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Auf 50 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!
Der Lehrerberuf bringt viele Anforderungen mit sich, die vor allem im gesamtgesellschaftlichen Kontext stehen. In diesem Seminar wird der Lehrerberuf im Kontext von Schule und Gesellschaft betrachtet, wofür zunächst die Aufgaben und Ziele der Institution Schule bestimmt werden. Das Seminar wird von der Makroebene bis zur Mikroebene der Schule Themen behandelt wie: Der Aufbau des deutschen Schulsystems, Schulentwicklung, Unterrichtsqualität – Was ist guter Unterricht? und was muss ein Lehrer für Kompetenzen mitbringen oder erwerben?
Dafür werden die Studierenden selbst verschiedene Unterrichtsmethoden zur Erarbeitung der Lerninhalte anwenden und somit auch die praktische Lehrertätigkeit in Ansätzen nachempfinden.
- Lehrende/r: Carolin Krüll
Auf 50 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!
Wie stehen die Begriffe Erziehung, Bildung und Schule im Zusammenhang? Erziehung und Bildung bilden nicht nur Grundfragen der Erziehungswissenschaft, sondern auch grundlegende Aufgaben der Bildungsinstitution Schule. Aus diesem Grund erfolgt zu Beginn des Seminars eine Klärung dieser beiden pädagogischen Grundbegriffe, um diese im weiteren Verlauf im schulischen Kontext einzubetten. Ergänzend hierzu erfolgt ein Rückblick auf die Entwicklung des deutschen Bildungssystems, um einerseits die Grundstrukturen des Schulsystems aufzuzeigen und andererseits die Aufgaben und Funktionen der Schule herauszustellen. Dieses bildet die Grundlage für den zweiten Block des Seminars, der menschliche Entwicklungsprozesse fokussiert. Denn Entwicklungsprozesse wie die kognitive, emotionale oder auch soziale Entwicklung des Menschen finden in der didaktischen Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen an der Schule besondere Berücksichtigung. Eine abschließende Einführung in die Inklusion und in exemplarische Lernschwierigkeiten komplettieren das Seminarprogramm im Hinblick auf die inklusive Schulentwicklung.
- Lehrende/r: Julia Wandhöfer
Die 2015 ausgerufene „Flüchtlingskrise” wurde als „größte Herausforderung seit der deutschen Einheit” (Heiko Maas) beschrieben. Auch wenn die mediale Aufmerksamkeit stark variiert, bleibt das Thema Asyl- und Flüchtlingspolitik – nicht zuletzt durch den Ukrainekrieg und angesichts der weltweit fast 90 Mio. Menschen, die laut UNHCR „unfreiwillig” migrieren – weit oben auf der politischen Agenda.
Statt aber zu Fragen, ob die Geflüchteten dem „Standort Deutschland” eher nutzen oder schaden, ist es das Ziel dieses Standardkurses, grundsätzlich zu klären, worin „Flüchtlingskrisen” eigentlich bestehen: Was sind die ökonomischen und politischen Fluchtursachen? Wie reagieren die maßgeblichen Akteure des Politikfeldes darauf? Und schließlich: Welche politikwissenschaftlichen Schlüsse können aus den vielschichtigen Diskursen über das deutsche Asylsystem gezogen werden?
Studienleistung
- regelmäßige, aktive Teilnahme
- max. 20-min. wiss. Vortrag, der deutlich über die Reproduktion der Pflichtlektüre hinaus geht
Prüfungsleistung
- Die Prüfungsleistung wird durch eine 90-minütige Abschlussklausur erbracht.
Einführende Literatur
Huisken, Freerk (2016): abgehauen. eingelagert aufgefischt durchsortiert abgewehrt eingebaut. neue deutsche flüchtlingspolitik. Hamburg.
Luft, Stefan/Schimany, Peter (Hrsg.) (2014): 20 Jahre Asylkompromiss. Bilanz und Perspektiven. Bielefeld.
Learnweb
Die Pflichtlektüre wird in einem für beide Termine gemeinsam genutzten Learnweb-Kurs zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus wird das Learnweb genutzt, um Präsentationsfolien, Handouts und weitere aktuelle bzw. thematisch passende Materialien zur Verfügung zu stellen.
