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Die Epoche des Mittelalters ist prädestiniert, um die Differenzierung, Etablierung und die Wechselwirkungen zwischen Oralität und Literalität zu veranschaulichen; vollzieht sich doch in ihr ein Medienwandel in Form des Prozesses der Verschriftlichung mündlicher volkssprachlicher Traditionen. Das kollektive Gedächtnis sozialer Gemeinschaften bleibt im Mittelalter dennoch wesentlich von oralen Traditionen bestimmt.
Ziel unseres Seminars ist die Auseinandersetzung mit mündlichen Kommunikationsformen im kulturellen Kontext der deutschen Literatur des Mittelalters. Im Zentrum des Seminars soll das auf mündlich tradierten Sagenkernen basierende ‚Nibelungenlied‘ – verschriftlicht um 1200 – stehen, das wir in Auszügen gemeinsam lesen werden. Neben Forschungspositionen, die direkt am Werk selbst ansetzen – zum Beispiel Debatten um die Entstehung des ‚Nibelungenliedes‘ –, sollen im Seminar auch Konzepte der memoria zwischen kommunikativem und kulturellem Gedächtnis, Entwürfe von Held*innenbiographien und ihr Potential für Schullektüren, die vielfältigen Bearbeitungen des Nibelungenstoffs bis in die Gegenwart, die Behandlung des Werks in Schulbüchern sowie didaktisches Material zum ‚Nibelungenlied‘ zum (Diskussions-)Thema werden.
Das Seminar wird von einem Learnweb-Kurs begleitet und integriert auch Elemente des Digitalen Selbststudiums. Lektüren des ‚Nibelungenliedes‘ erfolgen gemeinsam im Semester. Kenntnisse des Mittelhochdeutschen werden nicht vorausgesetzt.
- Lehrende/r: Susanne Spreckelmeier
Die Variationslinguistik als ein Teilgebiet der Soziolinguistik befasst sich mit der Beschreibung sprachlicher Variation mittels außersprachlicher Kategorien. Die Beschreibung erfolgt klassischerweise nach Dimensionen wie Raum, Zeit, Gruppe, Situation und Medium und führt zu einer Kategorisierung sprachlicher Varietäten mit Begriffen wie Dialekt, Jugendsprache, Fachsprache, Umgangssprache, Standardsprache usw. Diese Varietäten sind sowohl in ihrer Struktur, d.h. in ihrem lautlichen, grammatischen, lexikalischen etc. Inventar und in den Regeln, wie sprachliche Einheiten verwendet werden können, als auch in ihren spezifischen pragmatischen und soziolinguistischen Funktionen gut beschreibbar. Dies - am Beispiel des Deutschen - zu tun, ist das Ziel des Seminars.
- Lehrende/r: Helmut Spiekermann
„Asozial“ ist einer der wenigen Begriffe des NS-Jargons, der sich nach wie vor unbeirrt in der deutschen Alltagssprache zu halten scheint. Gleichzeitig handelt es sich mit den sogenannten „Asozialen“ und „Arbeitsscheuen“, den Träger:innen der schwarzen und grünen Winkel, um die am wenigsten beachteten Opfergruppen des Nationalsozialismus. Bis heute kaum als Opfer der NS-Verfolgung anerkannt, geschweige denn entschädigt, führen sie eine Randexistenz in der öffentlichen Erinnerung an die nationalsozialistische Verfolgungspolitik. Die Übung soll diese beiden Opfergruppen der NS-Diktatur ins Zentrum stellen: Wer waren „Asoziale“ und „Arbeitsscheue“? Wie sahen ihre Lebenswege aus, wie ihre Verfolgung und deren Legitimation?
Dabei soll die Übung nicht nur die Zeit der nationalsozialistischen Diktatur selbst betrachten, sondern auch nach längeren Kontinuitäten vor und nach dieser fragen. Indem die Übung somit auch die Zeit ab dem Kaiserreich sowie die beiden deutschen Staaten nach dem „Dritten Reich“ in den Blick nimmt, fragt sie somit auch nach Kontinuitäten und Brüchen in den unmenschlichen Facetten (klein)bürgerlicher Moral- und Wertvorstellungen in Deutschland.
- Lehrende/r: Kevin Lenk
In der Diskussion über die im Herbst 2023 vorgestellten 6. Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung (KMU 6) wird viel über methodische Vorannahmen, Durchführung und Rückschlüsse diskutiert. Klar ist: Hier hängen sozialwissenschaftliche Forschungsmethoden, religionssoziologische Annahmen und theologische Folgendiskussionen eng zusammen.
