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- Lehrende/r: Jens Niebaum
Sie üben im Kurs das Schreiben unterschiedlicher Textsorten, die mehr oder weniger formell sein können, wie zum Beispiel Forumsbeiträge, die Kommunikation mit Dozenten oder Bewerbungsschreiben. Um den notwendigen Wortschatz und die grammatischen Strukturen zu erarbeiten, werden wir im Kurs auch kurze Texte lesen und die Themen mündlich diskutieren. Neben den festgelegten Textformen nutzen wir Methoden kreativen Schreibens im Kurs und machen kleine Schreibprojekte. Ziel des Kursesist die Verbesserung der schriftlichen Ausdrucksfähigkeit beim Schreiben zusammenhängender Texte unterschiedlicher Textsorten über vertraute Themen. Die Studierenden sollen kreativ und selbstbewusst im Umgang mit der deutschen Sprache werden. https://www.uni-muenster.de/Sprachenzentrum/sprachtests/unicert/unicerti.html // In this course, you will practice writing different types of more or less formal texts, such as forum posts, communication with lecturers or letters of application. In order to acquire the necessary vocabulary and grammatical structures, we will also read short texts and discuss them orally. In addition to the prescribed forms of writing, we will use creative writing methods and undertake small writing projects. The objective of the course is to improve written expression by writing coherent texts of different types on familiar topics. // This course can be credited towards UNIcert® I. https://www.uni-muenster.de/Sprachenzentrum/sprachtests/unicert/unicerti.html
- Lehrende/r: Sabine Beyer
Mit der breiten Rezeption von Texten Annie Ernaux’ (insbesondere Les années, 2008; dt. Die Jahre, 2017) und Didier Eribons (insbesondere Retour à Reims, 2009; dt. Rückkehr nach Reims, 2016) im deutschen Feuilleton kann auch für die deutschsprachige Literatur der Gegenwart eine Hinwendung zu – im weitesten Sinne – sozialen Themen beobachtet werden. Neben Autosoziobiographien, die an Diskurse sozialer Ungleichheit anknüpfen, finden sich vermehrt Texte, die eine spezifisch ‚ostdeutsche‘ Sozialisation in den Nachwende- bzw. ‚Baseballschlägerjahren‘ fokussieren. System- oder Milieuwechsel, drohender sozialer Abstieg und fehlende Möglichkeiten zur Identitätsstiftung werden in ihnen ebenfalls verhandelt und um das rekurrente Motiv der neonazistischen Radikalisierung ergänzt. Das Seminar möchte – auch mit Bezug auf aktuelle soziologische Diskursbeiträge (etwa Steffen Mau Ungleich vereint, 2024) – diese ‚ostdeutsche‘ Perspektive in der Gegenwartsliteratur fokussieren, um z. B. danach zu fragen, ob und wie diese Texte Radikalisierungstendenzen erklären (oder nicht).
- Lehrende/r: Jill Thielsen
Dieser Kurs ist für Studierende, die keine Vorkenntnisse im Deutschen haben. In dem Kurs lernen Sie erste Grundlagen der deutschen Sprache kennen. Ziel ist eine Basis-Kommunikationsfähigkeit in Alltag und Studium. Im Kurs üben Sie einfache Satzstrukturen und elementares Vokabular. Dieser Kurs kann für UNIcert® Basis angerechnet werden. // This course is designed for students who have no previous knowledge of German. Students will learn the first basics of the German language. The goal is a basic ability to communicate in everyday life and at university. In the course you will practise simple sentence structures and elementary vocabulary.This course can be credited towards UNIcert® Basis.