Die Klausur findet am 24.01.2024, 10-12 Uhr, statt.
- Lehrende/r: Hendrik Meyer
Der deutsche Sozialstaat kann auf eine vergleichsweise lange Geschichte mit zahlreichen Krisen und Veränderungen zurückblicken. Die jüngste umfassende Reform ist die sog. „Agenda 2010”, die als größte Sozialreformen in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland beschrieben wird. Gleichzeitig sorgt das Reformpaket – und hier insbesondere die Hartz-Reformen – bis heute für zahlreiche (politikwissenschaftliche) Kontroversen über den Reforminhalt. Bevor man sich allerdings fragt, was sozial gerecht ist und ob „wir” „uns” den Sozialstaat noch leisten können, sollte man sich die Mühen machen, der Frage nachzugehen, was Sozialpolitik überhaupt ist und was die Gründe dafür sind, dass sie dauerhaft notwendig zu sein scheint.
Ziel des Standardkurses ist es, die Grundfunktionen deutscher (und internationaler) Sozialpolitik zu vermitteln. Dazu werden allgemeine Grundlagen der Sozialpolitik, Sozialstaatstheorien sowie die ökonomischen Grundprinzipien des deutschen Wohlfahrtsstaates diskutiert. Außerdem werden die wichtigsten sozialpolitischen Politikfelder Arbeitsmarktpolitik, Rentenpolitik, Gesundheitspolitik sowie Wohnungspolitik besprochen.
Studienleistung
- regelmäßige, aktive Teilnahme
- max. 20-min. wiss. Vortrag, der deutlich über die Reproduktion der Pflichtlektüre hinaus geht
Prüfungsleistung
- Die Prüfungsleistung wird durch eine 90-minütige Abschlussklausur erbracht.
Einführende Literatur
- Boeckh, Jürgen et al. (2017): Sozialpolitik in Deutschland. Eine systematische Einführung. Wiesbaden: Springer VS.
- Dillmann, Renate/Schiffer-Nasserie, Arian (2018): Der soziale Staat. Über nützliche Armut und ihre Verwaltung. Hamburg: VSA Verlag.
Learnweb
Die Pflichtlektüre wird in einem Learnweb-Kurs zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus wird das Learnweb genutzt, um Präsentationsfolien, Handouts und weitere aktuelle bzw. thematisch passende Materialien zur Verfügung zu stellen.
Die Klausur findet am 23.01.2024, 10-12 Uhr, statt.
- Lehrende/r: Hendrik Meyer
m 16. Jahrhundert herrschte der Habsburgische Kaiser Karl V. (gest. 1558), der als Carlos I. auch König von Spanien war, über ein gigantisches Reich, das nicht nur große Teile Europas, sondern auch Kolonialgebiete in Lateinamerika umfasste. Dreihundert Jahre zuvor waren die Habsburger kleine Grafen mit kaum nennenswerter Macht. Wie konnte es zu diesem gewaltigen Aufstieg kommen? Das Großreich Karls V. hat, soviel sei bereits verraten, familiäre Hintergründe, die einiges über die politischen Konstellationen im ausgehenden Mittelalter verraten. Karl war der Sohn Philipps von Österreich, genannt „der Schöne“, und Johannas von Kastilien, genannt „die Wahnsinnige“. Während der Sohn die zugeschriebenen Eigenschaften seiner Eltern allem Anschein nach jeweils nicht erbte, bescherte ihm diese Herkunft gleichwohl ein Herrschaftsgebiet, das in der Geschichte seinesgleichen sucht. Sein Vater Philipp war nämlich seinerseits der Sohn des Habsburger-Kaisers Maximilians I. (gest. 1519) und Marias von Burgund (gest. 1482), Tochter und Erbin des Burgundischen Herzogs Karls des Kühnen. Seine Mutter Johanna hingegen war die Tochter von Isabella I. (gest. 1504), Königin von Kastilien, sowie von Ferdinand II. (gest. 1516), dem König von Aragón in Spanien. Das klingt alles recht kompliziert. Dennoch kann man die Geschichte der Habsburger-Dynastie, die wie kaum eine andere die europäische und speziell die deutsche Geschichte bis weit in die Neuzeit geprägt hat, nur im größeren historischen Zusammenhang und aus ihren mittelalterlichen Grundlagen verstehen. Das Seminar wird diese Grundlagen erarbeiten und den Aufstieg der Habsburger im späteren Mittelalter nachzeichnen sowie die Bedingungen und Strategien beleuchten, die den Machtzuwachs dieses Geschlechts beflügelt haben. Behandelt wird die Zeit von Rudolf I. (gest. 1291), der als Graf begann und als erster Habsburger im Jahr 1273 den römisch-deutschen Königsthron bestieg, bis zu Kaiser Karl V., wobei besonderes Augenmerk auf der Regierungszeit Maximilians I. (s.o.) liegen soll, der in mancher Hinsicht eine Schlüsselstellung zukommt. Darüber hinaus bietet das Seminar eine Einführung in die Themen, Fragestellungen und Arbeitstechniken der mittelalterlichen Geschichte.
