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Achtung: Findet in spanischer Sprache stat! Gute bis sehr gute Spanischkenntnisse sind Voraussetzung für die Teilnahme. El seminario analizará el enfoque de la historia global y la aplicará para ejemplos selectos del imperio español en Europa, América, Asia y África. Temas abordados serán la conquista, migración, comercio y transmisión de saberes. L@s estudiantes podrán escoger casos según sus intereses.
- Lehrende/r: Sarah Albiez-Wieck
- Lehrende/r: May-Brit Quella
Implikaturen, d.h. Bedeutungen, die über das wörtlich Gesagte hinausgehen, stellen eines der zentralen Themen der Pragmatik und der allgemeinen Bedeutungstheorie dar. Durch eine umfassende Implikaturtheorie sollte u.a. erklärt werden, warum "Ich habe die Bank ausgeraubt und bin nach Mexiko abgehauen" nicht dasselbe bedeutet wie "Ich bin nach Mexiko abgehauen und habe die Bank ausgeraubt", wieso man durch "Es ist warm hier" eigentlich "Mach das Fenster auf" meinen kann, und wie eine Aussage wie "Du siehst bezaubernd aus heute" auch als Beleidigung verstanden werden kann.
Im ersten Teil des Kurses werden wir uns mit Grices Theorie von Implikaturen beschäftigen, wobei besonderes Augenmerk den beiden Haupttypen von Implikatur gelten wird, den generalisierten und den konversationellen Implikaturen. Anschließend befassen wir uns mit der Kritik an Grice und der Weiterentwicklung seiner Ideen, u.a. mit relevanztheoretischen Ansätzen, mit den wichtigsten Neo-Griceschen Theorien (Horn, Levinson), wie auch mit der Kritik an Grice aus kulturvergleichender, anthropologischer und psycholinguistischer Perspektive.
Implicatures, meanings that surpass what has been literally said, are one of the central topics of pragmatics and of the general theory of meaning. A comprehensive theory of implicatures must explain why “I robbed the bank and escaped to Mexico” does not mean the same as “I escaped to Mexico and robbed the bank”, why “It is warm here” can be used to mean “Open the window!”, and how come that the utterance “You look lovely today” can be interpreted as an insult.
In the first part of the seminar, we will deal with Grice’s theory of implicatures and pay special attention to the main types of implicature, generalised and conversational implicatures. After that, we will investigate how and for what reasons Grice was criticised and how his ideas were developed further, especially in Relevance Theory, in Neo-Gricean approaches (Horn, Levinson), and in the critical approaches to Grice from cross-cultural, anthropological and psycholinguistic perspectives.
- Lehrende/r: Dejan Matic
- Lehrende/r: Marius Lutzer
Mit der UN-Behindertenrechtskonvention rückt das Unterrichten in heterogenen Gruppen wieder in den Mittelpunkt. Umgang mit Heterogenität ist kein neues Thema für den Sportunterricht, bekommt aber durch das Label der "Inklusion" neue Brisanz. Was aber verbirgt sich hinter dem Begriff der "Inklusion"? Welche Chancen und Probleme ergeben sich für einen inklusiven Sportunterricht? Wie kann ein inklusiver Sportunterricht gelingen? Diesen Fragen soll in diesem Seminar nachgegangen werden. Die Studierenden sollen am Ende des Seminars in der Lage sein, sich zu inklusivem Sportunterricht zu positionieren und einen Idee davon haben, welche didaktischen Konzepte es zum Umgang mit Heterogenität gibt und wie diese auf die Praxis anzuwenden sind.
Das Seminar startet am Montag, den 7.4.
- Lehrende/r: Franziska Duensing-Knop
- Lehrende/r: Carsten Güttler
- Lehrende/r: Andreas Stracke
- Lehrende/r: Reinhard Wolff
Movements for Autonomy and Independence are shaping the political landscape in Europe and around the world. They also raise a number of fundamental theoretical questions - regarding the justification of secession as well as the meaning of sovereignty and self-determination, independence and autonomy.
Against this backdrop, we will read and discuss contributions from political theory that address these questions in relation to independence movements and complement these with perspectives from international law and international politics. In this way, we will work together to develop an understanding of the conceptual foundations of conflicts over secession and its alternatives.
