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- Lehrende/r: Studienkoordination c/o Fr. Prof. Achten
- Lehrende/r: Bastian Gundlach
- Lehrende/r: Carsten Güttler
- Lehrende/r: Benjamin Bomfleur
- Lehrende/r: Haytham El Atfy
Eine Anmeldung in HISLSF dient der Organisation der Vorlesung und sollte nach Möglichkeit vorgenommen werden. Die Teilnahme an der Veranstaltung sowie die Verbuchung Ihrer Leistungen in QISPOS ist jedoch auch ohne vorherige Anmeldung via HISLSF möglich.
Diese Veranstaltung ist ein Element des Moduls Forschungsmethoden und wird für BA EW als Vorlesung in Kombination mit der Statistik I Vorlesung durchgeführt.
Ziel des methodischen Teils ist die Fähigkeit zum Lesen empirischer Untersuchungen. Als Inhalte werden behandelt: Wissenschaftstheorie, Forschungslogik, Begriffe und Theoriebildung, Hypothesen, Operationalisierung, Forschungsdesigns, quantitative und qualitative Methoden der Datengewinnung.
Als Prüfungsleistung wird eine Klausur angeboten.
- Lehrende/r: Stefanie van Ophuysen
In der Vorlesung werden ausgewählte Ethikentwürfe vorgestellt und materialethische Fragen diskutiert. Grundlegend wird der Frage nachgegangen, was überhaupt Ethik ist und was bei der Beantwortung ethischer Fragen aus evangelischer Sicht zu bedenken ist.
- Lehrende/r: Jantje Hanna Bartels
- Lehrende/r: Johanna Baumann
- Lehrende/r: Anne Käfer
- Lehrende/r: Frederik Josua Rudzio
- Lehrende/r: Christel Dirksmeier
- Lehrende/r: Nina Zeuch
Die Vorlesung bietet einen Überblick über die geschichtliche Entwicklung, geographische Verbreitung und verschiedenen Ausprägungen des frühen Christentums von der Vorgeschichte im 2. Jh. v.Chr. bis zur Mitte des zweiten Jahrhunderts n.Chr.
- Lehrende/r: Cornelis de Vos
Dieser Kurs richtet sich an Studierende, die den Vorbereitungskurs Italienisch I (A1) absolviert haben oder über entsprechende Vorkenntnisse verfügen. Ziel ist der Erwerb ausbaufähiger Grundkenntnisse bei allgemeinsprachlich-interkultureller Ausrichtung, die eine elementare Kommunikationsfähigkeit sowie die schriftliche und mündliche Bewältigung von wesentlichen Situationen des Studien- und Berufsalltags ermöglichen.
Raum: siehe Homepage des Sprachenzentrums
Der Kurs ist in Zusammenarbeit mit dem Sprachenzentrum organisiert: https://www.uni-muenster.de/Sprachenzentrum/courses/lang=italian
- Lehrende/r: Francesca Guzzi
- Lehrende/r: Isabell Sander
- Lehrende/r: Frauke Wedemann
Auf 50 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!
Im Seminar wird der historische Entwicklungsprozess hin zu aktuellen Diversity-Ansätzen unter der Diversitätsdimension Kultur aufgearbeitet. Dafür wird ein Aufriss verschiedener Ansätze Interkultureller Pädagogik dargestellt. Die gesellschaftlichen und politischen Umstände der verschiedenen Ansätze werden aufgeführt und in ihren Auswirkungen innerhalb des erziehungswissenschaftlichen Diskurses kritisch reflektiert.
- Lehrende/r: Carolin Jungenblut
- Lehrende/r: Federica Kirchner
Im Rahmen der Veranstaltung werden raumbezogene Phänomene und Prozesse des globalen Wandels aus einer geographischen Perspektive beleuchtet. Auf der Grundlage eines fachwissenschaftlichen, sachanalytischen geprägten Überblicks über ausgewählte Themenkomplexe – darunter Naturgefahren, Tourismus und weitere – liegt der Schwerpunkt auf der theoriebasierten Reflexion der schulischen Implementation (u.a. durch Analyse von Bezugsdokumenten wie den geltenden Lehrplänen) und der fachdidaktischen Aufbereitung dieser Inhalte.
Dabei werden die relevanten Gegenstandsbereiche fachdidaktisch beleuchtet, reflektiert und im Hinblick auf ihre Anwendung im Unterricht kritisch diskutiert. Der Kurs verbindet somit fundierte fachwissenschaftliche Grundlagen mit praxisorientierten Ansätzen und legt besonderen Wert auf eine vertiefte Reflexion.