- Lehrende/r: Marcel Bubert
Im Zentrum des Seminars stehen die historischen Sprachstufen des Deutschen sowie zentrale Sprachwandelprozesse, die die deutsche Sprache im Laufe der Sprachgeschichte durchlaufen hat. Wir beschäftigen uns sowohl mit den nicht überlieferten Vorstufen des Deutschen als auch mit den sprachlichen Merkmalen des Althochdeutschen, Mittelhochdeutschen und Frühneuhochdeutschen. Mit dem Ziel, Ihre gegenwartssprachliche Perspektive mit historischer Sprachbetrachtung zu verknüpfen, setzen wir uns mit theoretischen Grundlagen des Sprachwandels, Wandelprozessen insbesondere auf den Ebenen Phonologie, Morphologie und Syntax im Sprachsystem sowie Fragen der Periodisierung und Sprachverwandtschaft auseinander und reflektieren methodische Herausforderungen bei der Arbeit mit historischen Sprachdaten.
- Lehrende/r: Ilka Lemke
Im Zentrum des Seminars stehen die historischen Sprachstufen des Deutschen sowie zentrale Sprachwandelprozesse, die die deutsche Sprache im Laufe der Sprachgeschichte durchlaufen hat. Wir beschäftigen uns sowohl mit den nicht überlieferten Vorstufen des Deutschen als auch mit den sprachlichen Merkmalen des Althochdeutschen, Mittelhochdeutschen und Frühneuhochdeutschen. Mit dem Ziel, Ihre gegenwartssprachliche Perspektive mit historischer Sprachbetrachtung zu verknüpfen, setzen wir uns mit theoretischen Grundlagen des Sprachwandels, Wandelprozessen insbesondere auf den Ebenen Phonologie, Morphologie und Syntax im Sprachsystem sowie Fragen der Periodisierung und Sprachverwandtschaft auseinander und reflektieren methodische Herausforderungen bei der Arbeit mit historischen Sprachdaten.
- Lehrende/r: Ilka Lemke
- Lehrende/r: Laura Maria Duve
Im Empirisch-experimentellen Praktikum führen die Teilnehmer zuvor durch die Veranstalter ausgewählte Experimente selbständig durch und werten die Experimente aus. Die jeweilige Versuchsdurchführung und Auswertung wird in einem Bericht zusammengefasst.
Ziel dieser Veranstaltung ist zu lernen, wie man Experimente organisiert, in Experimenten gewonnene Daten auswertet und angemessen beschreibt. Der Experimentalbericht folgt dabei hinsichtlich der formalen und inhaltlichen Gestaltung den Vorschlägen der Deutschen Gesellschaft für Psychologie bzw. der American Psychological Association. Zwei Wochen nach Durchführung eines jeden Experimentes muss der dazugehörige Bericht vorliegen.
- Lehrende/r: Mattis Hein
Im Empirisch-experimentellen Praktikum führen die Teilnehmer zuvor durch die Veranstalter ausgewählte Experimente selbständig durch und werten die Experimente aus. Die jeweilige Versuchsdurchführung und Auswertung wird in einem Bericht zusammengefasst.
Ziel dieser Veranstaltung ist zu lernen, wie man Experimente organisiert, in Experimenten gewonnene Daten auswertet und angemessen beschreibt. Der Experimentalbericht folgt dabei hinsichtlich der formalen und inhaltlichen Gestaltung den Vorschlägen der Deutschen Gesellschaft für Psychologie bzw. der American Psychological Association.
