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Auf 50 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!
In diesem Seminar werden verschiedene Bezugsdisziplinen und ihnen zugeordneten Konzepte und Theorien aus einem erziehungswissenschaftlichen Blickwinkel betrachtet. Insgesamt soll mit verschiedenen Fokus der Frage nachgegangen werden, ob man bei verschiedenen Theorien der Entwicklung und Sozialisation auch von Erziehung oder Pädagogik sprechen kann. Hierfür wird zunächst das das Proprium der Erziehungswissenschaft und ihrer Grundbegriffe herausgestellt und festgehalten, um auf Basis dessen verschiedene (klassische) Entwicklungs- und Sozialisationstheorien zu betrachten.
- Lehrende/r: Yannis Ammann
Zu den Zielen des Lese- und Literaturunterrichts an Grundschulen gehören die Texterschließungskompetenz und die literarische Bildung (vgl. Kaspar H. Spinner, 1999) sowie die Auseinandersetzung mit literarischen Formen und der Mehrdeutigkeit von Literatur (vgl. Kathrin Waldt, 2003). Um auf diese Vermittlungsaufgaben sinnvoll vorbereitet zu sein, bedarf es literaturwissenschaftlicher Grundlagen: Was ist ein Text und was ist eine Geschichte? Wie lässt sich die Bedeutung eines Textes erschließen? In welchen Formen begegnet uns literarisches Erzählen? Im Seminar lernen wir unterschiedliche Gattungen literarischen Erzählens (z.B. Erzählung, Märchen, Fabel) kennen, vertiefen das gattungstheoretische und literaturgeschichtliche Wissen und trainieren die Analysekompetenzen.
Da die Modulabschlussprüfung als schriftliche Modulreflexion abgelegt wird, benötigen Sie Kenntnisse im Umgang mit Forschungsbeiträgen und im wissenschaftlichen Schreiben. Hier setzt die Studienleistung zu diesem Seminar an und gibt den Teilnehmenden Gelegenheit die eigenen Lese- und Schreibkompetenzen zu schulen.
- Lehrende/r: Katharina Grabbe
- Lehrende/r: Andrea Kresimon
- Lehrende/r: Dennis Borghardt
- Lehrende/r: Adriana Silvia Postal
- Lehrende/r: Adriana Silvia Postal
- Lehrende/r: Adriana Silvia Postal
- Lehrende/r: Marta Steinko Garcia
- Lehrende/r: Marta Steinko Garcia
Auf 50 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!
Der Essay ist eine besondere Form des literarischen Ausdrucks, der erst in der Frühen Neuzeit im Zeitraum zwischen Renaissance und Barock feste Gestalt annahm. Seither ist der Essay jedoch ein bis heute überaus beliebtes schriftstellerisches Mittel geblieben, mit dem Autoren wissenschaftliche, kulturelle oder gesellschaftliche Themen auf sowohl leichte, kursorische und nicht zuletzt auch in suchenden Tastbewegungen fortschreitenden Weise zu erörtern suchen. Vor allem im Universitätsstudium ist der Essay das schriftliche Ausdrucksmittel der ersten Wahl. Im Seminar soll die Entwicklung des Essays von Michel de Montaigne (1533-1592) bis Theodor W. Adorno (1903-1969) betrachtet werden, wobei danach gefragt werden soll, was einen guten Essay auszeichnet, ob und wie man die Kunst erlernen kann, einen guten Essay zu schreiben, und welche unterschiedlichen Erkenntnismöglichkeiten ein Essay überhaupt bietet.
- Lehrende/r: Jürgen Overhoff
- Lehrende/r: Irina-Lucia Savu-Cristea
- Lehrende/r: Claudia Güstrau
- Lehrende/r: Reinold Schmücker
(Sprachliche) Entwicklung und dessen Förderung sind prominente Diskurse nicht nur in der Pädagogik der (frühen) Kindheit. So gilt ein „je früher desto besser” als Garant für gesellschaftliche Teilhabe sowie Bildungsgerechtigkeit. Wir gehen diesem Versprechen nach und richten unseren Blick kritisch auf einige theoretische, empirische und bildungspolitische Diskurse, die dieses Feld konturieren und mitbestimmen.