- Lehrende/r: Marie-Sophie Annick Beaumont
Am 24. Oktober 1945 trat die Charta der Vereinten Nationen (VN) in Kraft. 80 Jahre nach ihrer Existenz blickt die Weltorganisation auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Einerseits können sie mit ihren 193 Mitgliedstaaten als einzige Internationale Organisation Anspruch auf die universale Gültigkeit ihrer Werte, Normen und politischen Mechanismen erheben. Ihre Charta ist das Fundament der Internationalen Ordnung und des modernen Völkerrechts, im Bereich der Friedensicherung haben die Staaten der Weltorganisation die vorrangige Verantwortung übertragen. Aber auch auf Feldern wie dem Menschenrechtsschutz, der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung und nicht zuletzt im Umwelt- und Klimabereich kommt den Vereinten Nationen seit Jahrzehnten wachsende Bedeutung zu. Nicht zuletzt aufgrund der Entwicklungen in den letztgenannten Bereichen hat sich das Konzept der Menschlichen Sicherheit mit seinem Fokus auf Individuen und Gesellschaften im Aufgabenspektrum der Vereinten Nationen als gleichberechtigt mit der zwischenstaatlichen Sicherheit etablieren können.
Auf der anderen Seite zeigt sich immer wieder, dass die VN allen formalen Verantwortlichkeiten zum Trotz die ihr übertragenen Aufgaben nur eingeschränkt erfüllen können. Die Dominanz der Staaten, ihr Interessenpartikularismus und das strikte Prinzip der intergouvernementalen Entscheidungsfindung relativieren jedoch – wie die Kriege und Konflikte etwa in der Ukraine oder in Gaza zeigen – deutlich eine Akteursrolle der Weltorganisation gerade auch im Bereich der Menschlichen Sicherheit und der Menschenrechte. Den VN kommt daher häufig die Funktion einer – wenn auch einzigartigen – globalen Arena zu, welche die Staaten für Konsultation und Koordination ihrer internationalen Politik nutzen könn(t)en.
Vor diesem Hintergrund sollen im Seminar Aufgaben und Funktionen sowie Instrumente und Mechanismen der VN in ihren zentralen Handlungsfeldern Friedenssicherung, Menschenrechte, Entwicklung und Umwelt mit einem besonderen Blick auf die Beiträge zur Menschlichen Sicherheit analysiert und bewertet werden. Abschließend werden – unter Rückgriff auf die Ergebnisse des im September 2024 abgehaltenen Future Summit – Reformbemühungen und Entwicklungsperspektiven der VN in schwierigen Zeiten betrachtet und diskutiert.
Da Deutschland 2025 eine Reihe wichtiger Aufgaben in den VN übernommen hat, werden sich einige Themen auch mit den spezifisch deutschen Beiträgen befassen.
Die Lehrveranstaltung wird als Blockseminar durchgeführt. Dazu findet am 17. Oktober 2025 von 13.00 Uhr c.t. bis 14.30 Uhr in Raum SCH 100.2 eine Einführungsveranstaltung mit Vergabe der Referatsthemen statt. Das eigentliche Seminar wird dann am 9. Januar 2026 (14.00-17.00 Uhr) sowie am 10. und 11. Januar 2025 (je 10.00-17.00 Uhr) in Raum SCH 100.2 durchgeführt. Der Leistungsnachweis für dieses Seminar wird – neben Teilnahme und Referat – durch eine Hausarbeit erworben.
- Lehrende/r: Sven Bernhard Gareis
- Lehrende/r: Sabine Frilling
Georg Wickram ist einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Autoren des 16. Jahrhunderts. Mehrere seiner Werke werden noch lange nach seinem Tod immer wieder neu gedruckt und zu Zeiten der Romantik kann sein Prosaroman ‚Der Goldtfaden‘ das rege Interesse Clemens Brentanos wecken, der den Text in überarbeiteter sprachlicher Form 1809 neu herausgibt. Zugleich ist das Gesamtwerk des Autors aus dem Elsass ausgesprochen vielfältig: Neben Prosaromanen, verschiedenen Bühnenstücken und einer moralisierenden Sammlung von Kurzgeschichten gehört auch eine Übertragung von Ovids ‚Metamorphosen‘ in das Frühneuhochdeutsche zu Wickrams dichterischen Leistungen. Zugleich erweist sich der städtische Bedienstete aus bürgerlichem Hause als innovativer Gestalter literarischer Neuerungen: Sein Prosaroman ‚Von guten und bösen Nachbarn‘ ist der erste, der ein gänzlich nichtadliges Figurenpersonal ohne satirische Züge entwirft. In seinem ‚Dialog vom ungerathnen Son‘ demonstriert Wickram ein originelles Autorbewusstsein und sein ‚Rollwagenbüchlein‘ findet derartig viele Nachahmer, dass die Sammlung alltagsnaher, humorvoller Geschichten zu den gesellschaftlichen Themen seiner Zeit eine eigene literarische Textgattung begründet.