At the same time, we will become familiar with the conflicts and debates surrounding the constitutional futures of, for example, Scotland and Catalonia, New Caledonia, Greenland and Kosovo. We will look at these empirical cases from a theoretical perspective and also discuss the questions they raise for politics and political theory.
The reading list for this course will be in English. To receive the non-graded credits, you will have to write memos on two readings and prepare questions and theses for the respective sessions. In the last session of the seminar, there will be a term paper colloquium for which you are expected to prepare a short term paper proposal.
Studienleistung: Memos on two readings and preparation of the respective sessions
Prüfungsleistung: term paper
Exemplary Literatur:
Literatur zum Einstieg:
- Buchanan, Allen und Elizabeth Levinson, 2021: Secession. In: Edward N. Zalta (Hrsg.): The Stanford Encyclopedia of Philosophy. Online: https://plato.stanford.edu/archives/win2021/entries/secession/ (28.11.2024).
- Griffiths, Ryan D., Aleksandar Pavkovic and Peter Radan (Hrsg.), 2023: The Routledge Handbook of Self-Determination and Secession. London: Routledge.
- Radan, Peter, 2016: The Ashgate Research Companion to Secession. London: Routledge.
- Lehrende/r: Anna Meine
The seminar deals with the reception of Christian motifs in various artistic traditions of South Asia. We will particularly focus on the early modern period when the increasing interaction between European and local agents gave the way to highly original interpretations of Christian icons, objects, and architectural works. The seminar is divided into four sections, each focusing on a different religious context: Buddhism, Hinduism, Indo-Syriac Christianity, and Indo-Persian Islam. Each section features an introductory part about the religious traditions in question, and a second part about specific study cases. Through this combined approach, participants will acquire essential notions about the socio-cultural and historical context, as well as the methodological tools for the interpretation of material evidence. In addition to general readings, participants will be asked to organize themselves in groups and present one topic of their choice to the class. At the end of the seminar, participants will draft a “catalogue-sheet” essay by focusing of one specific object within those discussed in their group presentations. Finally, the seminar is connected to the course “Hinduism and Christianity” by Prof. Hintersteiner and Dr. Manteghi through four jointed classes on Hindu-Christian relations in art, as well as to the study excursion “Hindu-Christian encounters in arts, texts, and rituals” to be conducted in Goa in Winter 2026.
- Lehrende/r: Francesco Gusella
- Lehrende/r: Chevy Jara Hiceta
- Lehrende/r: Norbert Hintersteiner
Dass wir uns selbst Individualität zuschreiben, ist für die meisten Menschen unseres Kulturkreises selbstverständlich und scheint kaum der Erörterung wert zu sein. Allerdings ergeben sich daraus eine Reihe von Doktrinen, die in der Pädagogik, der Psychologie und der Soziologie, aber auch im öffentlichen Diskurs kontrovers diskutiert werden. So gibt es in der Soziologie die deskriptive These von der zunehmenden Individualisierung moderner Gesellschaften, in der politischen Theoriebildung kennt man den Individualismus als normative These und in der Theorie der Sozialwissenschaften – in seiner methodischen Wendung – als „methodologischen Individualismus“.
Im Mittelpunkt dieses Seminars steht die genuin philosophische Frage: Wie kann das Phänomen der menschlichen Individualität, das die Wurzel dieser und anderer „Ismen“ darstellt, genau beschrieben und begrifflich gefasst werden? Zu dieser Frage gibt es in der Philosophie – im Unterschied zur Debatte um den Begriff des Selbst oder den Personenbegriff – keine konsensuell akzeptierte Terminologie und keinen etablierten Kanon an Theorien. Dennoch reichen Spuren der Auseinandersetzung mit diesem Thema weit in die Philosophiegeschichte zurück.
Im Seminar werden wir uns sowohl mit klassischen als auch mit zeitgenössischen Texten zum Thema Individualität auseinandersetzen, um uns die verschiedenen Bedeutungsaspekte menschlicher Individualität zu erschließen. Ziel des Seminars ist es zu verdeutlichen, aus welchen Gründen Individualität ein unverzichtbarer Bestandteil unseres menschlichen Selbstverständnisses ist.