Wir wollen in dieser Übung diesen Zusammenhang von sozialwissenschaftlichen Methoden, Religionssoziologie und Theologie ausgehend von der aktuellen KMU erkunden. Verschiedene Methoden (teilnehmende Beobachtung, Leitfadeninterview, Inhaltsanalyse etc.) werden vorgestellt, im Workshopformat erprobt und in Bezug auf Ertrag und Operationalisierung für theologische und religionssoziologische Fragestellungen diskutiert.
Die Übung beinhaltet als krönenden Abschluss die Teilnahme an einer Tagung im Workshopformat zur KMU 6 und ihrer Auswertung, die zusammen mit unserem amtierenden Dekan Arnulf von Scheliha veranstaltet wird.
- Lehrende/r: Daniel Carl Freitag
- Lehrende/r: Catharina Jabss
Dieser Kurs ist für Studierende, die ihre Aussprachefähigkeiten verbessern möchten und Spaß am Singen im Chor haben. Durch ein kreatives und interaktives Förderkonzept, das sowohl Aussprachefähigkeiten schult wie auch grundlegende stimmphysiologische Aspekte vermittelt, wird die deutsche Phonetik in diesem Kurs in einer ganzheitlichen Herangehensweise gelehrt. Ziel des Kurses ist das Erlernen bzw. Weiterentwickeln phonetischer Kompetenzen anhand von deutschen Liedern und Popsongs im Chor. Gleichzeitig wird mehrstimmiges Singen praktiziert, das vor allem die Hörfähigkeiten und somit die Fähigkeit zur Adaption der eigenen Sprachproduktion schult. Teilnehmer*innen dieses Kurses verpflichten sich zum Mitwirken am Abschlusskonzert durch ihr Mitsingen im Chor und erstellen einen Beitrag zur Gestaltung (z.B. Einladungskarten, Plakat, Vortragen eines Gedichtes, Moderation, Social Media-Werbung etc.). Studierende aller Niveaustufen sind willkommen. Die Teilnahme am Probentag, an der Generalprobe und am Konzert sind obligatorisch.
- Lehrende/r: Aline Francesca Klieber
Sie erschließen sich in diesem Seminar die wichtigsten Entwicklungen in der Sprachgeschichte des Deutschen und gewinnen einen ersten Eindruck, wie sich das Deutsche über die Sprachstufen Alt-, Mittel- und Frühneuhochdeutsch entwickelt hat. Das Seminar beginnt mit einer einführenden Lektion zu Sprachwandel und seinen Ebenen. Dann werden die Vorgeschichte des Deutschen und seine Verwandtschaft mit anderen indoeuropäischen und germanischen Sprachen aufgedeckt, bevor wir in die älteste Sprachstufe des Deutschen eintauchen, für die es schriftliche Quellen gibt: das Althochdeutsche. Dann arbeiten wir uns mit Lektionen, Übungen und Texten Schritt für Schritt über das Mittelhochdeutsche und Frühneuhochdeutsche bis in das Neuhochdeutsche vor.
Die Inhalte des Seminars in Bezug auf schulisches Vorwissen neu und herausfordernd. Deshalb kombiniert das Seminar Lektionen und Übungsaufgaben aus einem E-Learning-Modul in Learnweb mit den Seminarsitzungen in der Präsenzeit, in denen wir die Inhalte festigen, üben und vertiefen und Ihre Fragen klären. Erfahrungsgemäß ergibt sich dann ein guter Lernerfolg, wenn Sie dieses kombinierte Lernmodell ernst nehmen, die Seminarsitzungen ohne Scheu zur Klärung Ihrer Fragen nutzen, von Beginn an "dranbleiben" und nicht versuchen, sich alle Inhalte in der letzten Woche vor der Klausur anzueignen.
Das Seminar läuft parallel zur Vorlesung "Einführung in die Linguistik". Besonders in den Teilen zur Lautung gibt es Querverbindungen zwischen den beiden Veranstaltungen, auf die Sie von Beginn an achten können.