Genauso versteht es Wickram aber auch, alte höfisch-mittelalterliche Motivtraditionen aufzugreifen und in seinen Werken zu verarbeiten. Somit widersetzt sich Georg Wickram in literaturhistorischer Hinsicht dem Forschungsnarrativ von einer mehr oder weniger deutlichen Epochenschwelle im 16. Jahrhundert.
Dieses Seminar widmet sich der Auseinandersetzung mit einer Auswahl von Wickrams Texten, die Einblick in die unterschiedlichen Formen und Inhalte gibt, die deutschsprachige Literatur zu Zeiten der Reformation annehmen und behandeln kann.
Die Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit frühneuhochdeutschen Texten wird vorausgesetzt. Dieses Seminar wird überwiegend an Blockterminen stattfinden. Die Teilnahme an den beiden vorbereitenden Sitzungen ist dringend erforderlich.
- Lehrende/r: Tim Meyer
Die 2015 ausgerufene „Flüchtlingskrise” wurde als „größte Herausforderung seit der deutschen Einheit” (Heiko Maas) beschrieben. Seit dem bliebt das Thema Flucht weit oben auf der politischen Agenda - nicht zuletzt durch den Ukrainekrieg und angesichts der weltweit mehr als 120 Mio. Menschen, die laut UNHCR „unfreiwillig” migrieren.
Statt aber zu Fragen, ob die Geflüchteten dem „Standort Deutschland” eher nutzen oder eher schaden, ist es das Ziel dieses Standardkurses, grundsätzlich zu klären, worin „Flüchtlingskrisen” eigentlich bestehen: Was sind die ökonomischen und politischen Fluchtursachen? Wie reagieren die maßgeblichen Akteure des Politikfeldes darauf? Und schließlich: Welche politikwissenschaftlichen Schlüsse können aus den vielschichtigen Diskursen über das deutsche Asylsystem gezogen werden?
Studienleistung
- regelmäßige, aktive Teilnahme
- max. 20-min. wissenschaftlicher Vortrag (keine Reproduktion der Pflichtlektüre)
Prüfungsleistung
- Die Prüfungsleistung wird durch eine 90-minütige Abschlussklausur erbracht.
Einführende Literatur
Huisken, Freerk (2016): abgehauen. eingelagert aufgefischt durchsortiert abgewehrt eingebaut. neue deutsche flüchtlingspolitik. Hamburg.
Luft, Stefan/Schimany, Peter (Hrsg.) (2014): 20 Jahre Asylkompromiss. Bilanz und Perspektiven. Bielefeld.
Learnweb
Die Pflichtlektüre wird in einem für beide Termine gemeinsam genutzten Learnweb-Kurs zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus wird das Learnweb genutzt, um Präsentationsfolien, Handouts und weitere aktuelle bzw. thematisch passende Materialien zur Verfügung zu stellen.
Die Klausur findet am 28.01.2026, 10-12 Uhr, statt.
- Lehrende/r: Hendrik Meyer
- Lehrende/r: Andrea Streckenbach
- Lehrende/r: Ilka Lemke
- Lehrende/r: David Benedikt Wirthmüller
Bislang galt der europäische Binnenmarkt mit bewährten außereuropäischen Handelsabkommen als Garant für Auslandsgeschäfte der Deutschen Wirtschaft und damit für Arbeitsplätze und soziale Errungenschaften. Die handelspolitische Welt hat sich jedoch dramatisch verändert. Die nationalistischen Bestrebungen in Russland und vielen anderen Staaten, die stark wachsende Bedeutung des autoritären Chinas und das Entstehen neuer Bündnisse wie der BRICS-Staaten führen zusammen mit der Neuausrichtung der US-Politik unter Trump zu einer eher unübersichtlichen multipolaren Weltordnung mit hoher Unsicherheit. Zunehmend setzen autoritär geführte Staaten Zölle und bürokratische Handelshemmnisse als Instrumente für Konfliktlösungen ein.