- Lehrende/r: Sonja Schwarze
Auf 50 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!
Dieses Seminar ist eine Einführungsveranstaltung in die Grundlagen von Erziehung, Bildung und Schule. Es konzentriert sich auf die Betrachtung verschiedener Dimensionen von Diversität im schulischen Kontext. Wesentliche Inhalte des Moduls thematisieren erziehungswissenschaftliche Grundbegriffe (Erziehung, Bildung, Sozialisation, Lehren und Lernen), beziehen sich auf Bedingungen und Anforderungen an das pädagogische Handeln von Lehrkräften und behandeln Fragen des inter- und intraschulischen Umgangs mit Heterogenität. Dazu werden bestehende Einstellungen, Wertehaltungen, Geschlechterrollen und Geschlechtsidentitäten betrachtet, der Einfluss des familiären Hintergrundes und persönlicher Merkmale (Alter, Entwicklungsstand und Intelligenz) sowie die Rolle von Vorwissen im Unterricht kritisch reflektiert. Die Wichtigkeit und Relevanz des inklusiven Unterrichtes wird vertieft betrachtet, die kulturell-ethnische Herkunft der Schüler und ihre Familiensprache näher thematisiert.
- Lehrende/r: Sina Scherer
Das Seminar beschäftigt sich zunächst mit den Grundlagen des abweichenden Verhaltens bei Kindern und Jugendlichen und geht hierzu auf die Klassifikation, die Ursachen, die Entwicklung und den Verlauf psychischer Störungen ein. Altersspezifischen Entwicklungsrisiken und -abweichungen in der frühen Kindheit, im Kindergarten- und Grundschul- sowie im Jugendalter wird hierbei eine besondere Bedeutung zugemessen. Im Bereich der Diagnostik wird die Feststellung und Bewertung von Entwicklungsabweichungen und psychosozialen Belastungen skizziert (ICD-10 bzw. DSM V). Großen Raum nimmt anschließend die Darstellung von verschiedenen Entwicklungsstörungen, d.h. von Störungen des Verhaltens und der Emotionen (Angst, Depressionen usw.) sowie von Suchterkrankungen und somatoformen Störungen ein. Neben der Beschreibung der Störung werden Erklärungskonzepte und Behandlungsmöglichkeiten aufgezeigt. Im letzten Teil des Seminars werden wichtige Anwendungsbereiche und Therapieansätze erörtert. Neben Methoden und Konzepten sowie den rechtlichen und ethischen Rahmenbedingungen stehen vor allem die praktischen Nutzungsmöglichkeiten präventiver Maßnahmen im Fokus. Diese reichen von den psychischen Störungen im Kindes-, Jugend- und jungen Erwachsenenalter über Ess-, Angst- und posttraumatische Belastungsstörungen, Depression, Suizid und bipolare, affektive sowie schi-zophrene und andere psychotische Störungen, Alkohol-, Drogen- und Nikotinabhängigkeit. Unter anderem wird hier auf die Prävention psychischer Störungen durch die Änderung sozialer Rah-menbedingungen eingegangen (das Konzept der sog. „Gesunden Schule“). Eine schriftl. Präsentation (Referat mit schriftl. Ausarbeitung) durch die Studierenden ist möglich und erwünscht. Literatur: Petermann, F. (2013) (Hrsg.): Lehrbuch der Klinischen Kinderpsychologie. ISBN: 9783801724474.Göttingen: Hogrefe Klosterkötter,J. & Maier, W. (2017) (Hrsg.): HANDBUCH PRÄVENTIVE PSYCHIATRIE Forschung – Lehre – Versorgung Schattauer-Verlag, Stuttgart 2017. ISBN 978-3-7945-3050-2 ISBN (E-Book) 978-3.7945-6852-9 Brinkmann, R. (2014): Angewandte Gesundheitspsychologie. München: Pearson. ISBN 3868941657
- Lehrende/r: Wichard Puls
- Lehrende/r: Christina Wild
Geschlecht (gender) ist neben Ethnie (race) und sozialem Status (class) immer noch eine der zentralen Differenz- und Diskriminierungskategorien. Damit ist der Bezug auf Geschlecht auch für die Frage nach sozialer und globaler Gerechtigkeit zentral. In dieser Vorlesung geht es um diesen grundlegenden Zusammenhang und um konkrete Herausforderungen, z.B. in Bezug auf Geschlechterrollen, geschlechtsspezifische Arbeitsteilung und Partizipationsbedingungen, Geschlechter- und Generationengerechtigkeit, Menschenrechte von Frauen und Mädchen sowie von sexuellen und geschlechtlichen Minderheiten.