- Lehrende/r: Martin Hoffmann
Dass wir uns selbst Individualität zuschreiben, ist für die meisten Menschen unseres Kulturkreises selbstverständlich und scheint kaum der Erörterung wert zu sein. Allerdings ergeben sich daraus eine Reihe von Doktrinen, die in der Pädagogik, der Psychologie und der Soziologie, aber auch im öffentlichen Diskurs kontrovers diskutiert werden. So gibt es in der Soziologie die deskriptive These von der zunehmenden Individualisierung moderner Gesellschaften, in der politischen Theoriebildung kennt man den Individualismus als normative These und in der Theorie der Sozialwissenschaften – in seiner methodischen Wendung – als „methodologischen Individualismus“.
Im Mittelpunkt dieses Seminars steht die genuin philosophische Frage: Wie kann das Phänomen der menschlichen Individualität, das die Wurzel dieser und anderer „Ismen“ darstellt, genau beschrieben und begrifflich gefasst werden? Zu dieser Frage gibt es in der Philosophie – im Unterschied zur Debatte um den Begriff des Selbst oder den Personenbegriff – keine konsensuell akzeptierte Terminologie und keinen etablierten Kanon an Theorien. Dennoch reichen Spuren der Auseinandersetzung mit diesem Thema weit in die Philosophiegeschichte zurück.
Im Seminar werden wir uns sowohl mit klassischen als auch mit zeitgenössischen Texten zum Thema Individualität auseinandersetzen, um uns die verschiedenen Bedeutungsaspekte menschlicher Individualität zu erschließen. Ziel des Seminars ist es zu verdeutlichen, aus welchen Gründen Individualität ein unverzichtbarer Bestandteil unseres menschlichen Selbstverständnisses ist.
- Lehrende/r: Martin Hoffmann
- Lehrende/r: Markus Seidel
- Lehrende/r: Katharina Sichma
- Lehrende/r: Christian Serpé
- Lehrende/r: Steffen Weerts
- Lehrende/r: Burkhard Wilking
- Lehrende/r: Dennis Wulle
Die Vorlesung Informatik II legt ihren Schwerpunkt auf Techniken der Entwicklung und Analyse von Algorithmen und Datenstrukturen. Die Studierenden sollen das algorithmische Denken lernen, d. h. mit Abstraktionskonzepten zu arbeiten, Aufgaben algorithmisch zu lösen, und Algorithmen in Programme umzusetzen.
- Lehrende/r: Fabian Gieseke
- Lehrende/r: Nina Herrmann
- Lehrende/r: Julian Kranz
- Lehrende/r: Jens Lechtenbörger
- Lehrende/r: Sven Ligensa
- Lehrende/r: Jan Stenkamp
Eine Anmeldung in HISLSF dient der Organisation der Vorlesung und sollte nach Möglichkeit vorgenommen werden. Die Teilnahme an der Veranstaltung sowie die Verbuchung Ihrer Leistungen in QISPOS ist jedoch auch ohne vorherige Anmeldung via HISLSF möglich.
Im Rahmen der Vorlesung werden ausgehend von historischen und gesellschaftlichen Entwicklungen sowie den Grundbegriffen inklusiver Bildung und Erziehung Möglichkeiten zur Umsetzung inklusiver Bildung in Schule und Unterricht im Verhältnis von Wissenschaft und Praxis betrachtet. Im Sinne des Mehrebenenmodells inklusiver Schulentwicklung erfolgt dies sowohl mit Blick auf die Kinder und Jugendlichen mit ihren individuellen Voraussetzungen und Bedarfen, inklusive Lehr-Lernsituationen, multiprofessionelle Kooperation, Schulkonzepte sowie die Vernetzung mit dem schulischen Umfeld. Im Sinne eines erweiterten Inklusionsbegriffs sind dabei sowohl Fragstellungen mit Bezug zu sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf als auch verschiedene Dimensionen von Diversität von Relevanz.