Wie abhängig ist die deutsche und regionale Wirtschaft von einem funktionierenden Welthandel? Welche politische und wirtschaftliche Macht kann die Europäische Union autokratischen Entwicklungen entgegensetzen? Gelingt die die Neuausrichtung der Absatz- und Beschaffungsverflechtungen auf „verbündete” Weltregionen oder begibt sich die EU gerade in neue Abhängigkeiten? Diesen und anderen Fragen widmet sich das sehr praxisorientierte Seminar mit Brüssel-Exkursion und Expertenrunden in der Region Münsterland.
Aufbauend auf den theoretischen Grundlagen der EU-Außenhandelskompetenzen ordnen die Studierenden Risiken und Chancen aktueller und künftiger Handelspolitik ein. Untersucht werden die handelspolitischen Strategien der wichtigsten Staaten im Kontext mit den Instrumenten und Zielen der EU-Handelspolitik. Spannend sind dabei sicher die Wirkungen für die Wirtschaft/Arbeitsplätze für Deutschland und NRW auch mit vielen konkreten Bezügen ins Münsterland. In Brüssel sind Kommission, Rat und Europarlament die wichtigsten Ansprechpartner, ergänzt aber auch um die Sichtweise der wichtigsten exportorientierten Stakeholder und globalisierungs-kritischer NGOs. In Münster werden wir ein Abschlussseminar mit IHK und CEOs betroffener Unternehmen organisieren.
Die Exkursion nach Brüssel, deren (moderate) Kosten von den Teilnehmenden zu tragen sind, ist verpflichtender Bestandteil des Seminars. Anfragen zu Seminarthemen unter pieperhalen@gmail.com.
Studienleistung: Impulsreferat zu einem Seminarthema
Prüfungsleistung: Einführender Vortrag und Hausarbeit
Vorläufiger Terminplan
06.10.2025 Vorbesprechung mit Themenvergabe 12.00 bis 13.15 (Ort: Raum 101, GraSP)
24.11.2025 1. Block in Münster (Ort: Raum 101, GraSP)
12.01.-13.01.2026 Exkursion im Januar (Brüssel)
30.01.2026 Block in Münster mit Abschlussbesprechung (IHK oder Unternehmen)
Die deutsche Sprache weist eine lange Geschichte auf und hat sich seit dem Beginn der schriftlichen Überlieferung erheblich verändert. Doch auch in unserem Alltag können wir Sprachwandel beobachten: heißt es etwa korrekt "er buk den Kuchen" oder "er backte den Kuchen", "sie schwomm" oder "sie schwamm", "wegen des" oder "wegen dem" und wie kommen derartige Varianten überhaupt zustande? Und wie können wir mit solchen "Fehlern" umgehen?
Im Seminar werden wir Sprachwandel und sprachliche Variation im Deutschen auf phonologischer, morphologischer, syntaktischer und semantischer Ebene behandeln.
- Lehrende/r: Sophia Jana Oppermann
- Lehrende/r: Markus Denkler
Einführung in die älteren Sprachstufen des Deutschen (092025) WiSe 2025/26, Christian Fischer-Bakker
- Lehrende/r: Christian Fischer-Bakker
Einführung in die älteren Sprachstufen des Deutschen (092390) WiSe 2025/26, Christian Fischer-Bakker
- Lehrende/r: Christian Fischer-Bakker
Ziel der Veranstaltung ist die Vermittlung der wesentlichen literaturwissenschaftlichen Gegenstände, Begrifflichkeiten und Analysemethoden. Ausgehend vom Literaturbegriff, seinen unterschiedlichen Fassungen zwischen den Polen der mimetischen und materialästhetischen Literatur sowie den zugehörigen Sprach- und Autorschaftskonzepten wird ein wissenschaftlich angemessener Umgang mit den drei Hauptgattungen Lyrik, Dramatik und Epik anhand entsprechender literarischer Artefakte der sog. E- wie auch der sog. U-Literatur aus verschiedenen Epochen der Neueren deutschen Literaturgeschichte vermittelt.