- Lehrende/r: Maria Anna Heimbach-Steins
- Lehrende/r: Lukas Rehbach
- Lehrende/r: Jana Bruns
- Lehrende/r: Steffen Nestler
Eine Anmeldung in HISLSF dient der Organisation der Vorlesung und sollte nach Möglichkeit vorgenommen werden. Die Teilnahme an der Veranstaltung sowie die Verbuchung Ihrer Leistungen in QISPOS ist jedoch auch ohne vorherige Anmeldung via HISLSF möglich.
In der Vorlesung wird eine Einführung in die International Vergleichende Erziehungswissenschaft (IVE) angeboten. Die Vorlesung wird wie folgt unterteilt: Im ersten Teil wird zunächst eine Definition von IVE als interdisziplinäres Feld entwickelt und ihre verschiedenen Gegenstandbeschreibungen erläutert. Die wesentlichen Dimensionen des Vergleichs in der Erziehungswissenschaft (z. B. die Reflexionsebenen und Wissensformen), aber auch Formen des Vergleichs (a/synchronische und diachronische geographische und historische Vergleiche, Vergleichseinheiten, etc.) bilden weitere Themen des ersten Teils. In einem zweiten thematischen Block wird auf die Geschichte der IVE eingegangen, dabei werden verschiedene Periodisierungen und Traditionen diskutiert und anhand der Arbeiten ausgewählter Personen und Klassiker veranschaulicht. Im dritten thematischen Teil werden zentrale theoretische Zugänge im Feld der IVE erörtert, bevor es im letzten Teil der Vorlesung auf gängige methodologische Zugänge und methodische Fragestellungen eingegangen werden kann. Abschließend werden in einem Ausblick die Rolle und Leistungsfähigkeit der IVE in der gegenwärtigen Bildungsforschung und -politik erörtert.
- Lehrende/r: Marcelo Parreira do Amaral
- Lehrende/r: Andrea Freund
- Lehrende/r: Cornelius Kruse
- Lehrende/r: Ingo Saenger
- Lehrende/r: Matthias Wiese
Die Vorlesung behandelt die Frage, wie Journalismus in unserer Gesellschaft funktioniert, und welche Ursachen, Bedingungen und Entwicklungen seinen Zustand prägen. Dazu führt die Veranstaltung in die grundlegenden theoretischen Überlegungen und empirischen Befunde der Journalismusforschung ein. Sie vermittelt einen Überblick über Geschichte, Theorien und Modelle des Journalismus, thematisiert die politischen, ökonomischen und kulturellen Rahmenbedingungen des Mediensystems und analysiert journalistische Institutionen, Akteure und Routinen. Internationale Dimensionen der Journalismusforschung und der Wandel des Journalismus im Internetzeitalter spielen dabei stets eine Rolle. Gäste aus der Forschung und Berufspraxis bringen zusätzliche Perspektiven und den Anwendungsbezug des Gehörten mit ein.
Ziel der Vorlesung ist es, dass die Studierenden die grundlegenden Begriffe, Theorien, Themenfelder und Fragestellungen der Journalismusforschung verstehen, dass sie zentrale empirische Studien und Befunde der Journalismusforschung kennen und dass sie sowohl die wissenschaftlichen Perspektiven auf den Journalismus als auch die aktuellen Entwicklungen des Journalismus selbst einordnen und kritisch bewerten können.
Einstiegslektüre:
Löffelholz, M., & Rothenberger, L. (Hrsg.). (2024), Handbuch Journalismustheorien. Aktualisierte und erweiterte 2. Auflage. Springer.
Wahl-Jorgensen, K., & Hanitzsch, T. (2019). The handbook of journalism studies. Routledge.
Leistungsnachweis:
Die Veranstaltung wird mit einer Klausur abgeschlossen.
Verbindliche Anmeldung zur Prüfungsleistung:
Für KoWi-Studierende erfolgt die Anmeldung zur Abschlussklausur (Prüfungsleistung) online über QISPOS (alle 2-Fach-BA und 1-Fach-BA, PO 15 und 20) bzw. SAP SLcM (nur 1-Fach-BA, PO 23).