- Lehrende/r: Jens Bölte
- Lehrende/r: Daniel Hrbek
Das Seminar führt anhand exemplarischer Lektüren in die deutsche Literatur des Mittelalters ein und vermittelt neben einem literaturgeschichtlichen Überblick Grundlagen mittelalterlichen Erzählens aus einer kulturhistorischen Perspektive. Einen Schwerpunkt des Seminars bildet die gemeinsame Lektüre des Artusromans ‚Iwein‘ Hartmanns von Aue. Das Seminar wird durch einen Learnweb-Kurs begleitet, in dem weitere Textauszüge und Forschungstexte zur Vor- und Nachbereitung der Sitzungen zur Verfügung gestellt werden. Die Zugangsdaten zum Learnweb-Kurs werden in der ersten gemeinsamen Sitzung mitgeteilt.
Benötigt wird eine Ausgabe des mittelhochdeutschen Textes mit einer Übersetzung ins Neuhochdeutsche, welche zum Semesterbeginn (gebraucht) angeschafft werden sollte.
Empfohlene Textgrundlage:
Hartmann von Aue: Iwein. Mittelhochdeutsch / Neuhochdeutsch. Hrsg. u. übers. von Rüdiger Krohn. Komm. von Mireille Schnyder. Durchges. Ausg. Stuttgart: Reclam 2012 (= Reclams Universal-Bibliothek, 19011).
- Lehrende/r: Susanne Spreckelmeier
Das Seminar führt in Theorien, Modelle und Methoden der neueren deutschen Literaturwissenschaft in ihren historischen und systematischen Dimensionen ein. Zu den Gegenständen werden insbesondere philologische Grundlagen, Poetik und Rhetorik, Literaturtheorie und -geschichte, Gattungspoetik sowie exemplarische Textanalysen (Epik, Drama, Lyrik, Mischformen) zählen.
- Lehrende/r: Dennis Borghardt
Im Empirisch-experimentellen Praktikum führen die Teilnehmer zuvor durch die Veranstalter ausgewählte Experimente selbständig durch und werten die Experimente aus. Die jeweilige Versuchsdurchführung und Auswertung wird in einem Bericht zusammengefasst.
Ziel dieser Veranstaltung ist zu lernen, wie man Experimente organisiert, in Experimenten gewonnene Daten auswertet und angemessen beschreibt. Der Experimentalbericht folgt dabei hinsichtlich der formalen und inhaltlichen Gestaltung den Vorschlägen der Deutschen Gesellschaft für Psychologie bzw. der American Psychological Association. Zwei Wochen nach Durchführung eines jeden Experimentes muss der dazugehörige Bericht vorliegen.
- Lehrende/r: Nina Liedtke
Im Empirisch-experimentellen Praktikum führen die Teilnehmer zuvor durch die Veranstalter ausgewählte Experimente selbständig durch und werten die Experimente aus. Die jeweilige Versuchsdurchführung und Auswertung wird in einem Bericht zusammengefasst.
Ziel dieser Veranstaltung ist zu lernen, wie man Experimente organisiert, in Experimenten gewonnene Daten auswertet und angemessen beschreibt. Der Experimentalbericht folgt dabei hinsichtlich der formalen und inhaltlichen Gestaltung den Vorschlägen der Deutschen Gesellschaft für Psychologie bzw. der American Psychological Association. Zwei Wochen nach Durchführung eines jeden Experimentes muss der dazugehörige Bericht vorliegen.
- Lehrende/r: Daniela Feistauer
- Lehrende/r: Simin Ziegler
Im Empirisch-experimentellen Praktikum führen die Teilnehmer durch die Veranstalter ausgewählte Experimente selbständig durch und werten die Experimente aus. Die jeweilige Versuchsdurchführung und Auswertung wird in einem Bericht zusammengefasst.
Ziel dieser Veranstaltung ist zu lernen, in Experimenten gewonnene Daten auszuwerten und angemessen zu beschreiben. Die Experimentalberichte bestehend aus Methoden- und Ergebnisteil werden dabei hinsichtlich der formalen und inhaltlichen Gestaltung entsprechend den aktuellen Vorschlägen der Deutschen Gesellschaft für Psychologie bzw. der American Psychological Association verfasst. Die Anzahl der zu schreibenden Berichte richtet sich nach der Qualität derselben. Es müssen minimal drei, maximal fünf Berichte geschrieben werden.