- Lehrende/r: Nils Jablonski
Von einer „verordneten Finsternis“ (A. Bühler) im Geschichtsunterricht der Sekundarstufe I hin zur hochspezialisierten akademischen Teildisziplin der historischen Mediävistik: Der Sprung vom Erfahrungshorizont der Schule in die Hörsäle der Universität scheint gewaltig. Daher gilt es zu Beginn des Studiums zunächst, ein solides Fundament an Epochenwissen zu legen. Die Vorlesung gibt einen Überblick über grundlegende historische Ereignisabläufe, Entwicklungsstränge und Strukturmerkmale vom 5. bis zum 15. Jahrhundert mit Schwerpunkt auf dem Gebiet des römisch-deutschen Reiches. Exemplarisch sollen daneben anhand ausgewählter Gegenstandsbereiche die Erkenntnismöglichkeiten und -grenzen der Mittelalterforschung vorgestellt und diskutiert werden. Im steten Rückgriff auf die Quellenüberlieferung werden Methoden, Positionen und Probleme eines wissenschaftlichen Zugriffs auf vergangene Wirklichkeitswelten erörtert. Auf diese Weise wird die Vorlesung weniger ein einheitliches Porträt des europäischen Mittelalters zeichnen als vielmehr ein Panorama der Vielfalt seiner Erforschung entwerfen.
- Lehrende/r: Jan Keupp
Das Seminar führt anhand exemplarischer Lektüren in die deutsche Literatur des Mittelalters ein und vermittelt neben einem literaturgeschichtlichen Überblick Grundlagen mittelalterlichen Erzählens aus einer kulturhistorischen Perspektive. Einen Schwerpunkt des Seminars bildet die gemeinsame Lektüre des Artusromans ‚Iwein‘ Hartmanns von Aue. Das Seminar wird durch einen Learnweb-Kurs begleitet, in dem weitere Textauszüge und Forschungstexte zur Vor- und Nachbereitung der Sitzungen zur Verfügung gestellt werden. Die Zugangsdaten zum Learnweb-Kurs werden in der ersten gemeinsamen Sitzung mitgeteilt.
Benötigt wird eine Ausgabe des mittelhochdeutschen Textes mit einer Übersetzung ins Neuhochdeutsche, welche zum Semesterbeginn (gebraucht) angeschafft werden sollte.
Empfohlene Textgrundlage:
Hartmann von Aue: Iwein. Mittelhochdeutsch / Neuhochdeutsch. Hrsg. u. übers. von Rüdiger Krohn. Komm. von Mireille Schnyder. Durchges. Ausg. Stuttgart: Reclam 2012 (= Reclams Universal-Bibliothek, 19011).
- Lehrende/r: Susanne Spreckelmeier
Für gute Klimavorhersagen brauchen wir sowohl Modelle als auch Beobachtungen. Die globalen Klimamodelle haben sich in den letzten Jahren stark verbessert und können das Klima mit einer hohen räumlichen und zeitlichen Auflösung vorhersagen. Um diese hohe Genauigkeit zu erreichen, werden große Supercomputer benötigt, die diese riesigen Datensätze verarbeiten können.
Außerdem müssen die Klimamodelle regelmäßig durch Beobachtungen validiert werden. Im Ozean sind Beobachtungen aufgrund der schwierigen Klimabedingungen und Abgelegenheit schwierig. Die Messgeräte müssen unter Wasser hohem Druck und dem hohen Salzgehalt des Meerwassers standhalten. Außerdem können die Wetterbedingungen auf dem Meer sehr rau sein und Wellen oder Eisberge können die Messgeräte beschädigen. Das macht Meeresforschung zu einer großen Herausforderung.