- Lehrende/r: Antje Dammel
- Lehrende/r: Patricia Linnemann
- Lehrende/r: Andrea Streckenbach
Disruptive Ereignisse stellen eine große Herausforderung für komplexe moderne Gesellschaften dar. Die Corona-Pandemie hat das erst vor kurzem eindrücklich unter Beweis gestellt. Sobald eine Gesellschaft sich vor unerwarteten und auf den ersten Blick schwer zu ergründenden Herausforderungen sieht, beginnt sowohl die rationale Bearbeitung wie auch die irrationale Reaktion. Die Konsequenzen ergeben sich dabei in einer mehrdimensionalen Betrachtung auf allen Ebenen: dem gesellschaftlichen Zusammenhalt, der ökonomischen Abfederung und Reaktion, des politisch-administrativen Umgangs, der Reaktion und Wahrnehmung von Wissenschaft und allem, was sich im weiten kulturellen und religiösen Raum abspielt. Oft überfordern solche Entwicklungen die Steuerungsfähigkeit der Politik, oft wird sie aber auch bloß als nicht effektiv wahrgenommen.
Anhand des fiktiven Szenarios eines Erstkontakts mit einer außerirdischen Zivilisation wollen wir in diesem Seminar die verschiedenen Aspekte solcher disruptiver Ereignisse einmal exemplarisch durchspielen. Dabei soll auf reale Vorbedingungen und Erfahrungen zurückgegriffen werden.
Für eine Prüfungsleistung wird die Beteiligung an einer Referatsgruppe sowie die Abgabe eines Essays erwartet. Für eine Studienleistung genügt entweder die Beteiligung an einer Referatsgruppe oder die Abgabe eines Essays. Meldungen für Referatsgruppen (nicht mehr als drei Personen pro Thema) sind bis zum 1.11.2023 per E-mail an vandenboom.dirk@gmail zu senden.
Themenliste und Ablaufplan:
Freitag
13.00-13.30 Einführung
13.30-15.00 Thema 1: Wie kann es geschehen? Mögliche Szenarien eines Erstkontakts (Kontakt über Funkwellen, Kontakt über Sonden, langfristig vorbereiteter Kontakt durch Besuch, überraschender Kontakt durch Besuch, aufgedeckte Kontakte in ferner Vergangenheit, Konsequenzen für Kommunikation und Verarbeitung in der deutschen Gesellschaft, erwartbare Rolle der Wissenschaft und der Medien)
15.00-15.30 Pause
15.30-17.00 Thema 2: Kulturkontakt in der Geschichte der Menschheit – was alles schieflaufen kann (Cargo-Kulte, mittelamerikanischer Kulturkontakt während der Conquista, Kulturkontakte vor der Kolonialisierung in Afrika)
Samstag
9.00-10.30 Thema 3: Der rechtlich-politische Rahmen eines Erstkontakts (Luft- und Weltraumrecht, Völkerrecht… und interstellares Recht?, der Sonderfall Entführung durch Außerirdische)
10.30-11.00 Pause
11.00-12.30 Thema 4: Armin Nassehis Theorie der überforderten Gesellschaft (Aufriss wesentlicher Aussagen, Übertragbarkeit der Theorie auf den Erstkontakt)
12.30-13.30 Mittagspause
13.30-15.00 Thema 5: Ökonomische Konsequenzen eines Erstkontakts („disruptive innovation“ als Konzept, Übertragbarkeit auf einen Erstkontakt, Szenarien ökonomischer Beeinflussung unter der Annahme eines extrem hohen technologischen Gefälles, Erfahrungen aus der irdischen Geschichte)
15.00-15.30 Pause
15.30-17.00 Thema 6: Auswirkungen eines Erstkontaktes auf Religionen (Annahmen des Christentums und des Islams zur Existenz und Einordnung von Außerirdischen, theologischer Umgang mit der Existenz von Außerirdischen, die mögliche Wirkung außerirdischer Religionen, Konsequenzen für religiösen Fanatismus, das „Ende der Religion“ als mögliche Konsequenz, die Anbetung von Außerirdischen als Götter)
Sonntag
9.00-10.30 Thema 7: Auswirkungen auf die internationale Politik und Sicherheitspolitik (Umgang mit einem neuen „globalen“ player, Wettbewerb um Ressourcen und Einfluss, neue Bedrohungsszenarien und Verteidigungsstrategien, Entwicklung neuer politischer Bewegungen)
10.30-11.00 Pause
11.00-12.30 Thema 8: Sind wir als Gesellschaft auf Disruptionen vorbereitet? (Krisenvorbereitung und Krisenprävention in Deutschland, Planungen und Planspiele, die Kommunikation und Abhängigkeit von Politik und Wissenschaft, Grundlagen politischer Krisenkommunikation)
12.30-13.30 Mittagspause
13.30-15.00 Abschlussdiskussion
- Lehrende/r: Dirk van den Boom
In der frühen Neuzeit ist aufgrund tiefgreifender gesellschaftlicher und technologischer Umbrüche ein massiver Anstieg der Zahl der Schreib- und Lesekundigen zu beobachten. Zum ersten Mal spielt nun Schriftlichkeit für einen größeren Teil der deutschsprachigen Bevölkerung eine nennenswerte Rolle. Verbunden mit der Zunahme der Schreibanlässe ist eine Ausdifferenzierung der Textsorten. Im Seminar sollen nach einer einführenden Phase zum Frühneuhochdeutschen und Mittelniederdeutschen ausgesuchte Textzeugen aus verschiedenen Regionen des deutschen Sprachraums besprochen werden. Berücksichtigt werden z.B. Texte für den Schulunterricht, Rechts- und Verwaltungstexte (z.B. Hochzeits- und Kleiderordnungen), aber auch Protokolle, Privatbriefe, Kochbücher u.v.m.