- Lehrende/r: Marius Boeltzig
- Lehrende/r: Leon Gabriel Exeler
- Lehrende/r: Katerina Stathi
Das Forschungsseminar prüft die in der geistes-, sozial- und politikwissenschaftlichen Forschung immer häufiger vertretene These, dass es sich bei der sogenannten ‚Ost-Identität‘, die als mitverantwortlich für eine zunehmende Frustration großer Teile der Bürgerschaft in Ostdeutschland, eine wachsende gesellschaftliche Spaltung und als Gefahr für die Demokratie gesehen wird, um eine Chimäre handelt (Gabriel et al. 2015; Salheiser 2021; Oschmann 2023): um eine mediale Konstruktion, die den Osten identitätspolitisch interpretiert und ihn genau dadurch faktisch isoliert. Diese These umfasst im Kern zwei Hauptbestandteile: Die erste Annahme, dass Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland wesentlich Folge individueller (oder familiärer) Entscheidungen und Handlungen sind, wie sie sich als Ungleichheiten etwa zwischen Tüchtigen und weniger Tüchtigen in jeder modernen Gesellschaft mit Leistungsanreizsystemen zeigen und nicht durch Strukturen bedingt sind, die 30 Jahre nach der Wiederherstellung der deutschen staatlichen Einheit überwunden sein sollten. Ferner die zweite Annahme, dass der mediale öffentliche Raum, in dem Ost- und Westdeutschland verhandelt werden, als ökonomischer, medialer und diskursiver Raum nicht nur komplett in westdeutscher Hand, sondern auch wesentlich auch von westdeutschen Perspektiven dominiert ist.
Das Forschungsseminar setzt sich kritisch mit dieser These einer ‚westgemachten‘ Ost-Identität auseinander, indem es nach den a) strukturellen und individuellen Unterschieden b) in und zwischen Ost- und Westdeutschland fragt, c) nach den ökonomischen, strukturellen und personalen Merkmalen öffentlicher Kommunikationsmedien in der Bundesrepublik Deutschland und d) „wann und warum [manche Menschen] einzelne Beobachtungen (vornehmlich im Osten) zu einer Erzählung verbinden, die insinuiert, es gäbe eine fatale und zentrale Steuerungsmacht […]“ [und andere Menschen eben nicht] (Kerschbaumer 2022)?
Neben der (unvermeidbaren) inhaltlichen Befassung mit dem Sachverhalt hinter dem Seminartitel geht es in diesem Forschungsseminar darum, die ‚Technik und Logik‘ einer auf 'fremde' statt eigene Literatur und Daten gestützen Arbeit kennen zu lernen und zu üben, die ausgehend von einer These, Idee oder theoretischen Überlegung empirische Daten, Einzelbefunde und Fallanalysen sichtet, gewichtet und verbindet. Das Forschungsseminar soll also den nächsten Studienabschnitt, die BA-Arbeit, anleiten und unterstützen, wo regelmäßig Arbeiten dieses Typs entstehen.
Leistungsnachweise: Recherche, Kurzpräsentationen, Teilberichte
Literatur:
Oschmann, D. (2022). Wie sich der Westen den Osten erfindet (https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/deutschland-wie-sich-der-westen-den-osten-erfindet-17776987.html).
Kerschbaumer, S. (2022). Ost- und Westdeutsche. Die Bilder der anderen (https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/debatte-ueber-ostdeutsche-und-westdeutsche-17789343.html).
Gabriel, O. W., Holtmann, E., Jaeck, T., Leidecker-Sandmann, M., Maier, J. & Maier, M. (2015), Deutschland 25. Gesellschaftliche Trends und politische Einstellungen, Bonn.