Während der Exkursion besuchen wir das Deutsche Klima Rechenzentrum (DKRZ) in Hamburg und erhalten Einblicke in die Herausforderungen von Hochleistungsrechnern, die für lange Klimavorhersagen benutzt werden. Anschließend besuchen wir das Klimahaus in Bremerhaven mit dem Schwerpunkt auf aktuellen Wetterextremen. Zum Abschluss besuchen wir das führende Institut für Polarforschung in Deutschland, das Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven. Wir erhalten einen Einblick in die Polar- und Ozeanbeobachtungen, Messgeräte, Labore und vergangene Expeditionen. Als Höhepunkt werden wir die Reise mit einem Besuch auf dem deutschen Forschungsschiff Heincke abschließen.
Ziel dieser Exkursion ist es, die aktuellen Herausforderungen bei der Ozeanmodellierung und -beobachtung mit Schwerpunkt auf den polaren Ozeanen kennenzulernen und eine Vorstellung von den verschiedenen Messtechniken zu bekommen.
- Lehrende/r: Nora Fried
- Lehrende/r: Mana Gharun
- Lehrende/r: Carsten Schaller
Das Seminar findet an folgenden Terminen statt:
1) 13.10.25 14-18h / Raum SCH 100.5
2) Block in Frankfurt am Main:
Die Präsenzzeiten in Frankfurt am Main belaufen sich auf den 30.10.25 (ab 13:30 Uhr) bis zum 31.10.25 (um ca. 16 Uhr)
3) 10.11.25 14-18h / Raum SCH 100.5
Wie funktioniert Geldpolitik? Welche Rolle spielt die Börse für die Wirtschaft? Und wie kann man finanzielle Bildung lebensnah und schülergerecht vermitteln? Dieses Seminar führt Sie direkt zu den Institutionen, an denen Geldpolitik und Finanzwirtschaft konkret erfahrbar werden: zur Deutschen Bundesbank, zur Frankfurter Börse und in das interaktive Geldmuseum.
Außerschulische Lernorte bieten ein enormes Potenzial, um komplexe ökonomische Zusammenhänge lebendig und nachhaltig zu vermitteln. Im Rahmen dieses Seminars erhalten Sie praxisorientierte Ansätze für die schulische Vermittlung wirtschaftlicher Bildung.
Die Präsenzzeiten in Frankfurt am Main belaufen sich auf den 30.10.2025 ab 13:30h bis zum 31.10.2025 um ca. 16:15h.
Übernachtet wird im A&O Hostel (4-er Zimmer, eigenes Bad, inkl. Frühstück), die Kosten belaufen sich auf 40,00€ pro Person. Eine Teilnahme am Programm ohne zugehörige Übernachtung ist aus organisatorischen Gründen nicht möglich. Die An- und Abreise wird von den Studierenden selbst organisiert, z.B. mit dem vorhandenen Deutschlandticket der Uni Münster, Fahrgemeinschaften etc.
Das komplette Programm, Absprachen sowie eine didaktische Einführung erhalten Sie bei der konstituierenden Sitzung am 13.10.2025.
Dieses Angebot beschränkt sich auf insgesamt 16 Studierende.
- Lehrende/r: Katharina Burmeister
- Lehrende/r: Lirim Selmani
- Lehrende/r: Anja Heitmann
- Lehrende/r: David Benedikt Wirthmüller
Die Vorlesung gibt einen einführenden Überblick über die kontinentaleuropäische Philosophiegeschichte der Moderne im Ausgang von der Philosophie Immanuel Kants. Inhaltlich stehen im Fokus theoretische und praktische Fragestellungen, die insbesondere mit der neuzeitlichen und modernen Wende zum Paradigma der Subjektivität verbunden sind. Hierzu sollen an Kant anschließende Grundzüge der Klassischen Deutschen Philosophie (Fichte, Schelling, Hegel) ebenso Berücksichtigung finden wie der Bruch mit den metaphysischen Grundlagen des idealistischen Denkens im 19. (Feuerbach, Marx, Nietzsche) und 20. Jahrhundert (Sartre, Wittgenstein, Horkheimer/Adorno, Foucault, Arendt, Habermas, Rorty, Butler), der sich ebenso an den prominenten philosophischen Strömungen (Existentialismus, Phänomenologie, Pragmatismus, Kritische Theorie, analytische Philosophie, Poststrukturalismus) dieser Epoche aufweisen lässt.