- Lehrende/r: Angela Franziska Ascheberg
- Lehrende/r: Karolina Urton
- Lehrende/r: Sophia Marziana Reich
- Lehrende/r: Sabina Schroeter-Brauss
- Lehrende/r: Sophia Marziana Reich
- Lehrende/r: Sabina Schroeter-Brauss
Auf 15 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!
Dieses Seminar zum Berufsfeldpraktikum setzt den Fokus auf das Thema Inklusion. Der Ansatz der Reflexion der Erfahrungen aus und in der Praxis ist dabei mehrperspektivisch:
- Welche Anforderungen bezüglich der Inklusion richten sich im System Schule an Lehrkräfte?
- Welche Aufgaben zur Inklusion übernehmen externe Expert*innen bzw. Einrichtungen?
- Wie kann sich die Arbeit in multiprofessionellen Teams gestalten – aktuell und künftig?
Vor dem Hintergrund einer grundlegenden Klärung des Begriffs der Behinderung und der Entwicklung des Inklusions-Gedankens bis zum heutigen Zeitpunkt sollen Lehramtsstudierende, die ihre Praxisphase in einer außerschulischen Einrichtung mit Bezug zu Inklusion absolvieren/absolviert haben, kritisch reflektieren und ihre beruflichen Vorstellungen schärfen.
Zentrale Inhalte des Seminars sind:
- Behinderung, Diversität usw. – Begriffsklärungen aus gesellschaftspolitischer, medizinisch-psychologischer und pädagogischer Perspektive
- Inklusion: Die Antwort/en der Schule auf eine diverse Schüler*innenschaft
- Chancen und Grenzen von Kooperation in multiprofessionellen Teams – am Beispiel der Autismus-Spektrum-Störung (mit Gastvortrag von Prof. H.-R. Röttgers, FH Münster)
Termine:
Einzeltermin: Einführung am Montag, 28.04, 14:00 bis 16:00 Uhr
N.N.: Zweitägiger Block 14:00 bis 16:00 Uhr n.V.:
eintägiger Block 14:00 bis 16:00 Uhr zur Nachbereitung
- Lehrende/r: Jutta Schmitz
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Der Begriff ‚Inklusion‘ ist zurzeit ebenso bedeutsam wie unklar und umkämpft. Im Seminar werden seine Genese sowie die aktuellen gesetzlichen Rahmenbedingungen von Inklusion thematisiert. Vor diesem Hintergrund sollen Chancen und Grenzen des Konzepts als Unterrichtsprinzip sowie ‑gegenstand speziell für das Fach Philosophie bestimmt werden. Da sich hier die Diversität der Lernenden auf besondere Weise äußert, gilt es methodisch sowie medial vielfältige Möglichkeiten der (Binnen‑)Differenzierung zu betrachten, erproben und zu entwickeln. Informationen zu Literaturgrundlagen und Leistungsanforderungen folgen in der ersten Sitzung. |
- Lehrende/r: Kerstin Gregor
Auf 50 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl; Anmeldung erforderlich.
Dieses Seminar entspricht der LV 2 im Modul EW B9b der PO 21.
In diesem Seminar findet eine Auseinandersetzung mit inklusiven Aspekten der Kinder- und Jugendhilfe statt. Dabei werden sowohl Beratungsansätze, als auch Aspekte der Eingliederungshilfe und Teilhabe thematisiert. Die theoretische Auseinandersetzung erfolgt im Zusammenhang mit Praxisbezügen und Beispielen, insbesondere im Kontext des Autismus Spektrums. Der Bereich der Inklusion und Behinderung wird thematisiert, ebenso wie der Kontext der Kooperation zwischen Jugendhilfe und weiteren beteiligten Akteuren.
- Lehrende/r: Isabella Sasso
Auf 35 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!