Für Studierende aus den Fächern Politikwissenschaft und Psychologie erfolgt die Anmeldung zur Abschlussklausur (Prüfungsleistung) ebenfalls online über QISPOS (Politik) bzw. SAP SLcM (Psychologie).
Für Studierende aus den Fächern Erziehungswissenschaft und Soziologie erfolgt die Anmeldung zur Abschlussklausur (Prüfungsleistung) innerhalb des universitätsweiten Anmeldezeitraums (QISPOS-Anmeldefrist) per Mail an: kowi.pruefungsanmeldung@uni-muenster.de
Bitte beachten Sie die Anmeldefristen.
- Lehrende/r: Chiara Sophia Oldach
- Lehrende/r: Nina Springer
Ziel der Veranstaltung ist in erster Linie: Vertiefung der klassischen Kenntnissen des Arabischen und Förderung der Lesekompetenz klassicher Texte. Hauptaugenmerk gilt dabei eines der wichtigsten Werke der arabischen Literatur; der „Maqamat“ von al-Ḥariri (1054-1122) unter Betrachtung der klassischen arabischen Wortkunst und der rhetorischen Figuren und Stilmitteln.
Lesetexte werden zur Vorbereitung vom Dozenten zur Verfügung gestellt.
- Lehrende/r: Abdelkrim Lardi
- Lehrende/r: Mana Gharun
Eine Anmeldung in HISLSF dient der Organisation der Vorlesung und sollte nach Möglichkeit vorgenommen werden. Die Teilnahme an der Veranstaltung sowie die Verbuchung Ihrer Leistungen in QISPOS ist jedoch auch ohne vorherige Anmeldung via HISLSF möglich.
Unter Berücksichtigung des Zusammenhangs von Disziplin und Profession erfolgt zunächst eine Einführung in die Genese und Zielsetzung der Berufsbildungsforschung, bevor dann - ebenso im Sinne einer Hinführung und als Überblick ausgerichtet - auf grundlegende Handlungs- und Forschungsfelder sowie auf relevante Institutionen und Akteure eingegangen wird. Einen thematischen Schwerpunkt innerhalb dieser Vorlesung stellt die Kompetenzforschung im Kontext beruflicher Ausbildung dar. Ein weiterer Schwerpunkt bezieht sich auf ausgewählte Forschungsansätze zu (beruflichem) Bildungspersonal sowie auf Befunde empirischer Unterrichtsforschung. Die Studierenden erhalten zugleich die Möglichkeit, sich mit einzelnen Forschungsvorhaben kritisch auseinanderzusetzen und hinsichtlich anstehender Abschlussarbeiten eigene Forschungsfragen zu generieren. Neben der Vermittlung und Analyse grundlegender Inhalte geht es aber ebenso um die Reflexion dieser Inhalte hinsichtlich der Relevanz für die eigene Professionalitätsentwicklung.
- Lehrende/r: Wilhelm Koschel
Die Vorlesung führt ein in zentrale Entwicklungen in Theologie, Frömmigkeit und Kirchengeschichte des „kurzen“ 20. Jahrhunderts. Ausgehend vom Umbruchsjahr 1918 werden die Weimarer Republik, die Zeit des Nationalsozialismus sowie die Nachkriegszeit bis zur Deutschen Wiedervereinigung 1990 in den Blick genommen.
- Lehrende/r: Monika Enning
- Lehrende/r: Ingo Klitzsch
Wer oder was ist das Ich? Warum über das eigene Ich schreiben, es aufzeichnen? Autobiographien, Memoiren und Erinnerungen gehören auch in der aktuellen französischen Literatur zu einer weit verbreiteten Gattung, die Literaten, Politiker, Historiker, Schauspieler und Wissenschaftler nutzen, um ihr Leben festzuhalten oder zu rechtfertigen.
Das ‚Schreiben über sich selbst‘ hat in Frankreich spätestens seit der Renaissance eine reiche Tradition ausgebildet. Die Definition der Autobiographie als Gattung, die das eigene Leben bzw. das historisch-biographische Ich als Gegenstand der Schrift reflektiert und durch Erzählstrukturen (d.h. durch eine „cohérence logique“, Georges Gusdorf) zu ergründen sucht, greift auf die Begriffe Subjekt, Selbst, Individuum, Person, Selbstbewusstsein und -behauptung zurück. Autobiographische Schriften setzen sich zugleich mit den jeweiligen historisch-gesellschaftlichen Normen, Wissensfelder und Machtstrukturen auseinander, denen das Ich zugehörig oder unterworfen ist oder von denen das Ich abweicht. Insofern bewegen sich Autobiographien an den Grenzen von Freiheit und Zensur, des Öffentlichen und des Privaten, sie unterliegen, mit Foucault gesprochen, den règles du discours.