Salheiser, A. (2021). Welche Akzeptanz hat die repräsentative Demokratie in Ostdeutschland?(https://www.bpb.de/themen/deutschlandarchiv/340472/welche-akzeptanz-hat-die-repraesentative-demokratie-in-ostdeutschland/)
sowie diverse Berichte aus ÖK-Medien (werden via Learnweb zur Verfügung gestellt)
- Lehrende/r: Jens Woelke
In diesem Seminar führen die Studierenden in Gruppen kleine Forschungsprojekte zum Erwerb der deutschen Morphologie bei ein- oder mehrsprachigen Kindern durch. Die dazu notwendigen theoretischen Hintergründe werden zuvor gemeinsam erarbeitet. Die Seminarsitzungen dienen der Arbeit an diesen Forschungsprojekten, auf die sich auch die Abschlussprüfungen (Hausarbeit) beziehen. Das Seminar verfolgt das Ziel, die Studierenden mit zentralen Bereichen der Flexionsmorphologie und deren Erwerb vertraut zu machen. Darüber hinaus erwerben die Studierenden Kenntnisse und Fähigkeiten in der Konzeption und Durchführung eines empirischen Forschungsprojekts.
Literatur:
Szagun, G. (2019): Sprachentwicklung beim Kind. 7., überarbeitete Aufl. Weinheim: Beltz.
- Lehrende/r: Verena Wecker
In diesem Seminar führen die Studierenden in Gruppen kleine Forschungsprojekte zum Erwerb der deutschen Flexionsmorphologie bei ein- oder mehrsprachigen Kindern durch. Die dazu notwendigen theoretischen Hintergründe werden zuvor gemeinsam erarbeitet. Die Seminarsitzungen dienen der Arbeit an diesen Forschungsprojekten, auf die sich auch die Abschlussprüfungen (Hausarbeit) beziehen. Das Seminar verfolgt das Ziel, die Studierenden mit zentralen Bereichen der Flexionsmorphologie und deren Erwerb vertraut zu machen. Darüber hinaus erwerben die Studierenden Kenntnisse und Fähigkeiten in der Konzeption und Durchführung eines empirischen Forschungsprojekts.
Literatur:
Szagun, G. (2019): Sprachentwicklung beim Kind. 7., überarbeitete Aufl. Weinheim: Beltz.
- Lehrende/r: Verena Wecker
Human communication often involves not only language but also the body. In situations like at the supermarket checkout, on the soccer field or during a city tour, it is fundamentally multimodal: it includes communicative means like gestures, gaze, postures, movements, and objects.
In the seminar we will explore this fact in more detail and take a closer look at some current issues in the study of language in multimodal interaction from the perspective of Conversation Analysis. The seminar will guide us to observe how we talk in multimodal interaction on the basis of episodes of actual multimodal interaction, and to explain why we use multimodal devices in their contexts the way we do.
Was ist eigentlich fremd im Deutschen und wozu überhaupt Wörter "von außen"? Welchen Anteil haben französisches, englisches, griechisches oder lateinisches Lehngut am deutschen Wortschatz? Welche Besonderheiten weisen Fremdwörter hinsichtlich ihrer Aussprache, Flexion und Wortbildung auf und warum stellen sie häufig besondere Herausforderungen für die Orthographie dar? Gibt es ein Zuviel an Fremdelementen? Sind z.B. Anglizismen eine Gefahr für den Fortbestand des Deutschen? Wie kommt es, dass zwischen Metaphern im Diskurs über die Aufnahme von Geflüchteten und die Entlehnung von Fremdwörtern große Übereinstimmungen feststellbar sind (Flut, Welle, Integration, Assimilation, ...)? Was hat Rechtspopulismus mit Fremdwortschatz zu tun? Diesen und einere Reihe anderer Fragen möchte ich gerne gemeinsam mit Ihnen im Rahmen eines Blockseminars im Vertiefungsmodul Sprache nachgehen, das zwischen 5. und 8. März 2024 (jeweils 9.00 bis 15.00 Uhr) stattfinden wird. In einer Vorbereitungssitzung am 16. Februar 2024 besprechen wir den genauen Ablauf und ich vergebe Themen für kurze Impulsreferate (ca. 5 Minuten zu einem vorgegebenen Text(ausschnitt)), die innerhalb des Blocks abzuhalten sind. Ich bereite Sie außerdem im Detail auf den methodischen Teil Ihrer empirischen Hausarbeit vor, die Sie vorzugsweise als Fragebogenstudie oder auf Basis von Leitfadeninterviews anfertigen können. Im Seminar gibt es Raum zum Üben und zur Klärung von Fragen.