Im Rahmen dieses Seminars werden praxisrelevante Inhalte vermittelt, um die Rolle der Lehrpersonen als Innovatoren und Treiber der Schulentwicklung zu thematisieren. Dabei untersuchen wir unter anderem folgende Fragen: Was zeichnet eine gute und professionelle Lehrperson aus? Wie gestaltet sich qualitätsvoller Unterricht und wie gestalten Lehrpersonen den Unterricht mithilfe digitaler Tools? Wir erkunden die Chancen und Grenzen des Einsatzes von Technologie im Klassenzimmer. Ebenso diskutieren wir Ansätze zur Unterrichtsplanung und -entwicklung. Die Struktur des Seminars orientiert sich an kooperativen Lernprinzipien, um eine interaktive und praxisnahe Vermittlung der Inhalte zu gewährleisten. Gemeinsam erkunden wir die vielfältigen Möglichkeiten, wie Lehrpersonen als Innovatoren die Schule und den Unterricht im digitalen Zeitalter gestalten können.
- Lehrende/r: Mark Werden
- Lehrende/r: Benedikt Cramer
- Lehrende/r: Benjamin Sturm
Die Vorbesprechung vom Integrierten Seminar findet am Mittwoch, 09.04.2025 statt.
Inhalt:
Ausgewählte Themen der experimentellen und theoretischen Festkörperphysik.
Weitere Informationen finden Sie im Learnweb!
Contents:
Selected topics of experimental and theoretical solid state physics
Further information will be given in the Leranweb!
- Lehrende/r: Jim Martin Bachmann
- Lehrende/r: Maciej Bazarnik
- Lehrende/r: Rudolf Bratschitsch
- Lehrende/r: Thorsten Deilmann
- Lehrende/r: Nikos Doltsinis
- Lehrende/r: Markus Donath
- Lehrende/r: Daniel Groll
- Lehrende/r: Johannes Holters
- Lehrende/r: Hubert Krenner
- Lehrende/r: Tilmann Kuhn
- Lehrende/r: Steffen Michaelis de Vasconcellos
- Lehrende/r: Iris Niehues
- Lehrende/r: Michael Rohlfing
- Lehrende/r: Anika Schlenhoff
- Lehrende/r: Daniel Wigger
- Lehrende/r: Ursula Wurstbauer
- Lehrende/r: Lars Fischer
- Lehrende/r: Peter Kajüter
- Lehrende/r: Handan Budumlu
- Lehrende/r: Sibel Koc
Die Prozesse und Akteure der Interessenvertretung und Interessenvermittlung sind ein etabliertes, aber dauerhaft aktuelles Forschungs- und Lehrthema der Politikwissenschaft. So spannend empirische Analysen in diesem Feld sind und sich für studentische (Abschluss-)Arbeiten anbieten, so notwendig ist aber auch die Beschäftigung mit den konzeptionell-theoretischen Grundlagen zur Interessenvertretung mit einem Blick auf die Akteure, die diese im intermediären Raum verantworten. Das Seminar zielt auf die Erarbeitung grundlegender Kenntnisse über Strukturen, Prozesse und Akteure der Interessenvermittlung und Interessenvertretung. Es kann mit einer Hausarbeit abgeschlossen werden.
- Lehrende/r: Christiane Frantz
- Lehrende/r: Silvia Vogelsang
Manche schreiben, um gehört zu werden (Klangdichtung, Konkrete Poesie). Andere sprechen auf Band, um zu schreiben (taped poetry). Wieder anderen geht es um das Hörbarmachen von Geschriebenem (Hörbuch, Leseperformance). Manche kreieren Textbilder (visuelle Poesie), wieder andere durch illusionsbildende Verfahren immersive Texte: Literatur ist in vielerlei Hinsicht multimodal. Dies umso mehr, wenn die Texte auch noch intermedial verfasst sind, also etwa verschiedene Medien kombinieren oder über verschiedene Medien hinweg erzählt werden (Medienwechsel, Adaptation).
In diesem fachwissenschaftlichen Seminar wird es nicht um didaktische Konzepte gehen, sondern um die literaturwissenschaftlich fundierte Analyse von Texten mit dem Ziel zu erkennen, wie verschiedene Modi und Medien auf die Rezipierenden wirken, auf welchen Ebenen Prozesse des Verstehens bzw. Deutens verlaufen, Vorstellungen evoziert und Emotionen erzeugt bzw. gesteuert werden. Aufgezeigt werden sollen daher einerseits ästhetische Strategien, mit denen (Schrift-)Literatur multimodale Impulse zu setzen vermag, etwa durch Signale auf lexikalischer oder narrativer Ebene, die imaginative Sinneswahrnehmungen und reale Gefühle triggern. Andererseits sollen Texte daraufhin untersucht werden, wie in verschiedenen Medien erzählt und multimodale Erfahrungen erzeugt werden. Hierzu wird sich auch - zumindest in Basisform - mit literaturtheoretischem Instrumentarium auseinandergesetzt werden müssen (Erzähltheorie, Zeichentheorie, Medientheorie).