- Lehrende/r: Christian Fischer-Bakker
Das Seminar führt ein die gattungsbezogene Textanalyse und stellt die wichtigsten theoretischen Ansätze der neueren deutschen Literaturwissenschaft vor. Zugleich werden die erarbeiteten Methoden und Erkenntnisse an Beispielen aus der Literaturgeschichte von der Barockzeit bis in die Moderne erprobt und erörtert.
- Lehrende/r: Kai Sina
Die Fähigkeit, Zeit auszudrücken, gehört zu den grundlegendsten Merkmalen der menschlichen Kommunikation. Alle uns bekannten menschlichen Sprachen stellen ihren Sprecher:innen eine Reihe von lexikalischen und grammatikalischen Mitteln zur Verfügung, um zu sagen, wann etwas geschehen ist und wie lange es gedauert hat, um zu sagen, ob es zum ersten Mal, regelmäßig oder sehr oft geschehen ist. Zu diesen Hilfsmitteln gehören grammatikalische Kategorien wie Tempus, Aspekt und Aktionsart, oder aber auch verschiedene Arten von temporalen Adverbien und Partikeln. Auch Diskursprinzipien spielen dabei eine entscheidende Rolle.
Im Seminar wird auf verschiedene Kodierungsmöglichkeit des Konzepts der Zeit im Deutschen und in anderen Sprachen eingegangen. Im Laufe des Semesters werden nicht nur Theorien zum Thema Zeit, sondern auch sprachwissenschaftliche Methoden (Korpuslinguistik und experimentelle Linguistik) vorgestellt, mit denen man die Zeit in Sprachen untersuchen kann.
- Lehrende/r: Feixue Zhao
Auf 35 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!
Die Revolution von 1848/49 stellt eine bedeutende Zäsur der deutschen Geschichte dar. Sie markiert nicht nur einen Meilenstein auf dem Weg hin zu einem modernen Verfassungsstaat und einer parlamentarischen Demokratie in Deutschland – wenngleich diese Hoffnungen zunächst noch unerfüllt blieben. Die Revolution löste auch in zahlreichen anderen Bereichen des gesellschaftlichen Zusammenlebens lebhafte Debatten aus, die auf Reformen in zahlreichen Politikfeldern abzielten und auch vor dem Bildungswesen nicht halt machten. Schulen und sonstigen Erziehungseinrichtungen kam auch aus zeitgenössischer Perspektive dahingehend eine Schlüsselrolle zu, als dass hier langfristig Stellschrauben für die künftige Entwicklung der Gesellschaft gestellt wurden. Dies schlug sich nicht nur in intellektuellen Diskursen auf konzeptioneller Ebene, sondern auch in handfesten Konflikten um die Gründung und Konzessionierung neuer Schulen zwischen liberalen und konservativen Akteurinnen und Akteuren vor Ort nieder.
- Lehrende/r: Felix Josef Gräfenberg
Die Revolution von 1848/49 wird in der Regel aus einer nationalen Perspektive erzählt, die die Entstehung des modernen National- und Verfassungsstaat in den Blick nimmt. Die Barrikadenkämpfe in Berlin im März 1848, die ein Bekenntnis des preußischen Königs zu einem geeinten Deutschland zur Folge hatten, sowie die Debatten der Frankfurter Paulskirche als Ort des ersten gesamtdeutschen Parlaments bestimmen maßgeblich die Wahrnehmung der Revolutionsjahre. Dies greift allerdings zu kurz. Denn zum einen war die Revolution ein Flächenbrand, der vor Ort eigenen Logiken folgte - und dort oftmals weder die deutsche noch die Verfassungsfrage zum Gegenstand hatte. Zum anderen war die Revolution ein europäisches Ereignis; nicht nur in Deutschland, sondern überall auf dem Kontinent kam es zu Unruhen und Aufständen. Dabei waren die Ereignisse und Entwicklungen auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene nicht unabhängig voneinander, sondern beeinflussten sich wechselseitig. Die Übung nimmt die Revolution von 1848/49 aus den unterschiedlichen Perspektiven in den Blick und fragt nach ihren Verflechtungen.