- Lehrende/r: Laura Katharina Haase
- Lehrende/r: Uta Thörner
Die Vorlesung legt einen Schwerpunkt auf die europäische Ebene des öffentlichen Rechts, wobei die wichtigsten europäischen Institutionen, ihre Organisation, Struktur und Zuständigkeiten als Grundlagen des politisch-administrativen Handelns vorgestellt werden. Durch welche rechtlichen Instrumente geben die Mitgliedstaaten Macht an die EU ab? Wie und durch wen wird diese Macht wiederum von der EU ausgeübt und welche rechtlichen Grenzen sind der Machtausübung durch die EU gesetzt? Wie stellt sich das rechtliche Verhältnis von Mitgliedsstaaten und EU sowie der Staaten untereinander dar? Und welche Rolle nehmen die Bürger*innen innerhalb der EU ein?
Die Anwendung grundlegender Konzepte und Prinzipien des Europäischen Öffentlichen Rechts sowie die Auswirkungen des Unionsrechts auf das nationale Verfassungsrecht und dessen Folgen sind weitere sind weitere Kernaspekte der Vorlesung. All dies wird anhand aktueller Beispiele diskutiert. Ein weiterer Fokus liegt auf der Anwendung und Vertiefung der bereits erworbenen juristischen „Skills” bei der Arbeit mit Gesetzen, Urteilen und anderen Rechtstexten.
Die Klausur findet am 16.07.2025, 8-10 Uhr, statt.
Die Nachschreibeklausur findet am 20.08.2025, 10-12 Uhr, statt.
- Lehrende/r: Isabel Lischewski
- Lehrende/r: Jara Streuer
Inhalt: Gruppentheorie, Darstellungen endlicher Gruppen und ihre Charaktere, induzierte Darstellungen, der Darstellungsring, der Satz von Artin, Beispiele
- Lehrende/r: Raimar Wulkenhaar
- Lehrende/r: Ute Große-Westermann
Die Forderung ‚Science before statistics!’ – in Anlehnung an die Handlungsmaxime ‚Erst fragen, dann schießen!‘ des Westernhelden John Wayne frei übersetzt mit ‚Erst konzeptuell denken, dann losrechnen!‘ – ist nicht nur in den von McEreath im namensgleichen Vortrag von 2021 genannten Bereichen wie automatische Bildanalyse, autonomes Fahren etc. äußerst hilfreich. Es empfiehlt sich auch für diejenigen, die sich mit der Evaluation von Informations- und Kommunikationskampagnen befassen. Wer sich an die Vorlesung Datenerhebung im BA-Studium KMW in Münster erinnert, wird einfallen, dass eine Kommunikationskampagne nicht automatisch als Erfolg gelten kann, wenn eine Beobachtungsstudie mit Vergleich der Kampagnen- mit einer Kontrollgruppe im Durchschnitt stärkere Effekte (z. B. höhere Conversion-Rates) in der Kampagnengruppe zeigt.
Unser Kurs will der Frage, warum das so ist bzw. warum eine Differenz in Beobachtungsdaten kein hinreichender Beleg für den Erfolg einer Kampagne ist, genauer untersuchen. Dazu werden wir die neuere Kausalforschung nach a) ihren Annahmen und Modellen befragen, b) aktuelle Auswertestrategien wie DID oder Propensity Score Matching kennen lernen und c) dieses Wissen auf Tätigkeiten in Kommunikationskontrolle und Evaluation von PR- und Organisationskommunikation anwenden.
Der Kurs richtet sich explizit an zwei Anspruchsgruppen: Studierende im MA Kowi, die mehr über ‚moderne‘ Kausalforschung kennen lernen wollen, sind herzliche eingeladen, sich mit den Themen zu a) und b) zu befassen. Studierende des MA Strat.Komm., die vielleicht nach Ideen und Lösungen für die praktische Medienarbeit suchen oder lernen möchten, wie sich die aktuelle Kausalforschung etwa in das Wirkungsstufenmodell von DPRG/IVC einfügt und im Kommunikationsmanagement genutzt werden kann, möchten sich vielleicht eher mit Themen zu Teil c) auseinander setzen.
