theoretische Einbettungen von Rezeptionsforschung zu verstehen, Studien entsprechend zueinander in Beziehung zu setzen und zu reflektieren sowie methodisches Vorgehen der Medienrezeptionsforschung vorzustellen. Die Prüfungsleistung zur Vorlesung ist eine Klausur, die am 14. Juli 2025 in zwei Kohorten zwischen 12 und 16 Uhr stattfinden wird. Relevante Literatur wird im Learnweb zur Verfügung gestellt. Das Kennwort wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben.
- Lehrende/r: Stephan Oliver Görland
- Lehrende/r: Sigrid Kannengießer

In dieser von vielen Krisen geprägten Ära – Pandemien, Klimakollaps, Bodenkrise usw. – geht die Erde über ihre Rolle als bloße Bühne hinaus. Sie hat sich zu einer aktiv Teilnehmenden entwickelt, die die konventionelle Wahrnehmung der Welt als „um uns herum“ in Frage stellt. Die Menschheit steht vor der Herausforderung, die Erde in diesem Kontext neu erfassen zu lernen. Dafür ist ein grundlegender Orientierungswechsel notwendig, der die Menschheit einlädt, sich im Rahmen der modernen Erdsystemwissenschaften neu zu positionieren und ein Bewusstsein für die miteinander verwobenen, mehr-als-menschlichen Beziehungen im Lebensnetz der kritischen Zone[1] zu entwickeln.
Diese experimentelle Graduate School präsentiert und generiert alternative, pluriverse und spekulative Ansätze zur Darstellung des Planeten, auf dem wir leben. Sie hebt den Wandel von klassischen (außenstehenden) Kartographien hin zu einer Perspektive des „Seins-in-der-Welt“ hervor. Im Kern steht der gestalterische Versuch, über unsere gegenwärtigen Satellitenbilder, Projektionen oder kritischen Kartographien konzeptionell hinauszugehen. Die Graduate School dreht sich um innovative interdisziplinäre Ansätze wie Deep Mapping, Sensitive Mapping, Pluriversal Mapping, Körperkarten und spekulative Karten, u.a. aus der Architektur, Kunst und Kartographie. Das Ziel ist es, ein Panorama möglicher Auswege aus dem krisenbehafteten Anthropozän in eine pluriverse, mehr-als-menschliche Zukunft gemeinschaftlich zu kartographieren.
Die Graduate School besteht aus den folgendne drei Bausteinen:
- Reading Course (141122)
- Keynote Lecture Series (141123)
- Intensivseminar (141124)
- Lehrende/r: Severin Halder