- Lehrende/r: Felix Josef Gräfenberg
Ziel des Kurses ist die Festigung und der Ausbau von bereits vorhandenen Grundkenntnissen der deutschen Sprache anhand von sprachpraktischen Übungen, z.B. Texte, Interviews hören, Gespräche über verschiedene Themen führen, vor Publikum sprechen, Gebrauchstexte schreiben. // This course is designed for students who have finished the German course A1.1. The aim of the course is to consolidate and expand existing basic knowledge of the German language by means of practical language exercises, e.g. reading texts and listening to interviews, holding conversations on various topics, speaking in front of an audience, writing texts of practical use.
- Lehrende/r: Gabriele Simon
Dieser Kurs ist für Studierende, die keine Vorkenntnisse im Deutschen
haben. In dem Kurs lernen Sie erste Grundlagen der deutschen Sprache
kennen. Ziel ist eine Basis-Kommunikationsfähigkeit in Alltag und
Studium. Im Kurs üben Sie einfache Satzstrukturen und elementares
Vokabular. // This course is designed for students who have no previous
knowledge of German. Students will learn the first basics of the German
language. The goal is a basic ability to communicate in everyday life
and at university. In the course you will practise simple sentence
structures and elementary vocabulary.
- Lehrende/r: Theresa Viefhaus
Dieser Kurs richtet sich an Studierende, die bereits Grundkenntnisse der grammatischen Strukturen der deutschen Sprache erworben haben und sich in Situationen des alltäglichen Lebens verständlich ausdrücken können. Darauf aufbauend soll die Kommunikationsfähigkeit in Situationen des Alltags verbessert werden. Wesentlich für deren Erwerb ist ein Wechsel von strukturorientierten Übungen und deren situative Anwendung. Dabei liegt der Schwerpunkt auf dem Lesen sprachlich einfacher Texte und dem Schreiben kleinerer Texte, deren Sprache, Form und Struktur den Texten in authentischen Situationen nahekommen soll. //
This course is designed for students who have already acquired a basic knowledge of the grammatical structures of the German language and can express themselves clearly in everyday situations. Based on this, the aim is to improve the ability to communicate in everyday situations. To best achieve this, both structure-based exercises and their situational application will be practised. The focus is on reading simple texts and writing short texts whose language, form and structure should be similar texts used in authentic situations.
- Lehrende/r: Sarah Walkenfort
Eine gute Aussprache ist eine wichtige Voraussetzung für eine
erfolgreiche Kommunikation. Im Mittelpunkt des Aussprachetrainings
stehen daher die besonderen Ausspracheschwierigkeiten von Deutschlernern
beim Erwerb des Deutschen. Es werden phonetische Regeln vermittelt, die
dann in Hör- und Sprechübungen ihre Anwendung finden. Übungen im
„Freien Sprechen“ sowie das Lesen und Vortragen von Texten bilden dabei
den zentralen Aspekt des Sprechtrainings Der Kursbesuch hilft den
Teilnehmenden:
- die deutschen IPA (Internationales Phonetisches Alphabet) Symbole, die
in Wörterbüchern zu benutzen, verstehen und anzuwenden;
- die Beziehung zwischen der Aussprache und dem deutschen Schriftsystem
zu verstehen;
- die grundlegenden artikulatorischen Merkmale der deutschen Sprachlaute
zu verstehen, beschreiben und anzuwenden;
- rhythmische Gruppen, Intonations- und Betonungsmuster zu verstehen und
zu produzieren;
- die allgemeine Hör- und Sprechfähigkeit zu verbessern.
- Lehrende/r: Ulrich Wannagat
Arbeitsgemeinschaft zum Deutschen und Europäischem Verfassungsrecht I im Wintersemester 2023/24 (Prof. Dr. Sydow)
Die Zuteilung zur Arbeitsgemeinschaft erfolgt über den Learnwebkurs der Vorlesung.