Das Seminar möchte also Eigenheiten verschiedener modaler und medialer Erzählweisen erarbeiten und so verschiedene literaturwissenschaftliche und ästhetische Kompetenzen vermitteln, die eine fachwissenschaftliche Basis für die Unterrichtsplanung und -gestaltung bilden können, aber darüber hinaus in ein grundsätzliches Verstehen narrativer Strategien und Effekte einüben sowie - nicht zuletzt - die Bandbreite literarischer Textkenntnisse erweitern.
- Lehrende/r: Britta Herrmann
In dieser Vorlesung werden die Grundlagen der politikwissenschaftlichen Teildisziplin der Internationalen Beziehungen (IB) vermittelt. In einem einführenden ersten Teil werden zunächst Grundbegriffe der IB (z.B. Souveränität, Macht, internationales System) behandelt und zentrale Akteure (Staaten, internationale Organisationen, internationale Nichtregierungsorganisationen) unterschieden, um anschließend zentrale Entwicklungslinien des internationalen Systems nach 1945 historisch einzuordnen. In einem zweiten Teil erhalten die Studierenden einen Überblick zu den verschiedenen Theorieansätzen in den IB. Hierbei lernen sie einerseits die entsprechenden Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Perspektiven in ihren Grundannahmen, andererseits werden wir bereits in diesem Teil versuchen, die Theorien auch auf aktuelle Beispiele in der Weltpolitik anzuwenden. Bei diesem theoretischen Überblick werden sowohl die „klassischen” Denkschulen (Realismus, Institutionalismus, Liberalismus, Konstruktivismus) als auch neuere Forschungsansätze (Feminismus, Postkolonialismus, Praxistheorie) berücksichtigt. In einem abschließenden dritten Teil werden ausgewählte Themenfelder der internationalen Politik und damit verbundene aktuelle globale Herausforderungen (bspw. Krieg und Frieden, Sicherheit, Völkerrecht/Vereinte Nationen, Menschenrechte, globale Migration, Klimapolitik) unter Rückgriff auf die zuvor besprochenen Theorien und Grundbegriffe der IB diskutiert.
Das Ziel der Vorlesung ist, den Studierenden einen analytisch reflektierten und theoretisch fundierten Zugang zu Problemstellungen internationaler Politik zu vermitteln und sie dazu zu befähigen, aktuelle Debatten informiert zu verfolgen und medial dargebotene Erklärungen kritisch zu reflektieren.
Zur Vorbereitung auf die Klausur wird die Vorbereitung der Pflichtlektüre sowie eine aktive Teilnahme und gründliche Nachbereitung der Vorlesung ebenso empfohlen wie der Besuch eines begleitenden Tutoriums.
Literaturempfehlungen
Folgende Einführungsbücher in das Feld der Internationalen Beziehungen kann ich Ihnen empfehlen:
- Baylis, John, Steve Smith, and Patricia Owens (2017): The Globalization of World Politics: An Introduction to International Relations. Oxford: Oxford University Press.
- Krell, Gert (2018): Weltbilder und Weltordnung: Einführung in die Theorie der Internationalen Beziehungen, 5. Auflage, Baden-Baden: Nomos (gem. mit Peter Schlotter).
- Schieder, Siegfried; Spindler, Manuela [Hrsg.] (2010): Theorien der Internationalen Beziehungen, 3., überarb. Aufl., Opladen: UTB.
Die Klausur findet am 15.07.2025, 10-12 Uhr, statt.
Die Nachschreibeklausur findet am 19.08.2025, 14-16 Uhr, statt.
- Lehrende/r: Frank Gadinger