Triggerwarnung: Im Seminar spielen die Themen Rassismus und Fremdenhass an mehreren Stellen eine Rolle. Sollten Sie das Gefühl haben sich dem nicht aussetzen zu wollen/können, haben Sie im Seminar immer die Gelegenheit (unauffällig, *Trinkflasche auffüllen*) den Raum zu verlassen; ich gebe zu Beginn der entsprechenden Sitzungen in jedem Fall an, ab welcher Folienziffer die Inhalte schwierig werden könnten. Gerne stehe ich auch im Vorfeld für Ihre Nachfragen zur Verfügung und gehe auf Ihre Bedarfe ein.
- Lehrende/r: Andrea Streckenbach
Die Übung "Grammatik der deutschen Sprache" zielt mithilfe von Anwendungsübungen darauf, ein fundiertes Verständnis für schulgrammatische gegenstände aufzubauen und grammatische Grundlagenkenntnisse für das weitere Studium anzubahnen. Eine regelmäßige und aktive Teilnahme wird dringend empfohlen.
- Lehrende/r: Anja Heitmann
In der Übung geht es darum, sog. grammatisches ‚Schulwissen‘, u.a. in den Bereichen Wortarten, syntaktische Funktionen und Syntax (einfache und komplexe Sätze) zu vermitteln. Im Zentrum steht hierbei v.a. die Wiederholung und Festigung grammatischer Grundlagen durch Übungs- und Anwendungsaufgaben.
- Lehrende/r: Nele Brathe
- Lehrende/r: Ilka Lemke
In der Übung geht es darum, sog. grammatisches ‚Schulwissen‘, u.a. in den Bereichen Wortarten, syntaktische Funktionen und Syntax (einfache und komplexe Sätze) zu vermitteln. Im Zentrum steht hierbei v.a. die Wiederholung und Festigung grammatischer Grundlagen durch Übungs- und Anwendungsaufgaben.
- Lehrende/r: Nele Brathe
- Lehrende/r: Ilka Lemke
Afrika hatte lange und zu Unrecht den Ruf eines Kontinents mit einer lediglich sehr jungen Geschichte. Aufgrund fehlender Schriftlichkeit im vormodernen subsaharischen Afrika hätte das Kontinent kein Mittelalter, sondern nur eine lange Vorgeschichte gekannt. Diese eurozentrische Sicht wurde einerseits von der eindrucksvollen „Entdeckung“ der Timbuktu-Manuskripte, die teilweise bis ins 13. Jahrhundert zurückreichen. François-Xavier Fauvelle zeigt in seinem Buch „Das Goldene Rhinozeros – Afrika im Mittelalter“ (dt. 2017, fr. 2013), dass Afrika wohl sein Mittelalter hatte, und dass es damals bei Weiten nicht vom Rest der Welt isoliert war.
Im Seminar werden wir den Fokus auf den Austausch zwischen Afrika und den anderen Teilen der mittelalterlichen Welt richten. Durch welche Handelsströme kamen die als Zahlungsmittel verbreiteten, aus den Malediven stammenden Kaurimuscheln? Wie kam es, dass die Benin-Bronzen zum großen Teil aus deutschen Messing sind? Zudem werden wir anhand von Weltkarten, Reiseberichten und geografischen Werken betrachten, welches Bild die Europäer des Mittelalters von Afrika hatten, und wie sich dieses Bild ändert.
- Lehrende/r: Colin Arnaud
Dieser Kurs ist für Studierende, die keine Vorkenntnisse im Deutschen haben. In dem Kurs lernen Sie erste Grundlagen der deutschen Sprache kennen. Ziel ist eine Basis-Kommunikationsfähigkeit in Alltag und Studium. Im Kurs üben Sie einfache Satzstrukturen und elementares Vokabular. // This course is designed for students who have no previous knowledge of German. Students will learn the first basics of the German language. The goal is a basic ability to communicate in everyday life and at university. In the course you will practise simple sentence structures and elementary vocabulary.
- Lehrende/r: Albina Haas
- Lehrende/r: Jie Zhao
- Lehrende/r: Jie Zhao
- Lehrende/r: Nils Bahlo
- Lehrende/r: Sabine Frilling