Hallo zusammen,
ich hoffe Ihr hattet eine schöne O-Woche und startet mit voller Motivation in das Semester. Die AG Deutsches und Europäisches Verfassungsrecht I wird jeden Montag von 8 bis 10 Uhr im Raum AUB214 (Lage des Raumes s.u.) stattfinden. Sie startet am 23.10.2023.
Nähere Infos, sowie die Fälle und sämtliche Kursmaterialien findet ihr zeitnah hier im LearnWeb. Den Einschreibeschlüssel erhaltet Ihr in der ersten AG-Einheit.
Ich freue mich auf euch,
Niklas Nottebom
Bei Rückfragen könnt ihr mir gerne eine Mail schreiben: n.nottebom@uni-muenster.de
Lage des Raumes: Alte Universitäts-Bibliothek, Bisbinghof 24/25, 48143 Münster, Lageplan-URL :
https://www.uni-muenster.de/uv/uniaz/lageplan/de/0111- Lehrende/r: Jan Niklas Nottebom
Liebe AG-Teilnehmer:innen,
herzlich willkommen zur Arbeitsgemeinschaft zum Deutschen und Europäischen Verfassungsrecht I.
Als wöchentlicher AG-Termin ist Freitag von 12:15-13:45 Uhr vorgesehen. Wir treffen uns im Raum AUB 215, den ihr im Gebäude Bispinghof 24/25 im 2. Stock findet. Unsere erste Einheit findet am 27.10.23 statt.
Vor der jeweiligen AG-Einheit werde ich hier im Learnweb bereits den Sachverhalt hochladen, den Ihr gerne schon einmal vorab lesen könnt. Nach den AG-Einheiten findet Ihr an dieser Stelle dann auch die Lösungen zu den Fällen sowie die Powerpoint-Präsentation.
Ich freue mich, euch am 27.10. kennenzulernen!
Viele Grüße
Lena Westphal
- Lehrende/r: Lena Rebekka Müller-Westphal
Liebe AG-Teilnehmer:innen,
Als
wöchentlicher AG-Termin ist Freitag von 10:15-11:45 Uhr vorgesehen.
Wir treffen uns im Raum AUB 215, den ihr im Gebäude Bispinghof 24/25 im 2. Stock findet. Unsere erste Einheit findet am 27.10.23 statt.
Vor der jeweiligen AG-Einheit werde ich hier im Learnweb bereits den
Sachverhalt hochladen, den Ihr gerne schon einmal vorab lesen könnt.
Nach den
AG-Einheiten findet ihr an dieser Stelle dann auch die Lösungen zu den
Fällen sowie die Powerpoint-Präsentation.
Ich freue mich, euch am 27.10. kennenzulernen!
Viele Grüße
Lena Westphal- Lehrende/r: Lena Rebekka Müller-Westphal
Herzlich willkommen zur Arbeitsgemeinschaft zum Deutsches und
Europäisches Verfassungsrecht II der Wiederholer. Die AG findet mittwochs von 10.00 bis 12.00 Uhr im Raum BB 107 statt. Diesem Learnweb-Kurs können alle
wichtigen Unterlagen und Informationen zu der AG entnommen werden. Bei
Fragen erreicht ihr mich unter: amelie.mehlan@uni-muenster.de
- Lehrende/r: Amelie Mehlan
Arbeitsgemeinschaft zum Deutschen und Europäischen Verfassungsrecht II, Jarvis Felshart, Mi 8-10 Uhr
Arbeitsgemeinschaft zur Vorlesung Deutsches und Europäisches Verfassungsrecht II
Mi 8-10 Uhr
25.10.2023 bis 24.01.2024
Raum: BB 302 (Bispinghof 2)
AG-Leiter: Jarvis Felshart (jarvis.felshart@uni-muenster.de)
- Lehrende/r: Jarvis Frie Felshart
Im Rahmen dieses Seminars wird eine Auseinandersetzung mit der Wahl zum niederländischen Parlament am 22. November 2023 stattfinden. Nach der Betrachtung relevanter Kontexte werden die Studierenden sich in Gruppen intensiver mit verschiedenen Themen befassen. Die von ihnen erzielten Ergebnisse sollen im Rahmen eines Heftes publiziert werden.
- Lehrende/r: Markus Wilp
Ziel des Kurses ist es, die grundlegenden grammatikalischen Strukturen und Phänomene der deutschen Sprache für das Niveau B2 zu erarbeiten und deren Verwendung in alltags- und studienrelevanten Situationen einzuüben. Der Kurs bietet den TeilnehmerInnen somit die Möglichkeit, sprachliche Mittel für eine erfolgreiche (mündliche und schriftliche) Kommunikation in unterschiedlichen Bereichen zu erlernen. Zu den wichtigsten Themen gehören: Syntax, Nominalisierung, Konjunktiv.