Neben prägnanten Einführungen nicht nur in die Kerngedanken der mit diesen Strömungen und Namen verbundenen Philosophien sollen in systematischer Hinsicht verschiedene Grundbegriffe sowie Problemstellungen der modernen Philosophie erläutert werden. Hinsichtlich der virulenten methodischen Frage nach einem unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten adäquaten (und nie unproblematischen) Zugriffes auf philosophiehistorische Diskurse sollen verschiedene Verfahrensweisen der Philosophiegeschichtsschreibung vorgestellt werden, wie beispielsweise problemgeschichtliche, rekonstruktive und genealogische.
- Lehrende/r: Christian Thein
Wie lässt sich die Gesundheitsversorgung und -förderung unter den wachsenden Herausforderungen der zunehmenden sozialen Disparität, des Klimawandels, begrenzter Staatshaushalte und anderer Krisen noch organisieren? Wie sozial und gerecht ist die Gesundheitsversorgung in Deutschland? Wie wird die Gesundheitspolitik auf den verschiedenen politischen Ebenen umgesetzt und koordiniert? Welche Akteure ringen um die Gestaltungsmacht in der Gesundheitspolitik?
Das Seminar gibt eine Einführung in diese Fragen und beleuchtet dabei aktuelle Themen und Reformbedarfe der deutschen Gesundheitspolitik. Zunächst wird ein grundlegendes Wissen über die Definitionen von Gesundheit und die Rolle der Gesundheitspolitik vermittelt.
Anschließend werden die verschiedenen Klassifikationen und Typologien von Gesundheitssystemen analysiert und zu den aktuellen Debatten der Gesundheitspolitik übergeleitet. Dabei wird auf die Wünsche und Interessen der Seminarteilnehmer Rücksicht genommen. Besonders eingegangen werden soll auf die Frage des Einflusses der sozioökonomischen Situation auf die Gesundheit in Deutschland, die Auswirkungen von gesellschaftlicher Diskriminierung in der Gesundheitsversorgung und der Rolle der verschiedenen Interessensgruppen in der Gesundheitspolitik.
Das Seminar erfordert eine aktive Bereitschaft, sich an Diskussionen zu beteiligen. Zu den einzelnen Sitzungen werden jeweils empfohlene und weiterführende Literatur bereitgestellt.
Das Studieren der Lektüre ist dabei nicht verpflichtend, jedoch für eine erfolgreiche Teilnahme am Seminar und den Diskussionen unerlässlich.
Bei Rückfragen meldet euch bitte per Mail (Mateo Adan Candia Ferreira m.candia@uni-muenster.de).
- Lehrende/r: Mateo Adan Candia Ferreira
- Lehrende/r: Felix Petersen
Die Lehrveranstaltung thematisiert die linguistischen Grundlagen der Graphematik und Orthografie des Deutschen. Es geht hierbei um die Besonderheiten der Schreibung des Deutschen auf verschiedenen Ebenen (Laut-Buchstaben-Zuordnungen, Groß- und Kleinschreibung, Getrennt- und Zusammenschreibung usw.). Die Themen werden praxisnah anhand von Schülertexten eingeführt, illustriert und problematisiert.
- Lehrende/r: Katerina Stathi
- Lehrende/r: Nils Bahlo
- Lehrende/r: Caroline Reher
Die Übung im Grundlagenmodul dient der Vertiefung grammatischer Kenntnisse und der Einführung in linguistische Analysemethoden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den grammatischen Kernbereichen Wort und Satz, die jeweils anhand verschiedener praktischer Übungen erschlossen werden.
- Lehrende/r: Katharina König
- Lehrende/r: Anna Gausepohl