Die Vorlesung stellt maßgebliche Autobiographien der französischen Literatur exemplarisch im kultur- und mediengeschichtlichen Horizont vor. Zu den neueren Texten, die verhandelt werden, gehören u.a. Autorinnen wie Constance Debré, Nom (2022), Nathalie Sarraute, Enfance (1983) und George Sand, Histoire de ma vie (1854-1855); wir beschäftigen uns ferner mit zwei Werken, die die Gattung der Autobiographie überragend geprägt haben: mit Michel de Montaigne, Les Essais (1580/1588), der durch seine Darstellung eines privaten und unheroischen Ich großen Einfluss auf die europäische Literatur genommen hat, und mit Jean-Jacques Rousseau, Les Confessions (1764-1770), dessen spezifisch revoltierende Schreibweise im Kontext der Aufklärung zu erfassen ist.
- Lehrende/r: Hilfskräfte Frau Prof. Westerwelle
- Lehrende/r: Karin Westerwelle
Der wohl – im Hinblick auf den Hebr – am meisten zitierte Satz der neutestamentlichen Wissenschaft stammt von Franz Overbeck und lautet: „Der Hebr ist theologiegeschichtlich wie sein Melchisedek in 7,3 ἀπάτωρ, ἀμήτωρ, ἀγενεαλόγητος” (ohne Vater, ohne Mutter, ohne Stammbaum). Meisterhaft fängt dieses Logion die Unvergleichbarkeit des theologischen Entwurfs des Hebr ein. Man könnte sogar nochmals weitergehen: Neben dem Corpus Paulinum und Iohanneum stellt der Hebr den dritten großen theologischen Entwurf des NT dar. In diesem erscheint Jesus Christus als der eigentliche Hohepriester, der mittels seines eigenen Blutes einmalig (ἐφάπαξ) und eschatologisch-endgültig Heil und Versöhnung schafft. Der Auctor ad Hebraeos geht dabei von der Grundannahme aus, eine kirchliche Krisensituation (Ermüdung der Glaubenspraxis) durch eine bessere Theologie überwinden zu helfen. Die Vorlesung im SoSe 2025 versucht, diese sehr besondere Theologie zu erschließen und für die aktuelle Krisensituation fruchtbar zu machen.
- Lehrende/r: Matthias Geigenfeind
- Lehrende/r: Adrian Wypadlo
In Lateinamerika sind die (Religions-)Geschichten dreier Kontinente (Europa, Afrika und Amerika) eng verflochten. Das religiös höchst plurale ‚Feld‘, das daraus hervorgegangen ist, spiegelt die Verwobenheit der Religionsgeschichte mit der politischen Geschichte, der Kultur-, Sozial- und auch Wirtschaftsgeschichte.
Die Vorlesung zeigt einerseits langfristige religionsgeschichtliche Entwicklungspfade in Lateinamerika auf; andererseits werden exemplarisch thematische Vertiefungen vorgenommen und ausgewählte religiöse Formationen eingehender vorgestellt. Der Fokus liegt auf den afroamerikanischen Religionen (zu denen auch etwa der haitianische Voodoo gehört) mit besonderem Schwerpunkt Brasilien (Spiritismus/Kardecismo, Candomblé, Umbanda) sowie auf den historischen sowie jüngeren Entwicklungen im Feld des Christentums (etwa Pentekostalismus; charismatischer Katholizismus).
- Lehrende/r: Hannah Geimer
- Lehrende/r: Astrid Reuter
- Lehrende/r: Robert Suckro
- Lehrende/r: Ivan Berg
- Lehrende/r: Julia Kurth
- Lehrende/r: Andrea Mersmann
- Lehrende/r: Bodo Philipp
- Lehrende/r: Jochen Schmid
- Lehrende/r: Yash Gupta
- Lehrende/r: Özge Kayan
- Lehrende/r: Mahdiye Kazemi
- Lehrende/r: Eva Larisch
- Lehrende/r: Mark U. Stein
- Lehrende/r: Gabriele Uplawski
VL Renaissance 1300-1600
- Lehrende/r: Dominic Olariu