- Lehrende/r: Nicola Huson
- Lehrende/r: Larysa Kovbasyuk
Auf 35 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!
Die historische Bewertung von Staat und Gesellschaft der Weimarer Republik als erster deutschen Demokratie oszilliert zwischen verhängnisvollem Scheitern - als Inkubationszeit der nationalsozialistischen Machtübernahme 1933 – und als vielversprechendes und chancenreiches Modell für den zweiten Versuch der Gründung eines demokratischen Staates nach dem 2.Weltkrieg. Beide Deutungen sind es wert, bildungsgeschichtlich analysiert zu werden. Einerseits: Gab es strukturelle und mentale Ursachen auf dem Gebiert von Erziehung, Bildung und Lernen im Zeitraum zwischen 1918 und 1932 für den Erfolg des Nationalsozialismus? Andererseits: Können in dieser Zeit Ansätze und Ideen für die Entwicklung eines demokratischen Bildungswesens identifiziert werden, die es verdienen, erinnert und weiterverfolgt zu werden?
Folgende Teilthemen werden in den Seminarsitzungen behandelt werden: das bildungspolitische Erbe aus dem wilhelminischen Kaiserreich, die Bestimmungen über Schule und Unterricht in der Weimarer Verfassung von 1919, die bildungspolitischen Kontroversen zwischen den politischen Parteien, ausgewählte Positionen aus Pädagogik und Erziehungstheorie, die Reform der einzelnen Schulformen, der Aufbau von Erwachsenenbildung und Sozialarbeit, die Deutschkunde und die Staatsbürgerkunde, der Konflikt um die Konfessionsschulen, der Stand sozialer und geschlechtsbezogener Bildungsungleichheit, der Einfluss der Jugendbewegung, die Rolle der akademischen Eliten, die Haltung der Lehrerorganisationen, das Bildungsprogramm der NDAP, die Zerstörung des republikanischen Bildungswesens durch den Nationalsozialismus, die Rückbezüge auf das Weimarer Bildungswesen nach 1945.
Zu Beginn des Wintersemesters werden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Learnweb zum Seminar für jede Seminarsitzung ausgewählte Materialien als Grundlage für die Referate und die Plenararbeit zur Verfügung stehen.
Prüfungs- und Studienleistung: Als benotete Modulabschlussprüfung (MAP) wird in der Regel eine schriftliche Präsentation angefertigt; sie besteht aus einem Referat mit Folienunterstützung und einer acht- bis zehnseitigen Ausarbeitung zu zentralen Quellen oder wissenschaftlichen Texten. Wenn alle Referatthemen für die einzelnen Sitzungen vergeben sind, können auch mündliche Prüfungen zu Teilthemen gewählt werden. Als Studienleistung im Lehramt für die HRSGe kann ein Referat mit Folienunterstützung (ohne Ausarbeitung) angefertigt werden.
- Lehrende/r: Hans-Joachim von Olberg
Bonjour à tous,
herzlich willkommen zur Arbeitsgemeinschaft zum Deutschen und Europäischen Verfassungsrecht I.
Als wöchentlicher AG-Termin ist Dienstag von 14:15-15:45 Uhr vorgesehen. Wir treffen uns im Raum AUB 214, den ihr im Gebäude Bispinghof 24/25 im 2. Stock findet. Unsere erste Einheit findet am 24.10.23 statt.
Vor der jeweiligen AG-Einheit werde ich hier im Learnweb bereits den Sachverhalt hochladen, den Ihr gerne schon einmal vorab lesen könnt. Nach den AG-Einheiten findet Ihr an dieser Stelle dann auch die Lösungen zu den Fällen sowie die Powerpoint-Präsentation.
Die Arbeitsgemeinschaft ist für die Teilnehmer des Studiengangs Deutsches und Französisches Recht Münster/Lyon vorgesehen.
Ich freue mich, euch am 24.10. kennenzulernen!
Viele Grüße
- Lehrende/r: Jan Niermann
Liebe AG-Teilnehmer/innen,
herzlich willkommen zur Arbeitsgemeinschaft zum Deutschen und Europäischen Verfassungsrecht I.