Für eine (ausführlichere) Einführung:
https://www.youtube.com/watch?v=KNPYUVmY3NM
Studienleistung: Vortrag und aktive Mitarbeit bei Diskussionen
Prüfungsleistung: Hausarbeit/eigene Datenanalyse
- Lehrende/r: Jens Woelke
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Karl Marx hat seine Dissertation über Epikur (*342/41-.-271/70 v. Chr. v. Chr.) verfasst (MEW 40). Vielleicht hat seine politische These „Jedem nach seinen Bedürfnissen“ (MEW 19, 21) Wurzeln in Epikurs hedonistischer Ethik. Möglicherweise war Marx aber auch von der geradezu hegelianischen Systematizität der Philosophie Epikurs beeindruckt. Ontologie, Kosmologie, Erkenntnistheorie, Sprachphilosophie und Ethik sind systematisch aus einem Guss. Im Gegensatz zu einem hegelschen System handelt es sich bei Epikur aber um Zuckerguss. Für ihn war Philosophie eine Art Therapie – besser: Psychotherapie. Orientierungslosigkeit in der Welt und im Leben bewirkt Leid. Dieses Leid gilt es zu heilen. Im Erreichen der Gesundheit stirbt dann der Eros der Philosophie – er wird zu einem unerschütterlichen „einfach nur zusammen leben“. Methodisch gesehen resultiert das aus Orientierungslosigkeit erwachsende Leid aus falschen Ideen, die sich im Kopf festsetzen. Seine Philosophie ist ein kunstvolles Arrangement von einzelnen Ideen, die aufgrund ihres Denkstils miteinander harmonisieren. Dieses zuckersüße „System“ war in Sentenzen und Aphorismen verfasst, die von den SchülerInnen (auch Frauen gehörten zu seiner Schule!) auswendig zu lernen waren. Aber man kann sie auch im Denken philosophisch durchdringen und ihre Systematik nachvollziehen. Die Logik seines Systems ist exakt, weil sie als Lebensform heilt. Es gibt also ein klares geltungstheoretisches Kriterium seiner Logik! Zu diesem Heilungsprozess gehörte eine Besonderheit seiner Schule: der Garten. Der Epikureismus war daher die Lebensform eines ideell aufgeklärten Lebensgenusses von Freunden. Die überlieferten Texte reichen trotz allem aus, dieses System zu erkennen. Epikur wurde schon in der Antike verleumdet. Seneca und Kant dagegen schätzten ihn. Seneca hat ihn in seinen Briefen an Lucilius intensiv rezipiert, obwohl er gemeinhin als Stoiker gilt (Ep. 1-29). Kant gilt in seiner Ethik als antihedonistisch (aber respice „Achtung“); er lobte dennoch die Selbstbeherrschung der Epikureer und rühmte ihre Naturphilosophie (AA 9, 30). Leider war es für die Rezeptionsgeschichte Epikurs maßgeblicher, dass er vielen verhasst war, weil sich mit heilendem Zuckerguss kein Geld verdienen lässt und weil sein Lebensideal nicht im Heischen nach Anerkennung besteht. Beides provoziert Philosophen und Politiker. |
- Lehrende/r: Andreas Vieth
Das Kolloquium dient dem Zweck, studentische Abschlussarbeiten vorzubereiten und zu begleiten und Fragen der Anlage und Konzeption solcher Arbeiten zu diskutieren. Das Examenskolloquium ist insbesondere für Arbeiten in den Bereichen moderne Politische Theorie, politische Ideengeschichte, Demokratietheorie, Politik und Religion und dort zu Fragen des politischen Umgangs mit tiefgreifender moralischer, kultureller und religiöser Pluralität in modernen Gesellschaften sowie zu Konflikt und Konfliktregelung in pluralen Gesellschaften geeignet.
Das Programm wird zu Beginn des Semesters gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Kolloquiums festgelegt.
- Lehrende/r: Ulrich Willems
- Lehrende/r: Kathrin Friederike Müller
Gemeint für die Vorbereitung auf das Examen, andere Studierende (z.B. die, die sich auf die Zwischenprüfung vorbereiten, oder einfach Spaß am Lesen haben) sind auch herzlich eingeladen.
- Lehrende/r: Derk Lindner
- Lehrende/r: Thomas Meyer
- Lehrende/r: Tobias Breuckmann
- Lehrende/r: Vasco Cornelius Heitefaut
- Lehrende/r: Josefine Hoffmann
- Lehrende/r: Alina Höptner
- Lehrende/r: Lisa Kamphaus
- Lehrende/r: Tobias Breuckmann
- Lehrende/r: Clarissa Diekmann
- Lehrende/r: Jens-Folkert Folkerts
- Lehrende/r: Hanna Lena Hertzel
Das Examenskolloquium begleitet Studierende bei ihrer Abschlussarbeit und unterstützt sie dabei. Es zielt auf die Hilfestellung bei Fragen der Gestaltung und Umsetzung von Abschlussarbeiten (z. B. zu Struktur, Theorieperspektiven, Design und Methodik sowie wissenschaftlichem Schreiben) und dient dem gemeinsamen Austausch zu den individuellen Arbeiten.
Das Kolloquium ergänzt die individuelle Beratung. Ablauf und Termine des Kolloquiums werden in der ersten Sitzung besprochen.
- Lehrende/r: Helena Stehle
- Lehrende/r: Bastian Gundlach
- Lehrende/r: Carsten Güttler