Als wöchentlicher AG-Termin ist Montag von 8:15-9:45 Uhr vorgesehen. Wir treffen uns im Raum BB 401. Unsere erste Einheit findet am 23.10.23 statt.
Vor der jeweiligen AG-Einheit werde ich hier im Learnweb bereits den Sachverhalt hochladen, den Ihr gerne schon einmal vorab lesen könnt. Nach den AG-Einheiten findet Ihr an dieser Stelle dann auch die Lösungen zu den Fällen sowie die Powerpoint-Präsentation.
Ich freue mich, euch am 23.10. kennenzulernen!
Viele Grüße
- Lehrende/r: Jan Niermann
Im Rahmen des deutschen Kinder- und Jugendgesundheitssurveys (KiGGS) wurde eine repräsentative Un-terstichprobe im Umfang von 2863 Familien mit Kindern im Alter von 7-17 Jahren vertiefend zum see-lischen Wohlbefinden und Verhalten befragt. Insgesamt zeigen 21,9 % aller Kinder und Jugendlichen Hinweise auf psychische Auffälligkeiten. Die Diskussion der KIGGS-Studie bildet – selektiv rezipiert – den ersten Teil des Seminars. In zweiten Teil des Seminars wird diskutiert, was die Ursachen dieser relativ hohen Belastungen der Kin-der und Jugendlichen durch psychische Probleme ist. Hier bietet sich der Bezug auf konkrete Theorien der Ge-sundheitswissenschaften an (Resilienz HAPA-Modell, Salutogenese, Stress-modelle), die die Da-ten der KIGGS-Studie möglicherweise erklären können. Im dritten Teil des Seminars wird die Frage nach konkreten Interventions- und Präventionsansätzen auf-ge-worfen. Hier sind jene Maßnahmen anzuführen, die mit dem Begriff Empowerment bezeichnet werden und die Stärkung der Handlungsfähigkeit der Akteure zum Ziel haben. Aber auch hier soll weniger der Fokus auf abstrakte Konzeptionen gerichtet werden, sondern an konkreten Beispielen (Stressbewälti-gung, Suchtprä-vention, Mobbing usw.) wird gezeigt was Präventionsansätze konkret in der Schule be-wirken können. Die Interventionen und Programme sollen Bedingungen erzeugen, in denen sich psychi-sche Gesundheit entwi-ckeln kann und nicht nur angestrebt wird, dass psychische Störungen, Behinde-rungen, Auffälligkeiten ver-mieden werden. Die Frage ist, ob und in welchem Umfang dies überhaupt möglich ist. Der Erwerb von Leis-tungsnachweisen im Rahmen einer Präsentation und schriftlichen Aus-arbeitung ist möglich.
- Lehrende/r: Wichard Puls
Auf 50 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!
Der Lehrerberuf bringt viele Anforderungen mit sich, die vor allem im gesamtgesellschaftlichen Kontext stehen. In diesem Seminar wird der Lehrerberuf im Kontext von Schule und Gesellschaft betrachtet, wofür zunächst die Aufgaben und Ziele der Institution Schule bestimmt werden. Das Seminar wird von der Makroebene bis zur Mikroebene der Schule Themen behandelt wie: Der Aufbau des deutschen Schulsystems, Schulentwicklung, Unterrichtsqualität – Was ist guter Unterricht? und was muss ein Lehrer für Kompetenzen mitbringen oder erwerben?
Dafür werden die Studierenden selbst verschiedene Unterrichtsmethoden zur Erarbeitung der Lerninhalte anwenden und somit auch die praktische Lehrertätigkeit in Ansätzen nachempfinden.
- Lehrende/r: Carolin Krüll
Auf 50 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!
Der Lehrerberuf bringt viele Anforderungen mit sich, die vor allem im gesamtgesellschaftlichen Kontext stehen. In diesem Seminar wird der Lehrerberuf im Kontext von Schule und Gesellschaft betrachtet, wofür zunächst die Aufgaben und Ziele der Institution Schule bestimmt werden. Das Seminar wird von der Makroebene bis zur Mikroebene der Schule Themen behandelt wie: Der Aufbau des deutschen Schulsystems, Schulentwicklung, Unterrichtsqualität – Was ist guter Unterricht? und was muss ein Lehrer für Kompetenzen mitbringen oder erwerben?
Dafür werden die Studierenden selbst verschiedene Unterrichtsmethoden zur Erarbeitung der Lerninhalte anwenden und somit auch die praktische Lehrertätigkeit in Ansätzen nachempfinden.
- Lehrende/r: Carolin Krüll